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500.000 Autos schon ab 2018?

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Themenstarteram 5. Mai 2016 um 9:45

Nachzulesen hier: Shareholder Letter Q1/2016

"Advancing 500,000 unit build plan by two years to 2018"

Das ist ja nun etwas überraschend, oder? Bin gespannt wie sie das hinkriegen wollen.

Ansonsten ein Quartalsbericht wie wir sie schon gewohnt sind;) 282 Mio $ Verlust:rolleyes: Ich hab das Papier jetzt aus Zeitmangel nur mal überflogen, mir ist v.a. der Anstieg der Position "Selling, general and administrative" auf 318 Mio $ gegenüber 195 Mio $ in Q1/2015 aufgefallen (mehr SeC´s und damit verbunden Personal?), während "Research and development" bei 182 Mio $ relativ unverändert blieb.

Ich bin schon gespannt was Ihr dazu sagt.

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15 Antworten

Elon Musk hat jetzt ein paar Details beim Conference Call genannt:

- Model3: Interner Volume Production Termin 1. Juli 2017 für alle Zulieferer.

- Er erwartet, dass es dann ein paar Monate später wird, wegen dem einen oder anderen Problem.

- 100.000 Model 3 sollen in Q2/2017 gebaut werden!

- Gigafactory und Freemont könnten 1 Mio. Autos pro Jahr fertigen. Neue Standorte in Asien und Europa kommen.

- Erhöhung des Ziels für 2020 auf 1 Mio. Autos pro Jahr bis 2020

- Das Model 3 am Reveal war fast komplett fertig. Motoren waren schon die "Produktion Version". Man erwartet bis Juni 2016 eine Finale Version zu haben und dann das "Tooling" für die Fabrik zu starten.

- Tesla Energy wird noch schneller wachsen, wie der Auto-Sektor.

- Kosten für Garantieleistungen waren geringer, wie erwartet.

- Keine Probleme mehr in der X Produktion. März endete mit 750/Woche, man wird in Q2 2000/Woche erreichen.

- Man wird bald ein paar "große" Anwerbungen verkünden können.

- Model S Nachfrage ist seit dem M3 Reveal gestiegen!

- Ziel für Tesla Motors: "hell-bent on becoming The Best Manufacturer On Earth." (Ambitioniertes Ziel)

Um diese Ziele zu erreichen, wird allerdings sehr sehr sehr viel Geld benötigt.

Alleine die Produktionsmaschinen für 500.000 Fahrzeuge bis 2018.

Oder für die 100.000 Model 3 im Q2 2017.

Hoffentlich übernimmt sich Tesla damit nicht.

Allerdings ist eine frühe Produktion des Model 3 natürlich gut.

... es stellt sich zwar die Frage, ob man sich bzgl Model X nicht "verzettelt" hat (mit Schnickschnack wie den Falcon Doors) und ob es nicht besser gewesen wäre, die Kräfte nach dem Model S gleich aufs Model 3 zu setzen, anstatt aufs Model X. Aber egal, nun kann man nur nach vorne blicken.

Offenbar arbeitet man ja daran, die Model 3 Produktion schneller hochzufahren. Angeblich soll es konkrete Schritte dazu geben (wie Anmietung weiterer Hallen).

http://www.zeit.de/.../elon-musk-tesla-quartalszahlen-model-x

Ist eigentlich bekannt, wieviele Fahrzeuge in Freemont vor der Tesla-Zeit produziert wurden?

Ferner:

Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Presse in Deutschland (s. vorheriger Post) und in der Schweiz bewertet wird. In Deutschland wird alles kritisch gesehen, in der Schweiz eher positiv. (selbst bei den Verlusten...). Zugegeben, der Schweizer Artikel stammt aus der Boulevard-Presse.

http://www.blick.ch/.../...ion-elektroautos-produzieren-id4996968.html

Q2 2017. ?? Q steht doch für Quartal oder?

100'000 Model 3 bis ende Q2 wäre ja bis ende Juni!

Meinte er bis ende Jahr?.

...dann werden die Verbrennnerautos billiger, weil immer mehr zu Elektro wechseln und

...die Elektroautos werden auch billiger, da dort auch mehr Konkurrenz sein wird.

Gut für den Verbraucher!!!

Die Hersteller müssen dann ihre Margen neu kalkulieren...

Zitat:

@Finngulf33 schrieb am 5. Mai 2016 um 11:01:48 Uhr:

Q2 2017. ?? Q steht doch für Quartal oder?

100'000 Model 3 bis ende Q2 wäre ja bis ende Juni!

