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AGR und KGE, Versottung beim TDI, wieso?

VW
Themenstarteram 26. März 2019 um 12:42

Moin Menschen,

ich mach mir in letzter Zeit ein wenig Gedanken um das ganze wirkprinzip des Abgasrückführsystems eines Diesels.

Der Ruß, der in den Rohren, den Ventilen und der Ansaugbrücke verbleibt und Klumpen bildet, passiert das IMMER oder ist dies eine Folge von Vermischung mit Ölgasen der Kurbelgehäuseentlüftung (vermeidbar über ne Oil Catch Can hinter der KGE?) bzw feuchter Ansaugluft oder hat Ruß aus den Abgasen immer die Eigenschaft sich an Wandungen niederzulassen?

Ist es zudem richtig das moderne TDI von Natur aus wenig Rußen durch die Direkteinspritung? Damit dürfte ja die Verbrennung an sich nicht problematisch sein, kommt dann die AGR-Rate dazu, steigt der Rußanteil, der wiederrum über die AGR in die Ansaugung gepumpt wird und laut meiner Theorie sich mit feuchten heißen Ölgasen der KGE vermischt und verklumpt.

 

Habe mir mittlerweile einiges Wissen im Netz zusammengesucht, viel gelesen und viele Videos gesehen. Wäre an einer gemeinsamen sachlichen Diskussion interessiert.

Zudem habe ich mir eine Oilcatchcan bestellt, weil ich Öl in den Ansaugschläuchen hab (minimal, aber am tiefsten Punkt steht eine Pfütze, welche nicht vom Turbolader selber kommen kann, da hinter dem Luffi beim Eingang der KGE schön Ölnebel im Rohr ist.)

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18 Antworten

Es passiert immer aufgrund von AGR und KGE. Ganz früher waren die Ansaugrbücken sehr sauber. Das ist aber nicht weiter schlimm. Man kann nach 200.000 die Ladeluftverteilung sauber machen und fertig. Ganz neu ist allerdings, dann die neuen Diesel auch ein ND-AGR-System haben. Dann wird es weniger mit der Versottung.

Themenstarteram 26. März 2019 um 13:16

Aber ist dies nur aufgrund beiden funktionen und würde man das versotten stark reduzieren können ohne KGE oder wird das immer passieren? Das AGR-Problem existiert ja schon seit vielen Dieselgenerationen

Ich hatte früher auch mal ein OCC, dadurch wird es etwas weniger mit den Verkokungen. Das ist der Hauptgrund. KGE liefert Öl und AGR liefert Ruß. Aber keine Sorge die Brücken sind großzügig dimensioniert. Ich weiß nicht welchen Motor du hast, einige Motore kommen damit gut zurecht andere nicht. Dann hat man wenigstens einen Grund zum Schrauben.

 

Meiner bei 180tkm.

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Themenstarteram 26. März 2019 um 13:35

Meiner is nen CFFB mit AGR+Kühler hinterm Block. Aktuell klemmt das Ventil des öfteren weshalb es aktuell blind gemacht is... Vielleicht finde ich nen weg zum reinigen, der austausch is mir aktuell irgendwie zu teuer. Drum versuch ich grade gründe zu verstehen und dem entgegenzuwirken. Beschäftigen tut mich die thematik aber schon länger

Der typische Dieselfahrer. Möglichst billige fahren, AGR blind legen, NOx sieht man ja nicht. Und Reparieren will man bitte auch nichts.

Bei mir (CBBB) ist zum Beispiel auch das Rohr vom AGR Kühler (hinterm Block) zum AGR Ventil (vorm Block) verkokt. Zwar lange nicht so schlimm wie die Ansaugbrücke, wo beides entlang strömt, aber schon etwas. Das hatte aber auch schon mein 1Z TDI im Golf III mit Euro 2 (ungekühlte AGR).

VWs sind hinten zur Spritzwand doof verbaut. Da muss unten viel ausgebaut werden, halbe VA muss daüfr raus. Da hilft alles nichts, ausbauen, reinigen, neues oder instandgesetztes AGR-Ventil einsetzen. Nach dem VW-Update ist das mehr geworden. Das mit dem Deaktivieren des AGR-Ventils muss jeder für sich selbst und seinem Gewissen vereinbaren. Wenn man auf dem Land lebt und fährt ist es vielleicht nicht ganz so dramatisch. Der TÜV merkt es nicht. Bei meinem Sharan ist das AGR komplett zu bzw. die Klappe ist mittlerweile unbeweglich. Das MSG meckert nicht. Wir wohnen am Ar... der Welt und fahren damit in keine Stadt rein (gelbe Plakette).

Zitat:

@Otako schrieb am 26. März 2019 um 13:23:53 Uhr:

Ich hatte früher auch mal ein OCC, dadurch wird es etwas weniger mit den Verkokungen. Das ist der Hauptgrund. KGE liefert Öl und AGR liefert Ruß. Aber keine Sorge die Brücken sind großzügig dimensioniert. Ich weiß nicht welchen Motor du hast, einige Motore kommen damit gut zurecht andere nicht. Dann hat man wenigstens einen Grund zum Schrauben.

Meiner bei 180tkm.

Hallo, ich habe den CBBB mit rund 214tkm, wäre die Reinung der Ansaugbrücke sehr aufwendig? Hat jemand evtl. eine Skizze oder Explosionszeichung davon?

[Inhalt wegen Verstoß gegen die NUB / Beitragsregeln von Motor-Talk entfernt]

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