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Anschaffung Suzuki Grand Vitara geplant

Suzuki Grand Vitara
Themenstarteram 5. Februar 2016 um 22:14

Guten Abend,

eigentlich bin ich bei Motor-talk nicht mehr aktiv und wenn, dann eher im VW (Golf) Bereich, da meine Frau einen Golf III, ich einen Golf V fahre.

Der Golf V ist nun 8 Jahre alt, hat ca. 83tkm gelaufen. Bis auf ein paar Anfangsschwierigkeiten war und bin ich mit diesem Auto sehr zufrieden. Bislang keine großen Reparaturen, keine Ausfälle. Demnächst werden neue Reifen, Zahnriemen und ggf. Bremsen fällig. Halt alles normaler Verschleiß.

Dass ich so problemlos fahre mag aber auch daran liegen, dass ich noch den guten alten und millionefach bewährten 1,6er Benziner mit Handschaltung fahre und von TSI und DSG die Finger gelassen habe.

Ich denke nun über die Anschaffung eines neuen Wagens nach. Nicht, weil mir der Golf nicht merh gefällt oder ausreicht. Aber ich denke, es wird zunehmend schwieriger, ganz normale Autos ohne Start-Stop und Downsizing-Motoren zu finden. Ich möchte gerne ein (fast) neues Auto, aber mit solidem Motor, mit dem ich wieder 8-10 Jahre und 80tkm-100tkm ohne große Reparaturen fahren kann.

Der Grand Vitara gefällt mir recht gut und die Motoren scheinen noch vom alten Schlag zu sein.

Mir schwebt ein Grand Vitara der letzten Generation vor, also bis Bj. 2015.

Da ich wenig fahren (ca. 10tkm/Jahr), kommt nur ein Benziner in Frage. Bei den neueren Modellen gibt es da wohl praktisch nur den 2,4er (zumindest als 4 Türer, was ich auf jeden Fall haben möchte). Den 3,2 Liter lassen wir mal aussen vor, zu selten.

Daher meine Fragen:

- ist der Motor mit Schaltug oder Automatik empfehlendwerter? Ich kann beides fahren, mag beides, mir ist es eigentlich egal. Allerdings lese ich häufiger, dass die Kupplung eine Schwachstelle ist. Die könnte ich ja mit einer Automatik ausschließen.

- laut TÜV-Bericht ist der Grand Vitara sehr solide. Trotzdem spezielle Dinge, die beim Gebrauchtwagenkauf zu beachten sind?

- ist es ggf. sinnvoller, ein aktuelles Modell zu kaufen? Obwohl mir dieses optisch weniger zusagt, als der Vorgänger.

- wie schätzt ihr den Langstreckenkomfort des Grad Vitara ein? Laut TÜV-Bericht ist das nicht seine Stärke.

 

Vielen Dank.

Beste Antwort im Thema

Hier mal eine aktuelle Gebrauchtwagenbeurteilung des Grand Vitara:

http://www.n-tv.de/.../...ht-allein-neben-Softies-article16936726.html

Ich selbst habe einen 2011er Grand Vitara 2.4 Comfort mit 169 PS als 5-Türer mit Schaltgetriebe, deshalb gebe ich mal meine eigene Erfahrung und Meinung zu dem Fahrzeug ab.

Wie es dem verlinkten Artikel schon beschrieben ist, ist der NGV (New Grand Vitara), wie er auch genannt wird, ein nahezu waschechter Geländewagen und eben kein wachsweiches SUV. Ich denke das ist wichtig im Kopf zu haben, wenn man den Wagen ehrlich bewerten möchte.

Meiner hat lt. Bordcomputer einen Verbrauch von 9,3 Ltr./100 km, real nachgerechnet an der Tanke sind es 10,3!

Die Kfz-Steuer beträgt 224,- Euro/Jahr, was hauptsächlich dem Hubraum von 2,4 Ltr. geschuldet ist, denn der Normverbrauch liegt bei 8,8 Ltr./100 km..

Ich bezahle für Haftpflicht und Vollkasko (mit 300,-€ Selbstbeteiligung) 420,- €/Jahr bei 24% Beitragssatz. Ob das viel ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich finde es relativ günstig.