Das kann er ja nicht meinen, wenn zugleich die Aussage ist, dass sie froh sind, wenn sie Juli 2017 alle Teile von sämtlichen Zulieferern am Band haben (so deute ich mal die Aussagen zur Planung).

Zitat:

@Brunolp12 schrieb am 5. Mai 2016 um 10:30:57 Uhr:

Offenbar arbeitet man ja daran, die Model 3 Produktion schneller hochzufahren. Angeblich soll es konkrete Schritte dazu geben (wie Anmietung weiterer Hallen).

Nicht offenbar, sondern es ist Fakt.

http://teslamag.de/.../...hallen-naehe-produktionsstaette-fremont-8510

Zitat:

Teslamag:

Beide Hallen zusammen haben eine Fläche von über 1 Million Quadratfuß, umgerechnet beinahe 93.000 Quadratmetern. Eine dritte, anliegende Lagerhalle mit 300.000 Quadratfuß (circa 28.000 Quadratmetern) wäre ebenfalls noch zu haben.

Es soll mit Beginn Q2 2017 die volle Produktion von 100.000 Model 3 pro Quartal gestartet werden. Die Zulieferer wissen schon Bescheid.

Zitat:

@ilovemy406c schrieb am 5. Mai 2016 um 10:44:41 Uhr:

Ist eigentlich bekannt, wieviele Fahrzeuge in Freemont vor der Tesla-Zeit produziert wurden?

Toyota produzierte am Standort 500.000 Fahrzeuge.

Zitat:

@Finngulf33 schrieb am 5. Mai 2016 um 11:01:48 Uhr:

Q2 2017. ?? Q steht doch für Quartal oder?

100'000 Model 3 bis ende Q2 wäre ja bis ende Juni!

Meinte er bis ende Jahr?.

Ich zitiere mich mal selbst:

Zitat:

- 100.000 Model 3 sollen in Q2/2017 gebaut werden!

Ich vermute mal Q3 2017 ist gemeint gewesen. (Oder ab Ende Q2 2017.)

Also von Juli bis September 2017 sollen 100.00 Model 3 gebaut werden.

Denn die Zulieferer haben ja folgende Info erhalten: Interner Volume Production Termin 1. Juli 2017.

Zitat:

@KaJu74 schrieb am 5. Mai 2016 um 11:35:35 Uhr:

Zitat:

@Brunolp12 schrieb am 5. Mai 2016 um 10:30:57 Uhr:

Offenbar arbeitet man ja daran, die Model 3 Produktion schneller hochzufahren. Angeblich soll es konkrete Schritte dazu geben (wie Anmietung weiterer Hallen).

Nicht offenbar, sondern es ist Fakt.

http://teslamag.de/.../...hallen-naehe-produktionsstaette-fremont-8510

Naja... den Text kenne ich - aber ich lese dort auch einigen Konjuktiv - dass etwas dort steht, bedeutet für mich noch nicht, dass es sich bei der kompletten Info & Deutung um Fakten handelt. Man sollte vorsichtig sein. Gerade bei News rund um Tesla ist oftmals abwarten angesagt - und schauen, aus welcher Info wirklich Tatsachen werden.

Zitat:

@KaJu74 schrieb am 5. Mai 2016 um 11:35:35 Uhr:

Zitat:

Teslamag:

Beide Hallen zusammen haben eine Fläche von über 1 Million Quadratfuß, umgerechnet beinahe 93.000 Quadratmetern. Eine dritte, anliegende Lagerhalle mit 300.000 Quadratfuß (circa 28.000 Quadratmetern) wäre ebenfalls noch zu haben.

Es soll mit Beginn Q2 2017 die volle Produktion von 100.000 Model 3 pro Quartal gestartet werden. Die Zulieferer wissen schon Bescheid.

April/Mai oder Juni 2017? - Das lese ich anders (und weiter unten erklärst du es ja selbst) und in mehreren hier verlinkten Texten steht es anders.

 

Freemont ist kein großer Produktionsstandort. Da sind 500.000 Stück schon ne menge Holz. Expansion funktioniert damit sicherlich nicht mehr. Es müssen neue Fabriken gebaut werden oder alte entsprechend umgerüstet werden.

Zum Vergleich Audi baut ca. 600.000 allein in Ingolstadt und BMW in Leipzig 850 stück/Tag (Vollkonti 300.000) Das Werk Leipzig ist winzig. Die Gigafactory soll ja bis zu 1Mio Autoakkus herstellen können. Da ist noch Luft nach oben bzw. genügend Platz für Erweiterungen. Das kostet nun mal viel Geld, welches erstmal verdient werden muss. Da ist eine Anzahlung von 1000 Euro für jedes Model 3 oder S auch sehr hilfreich. Allein durch die Vorbestellungen des Model 3 hat man über 300 Mio Dollar verdient, welches man sinnvoll investieren kann.

