Auferlegung Fahrtenbuch - lohnt Einspruch?

Hallo zusammen,
es ist tatsächlich passiert: mein Blitzer von vor einigen Monaten hat nun zu einem Fahrtenbuch geführt.
Der Wagen ist aus versicherungstechnischen Gründen über mein Ma angemeldet (öffentlicher Dienst), und ich fahre damit. Sie hat von ihren Recht der Aussageverweigerung gebrauch gemacht und der Fahrer konnte nicht ermittelt werden.

Nun soll sie 6 Monate ein Fahrtenbuch führen. Einspruch kann noch bis 22.08 eingelegt werden.
Ich würde nun sogar die Strafe lieber auf mich nehmen, als jeden Tag dieses dusselige Fahrtenbuch zu pflegen.

Lohnt sich ein Einspruch? Kann man noch die Strafttat zugeben?

Wie sind eure Erfahrungen?
Danke und Gruß!

Beste Antwort im Thema

Schon wieder ein Jammerfred! Es ist doch heute auf breiter Basis bekannt, was ein nicht zu ermittelnder Fahrer in einem Verfahren bedeutet. Dann bekommt man eben ein Fahrtenbuch aufgebrummt - was soll's. Und plötzlich schmeckt einem das Süpplein nicht mehr, das man sich vorher eingebrockt hat und das nun auszulöffeln ist. Weiss der TE überhaupt was MORAL ist? 
Vielleicht lässt sich mit dem Vorhandensein einer zeitlich auftretenden Gedächtnisstörung was machen? Aber bitte sich vorher schlau zu machen wg. evtl. eines neuen Süppchens!

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@gunny: Du warst nicht gemeint. Mein Beitrag galt dem Piit

Eine schweizer Minderheit (oder soll ich sagen: Vorzeigeschweizer) möchte hier neue Sitten einführen. Ja wo kämen wir denn dann hin? Da würde ja nur noch eine Gruppe berechtigt sein, ihren Meinung zu äußern: Die Schlupflochzeiger!🙄
Gottfried Stutz - können wir uns das gefallen lassen?😁

Zitat:

Original geschrieben von Gunny-Highway



ja ok lieber te, dann such dir den besten anwalt im verkehrsrecht den du finden kannst, und leg ganz schnell einspruch ein, halte uns aber bitte auf dem laufenden

Wieso nen Anwalt?

Einspruch kann er auch so einlegen. Kostet ihn nix.

Klar ist seine Lage nicht die angenehmste, die Schuldfrage für euch schon geklärt, aber selbst wenn ihr mich jetzt steinigt: In dieser Lage würde ich das Spiel zu Ende bringen und Einspruch einlegen. Das Kind ist in den Brunnen gefallen, schlechter kann es nicht mehr werden.

@Speedpiet

GD!! Prima Recherche deinerseits - richtig gut zu lesen🙂

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Zitat:

Original geschrieben von freddi2010


...Da würde ja nur noch eine Gruppe berechtigt sein, ihren Meinung zu äußern: Die Schlupflochzeiger!🙄
....

ich hätte eher die Fallensteller únd Ratgeber - mit einem ungefährlich großen Entfernung zum TE.... geschrieben!

wie heißt dass so schön auf die Weite ist gut schiessen....

geholfen hat es wohl nix, weil - Schlupfloch- WAR NICHT! im GEGENTEIL- es war eine Bärengrube!

Alex

PS es ist nicht immer gut wenn Licht am Ende des Tunnels erscheint! - es könnte sich auch um einen ICE handeln (der auf DICH zukommt)

ah ok chef, alles klar 😁😁
hätte mich auch gewundert, nach deinen anderen äußerungen, wäre ja ne 180° drehung gewesen 😁😁

@joschi, damit die wirtschaft angekurbelt wird

Sofort zum Anwalt und Einspruch gegen diese Behördenwillkür einlegen. 😁
Das lohnt sich auf jeden Fall (für den Anwalt).

Die Auflage ein Fahrtenbuch zu führen war Dir als mögliche Konsequenz bekannt, wenn der Fahrer nicht zu ermitteln ist.
Nun solltest Du auch dazu stehen. Mit Moral möchte ich jetzt nicht um mich werfen, es reicht wenn Du endlich Verantwortung für Dein Handeln übernimmst.

Wie schon jemand anders treffend bemerkte: Wegen einmal bekommt man kein Fahrtenbuch auferlegt, da gibt es sicher eine Vorgeschichte.

Zitat:

Original geschrieben von Tempomat-Driver


Wie schon jemand anders treffend bemerkte: Wegen einmal bekommt man kein Fahrtenbuch auferlegt, da gibt es sicher eine Vorgeschichte.

Wie hat schon der TE in seinem ersten Fred geschrieben:

Meine Mutter hat nun den Anhörungsbogen erhalten - und Ihn bereits beantwortet OHNE mir bescheid zu geben.

Hat also nun eingetragen das Sie das nicht war, da Sie das Fahrzeug nicht bewegt hat an dem besagten Tag.

Wer weiß wieviele Bögen Mama schon ausgefüllt hat ohne Sohnemann zu informieren?

Ich schließe den Thread mal lieber. Ansonsten sehe ich die Gefahr, dass sich noch User einen Rüffel einfangen, den sie eigentlich nicht verdienen. Und warum Rechtsberatung auf MT unerwünscht ist, hat der aktuelle Kasus ja eindrucksvoll demonstriert.

****geschlossen*******

twindance/MT-Moderation

P.S.- der "Erstthread" ist ebenfalls auf dem Index

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