Anzeige (Nötigung & Verkehrsgefährdung)
Hi Leute,
gestern hatte ich eine Vorladung des örtlichen Polizeipräsidiums im Briefkasten, in dem steht, dass mir folgende Taten vorgeworfen werden:
§ 315c StGB: Gefährdung des Straßenverkehrs und § 240 StGB: Nötigung im Straßenverkehr.
An die Situation kann ich mich noch recht gut erinnern:
Ich fuhr auf die BAB auf (Auffahrt liegt hinter einer Kurve auf der BAB) und beschleunigte auf Reisegeschwindigkeit (140 km/h). Nach rund 1 Kilometer fuhr ich auf einen LKW auf und wechselte, nach Spiegel- und Schulterblick die Fahrbahn, um den LKW zu überholen. Leider übersah ich hierbei ein ankommendes Fahrzeug, dass auch direkt mit der Lichthupe auf sich aufmerksam machte - soweit, sogut; leider konnte ich nicht wieder nach rechts wechseln, da ich bereits auf Höhe des LKW war - ich beendete also den Überholvorgang, als ich ein Blitzen von Hinten sah - der Typ zückte sein iPhone (dieser Apfel ist unverkennbar) und machte ein Foto.
Als er dann, endlich, an mir vorbeifuhr, machte er erneut ein Bild - auf dem ich ihn grüßte (wirklich nur winken...).
Blöd gelaufen, ist nun aber so. Morgen ruf ich beim Anwalt an. Trotzdem würde ich mich über Einschätzungen freuen (ohne Rechtsberatung, natürlich), ob die beiden Straftatbestände erfüllt sind? Ich denke nicht...
Grüße,
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von besterwosgibt
Das eh nicht, dafür hab ich ja den Anwalt kontaktiert heute morgen. Der fordert nun Akteneinsicht und dann geht die Sache ihren Lauf...Zitat:
Original geschrieben von Hanebuechen
Klar, eine Strafanzeige ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Versuche trotzdem, dich von solchen Pansen nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.
Traurig, aber wahrscheinlich mal wieder der einzig gangbare Weg. Nun verdienen Anwälte daran und ggf. müssen sich sogar Gerichte damit beschäftigen.
Und warum das ganze ?
Unterstellen wir mal, daß die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt, dann ist der TE nicht vorsätzlich aber doch ausgeschert, wo man besser auf der rechten Spur geblieben wäre. Auf der Überholspur rauscht jemand heran und kann den Fehler des anderen noch rechtzeitig erkennen. Vielleicht war's auch knapp, wer weiß. Ist eben passiert. Betätigt die Lichthupe, ärgert sich. So weit, so gut /schlecht.
Aber was dann folgt, ist der alltägliche Wahn- und Schwachsinn speziell auf Deutschlands Straßen, nämlich Kamera und Anzeige. Was soll das 🙄 ?
166 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Es wäre wünschenswert, dass viel mehr Menschen sich die Zeit nehmen würden, solche Typen durch konsequentes Anzeigen aus dem Verkehr zu ziehen. Ich selbst spare mir, so ehrlich bin ich, aber auch die Zeit, denke mir meinen Teil und fahre weiter meines Weges.
DAS ist doch mal ein konstruktiver Vorschlag. Endlich freie Autobahnen, überlastete Polizeistationen, die sich um wirkliche Notfälle nicht (mehr) kümmern können und nicht erreichbar sind. Eine Justiz, die sich nur noch um unsinnige Anzeigen, die mit ein wenig gutem Willen und miteinander auch vermeidbar gewesen wären, kümmern muß und quasi Serienabsagen bzw. Einstellungen verschicken darf, die wiederum dem Steuerzahler zur Last fallen. WOU!!!
