ForumLKW & Anhänger
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. LKW & Anhänger
  5. Abhängerdeichsel beim rückfährtsfahren verbiegen???

Abhängerdeichsel beim rückfährtsfahren verbiegen???

Themenstarteram 3. März 2016 um 19:53

hallo,

ich würde gerne von den erfahrenen wissen, ob es möglich ist, wenn man beim rückfährtsfahren mit einem drehschemelanhänger etwas zu stark den lkw "einknickt", dass man dann die deichsel vom anhänger verbiegt. ist dies möglich oder braucht man da schon mehr kraft? lkw ist leer.

mfg

ElTrucker

Beste Antwort im Thema

Tja, der eine kann nicht LKW fahren, und der nähste ist nicht in der Lage 5 Sätze zu schreiben ohne zweistellige Fehlerzahl und klar verständliche Satzstellung !

33 weitere Antworten
Ähnliche Themen
33 Antworten

Tja, der eine kann nicht LKW fahren, und der nähste ist nicht in der Lage 5 Sätze zu schreiben ohne zweistellige Fehlerzahl und klar verständliche Satzstellung !

Naja, in unseren Anfangszeiten hat wohl jeder mal was zu Bruch gefahren (und wir wurden auch ausgelacht von den alten Hasen) ;)

mfg

am 6. März 2016 um 10:53

Ich hab meinen Lappen auf nem Stardeichsel Anhänger gemacht, Drehschemel sollte Pflicht sein, eine meiner ersten Fahrten war dann n 18,20m Kamel (Drehschemel), hab Blut und Wasser geschwitzt wie ich dann Rückwärtz musste. Fahr mal, klappt schon haben sie gesagt, Hab vor der Fahrt erst nochmal mit meinem Fahrlehrer Telefoniert und mir n paar Tipps geholt.

Grad bei engen Stellen wo man nicht in eins rum kommt und nochmal zurück stechen muss kann schnell was verbiegen oder zu Bruch gehen.

Aussteigen und sich Hilfe holen ist keine Schande, ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Zitat:

@Gemini02 schrieb am 5. März 2016 um 20:13:16 Uhr:

Tja, der eine kann nicht LKW fahren, und der nähste ist nicht in der Lage 5 Sätze zu schreiben ohne zweistellige Fehlerzahl und klar verständliche Satzstellung !

Da geb ich dir sogar Recht ,nur mit falscher Satzstellung und Rechtsschreibfehlern kann man nicht viel Kaputt machen, mit Hirnlosem Fahren aber schon da kann man sogar Menschenleben auslöschen.

am 6. März 2016 um 12:10

Zitat:

@Visser9982 schrieb am 6. März 2016 um 10:53:59 Uhr:

Ich hab meinen Lappen auf nem Stardeichsel Anhänger gemacht, Drehschemel sollte Pflicht sein, eine meiner ersten Fahrten war dann n 18,20m Kamel (Drehschemel), hab Blut und Wasser geschwitzt wie ich dann Rückwärtz musste. ...

Das ist teils der Mist mit den Fahrschulen und deren oberflächlicher auf eine Prüfung abzielenden Ausbildung... da greift man halt auch gerne auf die "einfacheren Kombinationen" zurück... die Fahrschüler auch nur mal zum Ausprobieren auf unterschiedliche Kombinationen zu setzen wäre vielleicht nicht ganz falsch.

Aber es geht auch einfach um die Übung... das wäre in einer Fahrausbildung einfach unbezahlbar. Als ich angefangen hab zu fahren - 3 Wochen Zweifahrerbetrieb auf nem Kühlsattel... allerdings noch mit Scheibe, da gings leichter, den Lehrling in der Pause mal ein wenig an einer der Ladestellen das Rangieren üben zu lassen... bis z.B. das "Rampe-Fahren" regelmäßig in einem Zug klappte (auf der Zusammenstellung der TGA ganz oben klick).

Für mich, der ich meine Pappe auf einem TGA 18.360 mit Drehschemel und Wechselbrücken drauf gemacht hab war der Sattel halt was neues.

Auch später, kann ich mich erinnern, wenn ich einen Fahranfänger zum Anlernen dabei hatte, hab ich mit denen an verschiedenen Ladestellen das Rangieren bzw. Rampen fahren geübt.

