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Als Schweizer in Deutschland geblitzt?

Guten Tag,

Ich wurde letztes Jahr wegen zu nahe auffahren geblitzt, war dumm von mir, habe dann in der schweiz post bekommen. Ich weiss leider nicht mehr welches Bundesland. Ich musste da etwas ausfüllen habe mir aber dann gedacht, ach was solls, sie haben ja mein Kennzeichen, die werden schon wissen wer da drin sitzt.

Ein paar Wochen vergingen und da stand die schweizer polizei vor meiner Haustüre. Sie mussten wegen der Busse meine Daten einholen, es sei eine normale Sache, weil ich das nicht selber angegeben habe. Habe auch das Bild von mir gesehen, der Polizist lachte und sagte ja das bist du gib mir schnell deine Daten.

Nun das war im September 2022 und ich habe bis jetzt nichts bekommen. Ist das normal? Wurde ich vergessen? Kann man oder sollte man da irgendeine Behörde anrufen und nachfragen?

Ich habe nur bedenken, dass falls ich mal nach Deutschland gehe von der Polizei wegen dem Aufgehalten werde.

Schöne grüsse aus der Schweiz.

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28 Antworten

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 24. Februar 2023 um 10:05:24 Uhr:

Zitat:

@Ervox schrieb am 23. Februar 2023 um 22:53:59 Uhr:

Nun das war im September 2022 und ich habe bis jetzt nichts bekommen. Ist das normal? Wurde ich vergessen? Kann man oder sollte man da irgendeine Behörde anrufen und nachfragen?

Ich schicke dir eine Kontonummer, sicher ist sicher. ;)

Gruß Metalhead

Kannst meine Kontonummer nehmen, hab da noch massig Platz für Gutschriften.

Eigentlich verjährt so ein Vorgang binnen drei Monaten, nur wird die Verjährung durch die Anhörung (hier der Besuch der örtlichen Sheriffs) unterbrochen und läuft wieder von vorne.

Dauert dann wieder drei Monate - von September bis heute sollte es eigentlich für die Verjährung reichen. Pech nur, wenn der Bußgeldbescheid erlassen, aber noch nicht zugestellt ist. Nach Erlass sind es sechs Monate (24 StVG).

Tipp für den TE - warte mit der Überweisung auf mein Konto noch etwas und lege ich paar Franken/Euro für den Vorfall zur Seite.

Zitat:

@RB26 schrieb am 24. Februar 2023 um 06:55:35 Uhr:

Ich bin als Österreicher schon das eine oder andere Mal in Deutschland geblitzt worden. Gekommen ist bis jetzt noch nie etwas. Soweit ich weiß werden Geldstrafen im EU Ausland erst ab 70€ vollstreckt. Da war ich bis jetzt wohl immer darunter. Ob für die Schweiz etwas anderes gilt, kann ich nicht sagen.

So aus dunkler Erinnerung gibt (oder gab) es ein Abkommen mit Österreich, dass dort eingefangene Bußgelder (Organstrafverfügung, oder wie heißen die dort?) hier unabhängig vom Betrag vollstreckt werden können. Tippe mal darauf, dass das wechselseitig gilt.

Nur gibt es bei uns keine Halterhaftung und so kann es sein, dass der Arbeitsaufwand für die hiesige Behörde im Verhältnis zum "Ertrag" zu hoch war. Touristenbonus, bei uns Eingeborenen bestehen die auf jeden Cent.

Zitat:

@Astradruide schrieb am 24. Februar 2023 um 13:29:30 Uhr:

Da wir in D eh Fachkräftemangel haben lauert der Bundesgrenzschutz hinter der Grenze und verhaftet dann qualifizerte Schweizer. Ich schätze mal 4 Wochen Fliesenlegen oder 8 Wochen Gastroaushilfe dürften dann schon dabei rumkommen.

Ich glaube Verjährung trifft hier noch lange nicht zu ... das war bei Auslandsfällen wohl anders.

@Ervox ich glaube wenn Du ein ruhiges Gewissen haben willst und auch ohne weitere Vorfälle nach D einreisen, rufst Du die Behörde die Dich angeschriben hat einfach an ... Aktenzeichen sollte auch dabei sein und sagst das Du glaubst das mit dem Polizeibesuch oder mit der post was schief gegangen sein könnte. U.U. kann es sein das man Dich gleich fragt ob Du die Strafe den Widerspruchsfrei behalen würdest ... dann wird man Dir entweder schnell eine Bankverbindung nennen oder einen neues Schreiben zukommen lassen .... und vermutlich. einen Vermerk in der EDv machen das Du Dich selbst nochmal gemeldet hast ohne ein große Nachspiel aufzuziehen.

Manchmal können Behörden in D auch mal was gut machen.

Warum zum Teufel soll er da anrufen und schlafende Hunde wecken.

Auf keinen Fall anrufen oder selbst aktiv werden. Die kommen schon wenn die was wollen.

Und er hat ja die Zahlung nicht verweigert, er hat ja nicht mal eine Aufforderung erhalten.

Also was soll das dann???

