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Alkohol und Fahrradfahren was darf man? (bitte um eine schnelle Antwort)

Themenstarteram 28. Juli 2009 um 21:22

Hallo,

ich bräuchte schnell eine Antwort für meinen Freund. Er ist 19 1/2 noch in der Probezeit. Wie viel darf er im Blut haben ohne eine Strafe einzugehen?

Beste Antwort im Thema
am 28. Juli 2009 um 23:32

Wieso fragen eigentlich immer so viele für ihre "Freunde"? Sind die zu besoffen um die Tastatur selbst zu bedienen? :D

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Zitat:

Original geschrieben von os-m

Weil Menschen eben keine obrigkeitstreuen, unmündigen Bürger sind und sich gelegentlich die Freiheit erlauben, vom Biergarten noch heimzuradeln. Was ist so schlimm daran?

Sicher darf jeder mündige Bürger machen, was ihm beliebt.

Aber wenn er dabei mit dem Gesetz kollidiert, dann muß er auch damit rechnen, die rechtlichen Folgen tragen zu müssen. Wer Geld zum Trinken hat, der sollte auch noch Geld für ein Taxi übrig haben, oder eben nach Abgabe der Fahrerlaubnis Geld für den ÖPNV....

am 29. Juli 2009 um 22:19

Zitat:

sich gelegentlich die Freiheit erlauben, vom Biergarten noch heimzuradeln. Was ist so schlimm daran? Auch auf dem Weg zum Taxi kann man beim überqueren der Straße überfahren werden...

es geht nicht darum, das man mit dem Rad hinfallen kann, sondern ein Radfahrer kann Füßgänger anfahren oder einen Unfall mit PWK verursachen, bei denen auch Leben dranhängen können.

Ich find besoffene Radfahrer noch schlimmer als Autofahrer die besoffen sind. Denn auf dem rad braucht man Gleichgewicht - im Auto nicht.

Zitat:

Original geschrieben von ronny0280

Zitat:

sich gelegentlich die Freiheit erlauben, vom Biergarten noch heimzuradeln. Was ist so schlimm daran? Auch auf dem Weg zum Taxi kann man beim überqueren der Straße überfahren werden...

Ich find besoffene Radfahrer noch schlimmer als Autofahrer die besoffen sind. Denn auf dem rad braucht man Gleichgewicht - im Auto nicht.

Was schlimmer ist, steht wohl nicht zur Debatte...ich zumindest hätte lieber einen Sturz betrunkenen Radfahrer in meiner Straße als einen dichten X5 Fahrer...assi finde ich beide(s)...

Interessante Sichtweise. Hast du den "Ironie-Button" vergessen? Ansonsten sehr gewagte These...

Vor Allem musst du mir mal einen besoffenen zeigen, der bei 1,6o/oo noch 40 kW auf seine Pedale stemmt.

Vielen Fahrerlaubnisinhabern scheint wohl auch nicht bewußt zu sein, daß sie sich durch Trunkenheitsfahrten auf dem Fahrrad dem Verdacht aussetzen, nicht die erforderliche charakterliche Reife zum Führen eines Kraftfahrzeuges zu besitzen, was dann die Verwaltungsbehörde zur Anordnung einer MPU veranlassen kann.

am 30. Juli 2009 um 0:18

... wenn ein besoffener Radfahrer ein Kind anfährt, gibt es in dem Moment nix schlimmeres.

In der Hand von Betrunkenen seh ich auch ein Fahrrad als "Waffe"...

Im Bekanntenkreis ist ein 7jähriges Mädchen mit seinem Rad mit einem besoffenen Radfahrer kollidiert... auf dem Bürgersteig, in Begleitung der Eltern (zu Fuß) beim abentlichen Sonntagsspaziergang. Ging alles so schnell, dass die vorher nicht mehr eingreifen konnten.

Ich war auch im Krankenhaus zu Besuch... wär es meine Tochter gewesen, hätte ich dem besoffenen Arschloch an Ort und Stelle seine eigene Sattelstange in den Hintern geschoben... sry, aberr ich mach jetzt Schluss, bevor ich mich wieder richtig aufrege...

Gruß cocker

am 30. Juli 2009 um 0:27

Zur späten Stunde entwickeln die Gutmenschen ihre Vergewaltigungsphantasien...

am 30. Juli 2009 um 1:00

lol @ os-m

Zitat:

Original geschrieben von os-m

Zur späten Stunde entwickeln die Gutmenschen ihre Vergewaltigungsphantasien...

Nur dir so zum Verständnis, falls das überhaupt möglich ist: Findet eine Alkfahrt auf dem Fahrrad statt ,leitet der Staatsanwalt den Vorgang zur Führerscheinstelle weiter ,die denn mal so eben eine MPU anordnet. Und dies unabhängig zum Bußgeldverfahren. Das kann dir sogar als Fußgänger passieren ab einer gewissen Promillezahl. Und wenn du das nicht glaubst: komm mal besoffen mit deinem Fahrrad vorbei, das kann dann geregelt werden :D :cool: .

am 31. Juli 2009 um 12:39

Zitat:

Original geschrieben von os-m

Zur späten Stunde entwickeln die Gutmenschen ihre Vergewaltigungsphantasien...

hast du keine Kinder...?

schonmal ein Kind gesehn, dem das halbe Gesicht aufgerissen war...?

