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Audi A6 Avant oder A4 Avant oder Passat

Themenstarteram 24. April 2019 um 11:40

Hallo zusammen,

ich stehe vor folgender Entscheidung und würde mich über ein paar zusätzliche Meinungen freuen.

Ich bestelle in den nächsten 14 Tagen einen neuen Dienstwagen den ich dann 4 Jahre oder 200.000 Kilometer fahren werden (Carpolicy). Auf Grund der rel. langen Nutzdauer denke ich darüber nach eine höhere Eigenzahlung zu leisten, was mir bei kürzeren Leasingzeiträumen in der Vergangenheit (2-max 3 Jahre) immer zu unrentabel war. Durch die Möglichkeit das Fahrzeug auch Privat nutzen zu können (unbegrenzte Kilometer, keine Tankkosten etc.) wäre das aus meiner Sicht eine elegante Möglichkeit ein Fahrzeug mit genügend Platz für 4 Personen (2 kleine Kinder), das gleichzeitig schick ist zu kombinieren. Mein Argument ist: Kaufe ich mir privat ein Auto, habe ich unter Umständen innerhalb kürzester Zeit einen höheren Wertverlust.

Die Zuzahlungen bei entsprechender Konfiguration sehen ungefähr wie folgt aus:

A6 - 7.000,-€

A4 - 5.000,-€

Passat - 2.000,-€

Wie seht ihr das bzw. leistet ihr ähnliche Einmalzahlungen oder bin ich mit meiner Meinung alleine?

Beste Antwort im Thema

Da kann ich dem vorher Geschriebenen nur Zustimmen!

@Bartoli du hast oben den Begriff Car - Policy genannt, welche regelt das Ihr eure Firmenwagen nun ca. 4 Jahre, bzw. bis 200.000 km zu fahren habt.

Das bedeutet aber auch das Ihr im Unternehmen eine Fuhrparkregelung habt, welche vorgibt wer welches Fahrzeug und bis zu welcher Summe / PS Leistung zur Verfügung gestellt bekommt.

Eine Car-Policy ist die automobile Kleiderordnung der Firma!

In Bezug auf die oben bereits genannte Aussenwirkung kann es sehr negativ sein wenn jemand permanent gegen diese Kleiderordnung verstößt. Da kann etwas "Understatement" durchaus vorteilhaft sein.

Wenn die Car - Policy es hergibt ohne Zuzahlung einen VW Passat für dich zu bestellen, dann solltest du es tun.

Wenn nicht, und dann eine Ausnahme und Sondergenehmigung mit eigener Zuzahlung erforderlich ist, würde ich die Finger davon lassen.

Dann solltest du deine private Mobilität auf eine andere Weise regeln, da deine Frau ja eh wohl überwiegend ohne den Firmenwagen auskommen müsste. (Bei 50.000 km / Jahr wirst du tagsüber wohl nicht allzu viel zu Hause sein können, so das Ihr Eurer Mobilitätskonzept eh anpassen solltet. )

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Wegen der (aus meiner Sicht) günstigsten Relation zwischen Raumangebot und Zuzahlung würde ich den Passat bevorzugen. (Vorausgesetzt dabei, dass es sich um vergleichbare Motorisierungen handelt.)

Wenn er es Dir wert ist, macht für Dich aber auch der A6 durchaus Sinn.

Hast Du die 3 schon mal probegefahren?

Themenstarteram 24. April 2019 um 13:56

Probegefahren bin ich bis jetzt nur den A4. Hier kommt erschwerend hinzu dass es im Sommer ein relativ großes Facelift gibt, bei dem der Innenraum nahezu komplett überarbeitet wird so dass ich praktisch 3,5 Jahre lang ein "altes" Auto fahren würde. Ja die Motorisierungen sind alle vergleichbar.

Zitat:

@nordlicht schrieb am 24. April 2019 um 13:38:14 Uhr:

Wegen der (aus meiner Sicht) günstigsten Relation zwischen Raumangebot und Zuzahlung würde ich den Passat bevorzugen. (Vorausgesetzt dabei, dass es sich um vergleichbare Motorisierungen handelt.)

Wenn er es Dir wert ist, macht für Dich aber auch der A6 durchaus Sinn.

Hast Du die 3 schon mal probegefahren?

Aus meiner Sicht ist der Passat der beste Familienwagen unter den genannten Fahrzeugen und die Zuzahlung noch akzeptabel. Auch In Bezug auf die 1% Versteuerung wird der Passat interessant sein wegen des geringsten BLP.

Da du nicht geschrieben hast wie es bei Euch im Unternehmen geregelt ist, mal eine Anmerkung dazu.

I.d.R. gibt das Unternehmen einen max. Bruttolistenpreis für den Dienstwagen vor, ebenso wie die Fahrzeugklasse. Beides ist abgestuft je nach der Position die gerade im Unternehmen besetzt wird.

