Abblendlicht ständig defekt
Hallo zusammen,
seit geraumer Zeit muss ich leider feststellen das bei mir die Leuchtmittel fürs Abblendlicht durchbrennen. Erst eine Seite , dann die zweite. Ich kann mir da noch keinen Reim drauf machen.
Nur Ihr könnt euch sicher vorstellen das es langsam Nerven und auch Geld kostet ständig die Leuchtmittel zu wechseln.
Ist jemanden diese Problem bekannt.
Ich fahre einen Meriva OPC !!
Danke und grüße Roland
24 Antworten
Und nie den Gaskörper der Birne mit der Hand anfassen https://www.youtube.com/watch?v=DCcilIXV9-U
Neben mieser Leuchtmittelqualität und kaputten Zuleitungen/Sicherungen/Relais ist auch die Lichtmaschinenspannung ein schleichender Fehler. Meine erste Lima gab bis zu 14,6V auf das Bordnetz, das zeigten Meßgeräte (kalibrierte!) und sogar an der OBD konnte man die Daten so bestätigen (Measurements Blocks).
Es ist klar, daß eine derartige Spannung eine gesteigerte Aufnahmeleistung zur Folge hat und die Leuchtmittel dann eine stark verkürzte Lifetime haben. (Gilt aber für alle Fz) Und wenn man dann immer Licht an hat (ich mache das), dann ist so alle halbe Jahr eine neue Funzel fällig.
Meine zweite Lima (Bosch 110A) regelt schon bei 14,2V ab, und meistens auch nur 14V - und das ist schon ein Unterschied, denn die Spannung geht quadratisch in die Leistung ein. Zufall vielleicht, aber ich habe seit dieser Zeit keine einzige Leuchte mehr gewechselt, davor war ständig irgendeine kaputt, überall im Auto.
Gruß Niels
Sonst kann man einen Spannungsspitzenschutz einbauen https://www.google.de/#q=spannungsspitzenschutz+12v
Danke für eure Rückmeldungen! Worauf ich mich bezog: Man liest ja hier und auch in ein paar anderen Foren, dass das Problem mit den Birnen die ständig gehimmelt werden, nicht unbedingt sehr seltene Einzelfälle sind.
Die Birnen lass ich immer in meiner Fachwerkstatt einbauen, weil man den halben Motorraum ausbauen muss nur um die zu tauschen, da geht es beim Fachmann schneller. Der packt die auch entsprechend an, wie es empfohlen wird.
Die Standardbirnen in meiner Werkstatt (waren glaube ich Osram, auf jeden Fall keine 0815) halten ca. 3 bis 4 Monate, hatte jetzt so eine Osram Nightbreaker oder wie die sich schimpft und die hat jetzt etwas mehr als ein halbes Jahr gehalten.
Die Nightbreaker hatte ich gekauft, weil ich beim Googlen in diversen Foren (auch hier) was gefunden hatte, dass die langlebiger sein sollen vor allem wenn man den ganzen Tag mit Licht fährt wie ich.
So ein Ding dass die Spannungsspitze abfängt habe ich auch eingebaut nach Anleitung, hat offensichtlich aber nichts gebracht.
Die Frage ist halt, wenn irgendwelche Umstände vorliegen die die Lebenszeit der Birnen erheblich verkürzen, wie lange dann z.B. so eine OSRAM Longlife hält.
Wie genau kommt man denn der Lichtmaschine auf die Schliche, wenn die dran schuld ist? Im Prinzip müsste man ja über eine Zeit lang die Spannung messen um herauszufinden, dass die schuld ist wenn die nicht sowieso direkt beim Anlassen des Motors schon zu viel liefert oder?
Proforma Lichtmaschine austauschen macht halt momentan wenig Sinn denke ich.
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Zitat:
@prodigy7 schrieb am 9. Januar 2015 um 09:31:09 Uhr:
Habe auch das Problem, das bei meinem Meriva ständig die Lampen durchbrennen. Hat jemand evtl. mittlerweile den Grund herausfinden können? Benutzer korona scheint ja leider nicht mehr angemeldet zu sein hier, kann zumindest nicht sein Profil aufrufen und ihn persönlich anschreiben.
Das Problem kenne ich auch. Habe schon ein Vermögen für teure Markenbirnen ausgegeben.Teilweise schmoren die Kabel mit durch. Der Kabelbaum wurde auch schon erneuert.Nichts hilft. Mehrere unterschiedliche Werkstätten empfahlen mir die Scheinwerfer auszutauschen - dann wäre das Problem erledigt. Habe aber Angst, dass es danach immer noch auftritt - und neue Scheinwerfer sind sehr teuer. Hat jemand Erfahrungswerte bzgl. Scheinwerfertausch?
