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Astra oder Focus?

Themenstarteram 16. Juni 2014 um 19:13

Hallo Allerseits!

Ich muss mich jetzt schon für die Erstellung dieses Themas entschuldigen, er entstand eher aus Langeweile als aus Notwendigkeit. Aber eigentlich braucht man für ein Benzingespräch auch keinen Grund in einem Autoforum;)

Momentan studiere ich, werde aber Ende das Jahres meinen Abschluss in der Tasche haben. In der Branche und mit den erwarteten Noten sollte die Jobsuche keine große Hürde werden. Zur Feier dieser Lebenswendung will ich ein neues Auto haben. Die Betonung liegt dabei auf will, mein Astra würde es noch eine ganze Weile tun.

Nun kann bzw. werde ich mich, wenn es soweit ist, nur schwer entscheiden können. In der engeren Wahl sind Astra J GTC mit 1.6 T, 132 kW oder 1.6 SIDI 147 kW und Focus Mk III, 1.6 Ecoboost 134 kW.

Astra GTC 1.6T, 132 kW

  • + günstig zu kriegen, um 16.000 €
  • + sieht gut aus, innen wie außen
  • - alter Motor, hoher Verbrauch
  • - wenig Drehmoment, schlechte Elastizität
  • -- Gewicht: 1550 kg
  • - bald moralischer Wertverlust durch Nachfolgemodell mitte 2015

Astra GTC 1.6 SIDI 147 kW

  • + neuer Motor, wenig Verbrauch
  • + viel Drehmoment, gute Elastizität
  • + sieht gut aus, innen wie außen
  • - teuer, da sehr neu, um 20.000 €
  • -- Gewicht: ca. 1550 kg
  • - bald moralischer Wertverlust durch Nachfolgemodell mitte 2015

Focus, 1.6 EB, 134 kW

  • + neuer Motor, wenig Verbrauch
  • + mäßiges Drehmoment, aber gute Elastizität, da wenig Gewicht
  • + wenig Gewicht: ca 1400 kg
  • Für ca. 17-18.000 zu haben
  • - Optik innen und außen haut mich nicht vom Hocker

Mein Herz sagt Astra GTC 1.6 SIDI, mein Verstand sagt Focus 1.6 EB und mein Geldbeutel sagt Astra 1.6T.

Der SIDI ist zwar auch schwer, das fällt mit dem geilen Fahrwerk und der Mehrleistung aber nicht mehr so auf. Der Focus hat durch das geringere Gewicht einen Vorteil in der Dynamik. Beim alten Astra 1.6T befürchte ich er ist mir zu langsam und säuft dabei noch viel Sprit.

Problem Nr. 2 neben der Entscheidung für Modell:

Ich habe keine Lust nach dem Berufseinstieg noch lange zu sparen, darum würde ich die Autos teilfinanzieren. Also z. B. 10.000 € anzahlen und den Rest in Raten. An der Stelle frage ich mich aber auch, ob man mit einem vermutlich befristeten Arbeitsvertrag überhaupt einen Kredit bekommt, wenn die Laufzeit (~ 2 Jahre) länger ist als die Befristung. Vor allem, wenn ich nebenbei noch Studienkredite abzahlen muss;) Auf der anderen Seite könnte ich die Raten fürs Auto auch auf 1 Jahr verteilen und den Studienkredit dafür nicht vorzeitig tilgen. Dafür hätte ich noch 5 Jahre Zeit bis ich anfangen muss zu tilgen.

Weitere Möglichkeit wäre km-Leasing. Mit einer schmalen Anzahlung lande ich bei etwa 250 €/Monat für den Focus und 300 €/Monat für den Astra. Vorteil: ich muss nicht an die Ersparnisse ran, habe ein neues Auto nach meinen Wünschen. Nachteil: die Variante hat die höchsten Km-Kosten im Vergleich zu den Gebrauchtwagen.

Ich würde mich einfach über ein paar Meinungen freuen. Welches Auto und wenn ja wie wäre die beste Möglichkeit? Ich weiß ohne Probefahrt kann man die Entschiedung nicht treffen, aber da es noch nicht so weit ist mit der Anschaffung gehe ich lieber euch als den Händlern auf die Nerven:)

 

Beste Antwort im Thema

Aktuell würde ich immer den persönlichen Geschmack entscheiden lassen. Ich bin mit Ford super zufrieden und bleibe bei Ford. Aber Opel ist bis auf Nuancen auch keinen Deut schlechter oder besser.

