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Auswander mit Fahrzeug - was geschieht mit Eintragungen?

Themenstarteram 27. April 2019 um 23:08

Guten Tag :)

 

Ich stehe kurz davor in die Schweiz auszuwandern. Eben kam allerdings der geistige Schock - was passiert mit meinen Eintragungen?!

 

Ich besitze einen Audi S4 b8 und eine Husqvarna TE610 als Supermoto von 2000. Beim Audi ist alles klar, der hat lediglich ABEs die ich nur noch für die Schweizer besorgen muss, aber beim Moped siehts anders aus. Der Schein dieses Supermotoumbaus ist randvoll mit Eintragungen. Von Auspuff über Bremszangenadapter bis hin zu Bremsscheibe oder Felgen. Gutachten habe ich dafür nie gehabt, habe sie so gekauft und war ja alles eingetragen... wandere ich mit Fahrzeugen aus, müssen diese innerhalb eines halben Jahres durch ne Einzelabnahme gejagt werden. Wie zur Hölle soll das meine geliebte Husky schaffen? Glaube nicht das sich der schweizer Prüfer damit zufrieden gibt, das ja in Deutschland alles eingetragen und in Ordnung war und dies übernimmt... bin echt ratlos :confused:

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11 Antworten

Hi,

wenn die Fahrzeuge in der Schweiz zugelassen werden sollen müssen sie die dortigen Gesetze und Regelungen einhalten. Das könnte selbst mit einigen teilen am A8 die eine europäische ABE haben schwierig bis unmöglich werden.

Beim Motorrad sehe ich das aber als sehr schwierig an, da wirst du vielleicht damit leben müssen das Teil auf original zurück zu bauen oder keine Zulassung zu bekommen also verkaufen.

In der Schweiz ist halt doch nicht alles besser als in Deutschland ;)

Gruß Tobias

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 27. April 2019 um 23:30:35 Uhr:

Hi,

wenn die Fahrzeuge in der Schweiz zugelassen werden sollen müssen sie die dortigen Gesetze und Regelungen einhalten. Das könnte selbst mit einigen teilen am A8 die eine europäische ABE haben schwierig bis unmöglich werden.

Beim Motorrad sehe ich das aber als sehr schwierig an, da wirst du vielleicht damit leben müssen das Teil auf original zurück zu bauen oder keine Zulassung zu bekommen also verkaufen.

In der Schweiz ist halt doch nicht alles besser als in Deutschland ;)

Gruß Tobias

Kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass das in der Schweiz nicht so einfach ist. Bei unserem Renault Clio war ein Sportauspuff mit Eintragung und Papieren verbaut. Wurde vom Straßenverkehrsamt so nicht für die Schweiz akzeptiert. Musste dann einen neuen für das Auto montieren lassen mit Schweizer Gutachten und dann war alles gut.

TE (Dino), oder TE-E (Dual)?

Frag doch mal im Husqvarna Forum, eventuell gibt es da auch Schweizer, die dir helfen können.

Warum nicht mit einem Husquarna Händler (oder anderen Motorrad Händler) in der Schweiz in Verbindung setzen und diesen um Hilfe bitten? Die sollten damit doch sicher teilweise auch ihre Erfahrung haben. Notfalls mehrere durchtelefonieren.

Wenn du nicht sehr viel Geld und Geduld in das Auto stecken willst, kauf dir drüben eins und lass den Audi in Deutschland. Unter Garantie wirst du von der MFK eine mehr als beachtliche Mängelliste kriegen für den Audi. Die Schweiz ist was Umbauten oder Änderungen an Autos angeht ein sehr strenges Land.

Ich habe vor Jahren an meinem damaligen Calibra (der Serie bereits einen Ladeluftkühler verbaut hat) den Ladeluftkühler gegen einen aus Alu ersetzt und in die Stoßstange integriert damit er besser vom Fahrtwind angeströmt wird. Der MFK-Mensch ist schier durchgedreht und hätte mir am liebsten den Karren still gelegt.....

Leider meldet sich der Kevin wohl nicht mehr.

Themenstarteram 30. Mai 2019 um 15:49

Doch doch ich melde mich, habe nur keine Benachrichtigungen erhalten :( ich habe eine TE610 Dino als Supermotoumbau... ich denke ich suche einen Schweizer SMR570 Rahmen, dieser muss ja keine Vollabnahme mehr bekommen und da sieht die Welt vielleicht wieder anders aus. Habe meine TE sowieso auf SMR Optik umgebaut, macht also keinen Unterschied für mich.

Der Audi hat andere Felgen (MbDesign Kv1), 40er Federn und eine Remuskomplettanlage. Für alles kann ich ein Schweizgutachten auftreiben...habe ihn auch noch nicht lange und wollte ihn gerne noch etwas behalten :D

Mopedtechnisch werde ich wahrscheinlich die TE auf Kartbahnen fahren und mir mal was neueres für die Strasse holen :P

Mit schweizer Gutachen kannst evtl. Glück haben. Ist aber keine Garantie. Wie gesagt die MFK ist sowas von streng das sollte man nicht glauben.

Ich hatte mal ein Opel Astra G Coupe Turbo. Den habe ich von der Schweiz mit nach Deutschland genommen als ich zurück nach Deutschland gegangen bin.

Am Montag war ich bei der MFK mit dem Auto. Laut Prüfer Mängel ohne Ende und quasi Schrott. Donnerstag (selbe Woche) bin ich mit dem Auto nach Deutschland zum Tüv. Ausser Tanken nichts gemacht am Auto. Der Tüv hat das Auto gelobt in welch tollem Zustand es ist trotz über 230tkm damals.....

Und der deutsche Tüv arbeitet nach meiner Erfahrung schon gewissenhaft.

Gewissenhaft ja.

Aber Schweiz ist anderes Pflaster...

Nach dem sie an meinem W113 in Zustand 1 keine Mängel gefunden haben, wollte der Prüfer den nicht abnehmen weil ein Auto ohne Anschnallgurte zu gefährlich ist. Braucht zwar auch in der Schweiz eigentlich keine Gurte, aber, machte er trotzdem nicht. Also mussten Anschnallgurte rein, ohne Diskusion ^^

Dagegen ist Deutschland doch sehr sehr liberal....

Themenstarteram 2. Juni 2019 um 20:37

Die Schweizer basteln doch selbst wie verrückt an ihren Kisten, wie sollen die dann die MFK schaffen? Ich bin davon ausgegangen, dass die Abnahme bei Import heftig ist und der normale "TÜV", also MFK, recht deutsch-ähnlich sei... na da kann ich ja mal gespannt sein :D

Zitat:

@Kev1107 schrieb am 2. Juni 2019 um 20:37:22 Uhr:

Die Schweizer basteln doch selbst wie verrückt an ihren Kisten, wie sollen die dann die MFK schaffen? Ich bin davon ausgegangen, dass die Abnahme bei Import heftig ist und der normale "TÜV", also MFK, recht deutsch-ähnlich sei... na da kann ich ja mal gespannt sein :D

Das ist von Kanton zu Kanton unterschiedlich.

In der Regel ist da aber wenig mit "basteln wie verrückt", so liberal wie in Deutschland ist dass in Westeuropa fast nirgendwo.. Schon garnicht in der Schweiz.

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