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Ansaugluft bei Regen

Themenstarteram 10. November 2016 um 8:29

...nu muß auch ich mal 'ne blöde Frage fragen: :D

Gestern abend/nacht war ich wieder einmal bei starkem (Schnee-)Regen auf der 'gefluteten' Autobahn unterwegs; mein Auto wurde schwer geduscht mit reichlich Regenwasser und Gischt von LKW's.

Und nicht zum ersten Mal stellte ich mir die Frage, warum der Motor eigentlich nicht absäuft? Insbesondere, weil bei unseren Autos die Frischluft direkt vorne am Kühlergrill angesogen wird.

Wie/Wo findet die Trennung statt?

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 10. November 2016 um 9:05

Zitat:

@DomiAleman schrieb am 10. November 2016 um 08:48:15 Uhr:

Also ICH kann auch wenn es wie aus Kübeln regnet immer noch problemlos atmen...

Hmmmm... wenn ich die Gischt eines LKW einmal mit der Dusche vergleiche, dann hinkt Dein Vergleich!

Halte Dir den Duschkopf einmal in's Gesicht und versuch' zu atmen - Du wirst Dich verschlucken!!! :D

...deswegen kam ich ja auf die Frage!

Wenn ich das bis hierher richtig verstehe, 'prallt' das Wasser irgendwo im Luftansaugkanal ab und wird via Schlauch/Loch abgeführt!?!? Und der 'Rest' wird tatsächlich 'verarbeitet'? Das würde also bedeuten, daß mein Luftfilter heute morgen feucht ist?!?!

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Ansaugsysteme werden so ausgelegt, dass ein Durchfeuchten und dadurch mögliches Aufquellen bzw. Zerreißen des Papierluftfilters ausgeschlossen ist.

Blattwerk Staub und Insekten verringern wenn alles Faucht wird auch ohne das da etwas zerreißt einen ungehinderten Durchfluß könnte ich mir Vorstellen. Aufquellen würde falls möglich ja nur das was angesaugt wurde.

Es wird nichts feucht. So einfach ist das.

Halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Bei meiner Bude gibt es 2 große Öffnungen die ziemlich gradlinig in Richtung Filter verlaufen.

Wenn man bei starkem Regen die Gischt so angesaugt wird, kann die Luft ja nur Feucht sein, zumal Sie ja auch eingesaugt wird, durch die Filter. Wenn du durch eine OP Maske ein und ausatmest, wird die ja durch den Atem ja auch irgendwann feuchter.

Feucht ist nicht nass. I.d.R. sind Luftfilterkästen auch so designed das nach der Zuluftöffnung der Querschnitt im Gehäuseinneren stark zunimmt, damit nimmt die Geschwindigkeit von Wassertropfen ab und sie sollen nach unten fallen, das Filterellement liegt typischerweise an der Oberseite.

Zitat:

@klausram schrieb am 5. Mai 2022 um 17:27:20 Uhr:

Halte ich für sehr unwahrscheinlich.

Bei meiner Bude gibt es 2 große Öffnungen die ziemlich gradlinig in Richtung Filter verlaufen.

Wenn man bei starkem Regen die Gischt so angesaugt wird, kann die Luft ja nur Feucht sein, zumal Sie ja auch eingesaugt wird, durch die Filter. Wenn du durch eine OP Maske ein und ausatmest, wird die ja durch den Atem ja auch irgendwann feuchter.

Vielleicht hat deine Kiste ja ein Ram-Air-System. Bei denen gab es vor 30 Jahren oder so tatsächlich Probleme mit nassen Luftfiltern. Zumindest bei japanischen Motorrädern, weil deren Hersteller sich nicht vorstellen konnten, dass die Deutschen damit tatsächlich im Regen über die Autobahn heizen.

Da in einem Umfeld von stark aufgewirbelten Luft/Wasser auf der Autobahn etwa 80-90% Luftfeuchtigkeit vorhanden sein dürften, erscheint es unwahrscheinlich, keine Feuchtigkeit auch in den Filter zu ziehen. Es gibt letztlich keinen Separator der hier technisch das Wasser auf diesen sehr kurzen Wegen wirksam abscheidet.

Wenn der Filter jedoch selbst dieser Abscheider ist, feuchten sich die im Filter vorhandenen Verunreinigungen schon an und erschweren so logischerweise so auch mehr wie im trockenen Zustand den ungehinderten Durchgang der Luft zum Motor.

Wenn du meinst...

Am besten, du wringst zukünftig nach jeder Regenfahrt deinen Luftfilter aus. Falls du Feuchtigkeit findest...

Wieso? Er hat doch recht. Die Feuchtigkeit bleibt auf dem Weg in den Filter schon hängen, ganz alte Kisten säugen gar nicht erst in dem Bereich an.

Zitat:

@klausram schrieb am 5. Mai 2022 um 19:20:20 Uhr:

Da in einem Umfeld von stark aufgewirbelten Luft/Wasser auf der Autobahn etwa 80-90% Luftfeuchtigkeit vorhanden sein dürften

90% Luftfeuchtigkeit ist immer noch nicht nass und dann wird etwas auch nur nass wenn es an dem Punkt schon hygroskopisch ist um wirklich Feuchte aus der Luft aufzunehmen und wassrige Phase zu bilden.

Nebel ist 100% Luftfeuchte ... die Nebeltröpfchen isnd aber furzklein und die zugeführte Wassermasse ist dem Motor technisch egal.

Bei Regen ist nur die Frage ob eine satte Wassergischt die Chance hat so durch den Luftkanal und LF-Kasten zu fliegen das es an den Filter platscht und durchgesaugt werden kann.

Ich bin hier jetzt raus, da ich von der Auswirkung feuchter Fremdkörper im Filter berichtet habe.

Das große Mengen feuchte Luft über diese Teile geführt werden, soll keine Auswirkungen haben?

... über 35 Jahre fahre ich, bei Sone, Regen, Wolkenbrüchen, schwersten Nebel ... ich habe es noch nicht geschafft mir einen hydraulischen Schlag im Zylinder zu holen.

Ja selbst die unvorbereitenten Wasserfontäne vom Gegenverkehr haben noch nie einen Motor von mir aus dem tritt gebracht ... und wenn doch, dann waren das noch alte Zündverteilerzeiten wo es Zündprobleme über Kriechstrom gab.

 

Solange ich meine LuFiKa nicht kopfüber drehe habe ich keine Angst.

Was machen eigentlich die Asiaten während des Monsun? Installieren die dann Drainagepumpen für den Luftfilterkasten?

Feuchte Luft sorgt sogar für Mehrleistung, zumindest früher.

Zitat:

@Hinnerk1963 schrieb am 7. Mai 2022 um 17:19:34 Uhr:

Was machen eigentlich die Asiaten während des Monsun? Installieren die dann Drainagepumpen für den Luftfilterkasten?

Schwerkraft reicht.

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