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angemeldetes Auto überführen

Themenstarteram 4. Dezember 2017 um 20:58

Hallo,

 

Also, ich habe mir gestern ein Auto angeschaut, welches ich gerne als teilespender für meinen Wagen nehmen würde (200€).

Das Problem ist der Wagen steht Ca 8km weit weg ist abgemeldet und hat keinen tüv mehr. Da er am Ende ja noch verschrottet werden soll und weder zum tüv noch zur Werkstatt soll fällt kurzzeitkennzeichen raus und schleppen benötigt anscheinend eine Sondergenehmigung.

Hat jemand eine Idee wie ich das Fahrzeug legal in meine garage überführt bekomme? Bin echt ratlos, danke schon mal im voraus!

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15 Antworten
Themenstarteram 4. Dezember 2017 um 21:00

Sorry wegen der falschen Überschrift, autokorrektur !

Zitat:

@Matatahaku schrieb am 4. Dezember 2017 um 20:58:34 Uhr:

Hat jemand eine Idee wie ich das Fahrzeug legal in meine garage überführt bekomme?

Auf einem Anhänger.

Themenstarteram 4. Dezember 2017 um 21:08

Das ist ja schleppen und dafür braucht man doch eine Genehmigung oder nicht ?

Da es sich bei dem Zug um 4 Achsen handelt müßte der Fahrer einen LKW-Führerschein haben.

Es ist aber denkbar, daß die Zulassungsstelle eine Genehmigung ausstellt, daß es auch ohne geht.

Einfacher an den Traktor eines Landwirtes anhängen und fertig.

Aber auch in diesem Fall sollte man bei der Zulassungsstelle fragen. Die Bestimmungen werden immer umfangreicher und es kann mit Auflagen verknüpft sein. Also möglicherweise mit 6 oder 20 km-Schilder.

Schließlich ist die Fußbremse ohne die Servounterstützung weitgehend ohne Wirkung.

Sonst geht es, wie bereits geschrieben nur auf dem Anhänger.

Aber wie geht das dann mit Auf- und Abladen.

schrauber

Anhänger oder illegal.

Zitat:

@tomold schrieb am 4. Dezember 2017 um 21:23:06 Uhr:

Anhänger oder illegal.

Ich habe mich gerade wegen der Überführung eines Baukranes mit der Zulassungsstelle unterhalten. Abgelehnt wurde noch nie etwas. Aber eben mit Auflagen versehen.

Aber ein Baukran hat natürlich eine höhere Dringlichkeit als eine Rostlaube.

Außerdem gelten auf dem Land noch andere Regeln als in der Innenstadt.

Auch ein LKW ohne Bremswirkung muß letztlich abgeschleppt werden können.

schrauber

Es gibt noch unzählige Möglichkeiten aber halt nicht legal^^

Wo ist das Problem? Ab auf nen Hänger und gut ist...

Zitat:

@Matatahaku schrieb am 4. Dezember 2017 um 21:08:10 Uhr:

Das ist ja schleppen und dafür braucht man doch eine Genehmigung oder nicht ?

Nein, das ist Anhängerbetrieb und dafür braucht man die Fahrerlaubnisklasse BE.

Hallo, Schrauber10,

Zitat:

@schrauber10 schrieb am 4. Dezember 2017 um 21:21:05 Uhr:

Sonst geht es, wie bereits geschrieben nur auf dem Anhänger.

streiche "sonst", dann liegst Du richtig.

Für de TE gibt es nur 2 Optionen: Erschlachtet das Auto beim Verkäufer aus und der Rest wird von dort aus ordnungsgemäß dem Schrotthändler zugeführt oder er bringt das Fahrzeug auf einem Anhänger zu sich nach Hause.

Deine Konstruktionen mit dem Traktor oder was auch immer sind gelinde gesagt Unsinn, denn sie sind schlicht und ergreifend strafbar und somit abzulehnen.

Das hat auch nichts damit zu tun, dass es auf dem Lande anders zugeht, denn kommt es zu einem Unfall oder gerät er an einen Polizeibeamten, der sich auskennt, wird es teuer für den TE.

 

Zitat:

Aber wie geht das dann mit Auf- und Abladen.

Ganz einfach: Das Gespann vor den aufzuladenden PKW rangieren, Rampen anbringen, damit man den PKW hochziehen kann, Rampen ordnungsgemäß wieder verstauen, alles ordentlich sichern, nach Hause fahren und den PKW dann mit Hilfe der Rampen wieder abladen. :cool:

Viele Grüße,

Uhu110

Kurzzeitkennzeichen gehen für den direkten Weg zum Tüv. Wenn man bei Dir vorbeikommt und Du da abbiegst, wer kann Dir dafür am Zeug flicken?

Abschleppwagen geht natürlich auch. Wenn das Auto anschließend verschrottet werden soll, nimmt es vielleicht auch der Schrotti mit und man darf bei ihm auf dem Hof noch die benötigten Teile abbauen. Alles eine Verhandlungsfrage.

Hallo, Kai R,

die Polizeibeamten sind ja auch nicht blöd.

Wenn sie feststellen, dass es auf diesem Weg nicht möglich ist, direkt von der Zulassungsstelle bzw. vom Verkäufer zur HU - Organisation zu fahren oder man sich sogar noch von dieser entfernt, fällt es schon auf.

Des Weiteren sollte das Fahrzeug noch in einem Zustand sein, in dem es HU - fähig wäre.

Wird festgestellt, dass die Reifen komplett abgefahren sind, dass die Bremsen nicht funktionieren usw., dann wird es recht teuer.

Der einzige Vorteil: Mit etwas Glück kann der Betroffene die Polizei dazu überreden, den Schrotthobel dann direkt zu ihm bringen zu lassen und nicht zum Abschleppdienst, aber die Kosten zahlt er auf jeden Fall.

Viele Grüße,

Nachteule

Wie groß soll bitteschön die Chance sei das die Polizei einen mit den KZK rauszieht? Vorausgesetzt der Wagen lenkt, bremst und die Beleuchtung funktioniert? Bin letztes Jahr 15 Tage mit drei KZK rumgefahren weil das TüV fertig machen länger gedauert hat, hat niemanden interessiert.

KZK war auch früher schon immer ein Magnet für Kontrollen, besonders in der Nähe von Tuningtreffen etc.

Beim letzten Überführen war das KZK dran, die entgegenkommenden Polizisten haben direkt die Mafia-Wende eingeleitet und mich zur Kontrolle auf einen Parkplatz gelotst, inkl. "technischer Kontrolle", Warndreieck, Weste und V-Kasten.

Hat das Fahrzeug des TE eine Anhängerkupplung? Wenn ja, einen Autotransportanhänger mieten (gibt es bei uns schon für 25.- €/6 Stunden) und die Karre selber holen. Hat er ein Auto ohne Fleischerhaken muss er sich noch jemanden suchen, der ein Auto "mit" hat und mal kurz aushilft. Das dürfte nicht teurer als irgendwleche Kapriolen mit KZK, Treckern und ähnlichem werden und man muss keine Probleme mit der Rennleitung befürchten.

Grüße vom Ostelch

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