Altes Auto verkaufen, was beachten?
Hallo,
ich spiele mit dem Gedanken mein altes Auto zu verkaufen. Ist es klug ihn angemeldet zu lassen damit noch Probefahrten gemacht werden können? Wie sichere ich mich denn ab, dass mir nicht jemand das Auto bei einer Probefahrt kaputt macht, Benzin klaut oder was auch immer? Ich selber traue mich mit dem Auto gar nicht mehr längere Strecken, Autobahn oder höhere Geschwindigkeiten zu fahren, da ich das Gefühl habe, dass er dann auseinanderfällt. Deswegen will ich ihn auch verkaufen.
Oder sollte ich lieber an einen Händler verkaufen?
Wann ist der richtige Zeitpunkt das Auto abzumelden?
MfG
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Sternenbande schrieb am 14. April 2020 um 13:42:52 Uhr:
@StephanRE:
Mit diesen "Wir kaufen Ihr Auto"-Händler habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Die zahlen maximal 200 Euro. Wenn ich so bei Mobile.de kucke dann könnte ich durchaus einen 1000er für kriegen. Außerdem muss man kein fahrtüchtiges Auto mit dem Hänger abholen.@der_Nordmann:
Der Sinneswandel kommt daher, dass der Astra leider nach dem Werkstattbesuch (zuvor hatte der TÜV ihn bei der Abgasuntersuchung wohl zu hoch gedreht) leider nach wie vor aus meiner Sicht nicht normal/ruhig läuft. Jedenfalls lief er vor der Abgasuntersuchung wesentlich ruhiger.
Von Kärtchenhändler halte ich nicht viel. Die reden nur schlecht und zahlen nichts. Schrottplatz kommt auch nicht in Frage. Finde es dämlich direkt nach dem TÜV mit neuer Plakette zum Schrottplatz zu fahren. Dann hätte ich mir die 120 Euro auch sparen können und wäre da vorher hin gefahren. Ich denke das Auto kann bei einem Azubi mit wenig Geld noch einen dankbaren Käufer finden der ein bisschen was zahlt.@Gudolf:
Den Zahnriemen habe ich natürlich nicht wechseln lassen. Ich fand nur die Frage etwas dämlich. Es ist doch wohl klar, dass man Ostern nicht in die Werkstatt fährt um einen Zahnriemen wechseln zu lassen. Allgemein ist das Auto in einem schlechten Zustand, diente bei mir die letzten Jahre als Hundeauto und so sieht es auch aus. Aber für Menschen mit wenig Geld (oder als Zweitwagen für den Hundeplatz) sollte es noch reichen. Es werden im Internet definitiv schlechtere Autos zum Kauf angeboren. Sommerreifen sind ok. Winterreifen nicht. Die Bremsen sind gut. Habe in den letzten 24 Monaten alle Bremsleitungen und Bremsscheiben erneuern lassen. Die Achsaufhängung ist stark rostig, Zahnriemen wäre auch fällig, laut Werkstatt macht er es noch höchstens 2 Jahre. Aber immerhin neue Plakette vom TÜV. Das dürfte den Verkaufserfolg deutlich erhöhen.
Ich finde auch so manche Frage dämlich!
Wie zum Beispiel, ob das Auto sich beim Zahnriemenriss überschlägt! Kommt sie dir bekannt vor?
Ob Ostern oder nicht, den Zahnriemen hätte man auch wechseln können ohne in die Werkstatt zu fahren.
Ein ja oder nein an der Stelle hätte gereicht!
49 Antworten
Zitat:
@Gudolf schrieb am 15. April 2020 um 13:40:25 Uhr:
Wie soll er das denn merken? Ohne Messuhr und dafür Räder runter ist da meist nicht viel zu sehen. Und für ne HU wird nichts demontiert.
Verzogene Bremsscheiben sieht man auf dem Prüfstand.
Die Zeiger tanzen!
Kann aber sein, dass das nicht relevant für die Erteilung der Plakette ist, solange die Bremswerte erreicht werden.
Zitat:
@Gudolf schrieb am 15. April 2020 um 13:40:25 Uhr:
Wie soll er das denn merken? Ohne Messuhr und dafür Räder runter ist da meist nicht viel zu sehen. Und für ne HU wird nichts demontiert.
Auf dem Bremsenprüfstand?
Dafür müssen sie stark verzogen sein. Wenn der aber bei höheren Geschwindigkeiten vibriert, reicht auch schon ein kleiner Schlag. Ich hab zumindest auch schon ein Auto mit Scheibenschlag kommentarlos über die HU gebracht.
