Artikel auf heise.de zum Aufregen
Wer sich heute morgen eine Tasse Kaffee sparen will, um den Blutdruck hoch zu bekommen, kann den folgenden Artikel lesen:
https://www.heise.de/.../...Test-Winter-ohne-E-Reichweite-5054912.html
Einen solchen Schwachsinn habe ich bei heise.de nicht vermutet...
Viel Spaß beim Lesen!
Kubi
556 Antworten
Hallo,
danke für deinen Bericht.
Ich mache gerade eine ganz andere Feststellung, ich merke gerade, dass der Pluginhybrid im Gegensatz zum Hybrid wenig Vorteile bringt.
Ich hatte vor kurzem Aufgrund privater Vorkommnissen nicht mehr meinem Spritmonitor Account geführt, weil ich teilweise nicht die Gelegenheit dazu hatte.
Lange Rede kurzer Sinn. Ich habe vor ca. 4 Wochen meinen Account mit einem Verbrauch von 2,89 Litern Benzin und 10,92 kWh geschlossen.
Also nach heutigem Stand Kosten von 7,51€ auf 100 km.
Seitdem habe ich nicht mehr geladen und fahre als reiner Hybrid. Mein Verbrauch hat sich inzwischen bei 5,2 Liter eingependelt. Dabei auch mehrere längere Strecken, Autobahn und Kurzstecken in der Stadt.
5,21 Liter Benzin kosten mich derzeit (bei 1,45€) ca. 7,54€.
Da komme ich jetzt langsam ins Grübeln.
Selbst beim CO2 bin ich unschlüssig.
SM spuckte mir 67 Gramm für Benzin und 53 Gramm für den Strom aus. Gesamt also 120 Gramm.
5,21 Liter Benzin sind 122 Gramm.
Hallo Megitsune. Knapp 3 Liter + 11kwh ist aber sportlich. Ich verfahre rein elektrisch um 13,5 kWh. Mit 3 Litern kann ich 60km hev Modus fahren. Also deine Rechnung passt, aber auch der alte Verbrauch?
Hallo Friesel,
danke für den Bericht. Ich selbst habe das für einige Zeit auf der Autobahn bei min. 120kmh probiert, da ging der Verbrauch sehr schnell richtung 9 Liter und der Akku wurde nicht unbedingt viel schneller geladen - daher bin ich davon ausgegangen, dass der noch weiter steigt, wenn ich den Akku wieder auf 100% bringen würde - was sich dann unterm Strich in einem Mehrverbrauch resultiert hätte, wenn ich die gewonnene E-Reichweite verfahren hätte. Aber vielleicht hätte ich das noch länger durchziehen sollen, um das besser einschätzen zu können. Allerdings scheint es aber eine Rolle zu spielen wie man fährt, da es anscheinend bei langsamerer Fahrt mit Ortschaften deutlich effizienter geht.
Deine Beobachtungen innerorts scheinen zu bestätigen, dass hier nicht auf konstantem Level geladen wird, sondern situationsbedingt mehr oder weniger in den Akku geschoben wird. Ist ja auch logisch, denn auch im Sport Modus ist er in einem HEV-Betrieb, der das Verhältnis von E-Motoreinsatz und Akkuladung permanent variiert.
Hallo Koreander1610,
ich habe die Verbräuche sehr genau geführt. Der Stromverbrauch inkl. Ladeverluste lag bei mir rein elektrisch bei 15 bis 16 kWh, im Winter wurde es auch mal ein wenig mehr. Ich habe regelmäßig auf die Heizung verzichtet um elektrisch zu fahren, also um auch hier den Verbrauch zu senken. Ich bin aber auch mit dem Auto gefahren und habe ihn nicht immer nur gestreichelt.
Ich vermag schwer zu schätzen wie hoch mein rein elektrischer Anteil bisher war, vermutlich irgendwo zwischen 60 und 70%.