Das Leergewicht ist 1644 Kg angegeben, deshalb verwundert es mich schon, dass der Wagen hier in der Diskussion als "schwer" bezeichnet wird. Bei der Größe, mit 17" Serienbereifung und Verteilergetriebe ist das m.M. nach geradezu leicht!

Er fährt sich ruhig und relativ komfortabel, es knarzt und knistert nix. Lediglich die Sitzmechanik der Fahrerseite muss ab und zu gefettet werden, sonst fängts an wie ein altes Sofa zu quietschen. Im Großen ganzen fühle ich mich sehr wohl in dem Wagen und die hohe Sitzposition, die bequemen Sitze, zusammen mit dem Hubraum, der Leistung und dem Allradantrieb gibt einem das Gefühl der Sicherheit in nahezu jeder Situation.

Was fehlt, sind ein 6. Gang und Parkpiepser, die ich vor allem hinten für wünschenswert halte, und die Bremsen könnten bissiger sein.

Zur Serienausstattung gehörten:

17" Aluräder, Klimaautomatik, Sitzheizung vorne, 4-fach elektrische Fensterheber, Xenon-Scheinwerfer, NSW, elektr. verstell- und beheizbare Außenspiegel mit Spiegelblinker, Navi mit 8" Touchscreen, CD/DVD-Player, SD-Kartenleser, interner 30 GB Speicher für Musik, Keyless-go, Tempomat, Iso-Fix hinten, Mittelarmlehne vorne u. hinten, permanenter Allradantrieb mit Untersetzung und Sperre, ABS, ESP abschaltbar, getönte Scheiben hinten, 12 Volt Steckdose im Kofferraum, usw..

Der Listenpreis lag damals bei rund 27.000 Euro. Ein Fahrzeug mit dieser Ausstattung, zu diesem Listenpreis (den mit Sicherheit niemand gezahlt hat), muss man erst mal bei anderen Herstellern finden! Bei den deutschen, und erst Recht bei VW mit Sicherheit nicht!

 

 

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Zitat:

@fehlzündung schrieb am 5. Februar 2016 um 22:14:40 Uhr:

- ist der Motor mit Schaltug oder Automatik empfehlendwerter? Ich kann beides fahren, mag beides, mir ist es eigentlich egal. Allerdings lese ich häufiger, dass die Kupplung eine Schwachstelle ist. Die könnte ich ja mit einer Automatik ausschließen.

Die Automatik ist beim 2.4er noch eine ältere mit vier Stufen, erst der V6 hat 'ne fünfte dazu bekommen. Bedeutet - da versickert einiges an Leistung, von den Fahrwerten ist der 2.4er Automatik deutlich hinter dem V6, vom Verbrauch her leider nicht. Die Handschaltung hat den Nachteil der relativ kurzen Übersetzung im letzten Gang, dreht bei Autobahnfahrt unnötig hoch, was wiederum auf den Verbrauch geht. Rechne nicht mit weniger als 10 Litern.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 5. Februar 2016 um 22:14:40 Uhr:

- laut TÜV-Bericht ist der Grand Vitara sehr solide. Trotzdem spezielle Dinge, die beim Gebrauchtwagenkauf zu beachten sind?

Die Nutzungsart - ohne Anhängerkupplung ist hilfreich für den Erhaltungszustand, auch die Kupplung wird höchstens dann zu Schwachstelle, wenn viel gezogen wurde.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 5. Februar 2016 um 22:14:40 Uhr:

- ist es ggf. sinnvoller, ein aktuelles Modell zu kaufen? Obwohl mir dieses optisch weniger zusagt, als der Vorgänger.

Das aktuelle Modell wäre der Vitara - der hat allerdings nichts mehr mit dem Grand Vitara oder den Vorgängern zu tun. Wenn Du relativ kostengünstig etwas optisch Geländewagen-Ähnliches fahren möchtest - reicht der Vitara. Grand Vitara und alles namentlich Ähnliche davor sind Geländewagen, und sehen nicht nur so aus. Damit einher geht ein etwas eingeschränkter Fahrkomfort (Federung, Übersetzung), für den Straßenbetrieb sinnlos viel Technik (Untersetzungsgetriebe) und höhere Unterhaltskosten (Verbrauch, Versicherung, Steuern). Nur für die Straße - übertrieben, nicht finanziell sinnvoll. Aber wenn's danach ginge, würde ja auch ein Dacia Duster reichen ;).

