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Auto finanzieren und Geld anderweitig anlegen?

Themenstarteram 7. Januar 2013 um 16:57

Hallo zusammen,

ich habe von einer leider kürzlich verstorbenen Tante etwas Geld geerbt.

Da ich unbedingt ein neues Auto benötige, würde ich einen Teil des Geldes gerne dafür ausgeben.

Ein Bekannter hat mir erzählt, dass es unterm Strich mehr Sinn macht, dass Auto zu finanzieren und das Geld gewinnbringend anzulegen.

Da ich mich damit nicht auskenne, habe ich auf dieser Seite schon mal nach einem Finanzberater geschaut.

Wie seht ihr das? Hat mein Bekannter Recht und sollte ich mich dahingehend mal beraten lassen?

Danke schon mal für einen Tipp, VG und bis bald.

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91 Antworten

Kommt wohl eher auf den Zinssatz der Finanzierung an.Das kann man so nicht sagen

Bei 0% Finanzierung wäre das sicher eine gute Lösung ;)

So viel Gewinn gibt es bei den Banken im Moment auch nicht...

Mache einfach erstmal den Vergleich  Finanzierung vs. Barzahlung, wenn du als Barzahler gegenüber der Finanzierung zb.1000 € herunterhandeln kannst, berechne dann einfach ob du mehr als 1000 € Zinsen  für die Dauer der Finanzierrung erhalten kannst.

 

 

Für die am Ende günstigere Variante kannst du dich ja entscheiden.

Zitat:

Original geschrieben von Martin1900

Da ich mich damit nicht auskenne, ...

Dann würde ich das Fahrzeug bar bezahlen.

Als Privatmann und Kleinanleger Geld wirklich gewinnbringend anzulegen - dann auch noch auf den Rat irgendwelcher Finanzberater - ist schwierig.

Wenn Du eine Bank findest, die Dir als Tagesgeld 2% zahlt und Du zB bei Seat eine Finanzierung von 0% bekommst, dann brauchst Du nicht lange überlegen, FINANZIEREN. Finanzberater "no GO". Selber schlau machen und entscheiden. Bei Barzahlung gibt Dir kein Freundlicher zusätzliche Rabatt, da läuft eher etwas über eine Finanzierung.

MfG aus Bremen

Zitat:

Original geschrieben von Spatenpauli

... Du zB bei Seat eine Finanzierung von 0% bekommst, dann brauchst Du nicht lange überlegen,

Auf Neuwagen, die schon mehr als die 2% Wert verlieren (eher so um die 15) wenn sie vom Hof rollen ... kein gutes Geschäft.

Also von der reinen Zinsaufrechnung her schon (das ist ja das böse daran), aber vom Geld das unter'm Strich vom OP gezahlt wird -> eher nicht.

Eine 0 % oder allgemein eine sehr billige Finanzierung setzt meistens eine Beteiligung des Händlers voraus, dann verdient er weniger an dem Geschäft und er gibt dir weniger Nachlass als beim Barkauf.

Anders sieht es natürlich bei einer teuren Finanzierung mit hohem Zinssatz und am besten noch einer zusätzlichen Versicherung aus, daran kann der Händler viel Provision verdienen.

Eine weitgehend sichere Kapitalanlage wie Festgeld oder Tagesgeld bringt derzeit nur etwa 2 % Zinsen, daher würde ich also bar bezahlen und nur das Restgeld anlegen, natürlich nicht bei einem der üblichen "Finanzberater", die auch nur mgl. viel Provision verdienen möchten.

Anders siehts bei einem unabhängigen Honorarberater aus, aber ob sich das rentiert musst du selbst wissen, wenn du von Geldlagen keine Ahnung hast würde ich auf Nummer sicher gehen und ausschließlich einfache Festzinsanlagen wie z.B. Tagesgeld mit deutscher Einlagensicherung tätigen.

Wenn Dir ein Händler eine günstige Finanzierung anbietet, so ist dessen Verkaufspreis höher. Somit zahlst du über den Kaufpreis die niedrigen Zinsen.

