Ausbildung als Automobilkaufmann
Hallo Leute,
wie ihr dem Betreff bereits entnehmen könnt, handelt dieser Beitrag von der Ausbildung als Automobilkaufmann. Nach dem Zivildienst werde
ich nächstes Jahr höchstwahrscheinlich mit einer Ausbildung als A.-Kaufmann beginnen. Jetzt hoffe ich auf diesem Wege ein paar Eindrücke zu erhalten wie ihr den Ausbildungsgang findet etc.. Sicherlich gibt es hier im Forum ein paar die diesen Weg gewählt haben. Über Eindrücke, jeder Art ob gut schlecht würde ich mich sehr freuen...
Anbei noch eine Frage, wenn ihr wollt könnt ihr mir ja noch schreiben was ihr so verdient und wie viel Tage ihr in der Woche arbeteit.
Ich bekomme ca. 520 ? Brutto im ersten Lehrjahr und ca. 30 Urlaubstage...
Vielen Dank im Voraus
Daniel Linke - a.k.a Burnout
Beste Antwort im Thema
Was willst denn damit???
Der Trend geht zum Autohandel über Internet! Und da brauchst nur ein paar Tippsen und das war's dann.
"Den Autoverkäufer" gibt's doch garnicht mehr. Die Jungs und Mädels können doch nur noch mit der Maus die Konfiguration zusammenklicken und das war's. Selbst beim Rabatt kommt dann "muss ich erst meinen Chef fragen". Und über das Auto darf man schon garnichts fragen, weil davon haben sie sowieso keine Ahnung.
173 Antworten
Nicht irre machen lassen!
Hallo,
ich habe im Mai meine Abschlussprüfung zum Autokaufmann und gehe seit September einmal im Monat zur Audi-Verkäuferausbildung. Das ist eine Doppelbelastung, die aber durchaus zu bewältigen ist.
Was du konkret als A-kaufmann in deinem Betrieb machst ist nicht nur Marken sondern ganz einfach Struktur abhängig. Wir sind ein VW-und Audi-Händler, bei dem ich seit Ausbildungsbeginn ausschließlich im Verkauf zuständig bin. Ich habe nicht einen Tag in einer anderen Abteilung gearbeitet. Was ich eigentlich schade finde. Da ich aber von vornherein nur Verkäufer werden wollte, hat sich die Sache für mich gut entwickelt.
Es ist ganz klar, dass junge Azubis sehr sehr selten in den Verkauf kommen (gerade bei Premium-Marken), also sollte man nicht zuviel erwarten. (Ich bin schon mitte 20).
Wer heutzutage bei einem Premium-Hersteller (Audi, BMW, Benz, Porsche) die Verkäuferausbildung machen darf, wird ganz sicher nicht zu den Verkäufern gehören, die von Technik etc keine Ahnung haben und unhöflich am Kunden vorbeigehen. Die Ausbildung ist sehr umfangreich und die meisten werden gar nicht angenommen (4 Rollenspiele + schriftliche Fragen im Assesment).
Der Verkäufer ist heutzutage Experte für ALLE Produkte seines Hauses (inc. Finanzdienstleistungen aller Art). Auf absehbare Zeit wird er auch nicht durch e-commerce ersetzbar sein.
Man sollte sich aber auch nicht von Kollegen irre machen lassen, die sagen sie haben nie Freizeit und müssen wie bekloppt Autos raushauen. Es gibt auch hier große Unterschiede von Firma zu Firma.