Meine Longlife halten immer noch, über die Nightbreaker habe ich überwiegend von kürzeren Lebenszyklen gelesen. Mir war das Risiko zu groß bzw. das Geld zu schade in eher kurzlebige Lampen zu investieren.
Ist doch weit billiger, robuste Birnen zu kaufen als sich an die Elektrik zu machen. Rechne mal die Kosten hoch.
Zitat:
@Waldsegler schrieb am 9. Januar 2015 um 12:13:49 Uhr:
Neben mieser Leuchtmittelqualität und kaputten Zuleitungen/Sicherungen/Relais ist auch die Lichtmaschinenspannung ein schleichender Fehler. Meine erste Lima gab bis zu 14,6V auf das Bordnetz, das zeigten Meßgeräte (kalibrierte!) und sogar an der OBD konnte man die Daten so bestätigen (Measurements Blocks).
Es ist klar, daß eine derartige Spannung eine gesteigerte Aufnahmeleistung zur Folge hat und die Leuchtmittel dann eine stark verkürzte Lifetime haben. (Gilt aber für alle Fz) Und wenn man dann immer Licht an hat (ich mache das), dann ist so alle halbe Jahr eine neue Funzel fällig.
Meine zweite Lima (Bosch 110A) regelt schon bei 14,2V ab, und meistens auch nur 14V - und das ist schon ein Unterschied, denn die Spannung geht quadratisch in die Leistung ein. Zufall vielleicht, aber ich habe seit dieser Zeit keine einzige Leuchte mehr gewechselt, davor war ständig irgendeine kaputt, überall im Auto.
Gruß Niels
Zur Ergänzung:
Nach der Faustregel bedeutet 5 % mehr Spannung 50 % weniger Lebensdauer. Das erklärt den deutlichen Unterschied, je nachdem was für eine Lima verbaut ist 🙂
Ich kenne das auch erst links dann rechts. Nach 10 Jahren die originale Batterie gewechselt. Seit dem habe ich keine mehr wechseln müssen. Hat schon was mit den Spannungsspitzen zu tun wie ihr schon geschrieben habt.
Hallo habe das fast selbe Problem mit der Beleuchtung. Denke das es ein Kabel Bruch im Scheinwerfer ist wenn ich den Stecker der Birne abziehe und neu aufstecke funktioniert wieder alles. Wenn ich dann einen Moment fahre bzw. Sich die Außentemperatur stark ändert ist sie wieder aus. Die flachstecker habe ich schon nachgebogen. Wo kriegt man nen Scheinwerfer mit kurvenlicht und Adapteivem fahrlicht für den meriva A 1,6 MIT 105 PS. ? Oder kann man das Kabel im Scheinwerfer wechseln?
Gruß Daniel
Hallo Leute,
So heute wieder Ausfall der Abblendlicht Lampe links.
Und dann der Supergau beim abziehen des Stecker das Kabel an der Bruchstelle gerissen am Kabelbinder 1.Bild oben der weiße Pin.
Hatte das einzig gute , ich musste die Fehlerstelle nicht weiter suchen. Also Scheinwerfer ausbauen.
Dazu die Stoßstange in den Radkasten lösen T25 und oberhalb des Kühlers auch T25 lösen ,etwas nach vorne und unten schieben.
Dann die untere Schraube vom Scheinwerfer lösen 8er Nuss danach die beiden oberen Schrauben vom Scheinwerfer lösen 8er Nuss, den Scheinwerfer ein kleines Stück nach vorne ziehen und elektrisch abklemmen .Dazu die rote Lasche am Stecker vorsichtig rausziehen ,der Stecker löst sich dabei. Dann Scheinwerfer komplett entfernt und zum reparieren mitnehmen.
Das defekte Kabel aus dem Kabelbinder rausgezogen abisoliert ,verzinnt und ein Stück Kabel angelötet. Die Lötstelle mit Schrumpfschlauch isoliert. Dann Schrumpfschlauch vor dem anlöten der anderen kablseite über das Kabel gezogen . Die andere Seite der Kabel mit löten verbunden und dann mit dem Schrumpfschlauch isoliert. Scheinwerfer am Auto getestet und dann in umgekehrter Reihenfolge wieder eingebaut.
War ganz schön Fummelei in dem Scheinwerfer zu löten aber eine günstige Alternative zu einem neuen Scheinwerfer der im Netz ca. 450€ kostet.
Gruß Daniel