Die meisten Banken verlangen zur Zeit 5,99 % Zinsen auf Autokredite.

Ist eine besonders günstig, so kann es auch nur 3,99 % Zinsen sein.

Hinzu kommt da aber noch einmalig 2-3,5% Abschlußkosten.

Somit wird der zu zahlende Zins immer über 4,8% liegen.

Auf Festgeld bekommst Du zur Zeit aber höchstens 3,1% Zinsen.

De Facto kostet Dich der Kredit immer mehr als Deine Geldanlage Geld bringt.

Hinzu kommt auch noch, dass du die Raten für den Kredit begleichen können musst. Das belastet Dich über Jahre, oder du verzichtest auf Geldanlagen um davon dann die Raten zahlen zu können (hast dann also noch weniger Zinserträge).

Beste ist: Günstigen Händler suchen und Auto bar zahlen.

Zitat:

Original geschrieben von jschie66

 

Hinzu kommt da aber noch einmalig 2-3,5% Abschlußkosten.

Welche Kosten :confused:

http://www.test.de/.../

Wieviel soll das Auto kosten?

 

ICH würde an deiner Stelle einen ca. 2-jährigen Wagen bar kaufen und den Rest aufs Tagesgeldkonto, fertig. Wenn du noch keine Immobilie hast und es ist noch eine Stange Geld übrig, dann nimm das als Eigenkapitalspritze für eigene vier Wände und finanziere lieber eine Eigentumswohnung oder beginne hier den Traum von eigenen Haus. 2-jähriges Auto deshalb weil immer noch taufrisch und den allergrössten Wertverlustbrocken weg.

 

Übrigens, bei Barzahlung des Wagens bekommst keine Schufaeinträge und sparst dir den ganzen Papierkrieg mit der Finanzierung. Auch musst du nicht vor mehreren fremden Leuten deine privaten vertraulichen Unterlagen (Gehaltsabrechnungen, Ausweis und dergleichen) zur Einsichtnahme rausrücken nur zur Finanzierung eines Autos. Ausserdem hast du den Fzg.-Brief sofort und dauerhaft und hast es somit bei An- und Ummeldung des Fzg. viel leichter und du kannst den Wagen versichern wie DU willst und musst ihn nicht zwingend vollkaskoversichern.

Zitat:

Original geschrieben von Celvic

Wieviel soll das Auto kosten?

ICH würde an deiner Stelle einen ca. 2-jährigen Wagen bar kaufen und den Rest aufs Tagesgeldkonto, fertig. Wenn du noch keine Immobilie hast und es ist noch eine Stange Geld übrig, dann nimm das als Eigenkapitalspritze für eigene vier Wände und finanziere lieber eine Eigentumswohnung oder beginne hier den Traum von eigenen Haus. 2-jähriges Auto deshalb weil immer noch taufrisch und den allergrössten Wertverlustbrocken weg.

Übrigens, bei Barzahlung des Wagens bekommst keine Schufaeinträge und sparst dir den ganzen Papierkrieg mit der Finanzierung. Auch musst du nicht vor mehreren fremden Leuten deine privaten vertraulichen Unterlagen (Gehaltsabrechnungen, Ausweis und dergleichen) zur Einsichtnahme rausrücken nur zur Finanzierung eines Autos. Ausserdem hast du den Fzg.-Brief sofort und dauerhaft und hast es somit bei An- und Ummeldung des Fzg. viel leichter und du kannst den Wagen versichern wie DU willst und musst ihn nicht zwingend vollkaskoversichern.

so ist es richtig.

der wertverlust eines neuwagens ist so hoch, dass man mit einem jungen gebrauchten immer besser fährt (zumindest als privatmann)

zudem ist die theorie des kumpels zwar nicht gänzlich daneben, momentan aber eher für den eimer.

es gibt kaum anlegemöglichkeiten, die soviel abwerfen, dass man kreditzinsen damit egalisiert.

selbst wenn man 0,9% ergattert...mehr als 1,7irgendwas kriegt man auf dem tagesgeld kaum noch, alles andere ist längerfristig fest.

