Addinol für Volvo V50 2.0D?
Bei meinem V50 2.0D Bj 2006 (135.000Km) steht mal wieder ein Ölwechsel an. Leider hab ich total vergessen welches Öl ich beim letzten mal gekauft hatte. Ich weis nur noch das es eins von Addinol war.
Ich hab jetzt mal den Oilfinder auf der Addinol Homepage ausprobiert der schlägt mir folgende Öle vor:
ADDINOL SAE 5W-30 Premium 0530 C1 = 27€
ADDINOL SAE 5W-30 Mega Power MV 0538 C2 = 31€
ADDINOL SAE 5W-30 Premium 0530 FD= 29€
Dieses wird hier im Forum hin und wieder empfohlen:
Addinol Super Power MV 0537 FD 5W 30 = 35€
Die Preise sind aus meiner Onlinerecherche für jeweils 6l, spielen aber keine große Rolle die Unterschiede sind ja eher gering.
Welches davon soll ich nehmen? Die oberern 3 haben alle ne Ford oder PSA Freigabe das untere nur eine von BMW und VW.
Früher bei meinem Golf 3 musste nur die Viskosität stimmen, da hat selbst das billigste Baumarktöl gereicht...heute ist das ja fast ne Wissenschaft😁
Freu mich auf eure Tipps.
Beste Antwort im Thema
Das Mobil1 ESP ist sogar C3, wobei das aber nebensächlich ist. Wenn dein Motor kein Öl verbrennt, ist das völlig wurscht ob Aschearm. Wenn dein Motor Öl verbrennt, ist Aschearm oder nicht dein geringstes Problem.
18 Antworten
C2? Sorry bin nicht so fit was das Thema Öl angeht. Will auf jedenfall nix falsches reinkippen das den Motor schädigt. Zu den o.g. Ölen kann keiner was sagen? Habe auch nichts gegen andere Marken, bisher habe ich in diversen Bereichen halt mit Addinol gute Erfahrung gemacht.
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Wenn Addinol dann das von dir: ADDINOL SAE 5W-30 Mega Power MV 0538 C2 = 31€
C2 ist eine ACEA-Spezifikation: Low-SAPS-Öl, Aschearm vereinfacht ausgedrückt.
Zitat:
@BlueHerta schrieb am 9. August 2016 um 13:35:52 Uhr:
Wieso nur 4,8l? Überall steht 5,2l und was sind die Vorteile des Mobil ggü. dem Addinol?
5,2l sind die alten Angaben und überholt. Volvo hat aufgrund der Ölvermehrung die Füllmenge auf 4,8l reduziert um Motorschäden zu vermeiden. Steht auch ganz fett im Vida unten drin und hatte ich auch schon mehrfach hier eingestellt. Der Vorteil von dem Mobil1 ist ganz einfach, es hat keine abgesenkte Scherstabilität wie die ganze 30er Plörre und schützt deinen Motor dadurch deutlich besser wenn er mal härter zu arbeiten hat. Sprich Hänger, Berge rauf oder auch schlicht nur mal nen schweren Schuh. Außerdem kokelt das nicht so schnell im Turbo... Gibts hier auch schon einen längeren Thread zu und meiner bekommt nichts anderes mehr rein.
Das Mobil1 ESP ist sogar C3, wobei das aber nebensächlich ist. Wenn dein Motor kein Öl verbrennt, ist das völlig wurscht ob Aschearm. Wenn dein Motor Öl verbrennt, ist Aschearm oder nicht dein geringstes Problem.
Es gibt Volvo Freundliche die sonst sehr kompetent und umgänglich sind, aber von C2 Oelen noch nie gehört haben... die gehen nur nach A5/B5. Korrekt sind 4,5-4,8 l 5W30 C2 (die C2 erfüllen meist auch A5/B5!)
Und wenns denn dann unbedingt ein 5w30 sein soll, dann bitte das Total Quartz Ineo MC3 5W-30, kostet 20€/5l
Ein w30 Öl ist dünner als ein w40 und nicht so hochtemperaturstabil wie ein w40 oder höher. Im Bereich der Kolben und im Turbolader treten die höchsten Temperaturen auf. Ein weniger temperaturstabiles w30 neigt hier eher zum Verdampfen oder sogar zum Verbrennen.
Gleich an den Schmierstellen verbranntes Öl bildet dort lackartige Ablagerungen und Verkrustungen. Verdampftes Motoröl gelangt über die Kurbelgehäuseentlüftung in den Ansaugtrakt und wird mitverbrannt. Dort sitzt zwar noch ein Ölabscheider zwischendrin, der das verhindern soll - wenn er es denn zum Teil wenigstens schafft. So versifft dieser Abscheider dadurch aber schneller, was zu einem steigenden Motorinnendruck führt, wenn er nicht rechtzeitig gereinigt oder ersetzt wird. Das widerum schadet dem Turbo aufgrund daraus resultierender mangelhafter Ölversorgung. Ein Teufelskreislauf also.
