ForumFinanzierung
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Finanzierung
  5. Auto-Finanzierung für Bekannten übernehmen, wie am besten?

Auto-Finanzierung für Bekannten übernehmen, wie am besten?

Themenstarteram 13. März 2012 um 19:40

Einen guten Bekannten von mir hats die letzten Jahre schwer gebeutelt, erst gesundheitlich, dann halt auch finanziell. der bekommt also nirgends mehr einen Cent (negative Schufa).

 

da der Knabe auch das Auto abgeben musste, will ich dem einen Gefallen tun. d.h., ich kaufe irgendein Auto in der Preisklasse 6-8.000 Euro. er gibt mir dann privat mtl. einen bestimmten Betrag. 

 

theoretisch könnte ich die Karre doch komplett kaufen und versichern und mache so eine Art Privatleasing: 0% Zins und er zahlt X Euro an mich auf 3-4 Jahre, danach die Kiste wieder verkloppen.

 

Oder andere Ideen?

 

 

 

 

Ähnliche Themen
25 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von A3SP-Hannibal

theoretisch könnte ich die Karre doch komplett kaufen und versichern und mache so eine Art Privatleasing: 0% Zins und er zahlt X Euro an mich auf 3-4 Jahre, danach die Kiste wieder verkloppen.

Ja, das ist IMHO die Möglichkeit mit dem geringsten Verwaltungsaufwand.

@A3SP-Hannibal

Gut, wenn man solche Freunde wie dich hat, aber:

 

Was machst du, wenn nach ein paar Monaten kein Geld mehr kommt? Wer trägt dann den Wertverlust und die Kosten (Steuer, Versicherung etc)?

Ich denke mal, daß sich der TE dieses Risikos bewußt ist.

1. die Einnahmen wären steuerpflichtig

2. die AFA wäre dann steuermindernd

3. kommt ein Gewinn zustande wäre ein Gewerbe Pflicht

4. spezielle Versicherung für vermietetes Fahrzeug nötig

alles in allem viel Aufwand oder evtl. Ärger mit Ordnungsamt und/oder Finanzamt.

Moin,

 

bei mir würde bei diesem Betrag die Freundschaft aufhören (bis 1000,- eventuell noch möglich, aber drüber auf keinen Fall)

 

Zitat:

Original geschrieben von Corsadiesel

Moin,

bei mir würde bei diesem Betrag die Freundschaft aufhören (bis 1000,- eventuell noch möglich, aber drüber auf keinen Fall)

solche Geschäfte führen in der Regel zu Feindschaften. Wenn das Geschäft erst über die Bühne ist, seid ihr keine Freunde mehr sondern Gläubiger und Schuldner. Bei diesem Betrag ist das in jedem falle so.

Dein 'noch' Freund steht dann in Deiner Schuld, und das wird über Eurer Freundschaft schweben. Denk mal drüber nach.

Gruß Berti

Naja, wir kennen ja die finanziellen Verhältnisse des TE nicht. Solange das Projekt quasi aus der Portokasse finanziert werden kann, wird es die Freundschaft sicherlich nicht belasten.

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Naja, wir kennen ja die finanziellen Verhältnisse des TE nicht. Solange das Projekt quasi aus der Portokasse finanziert werden kann, wird es die Freundschaft sicherlich nicht belasten.

Freunde sollten sich m.M. n. auf Augenhöhe begegnen können.

Wenn einer nur gibt und der andere nur nimmt ist das sehr ungut.

Klar hat der TE ja geschrieben, daß sein freund da reingeschlittert ist.

Dann soll er ihm das Auto doch einfach schenken, mit der Option, daß er ihn mal wohin fährt, wenn das eigene Auto kaputt ist (wenn er es finanziell locker stemmen kann), aber ich würd aus ner Freundschaft keine Abhängigkeits- und Geschäftsbeziehung machen.

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Ich denke mal, daß sich der TE dieses Risikos bewußt ist.

:cool:

Immer vorrechnen, wie man bei Barkauf angeblich ein paar Euro sparen kann, und welche immensen Risiken eine Finanzierung birgt, aber so ein Risiko ist dann OK?

Zitat:

Original geschrieben von A3SP-Hannibal

Einen guten Bekannten von mir hats die letzten Jahre schwer gebeutelt, erst gesundheitlich, dann halt auch finanziell. der bekommt also nirgends mehr einen Cent (negative Schufa).

da der Knabe auch das Auto abgeben musste, will ich dem einen Gefallen tun. d.h., ich kaufe irgendein Auto in der Preisklasse 6-8.000 Euro. er gibt mir dann privat mtl. einen bestimmten Betrag. 

theoretisch könnte ich die Karre doch komplett kaufen und versichern und mache so eine Art Privatleasing: 0% Zins und er zahlt X Euro an mich auf 3-4 Jahre, danach die Kiste wieder verkloppen.

Oder andere Ideen?

Er soll Fahrrad fahren, ist auch besser für seine Gesundheit.

Wird zwar wieder offtopic, aber wie will er dich bezahlen, wenn er nirgendswo mehr einen Cent bekommt?

Das hört sich eher danach an, dass er seine Gläubiger hintergeht, indem er irgendwie Geld abzwackt und die ganze Sache über dich abwickelt.

Wenn es schon die letzten Jahre so geht wird da auch so bald kein Aufschwung kommen und ein 6-8000€ ist auch nicht angebracht.