Wichtig ist, hat man diese Verkäuferausbildung geschafft, fühlt sich wohl, in dem was man tut (inc. Firmenbesuchen etc., by the way in unserer Firma btreibt nur die Großkundenabteilung aktiven Außendienst) dann hat man einen wirklichen interessanten Job gefunden, der einem wirklich jeden Tag mit den unglaublichsten Menschen zusammen bringt ;-)
hab da auch noch ne konkrete frage:
wie siehts denn jez mit dem lehrlingsgehalt aus?
wieviel ist denn realistisch dass man netto bekommt
also ich mein 1.2.3.jahr(hab hier noch nix über die weiteren jahre ausser das 1.gefunden)
kann man sagen dass man bei bmw mehr bekommt, wenn man direkt im werk in münchen ne ausbildung macht(hätte da die chance)
mfg
und schon mal danke
Meine ehrliche Meinung: Ich halte diese Berufsausbildung für schlicht überflüssig und damit meine ich nicht, daß Autoverkäufer überflüssig sind. Es ist nur so , dass man jeden anderen Kaufmann innerhalb von ein paar Wochen zum Automobilkaufmann ausbilden kann. Das Anforderungsprofil ist sogar so niedrig, dass man oft auch ausbildungs und sogar branchenfremnde Bewerber berüksichtigt.
So kenne ich z.b. zwei sehr erfolgreiche Autoverkäufer. Der eine ist gelernter KFZ Mechaniker und der andere hat Germanistik studiert. Man muss nur rhetorisch gut sein und Interesse an Autos mitbringen.
Ob man aber einen Automobilkaufmann so ohne weiteres zum Bankkaufmann oder zum Industriekaufmann ( IMO die beiden hochwertigsten kaufmännischen Ausbildungsberufe) ausbilden kann, ist eine andere Frage. Die Deutsche Bank wird wahrscheinlich keinen Automobilkaufmann einstellen, aber Bankkaufleute bekommen bei Mercedes durchaus eine Chance im Vertrieb.
Also ich will diesen Ausbildungsberuf nicht herabqualifizieren, aber für mich wäre das nicht erste Wahl, wenn ich mir Gedanken über eine kaufmännische Ausbildung machen würde
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Hallo,
@ Airstrike:
ich glaube man darf den Automobilverkäufer nicht mit einem Automobilkaufmann vergleichen. Ein Automobilkaufmann verkäuft nicht nur Autos, wie der Autoverkäufer ( welcher richtig Verkaufsberater heißt), sondern macht auch andere Dinge, wie Rechnungs- und Auftragsbearbeitung, Disposition, Beschaffung, Vertrieb usw. Welche wiederum ein Verkaufsberater nicht macht!
So jetzt mal zu mir:
Ich beginne im August eine Ausbildung zur Automobilkauffrau bei Toyota und habe eine Frage zur Berufsschule. Und zwar welcher Unterricht dort stattfindet und ob man nach der Schule noch in den Betrieb muss ( welcher bei mir nicht gerade neben der Schule liegt)?
hi zusammen,
ich habe meine Ausbildung zum Automobilkaufmann in einer BMW Niederlassung machen dürfen.
Ich kann euch wirklich raten, wenn ihr Interesse am Automobil habt, kann euch wirklich nichts besseres passieren.
Ich habe die Ausbildung genossen. Das Betriebsklima bei BMW ist genial und es machte mir jeden Tag Spass zu arbeiten.
Natürlich hat die Ausbildung in erster Linie mit dem Verlauf rein gar nichts zu tun. Wird hier öfters verwechselt.
War auch in der Neuwagendispo, Motorradzentrum, Teilevertrieb, Gebrauchtwagendispo, Verkauf usw... es war wirklich super.
Ich habe mich entschlossen bei BMW zu bleiben und hatte auch das Glück zum Assessment Center für die Juniorverkäuferausbildung fahren zu dürfen. Bin nun in der Juniorverkäuferausbildung die zwar von den Arbeitszeiten lang ist... aber mir immer noch so viel Spass wie am ersten Tag macht.
Wenn ihr gerne mit Menschen zu tun habt...und euch selbst fürs Auto begeistert... machts super fun.
In der Berufsschule hatte ich BWL, BWR, Englisch, Religion, Politik, Automobilbetriebslehre, Wirtschaftsinformatik.