Ein temperaturstabileres Öl neigt erst gar nicht zur frühzeitigen Verdampfung. Es gelangt damit auch nicht in den Ansaugtrakt und versifft zuvor den Ölababscheider nicht. Ein aschereiches Öl, welches nicht verbrennt, ist also trotzdem besser für den DPF wie ein aschearmes w30 Öl, welches verstärkt zur Verbrennung/Verdampfung neigt. HC-Öle (HydroCrack) basieren auf mineralischen Grundölen. Aufgrund von zugesetzten Additiven wird diesen nachgesagt, sie seien den Vollsynthetikölen heute ebenbürtig oder gar überlegen. Das mag in vielen Bereichen sogar stimmen, nicht jedoch in der Hochtemperaturstabilität. Doch wohl aus Kostengründen findet man echte Vollsynthetiköle heute immer seltener.
Das Ganze will bloß keiner hören, da das dünnflüssigere w30 Öl den Flottenverbrauch senkt. Und den schreibt die EU den Herstellern vor, sonst gibt's empfindliche Sanktionen. Es geht also ums Geld - worum sonst? Wer glaubt, die Langlebigkeit der Technik stehe hier im Vordergrund, darf getrost weiterträumen. Es wurde und wird sogar mit w20 Ölen experimentiert, bisher aber mit eher mäßigem Erfolg. Auf Kosten der Technik zwar, doch die zahlt ja eh der Kunde alleine. Also entwickelte man aschearme Öle, die trotz vermehrter Verdampfung den Ascheanstieg im DPF noch in Grenzen halten - und kassiert dafür beim Kunden auch noch kräftig und präsentiert ihm dieses "moderne" Öl als ausgesprochen hochwertig und fortschrittlich. Doch kein Motor "braucht" ein w30 wirklich, auch wenn es dem Kunden so verkauft wird.
Man sollte sich also überlegen, ob man für einen Minderverbrauch von wenigen Zehntel Litern seine Technik ausreizen, oder lieber auf Nummer sicher gehen möchte. Dies trifft umso mehr zu, je forscher man mit seinem Wagen unterwegs ist. Wer nur Kurzstrecken fährt oder zu den Sonntagsfahrern zählt, kann das getrost vernachlässigen. Die Heizer- und Anhängerfraktion sollte sich damit besser befassen.
Die Ölhersteller dachten weiter und entwickelten für die selbstdenkenden Kunden w40 Öle, die ebenso aschearm sind wie die von Kfz-Herstellerseite favorisierten w30 Öle. Bloß kann diese kein Fahrzeughersteller empfehlen, sonst müsste er seinen Flottenverbrauch dementsprechend anpassen. Wieder ein Teufelskreislauf...
Also reagierten die kaufmännisch denkenden Ölabfüller mit einer schier unglaublich unübersichtlichen Flut verschiedenartiger Motoröle, wo garantiert kein Normalbürger mehr durchblickt. Getreu dem Motto: jedem das Seine, Hauptsache die Kasse stimmt 😉
Grüße
Michael
@530, wo sitzt der Abscheider?? ^^
Das ein W30 bei Dauer-Vollast im Sommer an seine Grenze stößt, das unterschreib ich.
Zitat:
@hitech84 schrieb am 26. August 2016 um 07:57:29 Uhr:
@530, wo sitzt der Abscheider?? ^^
Auf dem Weg zwischen Kurbelgehäuseentlüftung und Ansaugtrakt. Wo genau sich die Lokalität am Motor befindet, muss man selbst rausfinden.
Es gibt auch einige verschiedene Arten dieser Ölabscheider. Meine beiden BMW beispielsweise haben werkseitig Wickelfliesabscheider, die sehr effektiv filtern, aber bei jedem 2. Ölwechsel zu erneuern sind, da sie sich rasch zusetzen. Wird das in der freien Werkstatt vergessen, ist der nächste Turboschaden vorprogrammiert. Daher habe ich beide schon vor über 100.000 km auf wartungsfreie Zyklon-Ölabscheider umgebaut. Bei denen fliest das abgeschiedene Öl wieder in die Ölwanne zurück, nach dem Prinzip des beutellosen Staubsaugers (Dyson). Könnte mir aber vorstellen, das die Ölabscheidung hier weniger effektiv ist und doch ein wenig mehr Öl in den Ansaugtrakt gelangt. Beide meiner BMW haben die 300.000 km längst überschritten, mit den noch immer 1. Turboladern. Beide haben nachgerüstete DPF und kriegen vollsynthetisches 0w40 mit nicht reduziertem Aschegehalt. Habe keine Sorgen damit bisher.... *auf Holz klopf*
Danke für die ganzen Infos, dann werd ich mir also ein 0-40er Öl holen.
@Reaver 1988 der DPF ist nach meiner Info frühestens bei 180.000km fällig, bzw. dann wenn der Bordcomputer Motorwartung erfoderlich anzeigt. Vorher werde ich da auch nicht aktiv muss ja kein Teil schon im vorfeld tauschen das noch funktioniert.