Keine Ahnung ob du schon mal eine Anzeige erstattet hast? Vielleicht weisst du gar nicht, wie viel Zeit dafür drauf geht und 90% der Anzeigedrohungen deshalb Makulatur sind. Nur mal so zum mitdenken: Polizeistation suchen, Anliegen vorbringen, darauf bestehen Anzeige erstatten zu wollen und damit den unwilligen Anzeigenaufnehmer erst mal dazu bewegen deinem Anliegen nach zu kommen. Denn, natürlich wird erst mal versucht eine Anzeige abzuwimmeln, wenn der Vorwurf nicht so gravierend erscheint, wie du ihn empfindest. Anzeige wird geschrieben. Am besten nimmst du dir für die Anzeigenerstattung einen Tag Urlaub. Denn, während der Arbeitszeit ... Bedenklich! Zeitaufwand größer als 1 Stunde!
Nach ein paar Tagen eher Wochen erhälst du dann ein Schreiben der Staatsanwaltschaft mit dem lapidaren Hinweis, dass das Verfahren wegen blablabla eingestellt wurde. Sehr wahrscheinlich hat der "Gegner" das ganze anders dargestellt und somit deiner Darstellung widersprochen. Auch wenn es so, wie bei mir, eindeutig war.
Fazit? Immer noch zum Anzeigen raten? Oder lieber mal den gesunden Menschenverstand benutzen? Ok, wären wir in Russland wäre ein Baseballschläger sicherlich hilfreich das Problem zu lösen, in den USA dagegen eher ein Schussgerät ... ist dir sowas lieber? Weit sind wir eh nicht mehr davon entfernt.
Wenn man bei der Polizei so auftritt wie hier im Thread, dann dauert es sicher über ne Stunde. Bei meiner letzten Anhörung z. B. dauerte die Aufnahme meiner Aussage keine Viertelstunde, inklusive Belehrung und Datenerfassung. Ich wurde sogar daheim angerufen und nach meinem Wunschtermin zur Abgabe gefragt...
Im Übrigen hat die Polizei nicht das Wahlrecht, eine Anzeige aufzunehmen. Aufgrund des Legalitätsprinzips MUSS sie tätig werden, wenn sich aus der Schilderung eine Straftat erkennen lässt...
Ich hatte bis jetzt noch nie etwas erlebt wo ich sagte ,,den zeig ich an`` . Da muss es schon ziemlich hart kommen. Fuer mich hat das sowas wie ,, Mutti, Mutti, die spielen nicht mit mir``. Zumindest in den meisten Faellen wo es darum geht das z.b. der Hintermann Lichthupe gab, einer geschnitten wurde, einer um 12.02 Uhr den Rasenmaeher noch an hatte oder der Knallerbsenstrauch im Maschendrahtzaun.
Wenn mal diese ganzen bloedsinnigen Anzeigen fuer nix und wieder nix weggelassen wuerden, dann muessten andere nicht 1-2 Jahre auf einen ,,wichtigen`` Prozess warten.
Da faellt mir gerade ein das ich in meiner wilden Jugend mal eine Verpasst bekam. Man hat ich nen Veilchen 😁 Angezeigt hab ich diejenigen nicht. War ja selbst nicht viel besser 😉
Zitat:
Original geschrieben von einTraumtaenzer
Wenn deine Art der Diskussion weiterhin darin besteht, zu versuchen, mir Dinge anzudichten, die ich so nicht geschrieben habe, dann erwarte bitte nicht, dass ich mich noch weiter dazu äußere. Zu einer sachliche Diskussion bin ich immer gerne bereit.
Sorry, aber der Firmenwagenfahrer, der die Autobahn als seine persönliche Spielwiese betrachtet, stammt wortwörtlich aus Deiner Feder...
Zitat:
Um dein persönliches Klischeebild von mir noch weiter zu befruchten:
Ja, auch ich fahre gerne mal zügig, wenn mir danach ist - allerdings ohne dichtes Auffahren und herum drängeln.