Wer Opel lieber mag macht nichts falsch bei Opel zu bleiben. Vom aktuellen Corsa (Werkstattwagen wg. Inspektion) war ich sogar angenehm überrascht.

Im Grunde kämpfen sowohl Ford als auch Opel gegen das Markenimage von VW (leider mehr Image als Qualität) und der Premiummarken an. Und von "Unten" gegen die angeblich billigeren Autos aus Südkorea.

Deshalb halte ich nichts davon Ford gegen Opel auszuspielen. Ich denke, ohne diese beiden Marken wären VW & Co noch teurer hierzulande.

Einen Ford Focus Turnier Titanium + Winterpaket mit 115PS Diesel + Automatikgetriebe gibt es als Neuwagen für 19.900 Euro inkl. Überführungskosten (AH24).

Als Jahreswagen (auch Diesel+Automatik Titanium) mit noch besserer Ausstattung (Navi) für 16.900 Euro (ein Händler in Leipzig hat ziemlich viele davon).

Bei Opel dürfte es ähnlich gut aussehen.

Zum Thema Probefahrt: Schau doch mal bei Sixt/Enterprise oder anderen Autovermietern ob sie einen Ford/Opel da haben bzw. bestellen können.

Eine Probefahrt übers Wochenende finde ich viel aussagekräftiger als eine 1-2 Stunden Probefahrt im Feierabendverkehr.

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26 Antworten
am 16. Juni 2014 um 20:23

Nagut, dann erbarme ich mich mal und gebe dir eine Antwort, die dich keinen Millimeter weiterbringt ;)

Ganz klar: kauf dir 'nen Astra ohne Antriebsstrang und pack Motor und Fahrwek vom Focht rein.

Ich hatte vor einem halben Jahr (fast) die selbe Qual der Wahl: Astra 1.4 T (103 KW) oder Focus 1.6 EB (110 KW) - wie meine Entscheidung ausgefallen ist, liest sich in meiner Signatur und im Fahrzeugprofil.

Es war einfach so: ich bin mit dem Focus gefahren. Toll! Das Fahrwerk, der Motor- traumhaft! Doch ich hab mich einfach nicht so richtig wohl gefühlt. Bin dann mal beim FOH reingeschneit und hab mich in einen Astra gepflanzt - Willkommen Zuhause :D Dann hab ich die Probefahrt mit dem 88 KW Astra gemacht und war (selbstverständlich) ernüchtert - der Focus ist da 3 Klassen besser (Oooh Gott, dieser geniale Ecoboost :D). Der Verkäufer versicherte mir dann glaubhaft, dass der 103 KW'ler ein völlig anderes Auto ist (;)) und machte mir ein Traumangebot für meinen alten Fiat - bis jetzt bereue ich die Entscheidung nicht.

Sehe gerade an deinem Kennzeichen, dass du aus Chemnitz kommst - schöne Grüße von mir aus Zwickau ;)

Themenstarteram 16. Juni 2014 um 20:41

Danke, dass du dich erbarmst, ehrlich gesagt erwarte ich auch gar nicht (viel) weiter voran zu kommen, die Entschiedung kann mir eh keiner Abnehmen.

Der Antriebsstrang vom Ford wäre im Astra durch das Gewicht genauso kastriert wie der, der schon drin ist. Ich würde mir darum eher einen Astra wünschen der einfach 100 kg leichter ist. Ich überlege schon, wie ich das Gewicht drücken könnte. Aber mit Rückbank raus kriegt ein Fahrzeug so einen Baustellen-Charme. OZ Ultraleggeras allein bringen es auch nicht und sind zudem nicht umsonst.

Und zu deinem Vergleich möchte ich noch zum Fahrwerk anmerken: Der GTC hat eine andere Vorderradaufhängung als die Limousine und geht damit spürbar besser in die Kurven, da kommt auch der Focus mit seinem schon sehr guten Fahrwerk nicht ran. Aus dem Grund (neben der Optik des GTC) tut es auch kein günstiger zu bekommener 5-Türer.