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 5. Februar 2016 um 22:14:40 Uhr:

- wie schätzt ihr den Langstreckenkomfort des Grad Vitara ein? Laut TÜV-Bericht ist das nicht seine Stärke.

Vom Federungskomfort her ausreichend. Lautstärke und Drehzahl sind nicht mehr auf der Höhe der Zeit, wobei das auch erst nach 130 km/h relevant wird.

Allerdings - einen der letzten Baujahre zu suchen ist nicht erforderlich. Lediglich die Optik wurde überarbeitet, die Funktion hat sich nicht geändert, und die Motoren auch nicht. Das letzte Facelift war - wie so viele bei Suzuki - relativ nutzlos, ein älteres Modell hat keinen wesentlichen Unterschied. Einzig der Verzicht auf das außenliegende Reserverad beim Fünftürer war in der letzten Bauversion häufiger anzutreffen, vor dem Facelift auf sehr weniger Exemplare begrenzt. Da dies aber auch keinen Vorteil verschafft - die Hecktür ist ansonsten geblieben - ist das einerseits Geschmackssache, andererseits ein Nachteil, da dann eben gar kein Reserverad mehr da ist.

Gruß

Derk

Themenstarteram 6. Februar 2016 um 14:02

Danke für die unfangreiche Antwort. Das hilft mir sehr weiter.

Ich würde auch gerne einen ohne AHK nehmen, denn die brauche ich nicht unbedingt und wenn, dann kann man sie nachrüsten. Allerdings habe viele Grand Vitara den Haken, denn solche Autos werden ja meist gekauft, um sie entsprechend ihrem Zweck zu nutzen.

Lautstärke und Drehzahl sind auch bei meinem Golf nicht auf Höhe der Zeit. Überland geht das, aber bei echten 100km/h liegen schon gut 3000 Umdrehungen an. Auf der autobahn ist jedenfalls alles, was über der Richtgeschwindigkeit liegt, nicht empfehlenswert für Verbrauch und Lautstärke. Ich fahre allerdings wenig Autobahn. Eigentlich nur einmal im Jahr in den Urlaub und gelegentlich mal 100km zu den Schwiegereltern. Aber ich rase nicht, halte mich meist so im Bereich der Richtgeschwindigkeit auf, so dass die kurze Übersetzung bei mir nicht so zum Tragen kommen würde.

Mein Haupteinsatzgebiet ist die Fahrt zur Arbeit (einfache Strecke 15km) über Land- und Bundesstraße. Ich brauche nicht wirklich Allrad und Untersetzung, das ist eher, weil ich sowas halt mag. Ich bevorzuge ehrliche Autos, keine Lifestyle- und Schicki-Micki-Kisten.

Von daher würde mir auch der neue Vitara theoretisch ausreichen, aber das ist dann eben nur etwas SUV-mäßiges, kein wirklicher Arbeiter mehr.

Optisch gefällt mir der Grand Vitara sogar vor dem letzten Facelift besser. Aber das ist ja Geschmackssache. Aber dann kann man die Suche auch auf ältere Baujahre ausweiten. Nicht verkehrt, denn man findet diese Autos eher selten, ist ja kein Golf, von dem ich an jeder Ecke einen kaufen kann.

10 Liter und mehr Verbrauch ist natürlich schon eine Ansage....aber gut, 170PS und das Fahrzeuggewicht fordern eben ihren tribut.

Ich denke, ich werde mal den neuen Vitara und den alten Grand Vitara probefahren um mal den Unterschied zu sehen und mir dann weiter Gedanken zu machen. Zeitdruck habe ich ja zum Glück nicht.

Du scheinst ja gar keinen Geländewagen zu brauchen? In dem Fall ist der Grand Vitara doch komplett das falsche Auto für dich. So ein Geländewagen hat jede Menge Nachteile.

Wenn du den 2.4er Benziner willst, den gab es auch im Suzuki Kizashi.

