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allgemeine umfrage zum thema auto finazierEN

Themenstarteram 1. März 2010 um 21:11

Hi,

da ich bereits mehrfach, und wie es scheint mit bestätigung, zu diesem thema in unterschiedlicher fragestellung geantwortet habe, starte ich mal so als leitfaden und austausch eine umfrage zum theme:

"wieviel sollte ein auto monatlich kosten"

millionäre sind ausgeklammert :D

 

meine faustregel ist:

ein auto sollte monatlich maximal 20% des nettoeinkommens verschlingen.

inkludiert sind alle kosten. sprit, wartung, versicherung usw.

welche erfahrung haben andere gemacht?

20% halte ich für jemanden, der spass an autos hat, für vertretbar und eine sichere bank.

sicherlich gibt es leute die keinen (oder kaum) wert auf autos legen und die nur bereit sind 10% des nettoeinkommens zu investieren, aber mir geht es mehr um das maximal vertretbare.

ich denke das könnte, gerade in zeiten verlockender unlimited finanzierungen, dem ein oder anderen helfen.

meine erfahrung ist ja nicht repräsentativ für die ganze gemeinschaft.

über einen erfahrungsaustausch oder praxisbeispiele würde ich mich freuen.

LG

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61 Antworten

Ich denke ich kann da auch aus eigener Erfahrung sprechen. Bei Steuerklasse 1 ist das Einstiegsgehalt (was sich zum Glück schnell ändert) so bei 2k netto in der Automobilindustrie.

Zitat:

Original geschrieben von qwertzuiopasdfg

Zitat:

Original geschrieben von popeye174

Ein Studium ist keine Garantie...

Wenn man was vernünftiges wie Ingenieurswissenschaften studiert dann schon. Garantie gibt ist es keine, aber die Chancen sind weitaus größer. Genauso ist der Ersatz der Person viel schwieriger als die des einfachen Arbeiters, bringt also zusätzliche Arbeitsplatzsicherheit.

Um Missverständnissen vorzubeugen:

Natürlich ist ein Studium in der richtigen Fachrrichtung immer von Vorteil und hebt die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Für mich persönlich gibt es allerdings nur 2 Berufe mit nahezu sicheren Aussichten: Anwalt und Steuerberater.

Zitat:

Original geschrieben von popeye174

Für mich persönlich gibt es allerdings nur 2 Berufe mit nahezu sicheren Aussichten: Anwalt

Da geht die Schere meines Wissens extrem weit auseinander. Mit sehr gutem Examen bei einer Großkanzlei sind Einstiegsgehälter von 90k möglich, aber viele "knapsen" auch erst an der hier beschriebenen Schwelle

Zitat:

Original geschrieben von popeye174

und Steuerberater.

... wobei es nach dem Studium nochmal mind. 3 Jahre dauert, bis man das Examen in der Tasche hat. Danach sollte man allerdings spürbar drüber sein.

Ups... ich glaub das war gar nicht die Frage dieses Threads.

Die 20% sollte man m.E. nicht "in Stein meißeln", dafür gibt es zu viele individuelle Faktoren. Im Moment bin ich (mangels nennenswerten Wertverlusts) deutlich darunter. Wenn jetzt das "haben wollen" über die Ratio siegt, werde ich wohl zumindest eine Weile darüber sein.

Zitat:

Original geschrieben von popeye174

Für mich persönlich gibt es allerdings nur 2 Berufe mit nahezu sicheren Aussichten: Anwalt und Steuerberater.

Nein, Bestatter und Lebensmittelbranche. Das sind die wahren sicheren Arbeitsplätze. Anwälte gibts wie Sand am Meer, folglich auch viel schlechte die sich mit Winkeladvokatie durchmogeln.

Zitat:

Original geschrieben von qwertzuiopasdfg

Zitat:

Original geschrieben von popeye174

Für mich persönlich gibt es allerdings nur 2 Berufe mit nahezu sicheren Aussichten: Anwalt und Steuerberater.

Nein, Bestatter und Lebensmittelbranche. Das sind die wahren sicheren Arbeitsplätze. Anwälte gibts wie Sand am Meer, folglich auch viel schlechte die sich mit Winkeladvokatie durchmogeln.

Es ging hier um studierte....

Aber recht hast du schon ;)

Aber in der Lebensmittelbranche musst schon in leitender Funktion sein um gutes Geld zu verdienen.

Zitat:

Original geschrieben von qwertzuiopasdfg

...Bestatter...