Ja, hin und wieder liefere ich mich mir sogar mal ein Rennen unter Gleichgesinnten - und zwar ganz ohne böses Blut, sondern einfach, weil es beiden Spaß macht. Das endet meist mit einem Gruß zum Abschied, wenn einer von beiden an seiner Ausfahrt ankommt.
Ja, ich fühle mich Wochentags unter Vielfahrern auf der AB deutlich wohler als am Wochenende oder zur Ferienzeit, wenn die Gelegenheitsfahrer unterwegs sind. Allerdings respektiere ich auch die und bin dann gerne noch etwas defensiver als sonst.
Warum Klischeebild? Von diesem Klischeebild her könnten wir Brüder sein...
Zitat:
Nebenbei bemerkt habe ich nirgends geschrieben, dass ich das aggressive Fahrverhalten an einzelnen Marken festmache. Ich z. B. wechsele die Automarke immer mal wieder, weil ich Abwechslung mag.
Habe ich auch nie behauptet. Den 3er-BMW habe ich nur beispielhaft herangezogen, wie man seine persönlichen Klischees immer wieder bestätigt findet...
Zitat:
- Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das aggressive Fahrverhalten einiger Autofahrer in den letzten Jahren stark zugenommen hat.
Im großen und ganzen ja. Allerdings finde ich, dass in den 80ern/90ern die Drängelei mit Lichthupe deutlich häufiger war als heute. Ein Drängler, der in der Kolonne auf der linken Spur neben der Kolonne LKW den Affen macht und die Lichthupe auf Dauerfeuer stehen hat, ist mir schon lange nicht mehr untergekommen. Seitdem das massiver bestraft (und auch -wenn auch selten- kontrolliert) wird, ist das weniger geworden.
Zitat:
- Dichtes Auffahren und Drängeln sehe ich meistens bei Firmenautos.
Eher bei Autos, die mit großer Wahrscheinlichkeit Firmenautos sind. Wenn man sich allerdings die Zulassungsstatistiken anschaut, wonach 80 % der PS-starken Mittel- und Oberklassefahrzeuge Firmenwagen sind (bzw. deren Erstzulassung auf eine Firma lief), ist das auch kein Wunder. Allerdings findet man in tempobegrenzten Bereichen auch gerne mal den drängelnden Studenten im 15 Jahre alten Golf und auch der Mini der eiligen Blondine ist wohl eher kein Firmenwagen...
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Zitat:
Original geschrieben von Bootsmann22
@ Hannes
leider kann ich dir nur teilweise zustimmen. Denn, es gibt Firmenwagen, die auch privat genutzt werden dürfen, also neutrale PKW. Und es gibt Firmenwagen mit der gesamten Werbung auf dem Wagen, das sind dann die unteren Kasten und dazu zähl(t)e ich.
Der neutrale PKW dürfte die Mehrheit der Firmenwagen sein. Schau Dir mal die Zulassungsstatistiken an, wieviel % der neuen A4, A6, C-Klassen, E-Klassen, 3er und 5er auf Firmen angemeldet werden. Je nach Typ zwischen 75 % und 90 %. Auf den wenigsten findest Du einen Firmennamen. Insider erkennen sen Firmenwagen vielleicht am Kennzeichen. BN - PY xxx sei hier nur als Beispiel genannt...
Zitat:
Die PKW Lenker verhalten sich auf der Bahn als ob sie ein alleiniges Recht darauf hätten sich dort aufzuhalten und haben kein Gefühl für irgendwas, egal wieviel km sie herunter spulen. Für sie gilt jede Sekunde ...
[...]
Die Kollegen, die PKW als Firmenwagen haben, haben meist soviel PS unterm Hintern und fahren auch so. Hirn ausschalten, Gaspedal am Bodenblech und alles was einem in die Quere kommt gnadenlos wegblinken. Da zählt nur der eigene Vorteil und letztendlich der Verdienst.
DAS ist es doch über das wir uns hier unterhalten. Und JA ich spreche den Vielfahrern trotzdem das Feingefühl ab zu "riechen" wenn jemand der langsam ist ihre Spur kreuzt. Haben sie doch ein eingebautes Vorrecht ... glauben sie tatsächlich.