Ich denke ein PHEV rentiert sich am meisten, wenn man eine PV-Anlage sein Eigen nennen kann und viel Kurzstrecke fährt. Ich bin aktuell bei 1,1 Liter/100km. Der Verbrauch wird das nächste halbe Jahr wieder runter gehen, da nun die PV wieder verstärkt genutzt werden kann und die Benzinfahrten weniger werden (warme Jahreszeit)
Hallo,
naja, die PV Anlage hat sicher auch was gekostet, wenn man das auf eine kWh herunter rechnet ist der Strom auch nicht besonders günstig.
Ich habe ja ursprünglich das Auto gekauft um damit auch weitere Strecken fahren zu können, sonst hätte ich mich vielleicht gleich für ein E-Auto entschieden. Daher habe ich natürlich auch einen gewissen Anteil an Langstrecken dabei. Dieser wächst sogar noch, wenn man wieder Reisen kann.
bei uns war die PV-Anlage vor der Auto Planung da und nicht extra für ein zukünftiges EV/PHEV. Von da her ein schöner Nebeneffekt
Zitat:
@Megitsune schrieb am 19. März 2021 um 05:02:11 Uhr:
Hallo Koreander1610,ich habe die Verbräuche sehr genau geführt. Der Stromverbrauch inkl. Ladeverluste lag bei mir rein elektrisch bei 15 bis 16 kWh, im Winter wurde es auch mal ein wenig mehr. Ich habe regelmäßig auf die Heizung verzichtet um elektrisch zu fahren, also um auch hier den Verbrauch zu senken. Ich bin aber auch mit dem Auto gefahren und habe ihn nicht immer nur gestreichelt.
Ich vermag schwer zu schätzen wie hoch mein rein elektrischer Anteil bisher war, vermutlich irgendwo zwischen 60 und 70%.
Hallo,
Trotzdem schwer nachvollziehbar, wie 2,9 Liter zustande kommen. Mit dem Stromverbrauch liegst du rechnerisch bei 65 bis 70 % EV Anteil.. 35km also im Schnitt mit 2,9 Litern sind hochgerechnet über 8 Liter / 100km. Klar ist das im Winter etwas höher, aber da passen dann wiederum die 5,2 Liter als Vergleich nicht rein.
Ich habe aktuell einen Stromverbrauch von 12,8 kWh/100 km, und zwar real inkl. Ladeverluste, zzgl. 0,8 l Benzin/100 km. Ich fahre meistens kurze Strecken und komme in der Regel nur auf 1-2 Fahrten in der Woche, die die Akkukapazität überschreiten. Auf Heizung verzichte ich meistens, ebenso schränke ich elektrische Verbraucher wie Sitz- und Lenkradheizung ein. Meine Fahrweise ist sehr defensiv, und auf Autobahnstrecken sind LKW auf dem rechten Fahrstreifen mein Freund... 😁
Hallo Melchr,
trotzdem hat sie Kilowattstunde einen Preis, da Du erstmal die Anschaffung der Anlage an Strom produzieren musst, das dauert oft viele Jahre. Vermutlich rechnet sich dann irgendwann mal wenn Du das jetztige Auto schon nicht mehr hast.
Hallo@Koreander1610,.
das sind nun mal eben die Werte, ich befinde mich damit auch in guter Gesellschaft bei SM, da sind so einige die in etwa auch diese Verbrauchswerte vorweisen.
Je geringer der Benzinverbrauch. Ein anderer User aus diesem Forum verbraucht weniger als 2 Liter, dafür aber 17 bis 18 kWh.
Hallo@Kubi-007,
12,8 kWh habe ich mal im Sommer geschafft, ich verzichte aber nicht auf die Heizung und ich schleiche nicht hinter einem LKW her.
Ich habe das mal gemacht um zu schauen was geht, aber das entspricht ja nicht meiner täglichen Nutzung.
Zitat:
@Megitsune schrieb am 19. März 2021 um 11:09:21 Uhr:
12,8 kWh habe ich mal im Sommer geschafft, ich verzichte aber nicht auf die Heizung und ich schleiche nicht hinter einem LKW her.
Ich habe das mal gemacht um zu schauen was geht, aber das entspricht ja nicht meiner täglichen Nutzung.
