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Auto in Zahlung gegeben und nun Regress

Themenstarteram 13. Juli 2010 um 16:53

Hallo zusammen,

wir haben am 12.4.2010 unseren BMW bei einem Autohaus in Zahlung gegeben. Vorher wurde der Wagen vom Servicemeister gecheckt, ober der Betrag, den ich gerne haben wollte gerecht war.

Dann haben wir am 12.4.2010 unseren neuen Wagen abgeholt und den alten BMW beim Händler abgegeben.

Nebenbei bemerkt: ICH BIN PRIVATPERSON!

Heute ruft mich der Händler an und teilte mir mit, dass er einen Interessenten für das Auto habe. Dieser hat dann eine Probefahrt über 2 Tage gemacht und ist dann mit dem Fahrzeug liegen geblieben mit einem Lagerschden im Motor.

Nun kommts:

Jetzt will der Händler von Regress haben, weil wir ihm angeblich einen defekten Wagen in Zahlung gegeben haben.

Wir haben aber ein absolut guten Gewissen gehabt, da der Wagen ohne jegliche Mängel immer seinen Dienst getan hat und wir nun einen anderen Wagen kaufen wollten.

Jetzt seid ihr ander Reihe:

Spinnt der Händler jetzt total?

resi1607

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 3. Januar 2013 um 12:36

Hier nun meine Antwort:

Habe mich beim Händler nie wieder gemeldet und habe auch vom Händler nichts mehr gehört.

Imnachinein habe ich von dritter Seite erfahren, dass an meinem Fahrzeug, welches ich in Zahlung gegeben habe, keinerlei Schäden gewesen sind.

Was der Händler damit erreichen wollte ist ja klar; Preisreduzierung oder sonst was.

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Themenstarteram 13. Juli 2010 um 19:49

Zitat:

Original geschrieben von Vectraopel

Ich finde das auch sehr seltsam!

Die Lager kann man eigentlich unter Verschleißteile bezeichnen. Wieviel KM hat der alte Wagen den runter und was für ein BJ ist das?

mfg

Danny

Der BMW ist BJ. 2002 und hat 82 TKM gelaufen.

Der Wagen wurde doch bei Inzahlungnahme vom Werkstattleiter geprüft, der hätte doch Mängel erkennen müssen.

bei 82 Tkm ein Lagerschaden? das kann ich mir beim besten willen eigentlich nicht vorstellen!

Und überhaupt warum lässt das AH einen Kunden 2 Tage lang Probefahren?

An deiner Stelle würde ich mal unabhängig einen Anwalt aufsuchen aber einen FACHANWALT!

mfg

Danny

Zitat:

Original geschrieben von joschi67

Zitat:

Original geschrieben von Manitoba Star

Nach 3 Monaten und 2-tägiger Probefahrt (was ist das denn ? :confused:) würde ich mir den Schuh nicht anziehen. Kein Mensch weis, was inzwischen mit dem Wagen alles gemacht wurde.

Es mag bei Inzahlungnahme ja besondere Modalitäten und Ausnahmen geben, aber dein Argument ist kein Bestandteil der Rechtsprechung.

 

Möchte dein Gesicht sehen, wenn dir als Kunde der Motor platzt und der Händler sagt: Nach 3 Monaten?? Kein Mensch weiss was inzwischen mit dem Wagen alles gemacht wurde.

Die Rechtsprechung würdigt im Streitfall die besonderen Umstände des Falles. Und wenn ich als Privatmann ein Auto (z.B. von Privat) ohne jegliche Gewährleistung kaufe, dann mache ich natürlich ein dummes Gesicht, wenn nach 3 Monaten "der Motor platzt" (was auch immer das heißen mag). Dann habe ich Pech gehabt, deshalb kaufen viele ungern Gebrauchtwagen oder gehen wegen der Gewährleistung zu einem gewerblichen Verkäufer. Es sei denn, es handelt sich um den erwähnten, arglistig verschwiegenen Mangel. Das mußt Du als Käufer aber dem Verkäufer beweisen.

 

Mach Dich mal vom Beispiel Auto frei; was würde das bedeuten wenn jeder privat und ohne Gewährleistung gebraucht verkaufte Rasenmäher, Photoapparat oder Drucker, der nach Monaten seinen Geist aufgibt, als mangelhaft zurückgegeben werden könnte.

 

Wenn Du das oben gesagte gerne formal haben willst: Es gelten

§ 442 (1) BGB und die einschlägigen Kommentare.

