72er Olds Delta 88 Royale Coupe - Fragen
Servus Leute!
Ich würde meinen Olds evtl. gern tieferlegen und das Fahrwerk strammer machen lassen.
Welche Möglichkeiten gibts da?
Weiß jemand, ob die Heckscheibe eingeklebt ist? Die muß nämlich raus weil undicht. Wasser im Kofferraum.
Dank Euch schon mal!
Gruß Timo
26 Antworten
Die Heckscheibe ist mit einem Butylband eingeklebt und mit einer nichtaushärtenden Dichtmasse von 3M versiegelt. Man kann das Fenster schadensfrei herausnehmen wenn man mit einer gewinkelten Zugklinge (gibt es im Werkzeughandel) um die Scheibe fährt und nach dem lösen die Scheibe vorsichtig anhebt.
Dann wird der Blechfalz gereinigt und untersucht, ggf. repariert. Das reinigen ist eine ziemliche sauerei. Nach der Reparatur wird die Scheibe wieder mit Butylband (3/8“) eingeklebt und mit sealing and bedding compound versiegelt.
Danke spechti, tolle Beiträge.
Hast du vielleicht ne Adresse von einem Teiledealer, der Scheiben besorgen kann?
Das Teil ist neu über die US-Autoglasnetzwerke nicht mehr lieferbar. Bleibt Dir also nur die weltweite Suche nach einem Gebrauchtteil oder eine Sonderanfertigung.
Hier könntest du auch mal fragen, hat mir ein Bekannter empfohlen als ich mal nach einer Windschutzscheibe für den Roadmaster gesucht hatte: http://www.us-fahrzeugglas.com/
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Das Buylband von 3M ist ein ziemlicher Mist. Es funktioniert nur, wenn es sehr warm ist (Sommer+Sonne+Mittag). Ansonsten muss man die Scheibe dermassen stark andrücken, dass man Angst bekommt.
Das Band gibt es in 3/8 und 7/16 je nach Applikation.
Vorteil des Bandes: Die Zierleisten passen nachher wie es sein soll.
Ich klebe mit handelsüblichem Scheibenkleber, wobei man aufpassen muss, dass die Scheibe dann nicht zu tief sitzt und die Zierleisten bei der ersten Ausfahrt davonfliegen. Dafür ist es wirklich dicht.
Anderer Scheibenkleber eignet sich eher nicht, da die Karosse bei Body-on-Frame-Autos „arbeitet“. Da macht es bei einer fest eingeklebten Scheibe, die Fest mit der Karosse verbunden ist, schnell mal „PING“ wenn sich Rahmen und Aufbau verwinden.. Und wir reden bei einer Heckscheibe nicht über Verbundglas (aka laminated), sondern über Sicherheitsglas (aka solid tempered). Das ist das Zeug, das bei Beschädigung in Myriaden Splitter zerbröselt. Und wir reden hier über ein Teil, das nicht mal eben an jeder Ecke zu kaufen ist.
Dichten tut die Scheibe auch nicht über das Band, sondern über den Glazing and Bedding Compound, die nicht härtende Dichtmasse, die da noch zusätzlich draufkommt.. Das Band dient nur der Lage der Scheibe und der entkoppelung vom Falz.
Die Big Three verwendeten das Butylband nicht unbedingt aus Spaß oder weil es gerade nichts anderes gab…
Zitat:
Anderer Scheibenkleber eignet sich eher nicht....
Und deutsche Fahrzeuge verwinden sich nicht? Jeder ältere Kombi knirzt und knarzt, wenn man schräg auf den Gehsteig fährt. Oder sind die Scheiben aus anderem Material, das wäre eine Erklärung. Die alten Bröselglasscheiben bei VW waren ja in einer Gummilippe.
Ansonsten müsste ja ab und an mal eine Heckscheibe zerbröseln, da wohl die meisten professionellen Glaserer z.B. Sikaflex verwenden.
Bei älteren Fahrzeugen waren die Scheiben unter andrem genau aus dem Grund der Karosseriebewegungen nicht verklebt, sondern in Gummiprofilen eingelegt. Das erfüllte in etwa den selben Zweck wie die Butylschnur. Als planverklebte Scheiben aufkamen, wurden diese konstruktiv so geplant, dass sie der Karosseriestruktur und Steifigkeit dienlich sind. In der deutschen Autoindustrie kamen verklebte Verbundglasscheiben erst recht spät, so zirka in den 80ern. Bis dahin hatten immer noch fast alle Massenautos Scheiben in Gummiprofilen.
Moin Leude!
Ich brauch mal wieder Rat von Kennern.
Am Wochenende war ich mit meinem Schlitten unterwegs (72er Olds Delta88 2dr).
Auto war mit 5 Leuten voll. Nach ca. 30 km, überwiegend bergauf, ist die Hinterachse heißgelaufen. Beide Räder glühend heiß, haben fast blockiert und gestunken. Bin kaum noch vom Fleck gekommen, gerade noch auf einen Parkplatz geschafft. Jähes und viel zu frühes Ende eines Ausflugs.
Als er abgekühlt war, war wieder alles top. Aber fahren war mir zu riskant. Also die gelben Engel gerufen. Wozu ist man bei dem Verein.
Nein, ich bin nicht mit angezogener Hand- bzw. Feststellbremse gefahren. Das Auto hatte in 4 Jahren, solange wie ich es hab, noch nie Bremsenprobleme. Und ich wohne in einer bergigen Gegend. Allerdings war das glaub ich das erste Mal, daß das Auto so voll war.
Der ADAC hat den Wagen gleich zu meiner Werkstatt gebracht, wo er umgehend untersucht wurde. Leider ohne Befund. Bremsenmäßig alles top. HA unauffällig. Beide Räder laufen frei. FS-bremse funktioniert. Keiner weiß, was da los war. Verständlicher wäre es, wenns viel bergab gegangen wäre. Aber es ging überwiegend bergauf, besonders die letzten Kilometer. Also so gut wie keine Bremstätigkeit.
Kann das sein, daß durch das erhöhte Gewicht der Insassen irgendwie der Zug der FS-Bremse gezogen und dadurch eine Dauerbremsung verursacht wurde?
Gruß von der Schwarzwaldfront 🙂
Timo
Wie ist dein Handbremsseil verlegt? Kann da was anstehen wenn der Wagen stark eingefettet oder so?
Wäre u gewöhnlich, aber wer weiß. Wenn da ein kreativer Vorbesitzer mal was neu verlegt hat, vielleicht weil der neue Auspuff sonst nicht passt oder so was?
Würde ich mir mal auf ner Bühne in Ruhe durchschauen und überlegen.
Moin Leude,
Stichwort Bleizusatz!
Die einen sagen so, die anderen so. Was sagt Ihr? Bei jeder Betankung mit reinkippen oder reichts bei jeder 2. oder 3.?
Dank Euch, Gruß Timo
Hallo,
Die 72 er Motoren waren glaube ich auch schon für bleifrei Benzin ausgelegt. Da brauchts keinen Zusatz. Ab 73 bin ich mir sicher, für 72 müsstest mal ins Handbuch schauen.
Gruß