Da sachste watt, an Insolvenzverwalter hatte ich noch gar nicht gedacht :D

Zitat:

Original geschrieben von Rheinostfriese

Zitat:

Original geschrieben von qwertzuiopasdfg

...Bestatter...

Da sachste watt, an Insolvenzverwalter hatte ich noch gar nicht gedacht :D

Betriebsbestatter is der richtige Ausdruck

20 % vom Netto fürs Auto auszugeben ist denke ich nen guter Richtwert, wird für die meisten wohl aber nur graue Theorie bleiben.

Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umsehe verdienen da die wenigsten mit Steuerklasse I über 2000 € Netto, unabhängig davon ob sie nun studiert haben oder nicht.

Auch muss ich an die ganzen Beschäftigten im ö. D. denken, wie ich auch einer bin. Da verdient, im Gegensatz zum Irrglauben des Großteils der Bevölkerung, kaum jemand über 2000 € Netto.

Wenn man dann noch tgl. 40 km einfach zur Arbeit pendeln muss und man die dabei anfallenden Benzinkosten bzw. den Wertverlust berücksichtigt ist es fast unmöglich die 20 % einzuhalten, außer man möchte mit einem Kleinstwagen jährl. 25.000 km zurücklegen.

Zitat:

Original geschrieben von MrSummsumm

20 % vom Netto fürs Auto auszugeben ist denke ich nen guter Richtwert, wird für die meisten wohl aber nur graue Theorie bleiben.

 

Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umsehe verdienen da die wenigsten mit Steuerklasse I über 2000 € Netto, unabhängig davon ob sie nun studiert haben oder nicht.

Auch muss ich an die ganzen Beschäftigten im ö. D. denken, wie ich auch einer bin. Da verdient, im Gegensatz zum Irrglauben des Großteils der Bevölkerung, kaum jemand über 2000 € Netto.

 

Wenn man dann noch tgl. 40 km einfach zur Arbeit pendeln muss und man die dabei anfallenden Benzinkosten bzw. den Wertverlust berücksichtigt ist es fast unmöglich die 20 % einzuhalten, außer man möchte mit einem Kleinstwagen jährl. 25.000 km zurücklegen.

Mit guten Gebrauchtwagen ist das kein Thema bei dem Wert von 20% vom Netto zu bleiben.

Eigentlich ist das durchaus ein Problem.

Nehmen wir an jmd. verdient 1500 € Netto. Diesem Menschen würden somit 300 € für ein Auto monatl. zur Verfügung stehen.

Ich überschlage mal die monatl. Kosten für nen gebrauchten Diesel der Kompaktklasse, vlt. 2 - 3 Jahre alt, für 25.000 km p. a.

Diesel: 130 €

Steuer: 20 €

Versicherung: 40 €

Inspektions- und Reparaturkosten: 40 €

Wertverlust: 150 €

Sind gesamt 380 €.

Die Rechnung ist natürlich nur exemplarisch und auf kein genaues Modell bezogen.

Sicherlich wird man anmerken können, dass für Auto xx die Dieselkosten doch nur bei 110 € liegen und der Wertverlust bei 165 €. Das ist aber nicht das Thema.

Fakt ist, für 20 % des Nettos ein Auto zu fahren, was kein Kleinstwagen, oder nicht älter als 6 Jahre ist, ist für ein Großteil der Bevölkerung einfach schwer realisierbar.

Zitat:

Original geschrieben von MrSummsumm

Eigentlich ist das durchaus ein Problem.

Nehmen wir an jmd. verdient 1500 € Netto. Diesem Menschen würden somit 300 € für ein Auto monatl. zur Verfügung stehen.

Ich überschlage mal die monatl. Kosten für nen gebrauchten Diesel der Kompaktklasse, vlt. 2 - 3 Jahre alt, für 25.000 km p. a.

Diesel: 130 €

Steuer: 20 €

Versicherung: 40 €

Inspektions- und Reparaturkosten: 40 €

Wertverlust: 150 €

 

Fakt ist, für 20 % des Nettos ein Auto zu fahren, was kein Kleinstwagen, oder nicht älter als 6 Jahre ist, ist für ein Großteil der Bevölkerung einfach schwer realisierbar.