Wenn der Motor nicht stärker sein muss als der 1.6er in deinem Golf gibt es den kleineren Vitara, den SX-4 und SX-4 S-Cross.

Zitat:

Mein Haupteinsatzgebiet ist die Fahrt zur Arbeit (einfache Strecke 15km) über Land- und Bundesstraße. Ich brauche nicht wirklich Allrad und Untersetzung, das ist eher, weil ich sowas halt mag. Ich bevorzuge ehrliche Autos, keine Lifestyle- und Schicki-Micki-Kisten.

Von daher würde mir auch der neue Vitara theoretisch ausreichen, aber das ist dann eben nur etwas SUV-mäßiges, kein wirklicher Arbeiter mehr.

Was soll denn damit gemeint sein? Wie soll zusätzliche Geländetechnik (von der du selbst schreibst, dass du sie nicht brauchst) ein Auto zuverlässiger machen? Das treibt das Gewicht und damit den Verschleiß in die Höhe.

Sei doch froh wenn du keinen richtigen "Arbeiter" brauchst und du stattdessen ein herkömmliches Fahrzeug, das leichter, handlicher, sparsamer, spritziger, komfortabler, unkomplizierter und günstiger im Unterhalt ist kaufen kannst.

 

Edit: Wenn du unbedingt einen technisch aufwendigen Allradantrieb willst wäre imo ein Subaru XV 2.0 oder ein Subaru Forester 2.0 genau das richtige für dich.

Themenstarteram 7. Februar 2016 um 17:39

Ein guter Einwand. Ja, brauchen tue ich das nicht wirklich, aber wenn es danach geht.....wer braucht ein Auto mit 300PS? Niemand.

Wenn jeder nur das kaufen würde, was wirklich benötigt wird, würden fast nur Kleinwagen rumfahren....

Aber vielen Dank für deinen Hinweis. Ich werde die Sache noch ein paar Nächte überschlafen.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 7. Februar 2016 um 17:39:02 Uhr:

Wenn jeder nur das kaufen würde, was wirklich benötigt wird, würden fast nur Kleinwagen rumfahren....

Das ist doch komplett etwas anderes.

Es ist ein Riesenunterschied, ob man etwas kauft, was für besseres Fahreigenschaften, mehr Komfort, und andere Vorteile sorgt, oder ob man Geld in zusätzliche Technik investiert, die genau diese Punkte verschlechtert.

Ich kann nicht nachvollziehen, was in deinen Augen denn der Vorteil eines Geländewagens ist.

Guten Allradantrieb und die hohe Sitzposition gibt es doch genauso in SUV, ohne die ganzen Nachteile.

Zitat:

@Stratos Zero schrieb am 7. Februar 2016 um 18:22:34 Uhr:

Guten Allradantrieb und die hohe Sitzposition gibt es doch genauso in SUV, ohne die ganzen Nachteile.

Jein. Den Allradantrieb des Grand Vitara gibt es in anderen SUV nicht, und den Höhenunterschied zwischen Vitara und Grand Vitara von fast 10 cm merkt man schon. Beim Fahrverhalten mag auch nicht jeder den Drang zu Sportlichkeit und Kurvenlage, wie in in aktuellen SUV zu finden ist. Dies kann in Notfällen zwar besser sein, aber im Alltag auch nerven - den Kompromiss dazwischen muss halt jeder selbst finden.

Kein Widerspruch, der SUV würde von den Anforderungen her auch reichen. Der wesentliche Nachteil des Grand Vitara sind die laufenden Kosten, wobei das auch nicht so abgehoben viel mehr ist - er ist ja kein Geländewagen in der Form eines Defender oder Wrangler, der im Alltag wirklich drastische Einschränkungen zu Gunsten der Geländefähigkeiten macht.

Konsequent auf objektive Nachteile bedacht, müsstest Du beim Golf bleiben ;).

Zitat:

Jein. Den Allradantrieb des Grand Vitara gibt es in anderen SUV nicht, und den Höhenunterschied zwischen Vitara und Grand Vitara von fast 10 cm merkt man schon.

Was ist am Allradantrieb zb. eines Subrau Forester der Nachteil im Vergleich zum Vitara?

Der ist auch ähnlich hoch aber moderner und fährt sich auf der Straße deutlich besser.