Du könntest dir noch einen Citröen DS4 THP 200 anschauen. Der liegt preislich zwischen den Opels bei 200PS (Turbo), sehr moderatem Verbrauch und einem auffälligen Design. Zur Ausstattung muss ich glaube ich nichts sagen bei einem Franzosen. ;)

http://www.autoscout24.de/Details.aspx?id=248754229&asrc=st|s

Ich finde futura03s Beitrag gar nicht sinnfrei, denn letztendlich entscheiden auch viele subjektive Eindrücke über eine mögliche Kaufentscheidung. Deshalb: Anschauen, Reinsetzen und Probefahren.

Gruß

Themenstarteram 16. Juni 2014 um 21:00

Boah, Mr. Blade! Der war gemein! Siehst du nicht, dass mir die Wahl schon schwer genug fällt, kommst du mit nem Citroen an...:(;)

Optisch etwas gewöhnungsbedürftig, sagt mir aber zu. Die Leistung ist perfekt, Ausstattungen auch sehr gut, Angebote gibts sogar noch welche für 16.000.

Aber es ist ein Franzose:p Mag ich eigentlich nicht so gerne, ist aber eine Einschätzung, die auf keinen Argumenten basiert. Hast du ein paar Daten parat (Drehmoment xxx Nm von bis, Leergewicht mit dem Motor und Ausstattung) sonst muss ich mir die halbe Nacht um die Ohren schlagen und komm morge nicht aus den Federn.;)

Einen Megane habe ich mir auch schon angesehen, scheidet aber aus, weil der auch nicht mehr der jüngste ist und mir der Innenraum nicht gefällt. Peugot kann ich nicht schreiben ( ;) ) und gefällt mir von außen nicht. VW und Skoda ist raus wegen langweilig. Seat ist auch nicht so meins... Nicht, dass die auch noch Erwähnung finden.

Edit: Und bevor ich es vergesse: Alle Japaner sind optisch raus, auch wenn ich sie zuverlässiger einschätze als alle anderen Hersteller. Koreaner sind prinzipiell raus wegen Optik und ich trau den Burscheh auch keine hohe Qualität zu.

Also ich hab' den 1.6 THP, von PSA und BMW entwickelt, selbst in meinem Peugeot 207 mit 150 PS und kann was die Leistungsentfaltung angeht nur Positives berichten. Durch den Twin-Scroll-Turbolader gibt es quasi kein Turboloch, meine "originalen" 240nm liegen bereits von 1400 bis 4000 Umdrehungen an, beachtlicher Durchzug, für höhere Geschwindigkeiten (Der Tacho geht bis 220km/h, das fährt er auch, weiter aber nicht, da der Drehzalmesser schon am roten Bereich nagt.) fehlt dann aber doch ein größerer Turbo oder mehr Hubraum und das 6-Gang-Getriebe, in meinem Fall.

Der DS4 wiegt in höchster Ausstattung mit dem THP 200 ca. 1400 Kilogramm, für die Fahrzeuggröße und eben das, was drin ist, durchaus akzeptabel. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt lt. Angabe sehr ordentliche 235 km/h. Von 0 auf 100 ist er etwas lahmer als mein 207 von Haus aus, aber etwa genauso schnell oder schneller als die von dir genannten Fahrzeuge mit 8,5s.

Das Renault Megane Coupé ist aus meiner Sicht preislich eine sehr attraktive Alternative, zumal er mit dem 2 Liter TCe 180 (Turbo) der schnellste von allen hier genannten Konkurrenten ist.

http://www.autoscout24.de/Details.aspx?id=233149822&asrc=st

http://www.autoscout24.de/Details.aspx?id=243491147&asrc=st

Gruß

Themenstarteram 16. Juni 2014 um 21:52

Zitat:

Original geschrieben von Mr.Blade

Also ich hab' den 1.6 THP, von PSA und BMW entwickelt,

Danke, habe jetzt mal danach gesucht.

Zitat:

Später stehen für den im Werk im französischen Mulhouse produzierten Citroen DS4 zudem drei Euro 5-Benziner zur Wahl, die in Kooperation mit BMW entwickelt wurden. Neben dem VTi 120 sowie dem THP 150 bildet der THP 200 die Speerspitze im Modellprogramm des Citroen DS4. Der aufgeladene 1,6-Liter-Motor schickt 200 PS an die Vorderräder. Das maximale Drehmoment von 275 Nm liegt bei 1.700 Touren an.