Nach der Schule hatten wir nach der 7 Stunde frei. Brauchten nicht mehr arbeiten. Hatten dann noch einen zweiten Tag Schule, an dem ich dann arbeiten musste. Nach vier Stunden.
Bin froh, dass ich die Ausbildung machen konnte.
Und zum Thema Internetverkauf..... der Verkäufer wird immer gebraucht. Jeder wünscht sich einen persönlichen Ansprechpartner. Das ist meine Erfahrung.
immer wieder die fragen zum gehalt des lehrlings:
ein A.kaufmann verdient in der ausbildung deutlich weniger als z.b. ein einzelhandelskaufmann!
so ca.530€ brutto sind guter schnitt. gern auch 580 im letzten lehrjahr.
dafür verdient der einzelhändler später aber weniger wenn er ausgelernt ist. klar bestätigen außnahmen die regel.
zur Frage der zukunft des a.-kaufmann.:
willst du verkäufer werden mach es!
willst du disponent werden ist es ratsam, aber auch ein büro./oder industirekaufmann könnte da locker klarkommen.
willst du aber unbedingt a.kaufmann lernen und keines von beiden werden, ist das auch lange kein beinbruch! es gibt viele interessante studiengänge die autohaus-relevant sind, aber auch große firmen suchen z.b. zum management des fuhrparks! auch leasinggesellschaften suche solche leute.
und solange das auto unser liebstes kind ist, werden wir immer einen persönlichen ansprechpartner wollen! also nix von wegen nur internet. der trend wird klar zur werksniederlassung mit qualifiziertem personal gehen.
kommt immer drauf an, wo man seine Ausbildung macht und in welcher Region du lebst.
Ich hatte im letzten Jahr 680 brutto. Ich denke, das ist wirklich fair und in Ordnung.
Hey,
bin auch bei nem BMW Händler hier in Köln, bisher kann ich mich auch nicht beklagen, sehr abwechslungsreich und man lernt in allen Bereichen.
Bin am JDBK hier in Köln und habe Teilzeitunterricht 2x mal die Woche..., wenn alles so bleibt wie im Moment, dann würde ich höchstwahrscheinlich auch den Juniorverkäufer bei uns im Hause machen, außer es gibt noch ne Abteilung, die mich mehr in ihren Bann zieht...
Grüße
Daniel
Kann die Juniorverkäuferausbildung auch empfehlen. Man lernt sehr viel... super Schulungen in ganz Deutschland verteilt. Intensivstraining und auch Feldtraining.
Die Erfahrungen die ich dort gemacht habe sind wirklich wahnsinn und es macht mir bis heute Spass. Auch wenn ich sicherlich lange Arbeitszeiten habe und teilweise 50 Stunden die Woche normal ist... ist es sicherlich abwechslungsreich und jeden Tag auf neue spannend.
kann vllt jemand der davon ahnung hat, diese "Juniorverkäuferausbildung" nochmal näher erläutern!?
das hört sich interessant an, weil mir die lust auf AM-kaufmann nach diesem fred doch vergangen ist...:-(
NEIN, klinsi hat NICHT recht ;-)
hab heut auch mein assesment center bei bmw in münchen bestritten und ich denk mal dass es echt ganz gut lief...bekomm so in 2wochen beischeid ob sie mich nehmen...
hat jemand von euch auch schon diesn PC test bei bmw gemacht(also dieser IQ test oder wie auc immer ma den nennen will bei dem man in 45minuten 90 fragen beantworten muss!)
wie siehts da bei euch aus mit den testergebnissen??würd mich echt interessieren wie da der durchnschitt bei euch is?
also ich hab von den 90 fragen 65 richtig....heisst schnitt von rund 73% richtig!! is das fut oder durchschnitt oder was meint ihr?
mfg
mille
Zitat:
Arbeitszeiten habe und teilweise 50 Stunden die Woche normal ist..
Ja ja, bei der Niederlassung müste man arbeiten, dann hätte man auch normale Arbeitszeiten 🙂 ...