Wie gut, dass Du nicht in Klischees denkst...
Zitat:
Und wenn es mal ein LKW ist ...? Unmöglich, darf nicht sein ... Ein Kollege ist tatsächlich SO gefahren, mit Firmen BMW und mir fast auf der Stoßstange. ER hielt es für "normal" ...den Rest spare ich mir. Jedenfalls stand der Kollege stellvertretend für andere, die sich genauso verhielten und noch immer verhalten. Haben sie doch das Privileg des Firmenwagens, was sie offensichtlich automatisch über den gemeinen Mob erhebt und ihnen Sonderrechte einräumt die anderen nicht zugestanden werden. Nur, es geht ja nicht ausschließlich um Firmenwagen.
Ein Kollege ist so gefahren, darum tun sie es alle... Um hier vielleicht mal etwas Wind aus den Segeln zu nehmen: Bei meiner Firma gibt es 2 Kategorien von Firmenwagenfahrern. Die eine Kategorie sind die Außendienstler, Anwendungsingenieure (wie ich) und Vertriebler (kaufmännisch). Für die (uns) ist das Auto ein notwendiges Arbeitsmittel wie der Laptop und der Bürostuhl. Und obwohl ich das Auto auf Kosten der Firma auch privat nutzen darf (muss es ja auch versteuern), habe ich da kein besonders inniges Verhältnis zu. Die andere Kategorie sind diejenigen, denen ein Firmenwagen aufgrund ihrer Stellung innerhalb der Hierarchie zusteht. Das dürften dann eher die "Priveligierten" sein, die Du meinst. Leider wirst Du die nur durchschnittlich oft auf der Autobahn antreffen, da sie meist nur von zu Hause in die Firma pendeln, wie alle anderen Arbeitnehmer auf. Die haben also gar nicht so viel Gelegenheit, bei Dir einen schlechten Eindruck zu hinterlassen...
Zitat:
Sitze ich, wenn ich Glück habe, mal in so einer Rakete, weil ich Leihwagen fahren darf, benehme ich mich automatisch so wie es hier vielfach bemängelt wird. Ergo macht das PS starke Monster den egomanischen Fahrer aus ...
Das ist schlecht. Ich glaube nicht, dass ein PS-starkes Auto automatisch einen Egomanen erzeugt. Das passt auch nicht mit meinem persönlichen Erleben nicht zusammen, dass Porsche-Fahrer nur äußerst selten drängeln...
"Ein Drängler, der in der Kolonne auf der linken Spur neben der Kolonne LKW den Affen macht und die Lichthupe auf Dauerfeuer stehen hat, ist mir schon lange nicht mehr untergekommen."
Von wegen, das gibt es immer noch, ist mal gerade 2 Jahre her.......
..... wir waren im offenen Cabrio unterwegs ich hatte es mir gerade auf dem Beifahrersitz gemütlich gemacht, vor uns alles dicht, rechts andere Autos und mit ca. 150km/h waren wir nicht gerade langsam unterwegs am Ende der Schlange. Als dann im Rückspiegel weder Scheinwerfer noch Nummernschild des anderen Fahrzeugs zu sehen waren, wurde es mir doch zu bunt. Ich fischte meine Kamera aus dem Fußraum, drehte mich um und tat so als wenn ich fotografieren würde.
Schlagartig waren die Scheinwerfer wieder zu sehen aber sie blitzten nicht mehr auf, dafür stiegen blaue Rauchwölkchen an den Vorderrädern auf. Wär bestimmt interessant gewesen, wenn sich in dem Augenblick ein weiterer Tiefflieger an seinem Kofferraum zu schaffen gemacht hätte. Dann hätten wir alle mal feststellen können, ob wenigstens einer von beiden sein Fahrzeug beherrscht oder ob die sich gerade mal am Lenkrad festhalten können.