Quelle: sportauto.de

am 16. Juni 2014 um 22:16

Je nach dem:

Möchtest du das eher sportlich abgestimmte Fahrzeug ? Dann den Focus.

Mit dem Astra kaufst du eher den komfortablen Gleiter mit höher wertigeren Innen.

Beide Autos sind toll, aber meine Wahl wäre klar ;)

 

Themenstarteram 16. Juni 2014 um 23:13

Schon sportlich. Aber in der Beziehung gebe ich auch dem GTC den Vorzug. Den Focus hatte ich schon zwei Mal als Dienstwagen, den Astra 3 Mal als Ersatzwagen bei der Inspektion. Das Fahrwerk vom Astra GTC finde ich besser. Die HiPerStrut Vorderrradaufhängung hat nur der GTC und das merkt man in den geringeren Antriebseinflüssen in der Lenkung. In Kurven vergrößert sich der Sturz und man kriegt den GTC kaum soweit, dass er untersteuert.

Die Lenkung vom Ford ist dagegen gefühlvoller und direkter - im Astra ist sie etwas zu leichgängig. Der Focus ist aber schon fast einen Ticken zu nervös. Auf der Autobahn leidet der Geadeauslauf darunter.

Der DS4 soll auch sehr straff sein, dazu muss ich mich mal einlesen, wie der im Vergleich abschneidet. Preis, Leistung und Ausstattung sind schon verlockend...

am 17. Juni 2014 um 0:28

der Focus wiegt eher um 1300kg als 1400kg, der Astra ist hier schon deutlich schwer, opelkrankheit zur zeit..

Nervös auf der autobahn ? kann ich vom 1.6 EB 182 PS turnier NICHT bestätigen, der perfekte gleiter

am 17. Juni 2014 um 6:54

Zitat:

Original geschrieben von Mustang_GranTurismo

der Focus wiegt eher um 1300kg als 1400kg, der Astra ist hier schon deutlich schwer, opelkrankheit zur zeit..

Nervös auf der autobahn ? kann ich vom 1.6 EB 182 PS turnier NICHT bestätigen, der perfekte gleiter

Da kann ich nur zustimmen!

@TE: Du scheinst ja beide Fahrzeuge schon ausgiebig getestet zu haben. Es sind beides sehr empfehlenswerte Fahrzeuge.

Wenn dir der Astra besser gefällt, dann nimm ihn! Falsch machen tust du damit nichts!

Diese Wahl ist wie alles letztlich nicht mehr als eine reine Geschmacksfrage!

Gut und praktikabel sind sie beide, zuverlässig auch, da wohl sogar besser als ein entsprechendes Volkswagen-Konzernprodukt. Die Betriebskosten dürften sich nicht sehr viel schenken. Ich würde beide Wagen zur Probe fahren - ausführlichst, damit du dir ein Bild machen kannst, das repräsentativ ist - und dann entscheiden, was sich ergibt, je nachdem, was dir besser gefallen hat.

Außerdem ist ein Auto immer nur so gut wie sein Service. Ich würde den regionalen Händler mit als Auswahlkriterium einsetzen.

Themenstarteram 17. Juni 2014 um 8:47

Zitat:

Original geschrieben von thps

Zitat:

Original geschrieben von Mustang_GranTurismo

der Focus wiegt eher um 1300kg als 1400kg, der Astra ist hier schon deutlich schwer, opelkrankheit zur zeit..

Nervös auf der autobahn ? kann ich vom 1.6 EB 182 PS turnier NICHT bestätigen, der perfekte gleiter

Da kann ich nur zustimmen!

@TE: Du scheinst ja beide Fahrzeuge schon ausgiebig getestet zu haben. Es sind beides sehr empfehlenswerte Fahrzeuge.

Wenn dir der Astra besser gefällt, dann nimm ihn! Falsch machen tust du damit nichts!

Der Focus ist angegeben mit 1350 kg. Mit Ausstattung kann man nochmal 50 kg drauf rechnen, das habe ich ebenso beim Astra gemacht. War vielleicht ein bischen hoch gegriffen, weil die Klimaanlage serienmäßig ist und vielleicht schon im Gewicht mit drin steckt.

Getestet habe ich bisher nur die Brot- und Buttervarianten (Astra 1.4T, Focus 1.6 TDCI). Der Astra kam trotz Mehrleistung gegenüber meinem nicht besser vom Fleck. Darum habe ich Bedenken, was den Astra angeht, auch wenn er mir besser gefällt.