Wenn du sowas schonmal gesehn hast und selber Kinder in dem Alter hast, wirst du im Fall des Falles zum Tier... das kann ich dir garantieren ;)

Dafür geh ich sogar in den Knast, wenns sein muss...

Gruß cocker

Zitat:

Original geschrieben von cocker

Zitat:

Original geschrieben von os-m

Zur späten Stunde entwickeln die Gutmenschen ihre Vergewaltigungsphantasien...

hast du keine Kinder...?

schonmal ein Kind gesehn, dem das halbe Gesicht aufgerissen war...?

Wenn du sowas schonmal gesehn hast und selber Kinder in dem Alter hast, wirst du im Fall des Falles zum Tier... das kann ich dir garantieren ;)

Dafür geh ich sogar in den Knast, wenns sein muss...

Gruß cocker

Na toll, und dann?

Dann hat das Kind das halbe Gesicht aufgerissen UND der Vater hockt im Gefängnis.

Da steht der glücklichen Kindheit dann nichts mehr im Wege.

Man darf auch trotz großer Wut sein Gehirn benutzen und sollte als Erwachsener in der Lage sein, sich zu beherrschen.

Außerdem sollte in einem solche (Un-)Fall deine erste Sorge deinem Kind und nicht dem Rektum des Unfallverursachers gelten.

Für den sind die Strafen des Gerichtes ohnehin viel schlimmer als eine Woche auf nem Sitzkringel hocken zu müssen.

Ich denke mal, wir sind uns alle einig darüber, daß bei Trunkenheitsfahrten, egal ob motorisiert oder auf dem Fahrrad, einerseits der mögliche Strafrahmen voll ausgeschöpft, aber den Trunkenheitsfahrern anderseits auch Hilfen angeboten werden sollten, damit sie von ihren Alkoholproblemen loskommen können. Anders bekommt man das Übel kaum in den Griff.

am 31. Juli 2009 um 21:00

Ob es sich bei sturzbetrunkenen Radfahrern um ein dramatisches, dringend einzudämmendes Übel handelt, sei mal dahingestellt.

Zur Erinnerung an die Rechtslage und -Praxis in Deutschland:

Wir reden hier nicht von Mord oder Hochverrat. Bei Begatelldelikten wie z.B. Ladendiebstahl oder Fahren unter Alkoholeinfluß wird der Strafrahmen erst dann voll ausgeschopft, wenn es sich um einen unbelehrbaren, einschlägig vorbestraften Wiederholungstäter handelt und die Folgen der Tat außergewöhnlich schwerwiegend sind.

Dann lese ich hier immer interpretierungsbedürftige Begriffe wie "Alkfahrt" oder "Trunkenheitsfahrt", die offen lassen, was genau gemeint ist. Das Radfahren unter Alkoholeinfluß ist bis zum Limit von 1,6 Promille in Deutschland generell völlig legal. Oberhalb dieses Limits würden die allermeisten Menschen das Fahrrad als Stütze verwenden, um beim Laufen nicht umzufallen. D.h. Wer nach einem langen Abend mit ein paar Gläsern Bier oder Wein nach Hause radelt und dabei das Fahrrad gut beherscht ohne von selbst umzufallen, handelt im Regelfall absolut gesetzeskonform.

Man darf gerne für sich selbst und ganz persönlich der Meinung sein, nach Alkoholgenuß auf ein Taxi angewiesen zu sein aber bitte das Missionieren nicht zu weit treiben und den Mitbürgern auch ihre Freiheit lassen.

Oliver

Zitat:

Original geschrieben von os-m

Fahren unter Alkoholeinfluß wird der Strafrahmen erst dann voll ausgeschopft, wenn es sich um einen unbelehrbaren, einschlägig vorbestraften Wiederholungstäter handelt und die Folgen der Tat außergewöhnlich schwerwiegend sind.

Das muss man nicht positiv bewerten, auch wenn es gängige Rechtssprechung ist.

Zitat:

Original geschrieben von os-m

Das Radfahren unter Alkoholeinfluß ist bis zum Limit von 1,6 Promille in Deutschland generell völlig legal. Oberhalb dieses Limits würden die allermeisten Menschen das Fahrrad als Stütze verwenden, um beim Laufen nicht umzufallen. D.h. Wer nach einem langen Abend mit ein paar Gläsern Bier oder Wein nach Hause radelt und dabei das Fahrrad gut beherscht ohne von selbst umzufallen, handelt im Regelfall absolut gesetzeskonform.

Ein Alkoholiker ist durchaus in der Lage, auch mit einem Blutalkoholwert von mehr als 1,6 Promille auf dem Fahrrad zu fahren, ohne umzufallen. Und in diesem Falle handelt er nicht gesetzeskonform.

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