Die Pläne von Tesla auch Produktionen in Europa und Asien zu bauen sind gut und auch wirtschaftlich rentable.

1. Man muss die Teslas nicht wieder demontieren und seperat getrennt vom Akku verschiffen.

2. Man spart Einfuhrzölle und hat weniger Logistikkosten, den Stahl und Kupfer gibts auch in Europa (bzw. Deutschalnd)

3. Man schafft auch ausserhalb der USA Arbeitsplätze und gibt somit auch einen Signalwirkung.

4. Man ist noch mehr präsent.

Mal ein etwas kritischerer Artikel im Handelsblatt der die Sicht von Analysten wiedergibt - viele sind ja euphorisch, dass Tesla die arrivierten Hersteller in den Abgrund schickt, wie bei anderen disruptiven Geschäftsmodellen, aber meiner Meinung nach muss Tesla eher aufpassen, dass sie sich nicht übernehmen.

Die "Analysten" sind zwar auch nicht die Allwissenden, aber auch auch finanzieller Performance muss ein Unternehmen funktionieren, und aus Anlegersicht scheint Tesla eher unzuverlässig zu sein, trotz aller Technologie. Der Unterschied zwischen Tesla und den etablierten Hersteller ist, dass Tesla (bzw EM) einfach eine Vision hat und "macht", und etablierte Hersteller trauen sich die Investitionsentscheidung erst nachdem Controller monate- und jahrelang gerechnet haben, ob es sich lohnt. Ich hoffe EM und Tesla wird für seinen Mut irgendwann belohnt. Auf der Strecke werden sicher noch viele Probleme auftauchen.

Zitat:

@Handicap11 schrieb am 5. Mai 2016 um 13:16:58 Uhr:

Mal ein etwas kritischerer Artikel im Handelsblatt

s. auch meinen Link von heute, 10:30 Uhr.

Zitat:

@Handicap11 schrieb am 5. Mai 2016 um 13:16:58 Uhr:

der die Sicht von Analysten wiedergibt - viele sind ja euphorisch, dass Tesla die arrivierten Hersteller in den Abgrund schickt, wie bei anderen disruptiven Geschäftsmodellen, aber meiner Meinung nach muss Tesla eher aufpassen, dass sie sich nicht übernehmen.

Im Prinzip sagen sie ja selbst, dass sie beim Model X zu viel auf einmal wollten ...

Aber jetzt rennt das Model X anscheinend in der Produktion und die Lancierung in Europa beginnt.

Und SUVs sind hier ja sehr beliebt.

Ich bin mir sicher, das wird den Leuten gefallen.

Also, mal ganz nüchtern betrachtet, hat noch nie ein Autohersteller auf der Welt ein derart komplexes Produkt in einer derart großen Steigerung der Stückzahl angeboten. Ob sie das schaffen oder nicht, muss die Zukunft zeigen. Wäre ich Investor, dessen Geld davon abhängt, dass sie das alles so schaffen wie versprochen, würde ich eher nicht investieren. Zumal Tesla beim Model X große Anlaufschwierigkeiten hatte, obwohl das Model X technisch eng mit dem Model S verwandt ist.

Auch bei den konventionellen Autoherstellern sind die Geschichtsbücher voll von Beispielen, wo es bei Produktionsanlauf massiv Probleme gab. Ich erinnere mich an Mercedes, als sie 1985 die Produktion des W124 aufnahmen, ein Auto, das insgesamt 38 technisch neue Lösungen hatte, zum Beispiel Heckscheibe geklebt statt wie vorher mit Gummidichtung eingesetzt. Die Anlaufschwierigkeiten waren so massiv, dass sogar Auto Motor Sport eine riesige Titelgeschichte davon gemacht hat. In der Rückschau gilt der W124 als sehr solides und erfolgreiches Auto, aber der Start war grauenhaft.

Und man muss es einfach sagen: Tesla hat in der Vergangenheit doch deutlich mit Qualitätsmängeln zu kämpfen gehabt. Das kann man sich in einer Phase leisten, in der Early Adopters der Marke nachsichtig gegenüber stehen, aber nicht bei Millionen von Kunden, die von ihren Autos einen anderen Standard gewohnt sind.

Deshalb hat man ja wohl den Audianer geholt ;)

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