Müßte ich heute mit einem Hängerzug los, würde ich versuchen vorher irgendwo zu Hause aufm Hof einige Rangiermanöver zu fahren... Drehschemel ist schon so lange her.

Nachdem ich ca. 5 Jahre mitm Sattelzug unterwegs war, 2013 abgestiegen bin und dann später hin und wieder mal -als Büropersonal in einer Baufirma- auf nen Baustellenkipper gestiegen bin... -so Fahrten ala "hey Du hast doch ne LKW Pappe, kannst mal den Karren wegfahren der steht im Weg"- hab ich vor einigen Monaten auch gedacht, bin ich jetzt "total besoffen", als ich nur den 3 Achs-Tieflader angekuppelt hab um das Teil aufm Hof um die Ecke und ein paar Meter rückwärts zu stoßen um ihn vernünftig abzustellen.

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 5. März 2016 um 22:15:38 Uhr:

Naja, in unseren Anfangszeiten hat wohl jeder mal was zu Bruch gefahren (und wir wurden auch ausgelacht von den alten Hasen) ;)

mfg

Ein Bekannter von mir ist Selbstständig im Speditionsgewerbe u. auch alten Hasen (ihn eingeschlossen :) ) unterläuft mal ein Fehler!

Normal!!

MfG Günter

am 6. März 2016 um 12:52

...so lange es bei kleinen Dellen äh Andenken bleibt, nicht existenzberdrohend oder lebensgefährlich wird gehts ja noch.

Aber bedenkt man was z.B. mit so einem auf dem Unterfahrschutz vergessenen Rungenbrett, das sich während der Fahrt verabschiedet und sich möglicherweise wie ein Speer in die Frontscheibe eines PKWs bohrt, dann ists doch schon dramatisch... wobei das Problem mit einem kleinen aufmerksamen Rundgang vor Abfahrt (=Abfahrtskontrolle) behoben wäre.

Und auch beim Rangieren, die Bequemlichkeit ist manchmal echt haarsträubend und deshalb ists besonders ärgerlich, weil es oft so einfach wäre... halten aussteigen nachgucken bevor man fährt bis es knirscht, knarzt und kracht.

Wenn se mir z.B. damals unten in München mal wieder einen abgestellten Trailer zugeparkt hatten und ich unter ca. 90° ansatteln mußte, dann biste auch zigmal rauf und runter um zu gucken, ob der Königszapfen jetzt endlich sauber in die Sattelkupplung läuft...

Dagegen gabs auch welche die habens geschafft selbst beim Ansatteln unter normalen Bedingungen mit abgesenkter Maschine unterm Königszapfen durchzufahren bis das Kühlaggregat / die Trailerwand an der Rückwand der Kabine angeklopft hat... da frägt man sich schon, kann man nicht wenigstens ausm Seitenfenster rausgucken, die Abstände zwischen Verspoilerung und Trailer abschätzen und beim Hochpumpen der Hinterachse ein paar Zentimeter vorm Zapfen aufpassen, dass man weit genug aufhebt bis sich der Tailer auch mit hebt bzw. soweit bis die Aufliegerstützen leicht vom Boden weg sind, damit man se nicht verbiegt, wenn man den Köngszapfen mal nicht exakt mittig erwischt hat.

Zitat:

@F90 schrieb am 4. März 2016 um 22:03:45 Uhr:

Guckt euch mal bei YouTube (Holzzug wenden) an da sind mehrere die auf engstem Raum wenden und sich nichts verbiegen,liegt aber wohl an der Bauform der Deichsel.

Gruß F90

Konnte mein Kumpel auch, Holzzug im Wald auf nem PKW-Parkplatz gewendet, natürlich nur leer.

Zitat:

@Gemini02 schrieb am 5. März 2016 um 20:13:16 Uhr:

Tja, der eine kann nicht LKW fahren, und der nähste ist nicht in der Lage 5 Sätze zu schreiben ohne zweistellige Fehlerzahl und klar verständliche Satzstellung !

Zitat:

@Visser9982 schrieb am 6. März 2016 um 10:53:59 Uhr:

Ich hab meinen Lappen auf nem Stardeichsel Anhänger gemacht, Drehschemel sollte Pflicht sein, eine meiner ersten Fahrten war dann n 18,20m Kamel (Drehschemel), hab Blut und Wasser geschwitzt wie ich dann Rückwärtz musste.

:D:D:D

Es ist halt vieles Bequemlichkeit Gleichgültigkeit oder einfach nur Routine nach dem motto ist ja bis jetzt nichts passiert.