Früher in der Sendung mit der Maus gab es Beitrage mit "das war tschechisch", "das war französisch", "das war englisch".

Nur kam nie "das war ironisch" und deshalb ist das so schwer zu verstehen.

Hier wird ja, wie in den meisten Foren, teilweise ziemlicher Müll geschrieben.

Nochmal: auf keinen Fall (!!) selbst dort melden, auf keinen Fall, wie hier jemand schrieb, "die Behörde anrufen", sondern einfach abwarten.

Und selbstverständlich gibt es auch, im Gegensatz zu dem, was hier geschrieben wurde, keine Unterschiede hinsichtlich der Verjährung.

Wir sind ja nicht im Kongo.

Oder in Österreich.

Verjährt ist verjährt.

Da immer noch nicht ganz klar ist, was wann war ("das war im September..."): mit dem Versand des Anhörungsbogens wurde die Verjährung unterbrochen und begann erneut. Wenn "DAS" also im September war, kannst Du die ganze Angelegenheit ad acta legen. Definitiv!

Und unbesorgt nach D einreisen.

Wobei: warum eigentlich? In der Schweiz isses schöner.

Och jetzt mach D nicht schlecht;)

.... und besonders schön ist doch Bonn, die ehemalige Hauptstadt! :D

Zum Thema ist aber alles gesagt, Füße stillhalten, abwarten und Ricola lutschen :D

Zitat:

@RalfausBonn schrieb am 25. Februar 2023 um 16:55:12 Uhr:

Hier wird ja, wie in den meisten Foren, teilweise ziemlicher Müll geschrieben.

Nochmal: auf keinen Fall (!!) selbst dort melden, auf keinen Fall, wie hier jemand schrieb, "die Behörde anrufen", sondern einfach abwarten.

Und selbstverständlich gibt es auch, im Gegensatz zu dem, was hier geschrieben wurde, keine Unterschiede hinsichtlich der Verjährung.

Wir sind ja nicht im Kongo.

Oder in Österreich.

Verjährt ist verjährt.

Da immer noch nicht ganz klar ist, was wann war ("das war im September..."): mit dem Versand des Anhörungsbogens wurde die Verjährung unterbrochen und begann erneut. Wenn "DAS" also im September war, kannst Du die ganze Angelegenheit ad acta legen. Definitiv!

Und unbesorgt nach D einreisen.

Wobei: warum eigentlich? In der Schweiz isses schöner.

Hahah danke für die Antwort.

Ich geh regelmässig nach D, woher soll ich sonst meine Spezi im Glas her hollen.

"Wenn "DAS" also im September war, kannst Du die ganze Angelegenheit ad acta legen. Definitiv!"

Schon mal in § 24 StVG geschaut? Die Zustellung eines Bußgeldbescheides von Deutschland in die Schweiz kann etwas länger dauern. Wenn der also innerhalb des Verjährungszeitraumes erlassen worden ist...

edit

Zitat:

@Ervox schrieb am 23. Februar 2023 um 22:53:59 Uhr:

Nun das war im September 2022 und ich habe bis jetzt nichts bekommen. Ist das normal?

Ja, die bürokratischen Mühlen in Germany laufen langsam, sehr langsam. :o

Vermutlich hat die Behörde aber auch den in Deutschland allseits bekannten Personal-

mangel und dein Vorgang liegt auf dem Papierstapel noch ziemlich weit unten. :D ;)

Grüezi! :cool:

Das EU-Abkommen zur grenzüberschreitenden Vollstreckung von Bußgeldern findet in der Schweiz keine Anwendung, da die Schweiz nicht zur EU gehört. Allerdings existiert ein Polizeivertrag zwischen der Schweiz und der BRD.

https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2003/184/de

Soweit ich mich erinnere, fallen Bußgeldbescheide NICHT unter den Vertrag, d.h. demnach solltest Du in der Lage sein ein Bußgeld zu ignorieren, welches dann nach drei Jahren verjaehrt. Du solltest dann aber auch in den drei Jahren nicht in die BRD einreisen, da man dich dann dort festnehmen und in Beugehaft nehmen kann (bis das Busgeld + weitere Gebuehren bezahlt sind).

Ich bin mir aber nicht sicher, daher schlage ich vor einen RA aufzusuchen, der sich auskennt (dies ist keine Rechtsberatung btw.) Die andere Frage die Du dir stellen musst ist allerdings: Sind es die 150 Euro wirklich wert, und was kostet mich eine Rechtsberatung?

Zitat:

@bigLBA schrieb am 01. März 2023 um 08:54:51 Uhr:

da man dich dann dort festnehmen und in Beugehaft nehmen kann (bis das Busgeld + weitere Gebuehren bezahlt sind).

Es heißt Erzwingungshaft, es muss im Bußgeldbescheid drauf hingewiesen werden und bei einer OWi max sechs Wochen.

@bigLBA Was willst du mit deinem Beitrag hier bezwecken? Du führst Dinge auf die du im Nachsatz gleich wieder relativierst weil du es nicht weißt. Wolltest du mit Unwissenheit glänzen?

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