Wie dem auch sei. Seitdem halte ich mich für einen Wunderheiler, der Parkinson des Fahrers war schlagartig geheilt.
Meine Frau kichert heute noch, wenn wir die Geschichte zum besten geben.
"Sitze ich, wenn ich Glück habe, mal in so einer Rakete, weil ich Leihwagen fahren darf, benehme ich mich automatisch so wie es hier vielfach bemängelt wird. Ergo macht das PS starke Monster den egomanischen Fahrer aus ..."
Der Charakter eines Menschen wird nicht im geringsten durch sein Fahrzeug deformiert, sondern charakterliche Schwächen sind bereits vorhanden und werden höchstens mit dem Fahrzeug ausgelebt, in dieser Quasi-Anonymität, die eine gewisse Straffreiheit garantiert.
Wer ein Egoist ist, verhält sich grundsätzlich und in allen Lebensbereichen so. Glaubt Ihr nicht ? Fragt seine nächste Umgebung.
Wer dagegen ein Problem mit seinem Selbstbewußtsein hat und sich nie ernstgenommen fühlt und zu allem Überfluß auch noch schwächer motorisiert auf der AB unterwegs ist, der sieht immer und überall tieffliegende Turbomonster, die ihn von der Straße fegen wollen. Klar, daß der es "den anderen" dann mal zeigen will, wenn ihm mal ein entsprechendes Auto zur Verfügung steht. Das ändert aber nichts an der Tatsache, daß das Problem in ihm selbst liegt.
Wer jung und unreif ist, eine geringe Frustations-Toleranz besitzt und glaubt in der Gesellschaft anders nicht wahrgenommen zu werden, der neigt dazu sein ganzes Geld in einen übermotorisierten Hasenstall zu investieren um dadurch wenigstens mit denen mithalten zu können, die bereits mit einer gewissen Gelassenheit und Motorisierung ausgestattet auf der AB in moderatem Tempo unterwegs sind und meint diese ein wenig aufmischen zu müssen.
Wie einer so treffend schrieb, gehörte ich zu den "Privilegierten", denen der Dienstwagen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zum Führungskreis zusteht. Anders als vermutet sind viele davon nicht nur zwischen Büro und Zuhause unterwegs. Bei mir waren es 8 Jahre Wochenendheimfahrt, mal 500km mal 650km.
Wie viele Kollegen in ähnlicher Situation haben wir nicht das größte uns zustehende Modell gewählt sondern das geeignetste.
Weder mit diesen Dienstwagen noch mit dem Porsche Carrera, den ich mir im zarten Alter von etwas über 30 Jahren zulegte, habe ich andere auf der Ab mit der Lichthupe schikaniert. Das ist einfach eine Frage der Einstellung zu sich und zu anderen Menschen.
Zitat:
Original geschrieben von notting
Wo steht das? http://www.europcar.de/EBE/module/render/avb
Bei den
Anmietvoraussetzungen
Nutzungseinschränkung
Europcar kann Ihnen gestatten, mit dem Mietwagen ins Ausland zu fahren. Diese Genehmigung hängt ab vom jeweiligen Anmietland, der Fahrzeugkategorie sowie den Ländern, die Sie besuchen möchten. Bitte überprüfen Sie diese Informationen auf der Seite mit den Anmietbedingungen der jeweiligen Länder. Bei einer Überquerung eines Ozeans mit einem kann eine schriftliche Genehmigung vom Einreiseland verlangt werden. Bitte überprüfen Sie alles schon bei der Reservierung oder zum Anfang der Miete.
Zitat:
Original geschrieben von Hannes1971
Zitat:
Original geschrieben von Bootsmann22
Die PKW Lenker verhalten sich auf der Bahn als ob sie ein alleiniges Recht darauf hätten sich dort aufzuhalten und haben kein Gefühl für irgendwas, egal wieviel km sie herunter spulen. Für sie gilt jede Sekunde ...