Das bedeutet es würde ungern gesehen wenn der Abteilungsleiter mit einem A6 vorfährt, wenn diese Fahrzeugklasse doch sonst nur dem Vorstand vorbehalten ist. Das solltest du, im eigenen Interesse, vorher klären.

Der Bruttolistenpreis muss vom Arbeitnehmer mit 1% versteuert werden. D.h. bei 50.000,- € BLP werden dem Gehalt monatlich 500,- € zugeschlagen und dann mit dem veranlagten Steuersatz besteuert. Wenn Du jetzt einen teureren Wagen nimmst, wird sich der zu versteuernde Betrag einfach erhöhen.

Zwischen dem Passat und dem A6 können da schon mal 15.000,- € Differenz auftreten, welche dann mit 150,-€ pro Monat versteuert werden müsste. Bei 42% Steuersatz wäre das eine monatliche Differenz von 63,- € die du zusätzlich als Geldwerten Vorteil zu tragen hättest.

Eine Eigenbeteiligung am Fahrzeugkauf ist ggf. schwierig, da du dann ja Anteilseigner am Fahrzeug wärst, aber ja keine Verfügungsgewalt hast, bzw. das Eigentumsrecht nicht ausüben kannst. Das sollte in jedem Fall vorher geklärt und steuerrechtlich geprüft werden. (Anders wäre es z.B. bei Zubehörfelgen, welche du kaufst und die dann in deinem Besitz bleiben)

Für die Nutzung mit der Familie bietet der A4 im Verhältnis den geringsten Platz. Gerade in der zweiten Reihe wird es eng, so das die Kinder schnell mit den Beinen an die Rücksitzlehnen der Vordersitze stoßen.

Der A6 war mir persönlich einfach zu wuchtig! Ein wirklich sehr komfortables Fahrzeug mit sehr hoher Laufkultur, aber auch sehr groß wenn es denn mal um die Parkplatzsuche geht.

Soll das Fahrzeug vorrangig der Familiennutzung dienen, wäre der gute alte Passat wohl die beste Lösung.

So viel größer als der Passat ist der A6 von außen auch nicht. Er wirkt nur bulliger und wird mit größeren Motoren angeboten.

Also ich habe sowohl den Passat (aber nur 6 Wochen) wie dann auch fast 280 tkm den A4 Avant als Firmenfahrzeug gefahren.

In den letzten 2 Jahren dann den A6 , welcher zwar wirklich toll bezüglich der Geräuschdämmung und der Langstreckenqualität ist, mir jedoch immer sehr unhandlich erschien.

Wenn Kunden mitzunehmen waren, wurde dazu i.d.R. der Passat gewählt.

Wenn keinen übertriebenen Wert auf Prestige legt, findet im Passat einen guten Begleiter.

Zitat:

@Bartoli schrieb am 24. April 2019 um 13:56:08 Uhr:

... dass es im Sommer ein relativ großes Facelift gibt, bei dem der Innenraum nahezu komplett überarbeitet wird...

Facelift kommt, der Innenraum bleibt nahezu gleich

Würde nichts auf die Aussagen von den Autozeitungen geben

 

Ich würde den A6 nehmen

Ist von allen 3 das neuste Fahrzeug

Natürlich ist es im ersten Moment verlockend, einen möglichst großen oder teuren Firmenwagen auszuwählen. Allerdings sollte man die Außenwirkung ( gegenüber Geschäftspartnern und Arbeitgeber) berücksichtigen und auch überlegen was im Alltag wirklich zweckmäßig ist. Zudem muss man bedenken, dass etwaige Zuzahlungen verlorenes Geld sind - insbesondre falls man während der Leasingzeit den Arbeitgeber wechselt.

Für den Passat spricht übrigens auch, dass er an längsten gebaut und somit die höchste Marktreife hat.

Da kann ich dem vorher Geschriebenen nur Zustimmen!

@Bartoli du hast oben den Begriff Car - Policy genannt, welche regelt das Ihr eure Firmenwagen nun ca. 4 Jahre, bzw. bis 200.000 km zu fahren habt.

Das bedeutet aber auch das Ihr im Unternehmen eine Fuhrparkregelung habt, welche vorgibt wer welches Fahrzeug und bis zu welcher Summe / PS Leistung zur Verfügung gestellt bekommt.

Eine Car-Policy ist die automobile Kleiderordnung der Firma!

In Bezug auf die oben bereits genannte Aussenwirkung kann es sehr negativ sein wenn jemand permanent gegen diese Kleiderordnung verstößt. Da kann etwas "Understatement" durchaus vorteilhaft sein.

Wenn die Car - Policy es hergibt ohne Zuzahlung einen VW Passat für dich zu bestellen, dann solltest du es tun.

Wenn nicht, und dann eine Ausnahme und Sondergenehmigung mit eigener Zuzahlung erforderlich ist, würde ich die Finger davon lassen.