ich würde genau folgendes machen:

- max 20% des geerbten geldes in einen 2 jährigen gebrauchten stecken

- den rest sofort (!) als EK in eine immobilie hauen, günstigere zinsen wird es künftig kaum geben, im idealfall bleiben sie so, aber wer weiß das schon (im zweifelsfall das restgeld, sofern man noch nicht weiß wie man wo wohnen will, in einen bausparer hauen und damit die günstigen zinsen in die zukunft retten.)

denn:

am ende vom lied muss man darüber nachdenken wie man auf lange sicht am besten fährt.

mieten steigen, sparzinsen gibt es kaum, rente ist fraglich.....da würde ich jetzt eher das geld der erbschaft für was sinnvolles nehmen.

spätestens wenn man im bezahlten eigentum lebt, kann man sich ohne reue auch mal nen dicken neuwagen kaufen ;)

Im Moment sind Immobilien leider auch keine extrem rentable Anlage.

Seit das "Geld so billig" ist sind hier zumindest die Kaufpreise fast schon unartig angezogen - Mieten ist inzwischen oft rentabler als kaufen (auch wenn die Makler Scherzkekse immer noch von fantastischen Renditen in jeder Anzeige schwärmen - wenn man excel bemüht, gesamtkosten rechnet .. bleiben da fantastische <2% über :rolleyes: ).

Da müsste man als Selbstnutzer antizyklisch kaufen und da hinziehen, wo im Moment keiner hin will - nämlich ein grosses, eher unsaniertes Haus auf'm Land.

Mit Tagesgeld kann man eigentlich nur "Lockangebotehopping" machen und genau das Kleingedruckte lesen (das man seine Gesamte Einlage kostenfrei nach kurzer Zeit wieder rausbekommt ist nämlich nicht selbstverständlich und eigentlich Verarschung am Kleinanleger).

Sobald das länger als 3-6 Monate irgendwo liegt (ein Schelm wer denkt die Banken spekulieren darauf), ist die Rendite wieder unter der Teuerungsrate. :mad:

Zitat:

Original geschrieben von tullux01

Im Moment sind Immobilien leider auch keine extrem rentable Anlage.

Ja generell ist es so. Zinsen niedrig -> Immopreise hoch und umgekehrt.

Wenn man nur selber wohnen will, dann kann man die niedrigen Zinsen nutzen, um in einer "unbeliebten" aber trotzdem guten Gegend eine Bestandimmobilie zu kaufen. Hier auf dem Dorf stagnieren die Preise, trotz niedrigen Zinsen.

Die Rechnung mit Finanzierung vs. Geldanlage halte ich bei Neuwagen für fraglich. Auf die paar Euro kommts dann ja auch nicht mehr an.

Zitat:

Original geschrieben von Martin1900

.....

Da ich mich damit nicht auskenne, habe ich auf dieser Seite schon mal nach einem Finanzberater geschaut.....

Pfoten weg, das ist ganz gefährlich. "Berater" wollen dir nur dein Geld abknöpfen. Auf keinen Fall von irgendjemand "beraten" lassen, sondern selbst schauen, z.B. FINANZTEST regelmäßig lesen.

Ich stehe auch kurz davor mir ein neues Auto für die Familie zu kaufen..wird wohl wieder ein Sharan werden..mein derzeitiger von 97 gibt langsam seinen Geist auf, aber ich will ihn fahren, bis die nächst größere Reperatur ansteht und sich eine Reperatur eben nicht mehr lohnt..Mein Geld für den neuen habe ich momentan bei Moneyou auf einem Tagesgeldkonto, weil ich eben nicht abschätzen kann, wann es soweit sein wird..Dort bekommt man vegleichsweise eine guten Zinssatz für sein Geld! Könnt ja mal schauen und für mehr Infos hier klicken..Ich denke aber auch, dass der Wechsel spätestens bis zum Mai vollzogen ist..passt ja auch, wenn das Wetter wieder besser wird...

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