[...]
Die Kollegen, die PKW als Firmenwagen haben, haben meist soviel PS unterm Hintern und fahren auch so. Hirn ausschalten, Gaspedal am Bodenblech und alles was einem in die Quere kommt gnadenlos wegblinken. Da zählt nur der eigene Vorteil und letztendlich der Verdienst.
DAS ist es doch über das wir uns hier unterhalten. Und JA ich spreche den Vielfahrern trotzdem das Feingefühl ab zu "riechen" wenn jemand der langsam ist ihre Spur kreuzt. Haben sie doch ein eingebautes Vorrecht ... glauben sie tatsächlich.
Zitat:
Original geschrieben von Hannes1971
Wie gut, dass Du nicht in Klischees denkst...
Auch wenns dir nicht gefällt, aber heute durfte ich wieder mal genau DAS erleben! Von wegen Klischees ... Dabei bin ich so um die 110 km/h gefahren um genau denen nicht in die Quere zu kommen. Nützt nichts! Irgendwann hast du wieder einen im Kofferraum hängen, obwohl rechts alles zu ist und ich wirklich jede noch so kleine Lücke nutze um Platz zu machen. Nur möchte ICH auch mal irgendwann mit heiler Stoßstange an meinem Ziel ankommen. Wenn du natürlich nur auf leeren Autobahnen fährst, kannst du auch nix erleben. Da verstehe ich den Frust ... 😎
Zitat:
Original geschrieben von Bootsmann22
Wenn du natürlich nur auf leeren Autobahnen fährst, kannst du auch nix erleben. Da verstehe ich den Frust ... 😎
Spaßvogel. Bei 80000 Jahreskilometern, zu einem großen Teil auf der A5 und der A8, kann man wohl kaum von leeren Autobahnen sprechen... Allerdings ist es so, wie schon von einTraumtänzer beschrieben ist: Zu den Zeiten, wo die "Profis" auf der AB überwiegend unter sich sind läuft es auch bei der gleichen Fahrzeugdichte wesentlich runder als zu den Zeiten, zu denen sich die "Freizeitfahrer" auf der Bahn herumtreiben.
Moin!
Zitat:
Original geschrieben von Bootsmann22
DAS ist doch mal ein konstruktiver Vorschlag. Endlich freie Autobahnen, überlastete Polizeistationen, die sich um wirkliche Notfälle nicht (mehr) kümmern können und nicht erreichbar sind. Eine Justiz, die sich nur noch um unsinnige Anzeigen, die mit ein wenig gutem Willen und miteinander auch vermeidbar gewesen wären, kümmern muß und quasi Serienabsagen bzw. Einstellungen verschicken darf, die wiederum dem Steuerzahler zur Last fallen. WOU!!!Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Es wäre wünschenswert, dass viel mehr Menschen sich die Zeit nehmen würden, solche Typen durch konsequentes Anzeigen aus dem Verkehr zu ziehen. Ich selbst spare mir, so ehrlich bin ich, aber auch die Zeit, denke mir meinen Teil und fahre weiter meines Weges.
Merkste was...?
Zitat:
Keine Ahnung ob du schon mal eine Anzeige erstattet hast? Vielleicht weisst du gar nicht, wie viel Zeit dafür drauf geht und 90% der Anzeigedrohungen deshalb Makulatur sind. Nur mal so zum mitdenken: Polizeistation suchen, Anliegen vorbringen, darauf bestehen Anzeige erstatten zu wollen und damit den unwilligen Anzeigenaufnehmer erst mal dazu bewegen deinem Anliegen nach zu kommen. Denn, natürlich wird erst mal versucht eine Anzeige abzuwimmeln, wenn der Vorwurf nicht so gravierend erscheint, wie du ihn empfindest. Anzeige wird geschrieben. Am besten nimmst du dir für die Anzeigenerstattung einen Tag Urlaub. Denn, während der Arbeitszeit ... Bedenklich! Zeitaufwand größer als 1 Stunde!