Ich glaube, eure Bedenken hat sich der TE schon überlegt. Er will seinem Freund trotzdem helfen. Da bei Geld die Freundschaft aufhört, würde ich den sichersten Weg wählen. Das Auto kaufen und meinem Freund leihen und entsprechend versichern (wegen anderem Fahrer). Mit dem Freund würde ich vereinbaren (kann auch mündlich sein), dass er mir den Kaufpreis monatlich zurück zahlt. Kommt er mit den Raten in Verzug, nehme ich ihm das Fahrzeug wieder ab und verkaufe es. Die bis dahin gezahlten Raten verfallen oder werden mit dem Verlust beim Verkauf verrechnet. In diesem Fall hat auch der Freund ein gewisses Risiko zu tragen, weil er für ein fremdes Fahrzeug zahlt und darauf vertrauen muss, dass er es nach Abzahlung auch überschrieben bekommt.

Mit Freunden kann man saufen, lachen

Aber keine Geldgeschäfte machen!

Denk' darüber mal nach.

Bei allem Respekt - die Konsequenzen haben Dir Andere ja bereits aufgezeigt.

Wenn Dein "Kumpel" jetzt schon in finanziellen Schwierigkeiten ist, wird es sich nicht dadurch bessern, daß Du die Rolle der Bank übernimmst. Aber mach' mal und berichte dann, wie es so läuft!

Wenn er für nen neuen Job unbedingt ein Auto braucht, dann sollte es in dem Falle aber auch eines um 1000 bis 2.000€ tun.

Dieses kannst ihm dann für sagen wir mal 100€ "verkaufen" und ab diesem Zeitpunkt geht dich das Fahrzeug nichts mehr an. Bezüglich des Geldes kann man es ja so vereinbaren (wenn dir der Betrag dann wirklich absolut nicht mehr weh tut), dass er es dir in sagen wir mal 2 oder 3 Jahren zurückzahlen soll.

Ich würde dabei aber klar festhalten, dass das eine einmalige Sache ist und für Versicherung, Steuer, Treibstoff, etc. er schon selbst aufkommen muss.

Mir erschließt sich der Sinn nicht, warum man in einer "Notsituation" ein Auto um 8.000€ benötigt - damit verschlechterst du seine Notsituation sogar noch, weil er nicht unerhebliche monatliche Raten an einen "Freund" zahlen muss, wo er dann ggf. noch mehr in der Zwickmühle sitzt - bezahle ich jetzt an die Bank und habe dort keine Sorgen mehr (oder weniger) und lass ich meinen Freund hängen, oder zahl ich meinem Freund was und habe ein Problem mit der Bank...

Darum aus meiner Sicht: Falls KFZ unbedingt für die Arbeit bzw. für (viele) unumgängliche Fahrten (Arzt, Krankenhaus, etc.) erforderlich, dann ein Auto um z.B. 1500€ "schencken" (wenns denn wirklich ein so guter Freund ist) - ggf. hier auch noch ein bisschen was drauf legen für die ersten Monate (Versicherung/Steuer), ab dem Zeitpunkt muss er sich aber selbst drum kümmern und ein "Dauerschuldverhältnis" belastet die Freundschaft nicht weiter.

Was aber definitiv bleibt ist, dass er dir "was schuldet" und es nie so richtig klar ist, wann diese "Schuld" beglichen ist (z.B. durch div. Gefälligkeiten wie z.B. mal Rasen mähen oder mal in der Nacht nach Hause bringen weil man über den Durst getrunken hat, etc. - es ist hier nie wirklich eindeutig klar, wenns denn genug ist und so eine einseitige Sache ist definitiv nicht gut für ne Freundschaft).

Zitat:

Original geschrieben von A3SP-Hannibal

Einen guten Bekannten von mir hats die letzten Jahre schwer gebeutelt, erst gesundheitlich, dann halt auch finanziell. der bekommt also nirgends mehr einen Cent (negative Schufa).

da der Knabe auch das Auto abgeben musste, will ich dem einen Gefallen tun. d.h., ich kaufe irgendein Auto in der Preisklasse 6-8.000 Euro. er gibt mir dann privat mtl. einen bestimmten Betrag. 

theoretisch könnte ich die Karre doch komplett kaufen und versichern und mache so eine Art Privatleasing: 0% Zins und er zahlt X Euro an mich auf 3-4 Jahre, danach die Kiste wieder verkloppen.

Oder andere Ideen?

Ich denke, dass Du die Verhältnisse Deines Bekannten am besten kennst und Dir daran liegt, diesem Bekannten in seiner Notsituation zu helfen. So zumindest verstehe ich Dein Posting. - Wenn Du diese Vorentscheidung für Dich noch nicht getroffen hättest, wäre Deine Fragestellung sicher eine andere gewesen ...

Ich würde Dir raten, das Auto selbst zu kaufen und auf Dich zuzulassen. Dann vereinbarst Du mit Deinem Bekannten einen Überlassungsvertrag, der die Rechte und Pflichten regelt, ebenso die monatlichen Raten inkl. Steuer und Versicherung (ggf. Abtretung des SF-Rabatts Deines Bekannten an Dich).

Sollte die Situation eintreten, dass Dein Bekannter nicht mehr in der Lage wäre, die Raten zu bezahlen, hast Du dann die Möglichkeit (wenn Du das willst und dies im Überlassungsvertrag geregelt ist), die Herausgabe des Fahrzeugs zu verlangen.

Gruß

Der Chaosmanager

PS:

Persönlich halte ich von Statements wie "bei Geld hört die Freundschaft auf" wenig. Denn wenn es sich um eine echte Freundschaft handelt, hilft man sich auch mal in Notsituationen. Sog. "Freunde", die sich wegducken, wenn man deren Hilfe mal bräuchte, gibt es reichlich. Andererseits hat man selbst bei einem großen Bekanntenkreis meist wenig echte Freunde.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Finanzierung
  5. Auto-Finanzierung für Bekannten übernehmen, wie am besten?