Zitat:
@Gudolf schrieb am 15. April 2020 um 13:46:36 Uhr:
Dafür müssen sie stark verzogen sein. Wenn der aber bei höheren Geschwindigkeiten vibriert, reicht auch schon ein kleiner Schlag. Ich hab zumindest auch schon ein Auto mit Scheibenschlag kommentarlos über die HU gebracht.
Tja, aber wir waren nicht dabei. Deswegen können wir nicht sage, ob und wie sie verzogen sind.
Nur die Aussage, das der TÜV das nicht bemerkt, ist grundsätzlich falsch.
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Zitat:
@poloblackdragon schrieb am 15. April 2020 um 13:14:06 Uhr:
Ich frage mich nur welcher Prüfer so ein Auto TÜV gibt......bei 160km/h wird er unruhig????!!!!
hmmm ...
welcher HU-Prüfer macht eine Probefahrt mit 160 km/h?
Zitat:
@poloblackdragon schrieb am 15. April 2020 um 13:14:06 Uhr:
Leute die solche Autos auch noch verkaufen .......unglaublich!
es dürfte einige Twingos/i10/C1/Aygos/Pandas/Agilas/usw. geben, die NUR als Stadtauto genutzt werden ... und deren Besitzer (mit dem motorisierten Einkaufskorb/Vespaersatz) noch nie schneller als 120 km/h gefahren ist ...
PS:
ab/in einem bestimmten Geschwindigkeitsbereich "unruhig" KANN ja vielleicht auch nur ein schlecht ausgewuchtetes Rad sein?
Zitat:
@camper0711 schrieb am 15. April 2020 um 14:59:31 Uhr:
Zitat:
@poloblackdragon schrieb am 15. April 2020 um 13:14:06 Uhr:
Ich frage mich nur welcher Prüfer so ein Auto TÜV gibt......bei 160km/h wird er unruhig????!!!!
hmmm ...
welcher HU-Prüfer macht eine Probefahrt mit 160 km/h?
Zitat:
@Sternenbande schrieb am 14. April 2020 um 18:05:46 Uhr:
Da brauche ich einfach was Zuverlässiges und kein Auto wo ich nur noch mit 80 auf der Landstraße langschleiche, weil ich Angst habe, dass er gleich den Geist aufgibt, wenn ich schneller fahre.
klingt für mich eher nicht nach "unruhig ab 160"... das ist doch eh jeder Astra 😉
Aber genug Ferndiagnose. Ich denke der TE hat genug Input um zu verstehen, dass jeder Preis oberhalb von 400 € ein ernstzunehmendes Angebot ist. Er soll halt beim Verkauf brutal ehrlich sein, ein par Euro mehr sind den Stress hinterher einfach nicht wert.
@camper0711:
Bei der HU/AU werden doch keine Räder ausgewuchtet! Und bis zur HU/AU lief das Auto ja einwandfrei.
Zitat:
@Sternenbande schrieb am 15. April 2020 um 16:27:13 Uhr:
@camper0711:
Bei der HU/AU werden doch keine Räder ausgewuchtet! Und bis zur HU/AU lief das Auto ja einwandfrei.
Hat ja auch keiner behauptet. 😉
Zitat:
@Sternenbande schrieb am 14. April 2020 um 18:05:46 Uhr:
Über einen Verkauf denke ich nach, da das Problem (Brummen/Ruckeln/Stottern), welches das Auto seit der HU/AU hat nach einem Werkstattbesuch leider immer noch da ist, zwar wesentlich schwächer, aber normal fährt er aus meiner Sicht nicht (laut Werkstattmensch aber schon). Gerade bei höherer Geschwindigkeit oder beim starken Abbremsen zeigt er diese Probleme und ich habe echt Bedenken mit dem Auto immer so weit zur Arbeit zu fahren. Da brauche ich einfach was Zuverlässiges und kein Auto wo ich nur noch mit 80 auf der Landstraße langschleiche, weil ich Angst habe, dass er gleich den Geist aufgibt, wenn ich schneller fahre.
Weil du das gesagt hast, und es dann nicht vom Motor kommen muss!
Zitat:
@Gudolf schrieb am 15. April 2020 um 13:40:25 Uhr:
Wie soll er das denn merken? Ohne Messuhr und dafür Räder runter ist da meist nicht viel zu sehen. Und für ne HU wird nichts demontiert.
Das merkt der Tüv Prüfer auf dem Bremsenprüfstand wenn er ne Vollbremsung macht !!!
ach ja, wie relevant ist bei dem Zustand der 20 Jahre alten 500 Euro-Schlurre diese Frage:
Zitat:
@Sternenbande schrieb am 14. April 2020 um 12:28:03 Uhr:
... Wie sichere ich mich denn ab, dass mir nicht jemand das Auto bei einer Probefahrt kaputt macht, ...
😉