Auto verkauft, jetzt macht der Käufer Probleme!
Ich hab die Woche meinen alten Kadett verkauft für 150.- Euro!
Ich hatte ihn vorher in einem anderen Forum inseriert mit 2 Bildern für 150.- Euro mit folgender beschreibung:
Zitat:
Verkaufe mein altes Auto:
Das Auto läuft einwandfrei, Ölwechsel habe ich vor kurzem gemacht!
Dazu gebe ich 2 Sätze Reifen!Festpreis 150.- Euro
Danach ist ein Typ mit seiner Frau zu mir gekommen und wollte den Kadett abholen! Er hat ihn sich kurz angeschaut, der Kadett ist mindestens 20min gelaufen während er seine gefälschten Kennzeichen mit Klebeband befestigt hat! Er hat sich reingesetzt und hat versucht eine Sicherung zu wechseln weil das eine Abblendlicht vorher ausgefallen war!
Dann kamen noch 2 Kumpels von mir hinzu!
Er hat mir dann 150.- Euro gegeben und hat das Auto "Gekauft wie gesehen unter ausschluss jeglicher Gewährleistung"!
Wir haben keinen schriftlichen Kaufvertrag gemacht, nur so mündlich!
Ich hatte 3 Zeugen (2 Kumpels + Freundun) er nur seine Frau!
Nochmal zum Auto: Der Kadett ist einwandfrei gelaufen!!! Ich habe den fast 1 Jahr gefahren und da war nie was dran! Echt gar nix und der Typ hat auch gesehen und gemerkt das er geht!
Jetzt heute mailt er mir das er lauter Mängel festgestellt hätte!
Angeblich hätte ich keinen Ölwechsel gemacht, angeblich währe Öl undicht und es wäre ein Zylinderkopfschaden evtl.! Dann meinte er noch die Kupplung wäre ziemlich runter (Man erwartet von einem 150.- Euro Auto das 14 Jahre alt ist und über 200.000km drauf hat natürlich ne Kupplung die wie neu gleitet )
Naja jedenfalls für mich als Laien waren da keine erkennbaren Mängel vorhanden, das Auto ist einwandfrei gefahren und war alles TOP!
Jetzt will er mit dem Rechtsanwalt ankommen usw... wenn ich ihm nicht 100.- Euro zurückgebe!
Als wenn ich jemanden wegen 150.- Euro bescheissen würde!!
Was sagt Ihr dazu???
30 Antworten
Ja er hatte Kennzeichen von einem anderen Auto dabei und hat die drauf gemacht... er hats mir gesagt und logischerweise hab ich es auch gesehen, er hats ja mit Tesa festgeklebt!
Also wenn ich Dich richtig verstehe, hat er ein ganz normales Kennzeichen befestigt, kein Überführungszeichen und kein rotes?
Das gibt es ja wohl nicht!
Das ist schon verdächtig.
Wie schon gesagt wurde: "Kaufe alte Autos jeder Laufleistung."
Der hat doch ein Ei am wandern... 🙄
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Ja er hat ein Kennzeichen von nem anderen Auto mit Tesa ans Auto geklebt und ist 100km weit heimgefahren!!
Das ist Versicherungsbetrug unter anderem...
Wenn er weiter nervt erstatte ich mit meinen 3 Zeugen anzeige...
Ich denke es ist Alles gesagt.
Warte auf eine Klage (die wird nicht kommen).
Ansonsten:
Der Thread ist schon wertvoller als ein 150 EUR Auto...
Habe meinen Anwalt angerufen und der meinte ein guter Anwalt beschäftig sich gar nicht mit solchen Fällen wo es um 14 jahre alte 150 Euro Autos geht!
Jetzt kommt der Hammer:
Er hat noch bemängelt das die Reifen net mehr so doll wären *löööööööööööööööööööl* Jetzt gehts aber los!
Erstens hätte er die sich anschauen können vorm kauf und zweitens habe ich 2 Sätze fast neue Reifen dazu geschenkt *löl*
...aber ich hätte die eMails an deiner Stelle hier nicht veröffentlicht - ist mir zu riskant, da womöglich noch wegen irgendwelcher Verletzungen irgendeines Briefgeheimnisses Ärger zu bekommen. Auch wenn die eMails an dich gerichtet waren, wäre ich mir nicht so sicher, ob du die einfach so veröffentlichen darfst.
Just my 0.02EUR, HeRo
P.S: Die Sachlage sehe ich genauso wie du (und die Mehrzahl der Leute hier)
Noch mal: In unserem deutschen Staat hat nur die Polizei (Exekutive) das Recht, mit Gewalt das Recht durchzusetzen (Verhaftung, Pfändung, etc).
Vorher muß ein Gericht (Judikative) ein Urteil „im Namen des Volkes“ aussprechen und das Urteil muß rechtskräftig sein.
Alles andere gilt nicht und ist gesetzwidrig.
Wenn also jemand von Dir verlangt, zu hüpfen, dann laß es bleiben; erst wenn die Polizei Dich dazu auffordert, dann mußt Du hüpfen.
Vorher hast Du aber auf jeden Fall noch die Gelegenheit, dem Richter zu erklären, warum Du nicht hüpfen willst, weil Du glaubt, nicht hüpfen zu müssen.
Darum verstehe ich überhaupt nicht, daß Du hier seitenlang Kopien der E-Mails veröffentlichst?
Hi Ugatz,
eine kleine Anmerkung zur Sache.
Du schreibst oben "Ohne schriftlichen Kaufvertrag gilt immer gekauft wie gesehen, und von Privat zu Privat gibts sowieo schonmal keine Garantie...!
Das ist so nicht richtig. Auch von Privat zu Privat gilt die gleiche Garantie bzw. Gewährleistung wie wenn du das Auto als Händler verkaufst. Allerdings kann/muss man diese bei einem privaten Verkauf im Kaufvertrag ausschließen (was ein Händler nicht kann). Ob dies mit der mündlichen Aussage "gekauft wie gesehen" getan ist kann u. U. juristsch bezweifelt werden.
cu
pp - der dieses idiotische Verhalten des Käufers für 150 Euro absolut nicht nachvollziehen kann.
Zitat:
Original geschrieben von Peter Panter
Hi Ugatz,
eine kleine Anmerkung zur Sache.
Du schreibst oben "Ohne schriftlichen Kaufvertrag gilt immer gekauft wie gesehen, und von Privat zu Privat gibts sowieo schonmal keine Garantie...!
Das ist so nicht richtig. Auch von Privat zu Privat gilt die gleiche Garantie bzw. Gewährleistung wie wenn du das Auto als Händler verkaufst. Allerdings kann/muss man diese bei einem privaten Verkauf im Kaufvertrag ausschließen (was ein Händler nicht kann).
Das haben wir ja ausgeschlossen, selbstverständlich bei einem 14 jahre alten Auto mit über 200.000km!
Welcher Anwalt glaubt ernsthaft das jemand so blöd ist und Garantie auf dieses Auto gibt? Auch wenns noch fährt...!
Und wenn gar nix vereinbart wurde hat er auch keine Garantieansprüche!
Ein Auto für 150 EUR ist ein Bastlerauto.
Erst Recht mit 14 Jahren und über 200.000 km.
Das wird jeder Richter so sehen.
Könnten wir jetzt den Thread ruhen lassen?