Auto startet sporadisch. Brauche einen Rat.

Mercedes CLK 208 Coupé

Hallo zusammen.

Zu erst Beschreibung der Situation.

MB CLK W208 197 PS AUTOMATIK
KM -Stand 160.000 BJ 2000

Das Auto startet nicht mehr egal ob Motor kalt oder warm ist. Anlasser dreht.
KWS schlisse ich aus weil das Auto wenn der Motor läuft geht nicht aus. Im stehen so wie am fahren.

Gestern Abend bei -3 wieder nicht angesprungen. Dann kam meine Frau mit dem Audi und mit Starthilfe.
Alles angeschlossen und... der dicke Benz wieder am Leben.

20 Kilometer gefahren, dann in die Garage rein, Batterie gemessen 12.4 Volt.
Ladegerät angeschlossen, über Nacht laden lassen.
Heute Morgen ohne Probleme angesprungen.
Wieder 20 KM gefahren. Nach 1 Stunde versuche ich wieder das Auto zu starten... ERFOLGLOS 😕

Kollege kam mit dem Ford 1.6 und kleinere Batterie. Starthilfe angeschlossen...probiert wieder und wieder. NICHTS.
Anlasser dreht, das Auto startet nicht.

Woran kann es liegen???
Batterie zu schwach???
Brauche Hilfe.

Gruß aus Bad Laasphe.

14 Antworten

Jetzt gerade wieder angesprungen. Ohne Starthilfe. Bei -4

Hi Rammstein,
natürlich kann es der Kurbelwellensensor sein.
Außerdem gibt es noch mehr Sensoren, die in Frage kämen.
Wie ist den der Wartungsstand deines CLK, alles gemacht, z.B. Ölstoppkabel?
Ich würde auch mal Benzinfilter / Benzinpumpe in Betracht ziehen.
Und dann vielleicht auch mal den Fehlerspeicher auslesen, auch wenn der
Fehler am Kurbelwellensensor da eher nicht gemeldet wird.

Kleiner Hinweis:
W208 gibt es nicht. Du hast entweder einen C208 (Coupe) oder A208 (Cabrio)
Grüße waltgey

Hallo Waltgey,
du hast Recht das ist einen C208.
Auslesen hat nichts gebracht. Benzinpumpe summt fleißig.
Ich fahre das Auto seit ein paar Monate um Ölstopkabel habe ich mich noch nicht gekümmert. Der Opa der das Auto vor mir hatte hat bis 137.000 Kilometer alle Inspektionen bei MB gemacht.

Habe gerade Batterie gewechselt...Das Auto springt an rückelt ein paar Sekunden und geht wieder aus.

Grüße
Rammstein

Fazit:
War gerade bei MB. Fehlersuche und so weiter. Relais für Benzinpumpe war kaputt. Das Teil kostet bei MB 10,20 €. Und jetzt...Achtung...Ich habe die Rechnung in höhe von 188,50 € bekommen😰😰😰.
Abzüglich Relais hat die Fehlersuche 168,30 € gekostet.😕

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Was ist dir lieber - ein Auto welches nur unzuverlässig läuft, oder knappe 200 € investiert und wieder alles in Ordnung ? 🙄
Weißt du denn, wie lange die MB-Mannen nach dem Fehler geforscht haben ? Welche Maßnahmen sie ergreifen mussten um ihn zu finden ? Waren es nur 3 Minuten, ist die Rechnung unverschämt. Waren es 3 Stunden, ist sie angebracht - eher günstig sogar. Wie aufwendig ist es, dieses Relais zu wechseln ? Der Aus- und Einbau war ja auch Bestand der Rechnung. Nur mal so die Endsumme genannt, besagt nichts über den Aufwand.
Ich bin selbst nicht gerade der beste Freund vom 🙂, aber man muss immer Ursache und Wirkung sehen. 😉

Zu dritt haben sie 45 Minuten gebraucht.
3 mann inklusive Meister.

Das geht eigentlich in Ordnung. Soweit mir bekannt, liegt die Meisterstunde bei Mercedes um 100 €. Die "normalen" Mechaniker werden sicher um je 70 € liegen. Da biste bei 45 Minuten schon bei 180 € - ohne Material. Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben. Aber wenigstens haben sie den tatsächlichen Fehler auch gefunden und die Störung beseitigt.
Anderes Beispiel: Wenn du irgendwo im Auto einen Kabelbruch hast, kostet das Ausbessern fast nichts. Aber das Lokalisieren der schadhaften Stelle kann durchaus Hunderte von Euros verschlingen. Mit ein wenig Pech werden sogar noch Steuergeräte getauscht - dann bist du schnell im 4-stelligen Bereich.

Ja, tatsächlich.
Du hast Recht.
Aber die🙂 wollten erst anfangen mit Drosselklappe wechseln, LMM wechseln und keiner von denen gedacht dass es die Kettenreaktion sein kann und die Ursache liegt wo anders.

