Aus einer Inspektion wird 11.000€ Schaden

Mercedes CLA C117

Hallo,

ich wollte mal meinen Ärger irgednwo Kund geben, ich glaube das Forum ist vllt die beste Plattform dafür 😁.

Zu meiner Geschichte:

Am 02.07.15 habe ich meinen CLA bei der Mercedes Werkstatt abgegeben um den Service A durchführen zu lassen - So weit so gut - Am späten Mittag hatte ich dann eine Nachricht vom Autohaus auf meinem Anrufbeantworter, ich dachte "Juhu, Auto ist wieder fertig". Falsch gedacht! Es wurde mir mitgeteilt, das das Autohaus einen Schaden an meinem fahrzeug festgestellt hätte und ich mich melden soll. Das kam mir irgendwie komisch vor, da ich genau wusste das das Auto unbeschädigt abgegeben wurde. Also ab zum Telefon und beim Autohaus angerufen. Nun die Hiobsbotschaft - Ja, wir haben Ihre Fahrzeug leider beschädigt, der Schaden ist ein wenig größer sodass ich mir es anschauen soll.

Nach dem ersten Schock hab ich mir dann ein Auto geschnappt und bin zum Autohaus gedüst, dann der zweite Schock. ÜBER 11.000 Euro Schaden, der Meister ist beim rückwärtsfahren voll gegen einen LKW gefahren und das bei einer Rückfahrkamera und PDC.

Da es sich um ein Leasingfahrzeug handelt, musste die Bank der Reperatur zustimmen. Dies hat sie leider getan und laut dem Autohaus habe ich auch keine Chance, dem zu widersprechen - Sehr komisch.

Nun ja, nun fahre ich seit dem 02.07.15 mit einem W203 mit 135000km auf der Uhr. Das Autohaus hällt sich mit dem Informationsfluss sehr bedeckt, ich habe bis heute noch keine Asukunft wann ich das Fahrzeug endlich wieder bekomme und ein anderen Leihwagen hätten Sie auch nicht für mich, da dieser mir überhaupt nicht zusagt.

Das Sprichwort - DAS BESTE ODER NICHTS - trifft bei mir aktuell überhaupt nicht zu!

Viele Grüße aus Nordhessen

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46 Antworten

als wäre die Nummer nicht schon ärgerlich genug, aber die Art und Weise wie die "Kiste" zusammengeklöppelt wurde, würde mich zur Weißglut bringen !

Zitat:

@frankman01 schrieb am 3. August 2015 um 13:20:08 Uhr:


als wäre die Nummer nicht schon ärgerlich genug, aber die Art und Weise wie die "Kiste" zusammengeklöppelt wurde, würde mich zur Weißglut bringen !

Das kannst du laut sagen, verstehe nicht wie ein Meister so ein Zustand freigeben kann. Da fehlen mir die Worte. Ich hoffe das das Beschwerdemanagement nun alles klären kann, ich habe mit denen vereinbart, das das Autohaus ertmal nicht mehr an dem Auto arbeiten bzw. die Mängel abstellen soll, bis sich das Management von Mercedes mich anruft.

Wow, Wahnnsinn. Der Unfall kann wie bereits erwähnt passieren, aber die Instandsetzung ist ja wohl unglaublich! Wie kann man den Wagen in dem Zustand übergeben?

Definitiv kein Ruhmesblatt für die Werkstatt. Kann man nur hoffen, dass hier das Qualitäts- und Beschwerdemanagement seitens Mercedes greift und mal eine deutliche Ansage macht.