Zitat:

@Stratos Zero schrieb am 8. Februar 2016 um 11:59:04 Uhr:

Was ist am Allradantrieb zb. eines Subrau Forester der Nachteil im Vergleich zum Vitara?

Den meinte ich nicht - sondern den Grand Vitara ;).

Die Nachteile des Forester hängen vom Baujahr, bzw. Modell ab. Bis einschließlich SH musste bei Automatik auf die Untersetzung verzichtet werden, die Untersetzung selber ist mit ca. 1,5:1 deutlich länger als die des Grand Vitara (ca. 2:1). Das Mitteldifferential ist nicht sperrbar, im Gegenzug ist die Untersetzung synchronisiert und kann auf festem Untergrund verwendet werden (was der Vitara aber nicht braucht, da dessen Straßenübersetzung im ersten Gang ähnlich kurz ist wie die Untersetzung des Forester).

Das aktuelle Modell hat keine Untersetzung mehr, und in der Handschaltungs-Version auch nur die Viskobremse als Mitteldiffsperren-Ersatz. Das "X-Mode" getaufte System bei Modelle mit Automatik (CVT) hat anstelle der einfachen Viskobremse ein aktives System zur Verteilung zwischen vorne und hinten, und spielt noch ein wenig mit den Parametern für Gaspedal und Traktionskontrolle - wobei die Betonung auf "spielen" liegt.

Oder in der Kurzfassung: Der Forester hat die schlechtere - oder auch mal gar keine - Untersetzung, und kann das Mitteldifferential nicht voll sperren; Beides Dinge, die man abseits befestigter Wege gerne könnte. Im Gegenzug hat der Grand Vitara auf der Straße einen konventionellen, permanenten Allradantrieb, funktional identisch zum Forester. Die fahrdynamischen Nachteile des Suzuki entstehen im Wesentlichen durch den höheren Schwerpunkt (Zielkonflikt mit der Geländetauglichkeit), aber nicht durch den Antrieb - und sind m.M. auch nicht gravierend. Auch die Gewichtsverteilung des NGV liegt annähernd bei 50:50, ist trotz des rustikalen Auftritts ein gut ausbalanciertes Fahrzeug.

Themenstarteram 8. Februar 2016 um 20:07

Ihr habt Recht, glaube ich. So sehr ich deises Auto mag, es ist eine Nummer zu groß und viel für mich.

Bei Subaru hatte ich mich auch schon umgeschaut. Sollen ja zumindest früher legendär robuste Autos gewesen sein. Wie es bei den aktuellen Modellen aussieht, weiß ich nicht.

Etwas in der Art des Forester wäre für mich schon eher geeignet und sicher für den Haupteinsatzzweck (Straße) mehr geeignet als der Grand Vitara.

Nicht schlecht finde ich auch den Mitsubishi ASX. Allerdings gibt es den nur mit 1,6er Benziner, was angesichts des Fahrzeuggewichts doch etwas wenig ist. Will man mehr, muß man gleich zum Diesel greifen. Aber haltbar und solide ist er laut TÜV-Bericht zumindest.

Zitat:

Nicht schlecht finde ich auch den Mitsubishi ASX.

Der hat aber im Gegensatz zu den Modellen von Subaru auch nur ein "billiges", einfaches Allradsystem, da kannst stattdessen auch den neuen Vitara (also nicht der alte "Grand") oder den SX4 S-Cross nehmen, den Vitara gibt es auch als 140PS Benziner - das ist halt ein Tubro falls dich das stört, aber die beiden Modelle sind deutlich leichter als der ASX, da reicht der 120PS Sauger eigentlich.

Wenn dir der ASX von der Größe her reicht, dann sieh dir auch mal den Subaru XV an, der ist besonders sicher und gewinnt in den USA zurzeit einen Vergleichstest nach dem anderen gegen sämtliche neuen Konkurrenten (Subaru ist dort sehr populär, bei uns findet man die in der Presse ja leider so gut wie nie).