Hajott, in vielen Städten sind die Preise schon jenseits der 110,-€/Std. Sicher ist es teuer, aber sicher kann ich es auch nachvollziehen wenn man sieht was an Verwaltung, Versicherungen und und und daran hängt. Freie Werkstätte haben in der Regel zwischen 55-70 €/Std. Das ist zwar schon günstiger, aber immer noch viel wenn man bedenkt wie lange ein Normalsterblicher für eine Stunde Schraubarbeit selbst arbeiten muß.
Nimmt man die AW´s zusammen für drei Mann und Meister, dann weis man wie schnell die 168,30€ zusammen gekommen sind. Ist leider so. Schuld daran ist nicht die Werkstatt, sondern der Staat mit seinen Volksverdrehern. Da aber jetzt drauf einzugehen ist wohl nicht Sache dieses Forums.
Zum Relais selbst ist zu sagen das sich im Laufe der Jahre durch die Funkenbildung an den Kontakten Brennrückstände bilden, die es halt irgndwann unmöglich machen Strom über die Kontaktplättchen weiter zu leiten.

Und zum Thema Kabelbruch, das sind die schlimmsten Kosten. Und wenn es dann noch ein sporadischer fehler ist, wird es unberechenbar. Ich hatte letztens einen Skodas Fabia, sporadischer Fehler der elektrohydraulischen Servolenkung, was ja beim Fahren nicht wirklich prickelnd ist wenn die Lenkung auf einmal knochenhart wird. ich habe die halbe Servo zerlegt. Kontakte gesäubert, Sicherung getauscht, Lenkwinkelsensor erneuert (obwohl kein Fehler auslesbar) und auch Kabel durchgemessen. Alles nichts gebracht. Die Servo fiel sporadisch in unregelmäßigen Abständen aus. Mal nach 2 Tagen, mal nach drei Wochen, mal ging es 2 Monate gut. Meine Vermutung lag dann bei der Servo selbst, oder Steuergerät. Kosten erneut um die 1000 pro Teil.
Die Frau hat den Wagen dann verkauft.
Gruß Andreas

Ist zwar n´büschen OT, aber das eigentliche Thema ist ja mit der Reparatur abgehakt.
Ich kenne das auch nur zu gut. Hatte einen zurechtgemachten Escort, der irgendwo ein Masseproblem hatte. Plötzlich traten Fehler zusammen auf, die überhaupt nichts miteinander zu tun hatten. Die einzige Übereinstimmung war Masse. Der Mechaniker sagte mir, er könne nun jedes Kabel überprüfen und den Fehler dennoch nicht finden. Am sichsersten wäre es, einen neuen Kabelbaum einzubauen. Ich habe den Wagen dann für 300 € an einen Bastler vertickt, da ich damals täglich 150 KM fahren musste und u.a. die Temperaturanzeige immer auf vollem Anschlag war. Ich konnte nie wissen ob es meinem Motor gut ging, oder nicht. Wenn das richtige Kabel oder Masseband lokalisiert worden ist, war´s ´ne Pfennigreparatur und der Kauf ein Riesenschnäppchen. Aber ich hatte keine Zeit (12 Std. täglich) und bei -15° im Freien auf gut Glück suchen ? Also weg mit Schaden.
Dasselbe hat mir übrigens auch schon ein Prüfer beim TÜV mitgeteilt: Die Fahrzeuge von heute und morgen werden nicht mehr wegen mechanischer Defekte (Motor, Getriebe, usw.) verschrottet, sondern wegen Elektronikfehlern. Diese sind dann so teuer in der Fehlerfindung und Reparatur (z.B. Steuergeräte), dass das für den Laien nicht mehr Wirtschaftlich ist. Also ab zum Schrott, obwohl der Wagen mechanisch Top in Schuss ist. Wegwerfgesellschaft at it´s Best !

...leider wahr Hajott. Das Problem ist auch das man auch kaum bis gar keine gebrauchten Steuergeräte vom Verwerter verbauen kann. Bei den meisten Steuergeräten werden sie mit dem Auto "verheiratet" sprich auf die restlichen Komponenten angepasst. Rückgängig machen nicht möglich.
Das ist ja bei unseren "alten Kisten" auch schon so. Motorsteuergerät allein tauschen, vergiss es. Muß auch das EZS getauscht werden, eventuell EGS auch (da bin ich jetzt überfragt)
Gruß

Jep.. muss normal mit .. und die Schlüssel nicht vergessen.. müssen ja zum EZS passen.
Neu kannst du die Teile natürlich einzeln kaufen und mit den vorhandenen zusammen codieren.
Dann sind sie aber tatsächlich "verheiratet" und für andere unbrauchbar.

Und so halten wir alle die Luft an und hoffen, dass die Elektronik an unseren Autos auch weiterhin funktionieren möge. 😰
Das ist mit ein Grund, warum ich derzeit nicht bereit bin mich von meinem Astra-F-Cabrio zu trennen. Das hat zwar Rostprobleme, aber noch (fast) keine Elektronik. 😉

Richtig Hajott, ich behalte meinen 320 auch bis der TÜV uns scheidet (fast hätte ich gesagt bis ich in Rente gehe, bin ich ja schon).
Elektronikprobleme habe ich bislang nicht viele. Einmal bei 150000 den LMM getauscht und ab und an verliert das Schiebedach die Nullstellung. Und das war es auch schon, Gott sei Dank.

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