Habe das heute erst wieder live erlebt bei meinen mit Kippertransporteuren 4 Achs KIpper abgekippt und vom Haufen einfach weggefahren Unterfahrschutz voll Kies gewesen hab meinen Aushilfsrentner Fahrer drauf hingewiesen bekam ich nur zur Antwort ich Steig doch da nicht aus es ist noch nie etwas passiert.

Meinte ich nur darauf wenn ich als Biker dir hinterher fahre und wegen dir stürze weil du nen grösseren Stein verloren hast zerr ich dich aus deinem Führerhaus und hau mit deinem grind(Kopf) solange gegen den Unterfahrschutz bis dieser sauber ist.

Da hatte er dann doch Einsicht und hat sich seinen Besen geschnappt und es sauber gemacht.

Einen Stein zu verlieren geht schnell...ob von oben-oder von unten herraus ausm Reifen.

Aber der vorbeugende Wille ist immer da-und auch als ex-biker streiche ich immer

meine Stützfüße nach dem Kippen ab.

Mir kam mal ein Muscheltaucher mit einem 3,5t entgegen...er verlor ein Stück

von seiner Ladung (Bauschutt rappelvoll bis an die Oberkante der Bordwand)

es dotzte hübsch auf und schlug im Nebelscheinwerfer des folgenden BMW´s ein.

Es war so ein angeranztes Vehikel mit den berüchtigten Kurzzeitnummernschildern.

Wenn ich manchmal sehe, wie die mit Container voll Schrott durch die Gegend fahren, wird mir übel. Hoch geladen, das zum abdecken nur ne Zelt von Zirkus Krone ausreicht und dann volle Pulle über die Bahn. Ist Stahl , geht nicht fliegen.

Was mich aufregt sind die Kippmulden Fahrer die ne Rollplane haben, der Lkw voll ist mit Sand und die Rollplane offen .... Weil man zu faul war sie zu zu Rollen.

So langsam driften wir aber wohl vom Thema ab ;)

mfg

Zitat:

Das ist teils der Mist mit den Fahrschulen und deren oberflächlicher auf eine Prüfung abzielenden Ausbildung... da greift man halt auch gerne auf die "einfacheren Kombinationen" zurück... die Fahrschüler auch nur mal zum Ausprobieren auf unterschiedliche Kombinationen zu setzen wäre vielleicht nicht ganz falsch.

Natürlich zielt die Oberflächlich auf eine Prüfung ab.

Die Fahrschule wird auch nicht für die Ausbildung bezahlt, sondern dafür dass da jemand einen Führerschein bekommt. Dazu soll der möglichst wenig Fahrstunden brauchen, so gut für die Prüfung vorbereitet werden wie es geht und schnell durch und ab der nächste !

Das bringt Kasse, das spricht sich rum, das gibt Anmeldezahlen !

Die Selberzahler, die Arbeitsämter und die Feuerwehren, etc. fragen "was kostet"... und wenn die Fahrschule sagt "Drehschemelanhänger, gute Ausbildung 4.000€" dann gucken die sparsam und nehmen die Fahrschule die sagt "kein Thema, top Ausbildung, aufm Starrdeichselanhänger zügig durch, 2900€" dann weis der welcher das entscheidet nicht wo der Unterschied ist, sondern sieht 1100€ gespart und flupp, unterschrieben, fertig.

Hab meinen Führerschein auch aufm Starrdeichselanhänger gemacht, ich war ja auch nicht da um LKW Fahren zu lernen (konnte ich vorher schon) sondern für nen Führerschein !

Die Musterantworten auf die Prüfungsfragen, Abfahrkontrollkarten, etc. werden bitte auswendig gelernt und fertig. Rest ist egal, hauptsache durch die Prüfung, das ist was der Kunde (Rechnungszahler) wünscht und das leistet eine gute Fahrschule.

In meiner Stunde vor der Prüfung wurde ein Mitschüler gefragt "wofür ist der Doppeldruckmesser?" und er sagte "der zeigt den Reifendruck an". Darauf hin der Fahrlehrer "nicht ganz, diese Karteikarte mit der Musterantwort lernst du bitte auch noch für morgen auswendig" und Abfahrt...

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. LKW & Anhänger
  5. Abhängerdeichsel beim rückfährtsfahren verbiegen???