Die meisten Strecken sind bei mir auch innerorts. Der Unterschied, ob ich auf der Autobahn auf der rechten Spur mit 90 bis 100 km/h fahre oder etwas schneller mit 120-130 km/h macht bei den Strecken, die ich fahre, nur wenige Minuten aus, so dass es für mich stressfreier ist, bequem und entspannt auf der rechten Spur zu bleiben. Aber jeder so, wie er mag.
Hallo Kubi-007,
ich fahre ja auch die meiste Zeit elektrisch im städtischen Bereich. Bei längeren Strecken verbrauche ich den elektrischen Anteil auch möglichst auf den langsameren Abschnitten.
Wenn ich eine Strecke von 480 km fahre, dann ist mir ein LKW Tempo zu langsam, da fahre ich dann auch 120 - 130 km/h.
Hallo Megitsune,
den SM Verbrauch glaube ich dir gern, vor allem wenn es zeitweise sibirische Verhältnisse gab. Ich glaube auch, dass andere bis zu 20kw/h verbrauchen können, das liegt dann einfach an der gewohnten Fahrweise und am Streckenprofil. In den letzten Monaten habe ich auch das ein oder andere Mal keinen Strom nachgeladen und bin ein paar mal gewohnte Strecken (40 - 45km) statt elektrisch im HEV Betrieb gefahren. Ich komme da auf ca. 5 Liter , und die extram sparsame Fahrweise habe ich mir auch schon abgewöhnt, d.h. wenn ich es darauf anlege, wären auch an die 4 Liter ggf. drin. Also komm ich hier auch auf Spritkosten von 7,50 Euro ca.
Wenn ich diese Strecke rein elektrisch fahre brauch ich aktuell um die 13,5kwh /100km (Verluste inklusive), also bei meinem Stromtarif ziemlich genau 3 Euro. Wenn man also vermutet, dass sich ein PHEV kaum lohnt, da kaum Vorteile da seien, liegt das in erster Linie an den Strecken und ggf. auch an der Fahrweise. Denn ich brauch selbst im Winter knapp die Hälfte an Energiekosten zum HEV-Betrieb, im Sommer wird das noch günstiger. Und wenn du bei gleichen Bedingungen im HEV Betrieb 5,2 und ansonsten die für meine Verhältnisse sehr hohen SM-Werte verfährst (wobei ich noch immer denke, dass du bei gleichen Bedingungen deutlich über 5,2 liegen solltest) und sich das tatsächlich so unterscheidet, dann ja: in deinem Fall spielt es keine Rolle, ob PHEV oder HEV
Hallo,
nun ja, ich habe ja das Auto gekauft zum abwechselnd Kurz- und Langstrecken zu fahren. Daher bestreite ich meine täglichen Pendelstrecke rein elektrisch und die längeren Strecken eben als Hybrid.
Das heißt, wenn ich 480 km fahre, dann muss ich ca. 430 km davon mit Verbrenner fahren bei 5,7 Liter Verbrauch. Wieder Zuhause muss ich nun mindestens 430 km Kurzstrecke rein elektrisch fahren um den Verbrauch der Langstrecke zu halbieren. Das ist natürlich im Winter schlecht, da man nicht rein elektrisch fahren kann, wenn man nicht erfrieren will😁 Da ist man dann eben schnell bei meinem Verbrauch.
Ich fahre auch manchmal eine Kurzstrecke auf der Autobahn, 36 km, dann ist der Verbrauch bei 18 bis 20 kWh.
Ich habe mir das Auto auch nicht mit der Vorgabe ständigen Verzicht zu leben gekauft. Ich will das Auto normal nutzen können und dann komme ich auf solche Werte. Ich könnte deutlich weniger, habe ich die ersten beiden Monate auch gemacht, aber das ist eine Quälerei.
Anscheind sehe nicht nur ich das so, den bei SM ist der Durchschnitt aller Ceed PHEVs bei 3,71 Liter.
Zitat:
@Megitsune schrieb am 19. März 2021 um 13:34:58 Uhr:
Verbrauch der Langstrecke zu halbieren. Das ist natürlich im Winter schlecht, da man nicht rein elektrisch fahren kann, wenn man nicht erfrieren will😁
Memme! 😁 😁 😁