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Die Reparatur ist gruselig, den einzigen Anspruch den Du hattest, war der Nutzungsausfall. Der dürfte jetzt hinfällig sein, da Du Dich für den Ersatzwagen entschieden hast (auch wenn der nix taugt). Für den Cla gibt es vielleicht so 60-65 € täglich, so toll ist das leider nicht. Bewahr die Reparaturrechnung gut auf, die brauchst Du bei der Rückgabe, da wird aber nix nachkommen. Wenn der Eigentümer:leasingnehmer die Reparatur so akzeptiert, kannst du höchstens da versuchen, etwas aus dem Leasingvertrag zu erreichen, weil das Fahrzeug ggf. Nicht einwandfrei ist. Ich hatte letztes Jahr nen Jungspund im Heck sitzen und mein fast nagelneuer Viano (3. Monate alt) hatte ordentlich Reparaturbedarf. Da habe ich am Ende fünf Tage Nutzungsausfall a 85€ Vom Gegner bekommen und bin Fahrrad gefahren. Allerdings repariert die NL in H Karosserie echt perfekt... Wenn eindeutig Schuld des Gegners klar ist, immer nen Anwalt und nix von der Versicherung annehmen. Echt Schade um den Wagen, aber beim Leasing ist das Ende ja absehbar und nie so weit.

Ach ja, den merkantilen Minderwert für den Unfall wird Dein Leasinggeber separat bei der Werkstatt durchsetzen (denke, den Schaden müsstest Du ja melden?), daher wird am Ende bei Abgabe auf Dich nix zukommen.

wäre wohl noch interessant zu wissen welche Werkstatt das ist .

Ich würde diese und alle anderen die das hier sehen auch meiden wollen.

Viel Glück in den nächsten Wochen

Bei der "Reparatur" scheint ja eher der Dorfschmied den Hut aufgehabt zu haben.
Das sieht teilweise echt zum Fürchten aus.
Den Wagen hätte ich so erst garnicht mitgenommen, sondern wäre nach einer Stunde mit einem Rechtsanwalt und klarer formulierter Forderung zur Nachbesserung dort wieder aufgeschlagen.
Da ist massiv an den Kosten gespart worden um den Schaden absichtlich klein zu halten.

Ich würde das Auto garnicht abholen sondern dort stehen lassen Kennzeichen mitnehmen und Rest Anwalt machen lassen

Zitat:

@buzil schrieb am 4. August 2015 um 00:22:00 Uhr:


Ich würde das Auto garnicht abholen sondern dort stehen lassen Kennzeichen mitnehmen und Rest Anwalt machen lassen

Oder so, auch eine Variante.

Auf jeden Fall versteh ich nicht warum hier nicht sofort ein Rechtsbeistand eingeschaltet wurde. Da wäre einiges anders gelaufen.

Vermutung: Weil er sich vor dessen Kosten scheut und evtl. keine Rechtschutzversicherung hat?

Zitat:

@mbclauser schrieb am 4. August 2015 um 08:17:25 Uhr:


Vermutung: Weil er sich vor dessen Kosten scheut und evtl. keine Rechtschutzversicherung hat?

..dann dürfte ich mich aber auch nicht in der Form wie hier beklagen..

Zitat:

@x3black schrieb am 4. August 2015 um 08:19:30 Uhr:



Zitat:

@mbclauser schrieb am 4. August 2015 um 08:17:25 Uhr:


Vermutung: Weil er sich vor dessen Kosten scheut und evtl. keine Rechtschutzversicherung hat?
..dann dürfte ich mich aber auch nicht in der Form wie hier beklagen..

Wie schon erwähnt, mit der Rechtsabteilung stehe ich auch schon in Kontakt. Das ganze Kosntrukt ist nicht so einfach, da sich es sich schlicht und einfach um ein Auto der Mercedes Bank handelt. Wenn die Mercedes Bank diesen Zustand absegenet, dann muss ich das erstmal so hinnhemen. Daher ist nun das Beschwerdemanagement eingeschaltet. Sollte dann immer noch das Autohaus meine beanstandeten Mängel nicht abschalten können, so versuche ich eine Wandlung über meinen Verkäufer. Als letzten Schritt wird dann ein Rechtsanwalt eingeschaltet, dieser prüft dann ob eine Minderung der Leasingrate in Frage kommt. Dies kann sich aber lange hinziehen. Leider ist man immer auf die Güte anderer angewiesen, sollte sich dann jemand quer stellen, so hat man nur ärger an der Backe.

