ForumMotoren & Antriebe
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugtechnik
  5. Motoren & Antriebe
  6. AU/TÜV bei BMW i320 mit wahrscheinlich rissigen Ventilschaftdichtungen/blauer Qualm

AU/TÜV bei BMW i320 mit wahrscheinlich rissigen Ventilschaftdichtungen/blauer Qualm

Themenstarteram 17. November 2020 um 9:37

Hi,

mein BWM ist 13 Jahre alt.

Habe vor 2 Jahren TÜV gehabt, da wurde mir gesagt, dass er zuerst nicht über die AU kam wegen Kohlenmonoxid oder Kohlendioxid - Werten. Dann wurden angeblich die Zündkerzen gewechselt und er bekam AU. Er hatte vor 2 Jahren schon beim Gasgeben aus Leerlauf blauen Qualm im Abgas.

Jetzt steht wieder TÜV an, und ich frage mich, wie ich am besten über TÜV/AU komme.

Am besten, ohne viel Geld reinzustecken.

Kann ich es einfach (selber) beim TÜV probieren, und zur Not nachbessern lassen. Oder besser doch wieder zu der Werkstatt von vor 2 Jahren?

Vielen Dank für jede Info

Liebe Grüße

SL

Ähnliche Themen
22 Antworten

Zitat:

@catcherberlin schrieb am 17. November 2020 um 21:30:33 Uhr:

Bei einem so alten Fahrzeug ist das Risiko sehr groß durchzufallen...

Bei einem Werkstatt-TÜV mit vorheriger Mängelbeseitigung ist das Risiko sehr groß, wahnsinnig viel Geld auszugeben.

Am besten wäre, dass Fahrzeug so zum TÜV vorzuführen...der Mängelbericht wird riesengroß sein

dann zur Werkstatt und Kostenvoranschlag...vor Schreck umfallen und irgendwo anderes Fahrzeug kaufen und das Fahrzeug als Bastlerfahrzeug verkaufen....

Man kann den Teufel nicht mit dem Belzebub austreiben...es sei denn, Du kennst jemanden, der Dir die TÜV-Mängel kostengünstig beseitigt und danach auch zur Nachuntersuchung zum TÜV fährt...

Wie sagt man so schön: "Bis das der TÜV uns scheidet"...

vehementer einspruch...denn nicht das fahrzeugalter ist relevant, sondern düe güte der konstruktion, aber vor allem: Der wartungsstand...meine fahrzeuge sind teilweise weitaus älter, bestehen die HU jedoch immer mit bravour

Zitat:

@sl56456 schrieb am 21. November 2020 um 16:55:11 Uhr:

Danke. Ich würde jetzt erstmal versuchen, mit Kaminethanol über den Tüv zu kommen. Dann jemanden finden, der die VSD günstig reparieren kann.

Dann berichte mal bitte ob es geklappt hat...

Leider verschwinden 98% aller Themenersteller nach Beantwortung ihrer Frage und lassen uns dumm sterben...

13 Jahre finde ich jetzt nicht besonders alt,da würde ich gar nicht überlegen,die VSD zu machen.Wenn das Auto sonst OK ist,gibt es keinen Grund das Auto aufzugeben.Mein Volvo wird im März 19 Jahre alt und hat 300t Km auf der Uhr.Der nimmt jetzt 0,5 Liter Öl auf 1000 Km.Da steht mir ein VSD Wechsel auch noch bevor.4-500 tkm sollte so ein Volvo Turbo schon erreichen,da lohnt sich so ein VSD Wechsel allemal.

Zitat:

@Volvorin71 schrieb am 22. November 2020 um 09:56:49 Uhr:

13 Jahre finde ich jetzt nicht besonders alt,da würde ich gar nicht überlegen,die VSD zu machen.Wenn das Auto sonst OK ist,gibt es keinen Grund das Auto aufzugeben.Mein Volvo wird im März 19 Jahre alt und hat 300t Km auf der Uhr.Der nimmt jetzt 0,5 Liter Öl auf 1000 Km.Da steht mir ein VSD Wechsel auch noch bevor.4-500 tkm sollte so ein Volvo Turbo schon erreichen,da lohnt sich so ein VSD Wechsel allemal.

Ist ja auch davon abhängig was für ein Motor und wie er behandelt wurde.

PS. Und ja, es ist kein zwingender Grund das Auto aufzugeben.

Zitat:

@Schnapsfahrer schrieb am 22. November 2020 um 09:40:16 Uhr:

Dann berichte mal bitte ob es geklappt hat...

Leider verschwinden 98% aller Themenersteller nach Beantwortung ihrer Frage und lassen uns dumm sterben...

Ich kann dazu einen kleinen Erfahrungsbericht liefern: mein Ex-MX5 NA hatte zur AU auch mit erhöhtem CO zu kämpfen. Damals (2015 meine ich) fand ich noch E85 an einer Tankstelle in der Gegend und habe mir im Tank Pi*Daumen E40 angemischt, und damit fuhr der MX5 auch ganz normal. Zurück zur AU war auch tatsächlich kein CO mehr nachzuweisen, aber dafür fing der Wagen an abzumagern. Darum in jedem Fall: mit viel Schnaps intus Vollgas lieber vermeiden! :D Also noch einmal zur Tankstelle, wieder ein paar Liter Super obendrauf - geschüttelt, nicht gerührt - und alle Werte waren allerbestens.

Zwei Jahre später habe ich dann für die nächste AU einfach die Kurbelgehäuseentlüftung verstopft, den Trick hat mir ein alter Mazdamechaniker gezeigt. Schlauch abgezogen, eine M6-Schraube in den Stutzen gesteckt, und den Schlauch wieder übergezogen. Und auch damit waren alle Werte allerbestens. Eventuell auch eine Möglichkeit für den TE...?

CO kann man auch ganz einfach und ohne wechsel der spritsorte verringern: Durch fahren...nur ein heißer kat oxidiert CO. Manchmal ist er auch verkokt (zb bei motoren mit hohem ölkonsum), muss freigefahren werden

Mein Auto hatte kaum Ölverbrauch und war ein 90%-Langstreckenauto, also daran kann es nicht gelegen haben. "Schuld" war laut Mazdamechaniker erhöhter Blowby, deshalb auch das Abklemmen der KGE. Allerdings waren Kat und Lambdasonde zu dem Zeitpunkt schon knapp 20 Jahre alt, und von der Lambdasonde hatte ich auch einen sporadischen Fehler im Speicher, also who knows...?

Da der Wagen sauber lief, seine volle Leistung brachte und wenig verbrauchte, habe ich ehrlich gesagt nie grossartig nach Fehlern gesucht.

Der Kat altert, es muss vom Gesetzgeber 160tkm durchhalten. Der altert u.a. thermisch also durch die Hitze. Wenn ich also viel Vollast fahren altert der schneller als wenn ich in der Stadt unterwegs bin. Daneben gibt es Katalysatorgifte die in Sprit und Öl zu finden ist.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Fahrzeugtechnik
  5. Motoren & Antriebe
  6. AU/TÜV bei BMW i320 mit wahrscheinlich rissigen Ventilschaftdichtungen/blauer Qualm