Preiswert ist er auch zb: http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Kurz zusammengefasst. Suche einen Benziner, die auch als Turbo problemlos sind. Kleiner oder Großer Kombi mit hoher Sitzposition. Der soll nicht so ein rundgespültes Ei vom Desigen sein, wie alle neuen Autos. Da käme sogar ein Kuga 1,6

2 WD 150 PS, und alle ähnliche in Betracht die noch ein Markantes Aussehen haben.

Kein DSG, keine Kettenprobleme, kein Partikelfilter, keine Hochdruckeinspritzdüsen, usw.

Habe mich aus den Gründen vor einem Jahr für den 1,6 mit Wandlerautomatik entschieden, leider nur als Allrad aber bin sehr zufrieden. Mit AHK rangiert die Wandlerkupplung besser, länger, da die nicht heiß wird und die Karre stoppt.

Ohne Allrad unter 10 Ltr.

Themenstarteram 9. Februar 2016 um 18:56

Danke, den Subaru hatte ich noch garnicht auf dem Schirm. Da kennt man ja nur die gängigen Forester, Legacy, Outback, usw.

Subaru ist hierzulande wirklich nicht sehr präsent, genießt aber dennoch einen guten Ruf. In Amerika hingegen sind die alltäglich.

Der XV gefällt mir auch. Liegt etwas hoch, groß genug, vernünftige Saugbenziner.....naja, ohne Start-Stop kriegt man heutzutage wohl nix Aktuelles mehr. Muß man sich mit anfreunden oder ausprogrammieren lassen.

Der Preis des XV ist wirklich in Ordnung, ich hatte Subaru immer als deutlich kostspieliger in Erinnerung. Und selbst die Basisausstattung Trend hat alles, was ich brauche. Tempomat und Zweizonen-Klima habe ich im Golf, habe ich aber nie genutzt, ergo brauch ich nicht.

Und jeder XV hat permanenten Allradantrieb. Beim Mitsubishi ASX ist zumindest der Benziner meines Wissens ein reiner Frontriebler (wie bei den meisten SUV).

Ich denke, ihr habt mich überzeugt. Ein Grand Vitara ist für meine Zwecke zu viel, zu unhandlich, zu teuer. Den aktuellen Vitara werde ich mir mal näher anschauen, ebenso wie den Subaru XV.

Gibt es eures Wissens zwischen den beiden gravierende Unterschiede, die einen Kauf beeinflußen könnten? Ich meine jetzt wirklich spezielle Dinge, nichts, was sowieso offensichtlich oder Geschmackssache ist.

Start-Stop kann man bei den meisten Modellen normalerweise per Knopfdruck ausschalten.

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 9. Februar 2016 um 18:56:27 Uhr:

Den aktuellen Vitara werde ich mir mal näher anschauen, ebenso wie den Subaru XV.

Gibt es eures Wissens zwischen den beiden gravierende Unterschiede, die einen Kauf beeinflußen könnten? Ich meine jetzt wirklich spezielle Dinge, nichts, was sowieso offensichtlich oder Geschmackssache ist.

Das Allradsystem des Subaru ist wie gesagt aufwendiger. Der hat einen vollwertigen permanenten Allradantrieb im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten wo die Elektronik nur bei Bedarf die Hinterräder zuschaltet. Den Unterschied sieht man in diesem Video gut: https://www.youtube.com/watch?v=0_MXK2nzt2Y

Die Crashsicherheit beim Subaru ist deutlich besser. Der besteht die viel strengeren und aussagekräftigeren Crashtests in den USA mit Bestnoten. Suzuki verkauft keine Autos in den USA, also werden die nicht mal nach den Kriterien getestet / entwickelt.

Dafür ist der Vitara leichter, sparsamer und günstiger, aber auch kleiner, von der Größe wäre der S-Cross vergleichbar mit dem XV, der sieht dir wahrscheinlich zu wenig nach SUV aus.

Themenstarteram 9. Februar 2016 um 21:41

Ja, nach genauerem Hinsehen muß ich auch sagen, dass der aktuelle Vitara mich wneiger anspricht. Dann eher der XV. Obwohl ich da geschockt war über den Dauertest in der AutoBild. Danach taugt der ja nicht allzuviel. Andererseits sollte man solche Tests auch nicht überbewerten...

Dieses Allradsystem im Subaru ist zwar aufwendiger, aber nicht defektanfällig oder besonders wartungsintensiv, oder?

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