1800 € Wertverlust p.a. ist aber schon mal eine Hausnummer, es geht auch günstiger, das wären auf einen Kleinwagen gerechnet bei 10 Jahren Haltedauer 18000 €, selbst wenn du einen Jahreswagen zb VW Polo, oder VW Golf  kaufst, ihn 10 Jahre fährst kommst du auf einen Wertverlust von ca.1200 € für den Golf, und ca 900 € für den Polo, denn der Wagen hat am Ende der Haltedauer immerhin noch einen  kalkulierten Restwert von 2-3000 €

Was dann als Wertverlust von 100 € monatlich ( Golf) und 75 € für den( Polo) angerechnet werden kann. Das wären schon Top Werte.

Diese Vergleichsautos habe ich ausgewählt>

 

http://suchen.mobile.de/.../showDetails.html?...

http://suchen.mobile.de/.../showDetails.html?...

Wer kauft denn für 2.000-3.000€ einen 10 Jahre alten Kleinwagen, wenn man schon für's Doppelte von den "Billigherstellern" Neufahrzeuge bekommt? Klar, diese Fahrzeuge hinken dem Fortschritt hinterher, sind aber immer noch moderner und zuverlässiger als eine 10 Jahre alte abgeschrammelte Kiste, auf die es weder Garantie noch Gewährleistung gibt. Normalerweise gehen die Teile alle in den Export.

Abgesehen davon vergleicht ihr...

Zitat:

Original geschrieben von MrSummsumm

... nen gebrauchten Diesel der Kompaktklasse, vlt. 2 - 3 Jahre alt, für 25.000 km p. a.

... 2-3 Jahre alte Äpfel mit...

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

http://suchen.mobile.de/.../showDetails.html?...

http://suchen.mobile.de/.../showDetails.html?...

... einjährigen Birnen und weicht mit diesen objektiven Zahlenspielereien vom Thread-Thema ab.

Das 20% nicht für alle machbar sind, ist doch völlig normal. Das ist ja auch nur ein Durchschnittswert - Ausreißer nach oben und unten gibt es immer.

Zitat:

Original geschrieben von Karl Nickel

Wer kauft denn für 2.000-3.000€ einen 10 Jahre alten Kleinwagen, wenn man schon für's Doppelte von den "Billigherstellern" Neufahrzeuge bekommt? Klar, diese Fahrzeuge hinken dem Fortschritt hinterher, sind aber immer noch moderner und zuverlässiger als eine 10 Jahre alte abgeschrammelte Kiste, auf die es weder Garantie noch Gewährleistung gibt. Normalerweise gehen die Teile alle in den Export.

 

Abgesehen davon vergleicht ihr...

Zitat:

Original geschrieben von Karl Nickel

Zitat:

Original geschrieben von MrSummsumm

... nen gebrauchten Diesel der Kompaktklasse, vlt. 2 - 3 Jahre alt, für 25.000 km p. a.

... 2-3 Jahre alte Äpfel mit...

Zitat:

Original geschrieben von Karl Nickel

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

http://suchen.mobile.de/.../showDetails.html?...

http://suchen.mobile.de/.../showDetails.html?...

... einjährigen Birnen und weicht mit diesen objektiven Zahlenspielereien vom Thread-Thema ab.

 

Das 20% nicht für alle machbar sind, ist doch völlig normal. Das ist ja auch nur ein Durchschnittswert - Ausreißer nach oben und unten gibt es immer.

Natürlich spreche ich  nicht von den jetzigen Autos ( Mobile Link) welche in 10 Jahren diesen Preis erziehlen können, sondern von jetzigen Neuwagen die in 10 Jahren vergleichbare Preise erzielen, sofern die Märkte sich nicht drastisch ändern.

 

Gugst du diese hier zb:

 

http://suchen.mobile.de/.../search.html?...

 

http://suchen.mobile.de/.../searchrefine.html?...

Ich habe dich schon richtig verstanden. Es ändert auch nichts an meiner Aussage: Lieber nehme ich die 3.000€ als Anzahlung für einen Dacia Sandero (7.000€) als das Geld in eine 10 Jahre alte Wundertüte zu stecken. Und was die Märkte in 10 Jahren machen, weiß tatsächlich kein Mensch. Aber ich werfe einfach mal das Reizwort "Feinstaubplakette" in den Raum...

Es gibt aber auch genügend Leute die ein 8-10 Jahre jungen Wagen bar kaufen und damit 4-6 Jahre gut fahren können, sonst wäre Mobile, Autoscout und alle anderen Portale sowie Gebrauchtanzeigen nicht so voll.

Wenn man sich einfach mal 2 Std. Zeit nimmt und sich an die A2 Richtung Polen> Ukraine > Russland stellt, kann man sehen wie viele Gebrauchtfahrzeuge via Autotransporter das Land verlassen.......

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