PS: Eine Rechtschutzversicherung ist vorhanden ;-)

Zitat:

@cpc_playa schrieb am 4. August 2015 um 10:36:45 Uhr


Wie schon erwähnt, mit der Rechtsabteilung stehe ich auch schon in Kontakt. Das ganze Kosntrukt ist nicht so einfach, da sich es sich schlicht und einfach um ein Auto der Mercedes Bank handelt. Wenn die Mercedes Bank diesen Zustand absegenet, dann muss ich das erstmal so hinnhemen. Daher ist nun das Beschwerdemanagement eingeschaltet.

Die Mercedes Benz Bank ist bei Leasing der Eigentümer, in den AGB gibt es aber eine Übertragung der Gefahrtragung. Genau das kennzeichnet den Leasingvertrag als solchen. Anders wäre es Miete.

Das bedeutet, du bist für die Gefahr des zufälligen Untergangs, den Verlust, den Diebstahl und die Beschädigung des Leasingobjekts, es sei denn, dies ist vom LG zu vertreten, verantwortlich.

Aus diesem Grund hat die Mercedes Benz Bank auch nicht den Zustand abzusegnen. Erst bei Rückgabe des Leasingobjekts. Selbst, wenn die Mercedes Benz Bank den Zustand bei Rückgabe akzeptieren würde, heißt das nicht, dass du als Besitzer des Fahrzeugs dies gegenüber dem Schädiger musst. Dies betrifft nur dass Rechtsverhältnis zwischen dir und der Leasing. Nicht das zwischen dem Schädiger und dir als Besitzer. Die Abtretung der Schadenersatzansprüche ist nur sicherungshalber, falls das Fahrzeug nicht instandgesetzt wird. Auch das hindert dich nicht, den Zustand nach erfolgter Reparatur zu rügen.

In keinem Fall ist die Mercedes Benz Bank berechtigt, für dich die ausgeführte Reparatur zu akzeptieren.

PS: Dies ist keine Rechtsberatung, die ich dir dringend empfehle, sondern nur ein Tip aus der Praxis als leitender Angestellter einer Leasinggesellschaft.

Zitat:

@cpc_playa schrieb am 4. August 2015 um 10:36:45 Uhr:


Sollte dann immer noch das Autohaus meine beanstandeten Mängel nicht abschalten können, so versuche ich eine Wandlung über meinen Verkäufer. Als letzten Schritt wird dann ein Rechtsanwalt eingeschaltet, dieser prüft dann ob eine Minderung der Leasingrate in Frage kommt. Dies kann sich aber lange hinziehen. Leider ist man immer auf die Güte anderer angewiesen, sollte sich dann jemand quer stellen, so hat man nur ärger an der Backe.

PS: Eine Rechtschutzversicherung ist vorhanden ;-)

Eine Rückabwicklung des Kaufvertrages kommt, aus meiner Sicht, hier nicht zum tragen, da der Zustand ja nicht durch den Hersteller zu vertreten ist und kein Mangel in der Lieferung des Fahrzeugs liegt.

Eine Minderung der Leasingrate ebenfalls nicht, da die Mercedes Benz Bank ihre Leistung ja in Gänze erbringt. Der Schaden am Fahrzeug und die mangelnde Reparatur ist ja nicht von ihr zu vertreten. Im Gegenteil, die mangelnde Reparatur des Eigentums der Mercedes Benz Bank, wäre eventuell von dir gegenüber der Mercedes Benz Bank zu vertreten, das bedeutet, die können von dir den merkantilen Minderwert aus der mangelnden Reparatur verlangen.

Ich rate dir nochmals, setze deine Ansprüche direkt gegen den Reparaturbetrieb durch. Dies ist dein Recht und vor allem deine Pflicht. Die Bank hat da nichts zu entscheiden.
Je eher du das machst, desto mehr Erfolg wirst du haben. Die von dir genannten Schritte sind reine Zeitverschwendung.

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