Dann solltest du deine private Mobilität auf eine andere Weise regeln, da deine Frau ja eh wohl überwiegend ohne den Firmenwagen auskommen müsste. (Bei 50.000 km / Jahr wirst du tagsüber wohl nicht allzu viel zu Hause sein können, so das Ihr Eurer Mobilitätskonzept eh anpassen solltet. )

Themenstarteram 26. April 2019 um 14:23

Vielen Dank für die Rückmeldung bzw. Einschätzung.

Das das Thema Fahrzeugregelung innerhalb der Firma ein sensibles ist, ist mir absolut bewusst. Ich beabsichtige nicht durch eine höhere Zuzahlung ein Fahrzeug zu konfigurieren welches nicht zu meiner Fahrzeugklasse passt bzw. diese "übersteigt" d.h. sowohl der A4 als auch der A6 und Passat sind grundsätzlich bestellbar, natürlich reglementiert durch eine max. KW Zahl und eben einer max. monatlichen Leasingrate.

Zitat:

@tamwiri schrieb am 24. April 2019 um 19:43:08 Uhr:

Da kann ich dem vorher Geschriebenen nur Zustimmen!

@Bartoli du hast oben den Begriff Car - Policy genannt, welche regelt das Ihr eure Firmenwagen nun ca. 4 Jahre, bzw. bis 200.000 km zu fahren habt.

Das bedeutet aber auch das Ihr im Unternehmen eine Fuhrparkregelung habt, welche vorgibt wer welches Fahrzeug und bis zu welcher Summe / PS Leistung zur Verfügung gestellt bekommt.

Eine Car-Policy ist die automobile Kleiderordnung der Firma!

In Bezug auf die oben bereits genannte Aussenwirkung kann es sehr negativ sein wenn jemand permanent gegen diese Kleiderordnung verstößt. Da kann etwas "Understatement" durchaus vorteilhaft sein.

Wenn die Car - Policy es hergibt ohne Zuzahlung einen VW Passat für dich zu bestellen, dann solltest du es tun.

Wenn nicht, und dann eine Ausnahme und Sondergenehmigung mit eigener Zuzahlung erforderlich ist, würde ich die Finger davon lassen.

Dann solltest du deine private Mobilität auf eine andere Weise regeln, da deine Frau ja eh wohl überwiegend ohne den Firmenwagen auskommen müsste. (Bei 50.000 km / Jahr wirst du tagsüber wohl nicht allzu viel zu Hause sein können, so das Ihr Eurer Mobilitätskonzept eh anpassen solltet. )

Themenstarteram 26. April 2019 um 14:28

Für den Alltag sind aus meiner Sicht sowohl der A6, als auch der Passat "zweckmäßig", allerdings ist der A6 als Firmenfahrzeug aus meiner Sicht repräsentativer ist als ein Passat. Die Zuzahlung bzw. das verlorene Geld ist natürlich ein Faktor, wenn ich mir allerdings alternativ privat einen großen Kombi für die Familie zulege, verliere ich durch Wertverlust etc. wahrscheinlich innerhalb der 4 Jahre deutlich mehr als 4-5 tsd.€.

Zitat:

@autosmachenfreude schrieb am 24. April 2019 um 19:16:37 Uhr:

Natürlich ist es im ersten Moment verlockend, einen möglichst großen oder teuren Firmenwagen auszuwählen. Allerdings sollte man die Außenwirkung ( gegenüber Geschäftspartnern und Arbeitgeber) berücksichtigen und auch überlegen was im Alltag wirklich zweckmäßig ist. Zudem muss man bedenken, dass etwaige Zuzahlungen verlorenes Geld sind - insbesondre falls man während der Leasingzeit den Arbeitgeber wechselt.

Für den Passat spricht übrigens auch, dass er an längsten gebaut und somit die höchste Marktreife hat.

Themenstarteram 26. April 2019 um 14:30

Ich hatte schon mehrfach gelesen das der Innenraum des A4 komplett überarbeitet werden soll und dem des A6 angepasst wird. Meine Tendenz geht auch stark in Richtung des neuen A6

Zitat:

@Lukas_2014 schrieb am 24. April 2019 um 18:51:07 Uhr:

Zitat:

@Bartoli schrieb am 24. April 2019 um 13:56:08 Uhr:

... dass es im Sommer ein relativ großes Facelift gibt, bei dem der Innenraum nahezu komplett überarbeitet wird...

Facelift kommt, der Innenraum bleibt nahezu gleich

Würde nichts auf die Aussagen von den Autozeitungen geben

Ich würde den A6 nehmen

Ist von allen 3 das neuste Fahrzeug

Wenn die 5k mehr nicht wehtun, würde ich auf jeden Fall den A6 nehmen. Das ist schon ein angenehmes Fahrgefühl.

Nur wenn das Geld knapp ist den Passat. Ist halt ein Brot und Butter Vetreterkombi.

 

Ich persönlich habe nie eine Zuzahlung geleistet, sondern immer das was im Budget, d.h Leasinrate war

Hätten denn alle drei Fahrzeuge den selben Motor?

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