Zitat:

Original geschrieben von resi1607

 

Vorher wurde der Wagen vom Servicemeister gecheckt,

Hallo,

dann ist der Lagerschaden dem Servicemeister wohl NICHT aufgefallen?

Laufleistung u. alter sind dem Meister beim Check ja bekannt gewesen, also sollte er auch mit entsprechender Sachkenntnis (KFZ-Meister) das FHz. untersuchen, diese Sachkenntnis hast du nicht.

Wenn also dem Servicemeister der Lagerschaden nicht aufgefallen ist, warum dir?

Das dürfte für den Händler Rechtschwierig werden zu erklären, im übrigen ist das sein Risiko als Händler wenn er ein FHz. in Zahlung nimmt. Er gibt dir ja auch einige Tausender weniger, wie er nachher dafür haben möchte.

Der Kilometerstand bei Verkauf sollte ja bekannt sein, interessant wäre der aktuelle Kilometerstand, wer weiß wieviel Probefahrten schon gemacht wurden!

MfG Günter

P.S. Verrätst du uns auch welche Marke du jetzt fährst?

Themenstarteram 14. Juli 2010 um 14:13

Hallo,

habe heute schriftliche Antwort vom ADAC-Recht bekommen.

Der Tenor lautet:

Ich solle mir keinerlei Gedanken machen. Auch wenn z.B. beim Neukauf eines PKW der alte Wagen in Zahlung gegeben worden ist und keinerlei Rücknahmevertrag geschlossen worden ist, gilt der Ausschluß der Sachmängelhaftung.

So entschieden haben bereits 4 Oberlandesgerichte. Eine arglistische Täuschung hierbei ausgeschlossen.

Wie bereits geschrieben, wir haben den Wagen im allerbesten Gewissen abgegeben.

Resi1607

Und wie geht's jetzt weiter?

Wartest Du ab, was der Autohändler unternimmt oder meldest Du Dich bei ihm ?

 

Halte uns mal auf dem Laufenden. Das ist eine grundsätzliche Bitte hier im Forum MT, denn man erfährt leider viel zu selten, ob und wie sich ein Problem (egal ob technisch, rechtlich oder was auch immer) gelöst hat. Das hilft auch, die Qualtät der SuFu zu vebessern.

Themenstarteram 14. Juli 2010 um 15:17

Hallo,

ich werde abwarten, wie der Händler reagiert.

Natürlich halte ich euch über den Ausgang auf dem Laufenden.

tara

Anscheinend doch nicht. Wie ich es hasse alte Threats über google zu finden wo das Ende der Story nicht erzählt wird :mad:

Themenstarteram 3. Januar 2013 um 12:36

Hier nun meine Antwort:

Habe mich beim Händler nie wieder gemeldet und habe auch vom Händler nichts mehr gehört.

Imnachinein habe ich von dritter Seite erfahren, dass an meinem Fahrzeug, welches ich in Zahlung gegeben habe, keinerlei Schäden gewesen sind.

Was der Händler damit erreichen wollte ist ja klar; Preisreduzierung oder sonst was.

na prima, Glückwunsch! Und für die Zukunft ein sorgenfreies Leben....

 

Wenn ich es Deiner Signatur richtig entnehme, war es ein MB-Händler? Oder hast Du in der Zwischenzeit noch einmal getauscht?

 

Gruss kirschv

Themenstarteram 3. Januar 2013 um 15:05

Hallo,

war kein Mercedes Händler, sondern Citroen.

Habe aber den MB bei Peugeot in Zahlung gegeben und nun einen nagelneuen Peugeot 4007 mit DSC.

Dir ist klar das du vom diese Händler eine Weiter bogen machsn muss.

Ich würde so eine werkstatt meine Auto nochnicht mal für Garantie Arbeiten überlassen.

Wenn das stimmt fändi ch das ja mal richtich dreist vom Händler!

Gibts ja gar nicht, ich dachte das man vor solchen Maschen bei Autohäusern sicher ist?

Ich könnt das nicht so auf sich beruhen lassen und würde den Händler direkt bei François Hollande ansch... :)

Hallo,

besteht in so einem Fall eigentlich die Vorraussetzung für eine Betrugsanzeige gegen den Händler, wenn ja, auch mit Aussicht auf Erfolg?

Natürlich nicht 3 Jahre später aber direkt danach eben.

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