@Hans

Ich habe zwei Opel-Händler, die ganz gut sind. Bei Ford war ich noch nicht. Die Opel-Händler haben aber keine der in Frage kommenden Motorisierungen als Vorführer oder Leihwagen, nur die kleinen Motoren:(

Und wie gesagt, Kauf steht erst in einem halben Jahr an. Da brauch ich den Händlern jetzt noch nicht auf die Nerven gehen. Nach dem Motto organisieren Sie mit großem Aufwand ein Fahrzeug, das ich dann Probe fahre und frühestens in einem halben Jahr wieder komme... wenn überhaupt. Die attraktiveren Preise kommen häufig von Privatanbietern.

Was fändest du als ehemaliger Autohändler fair? Gleich Karten auf den Tisch, dass ich wahrscheinlich von Privat kaufe und nach dem Preis für eine Probefahrt fragen? Außer einem Werkstattkunden würden sie dadurch aber nix gewinnen...

Oder lieber stillschweigend anfragen und nur einen kleinen km-Preis für Probefahrt zahlen, der bei Kauf verrechnet wird?

Ich denke mal die Zeiten von Gratis-Probefahrten sind vorbei, besonders wenn sie 100-150 km lang sind um alles zu testen, einen realistischen Verbrauch zu ermitteln und Schwächen zu finden.

Zitat:

Was fändest du als ehemaliger Autohändler fair? Gleich Karten auf den Tisch, dass ich wahrscheinlich von Privat kaufe und nach dem Preis für eine Probefahrt fragen? Außer einem Werkstattkunden würden sie dadurch aber nix gewinnen... Oder lieber stillschweigend anfragen und nur einen kleinen km-Preis für Probefahrt zahlen, der bei Kauf verrechnet wird?

Von "Fairness" kann hier keine Rede sein. Dem Händler hat es egal zu sein, ob du bei ihm ober doch nicht bei ihm kaufst. Damit muss er ja rechnen, dass ein Interessent, der einen Wagen probefährt, am Ende dann doch nicht bei ihn einkauft, und sei es wegen dem Preis. Bei so jungen Autos böte sich aber der Kauf vom Händler bevorzugt an - da würde ich nicht zum Privatanbieter gehen, zumal solche Fahrzeuge fast ausschließlich bei Handelsbetrieben aufzufinden sind. Es passiert nur seltenst, dass ein Privatmann seinen eben erst gekauften Wagen wieder abtritt.

Zitat:

Ich denke mal die Zeiten von Gratis-Probefahrten sind vorbei, besonders wenn sie 100-150 km lang sind um alles zu testen, einen realistischen Verbrauch zu ermitteln und Schwächen zu finden.

Das stimmt nicht. Probefahrten sind heute erst recht kostenloser Service, weil Autos nicht mehr, wie früher, zugeteilt werden, sondern man die Kunden "suchen" muss und auf sie angewiesen ist. Das wissen nicht alle Häuser, aber gerade bei größeren Händlern ist das bekannt und auch gebräuchlich. Bei ernsthaften Absichten kann man ein Auto gern auch über ein Wochenende testen.

Wenn du nicht zum Händler willst, führt der nächste Weg zum Autovermieter, wo man Astra und Focus sicher bekommt und über ein Wochenende ausprobieren kann.

am 17. Juni 2014 um 9:04

Wer echtes Interesse hat bekommt auch ne Gratisprobefahrt, die bekam ich sogar beim Mustang Händler..

Du solltest zusätzlich bedenken das beim schweren Opel die Bremsen und ganzen Verschleissachen dank Mehrgewicht immer schneller abgenutzt sind..

Die 1350kg sollten eigtl schon stimmen ,das wog auch mein Focus ST damals mit dickem Motor

Ich würde nicht aufs beste Fahrwerk und den besten motor verzichten, ich behaupte uach das das Fiocus Fahrwerk besser ist als das des tollen opels mit der Spezialvorderachse, bei 200kg mehr (und die sind es realistisch mehr, zb der aktuelle Fiesta hat 1050kg, der corsa 1300kg..) vollbringt die Opelachse keine Wunder. Du wirst das Gewicht immer merken ,beim beschleunigen, beim Bremsen ,beim Verbrauch..

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