Sobald irgendso ein Schnarcher mit "Nötogung wegen Lichthupe" o.ä. kommt, sollten die Cops ihn erst mal 4 Stunden warten lassen und ihm dann pauschal ein Ticket wegen Verstoßes gegen das Rechtsfahrgebot ausstellen.
Das würde dann wohl die meisten Spinner abschrecken, die erst andere bis aufs Messer provozieren, um sich danach auch noch als Hilfssherriff wichtig machen zu können.
Zitat:
Nach ein paar Tagen eher Wochen erhälst du dann ein Schreiben der Staatsanwaltschaft mit dem lapidaren Hinweis, dass das Verfahren wegen blablabla eingestellt wurde. Sehr wahrscheinlich hat der "Gegner" das ganze anders dargestellt und somit deiner Darstellung widersprochen. Auch wenn es so, wie bei mir, eindeutig war.
Naja, so "eindeutig" war das dann wohl doch nicht.
Nicht weinen, der nächste kommt bestimmt. Vielleicht hast Du ja dann Erfolg...
Zitat:
Fazit? Immer noch zum Anzeigen raten? Oder lieber mal den gesunden Menschenverstand benutzen? Ok, wären wir in Russland wäre ein Baseballschläger sicherlich hilfreich das Problem zu lösen, in den USA dagegen eher ein Schussgerät ... ist dir sowas lieber? Weit sind wir eh nicht mehr davon entfernt.
Die vernünftigen Fahrer in Deutschland sind, ebenso wie in RUS und den USA, himmelweit vom Einsatz von Waffen im Straßenverkehr entfernt. Das von Dir Geschilderte ist wohl eher der feuchte Traum eines Oberlehrers, der sich immer und überall bedrängt und genötigt sieht.
Meinen oben stehenden Text zum Tehma Anzeigen habe ich ja als Kontrast zum Ursprungsthema geschrieben, denn ich fühle mich ja eher durch Oberlehrer, Schnarcher und Träumer gefährdet, als durch zügig fahrende Vertreter mit Dienstwagen.
Übrigens habe ich, um auf Deine o.g. Frage zu antworten, in der Tat schon einmal einen Verkehrsrowdie angezeigt. Das ging dann auch durch.
Gruß,
M. D.
Endlich mal jemand er seriös das Thema behandelt! *daumen hoch*
@ Hannes
Volle Zustimmung und wenn man aus dem Rheinland kommt, hat man in den Augen mancher Menschen eine "eigenartigen Humor" der nicht überall gleich ankommt. Deshalb nehme ich den "Spaßvogel" als Kompliment!
Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Sobald irgendso ein Schnarcher mit "Nötogung wegen Lichthupe" o.ä. kommt, sollten die Cops ihn erst mal 4 Stunden warten lassen und ihm dann pauschal ein Ticket wegen Verstoßes gegen das Rechtsfahrgebot ausstellen.
Bin ich froh. das es das nur in Deinen feuchten Träumen geben kann.
Inzwischen ist das Anliegen des Threads ja komplett in der Sturmflut der üblichen Reizthemen untergegangen.
daher schließe ich dann mal den Thread ab
twindance/MT-Moderation
Edit 02.10.13 - auf Wunsch des TE öffne ich den Tread noch einmal für eine abschließende Ergebnismeldung
Hatte heute den Termin beim Anwalt, der nun die Akte hat.
Die Aussage ist komplett übertrieben dargestellt - der Geschädigte hätte gerade so zwischen mich und den LKW scheren können, sonst hätte es wohl einen Unfall gegeben... deshalb hatte er also noch Zeit zum Lichthupen und zum Fotografieren. :lol:
Anwalt meinte, das Ganze verläuft sich im Sand und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eingestellt. Er hat keine Zeugen, ich habe keine Zeugen und er verstrickt sich in widersprüchliche Aussagen. We'll see.