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3.2V6 - Frage zur Laufleistung

Themenstarteram 11. Februar 2006 um 17:10

Hallo Opel-Freunde,

ich habe bei einem Opel-Händler einen Vectra 3.2V6 gesehen der mir ganz gut gefällt. Jetzt hat der Wagen aber schon ca. 135TKm runter. Normalerweise sind ja V6 Motoren ziemlich strapazierfähig aber wie haltbar und robust sind denn so die V6 bei Opel? Kann man mit denen 300-400TKm schaffen (richtige Pflege vorausgesetzt)?

Auf was müsste man beim Kauf eines 3.2 denn achten? Gibt es Schwachstellen?

Danke vorab! :)

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11 Antworten

Re: 3.2V6 - Frage zur Laufleistung

 

Zitat:

Original geschrieben von Koloth

Hallo Opel-Freunde,

ich habe bei einem Opel-Händler einen Vectra 3.2V6 gesehen der mir ganz gut gefällt. Jetzt hat der Wagen aber schon ca. 135TKm runter. Normalerweise sind ja V6 Motoren ziemlich strapazierfähig aber wie haltbar und robust sind denn so die V6 bei Opel? Kann man mit denen 300-400TKm schaffen (richtige Pflege vorausgesetzt)?

Auf was müsste man beim Kauf eines 3.2 denn achten? Gibt es Schwachstellen?

Danke vorab! :)

wieviel euro wollen die denn dafür???

Themenstarteram 11. Februar 2006 um 18:13

Das weiß ich nicht mehr genau, da ich in den letzten Tagen ne Menge Autos angesehen habe. Aber ist das wichtig zur Beantwortung meiner Fragen? ;)

Zitat:

Original geschrieben von Koloth

Das weiß ich nicht mehr genau, da ich in den letzten Tagen ne Menge Autos angesehen habe. Aber ist das wichtig zur Beantwortung meiner Fragen? ;)

um deine frage zu beantworten muss man schon den preis anhören, denn 135T Km ist net wenig.....

mfg

cihan

Zitat:

Original geschrieben von cihanffm

um deine frage zu beantworten muss man schon den preis anhören, denn 135T Km ist net wenig.....

mfg

cihan

Hi,

hmm, also das verstehe ich auch nicht so genau....:confused:

Warum sollte den der Kaufpreis, etwas mit der Haltbarkeit/Lebensdauer des Motors zu tun haben,er hat doch nur nach diesem "Kreterieum" gefragt,ODER....?

Bin zwar kein Experte was V6 Motoren angeht,aber bei guter Pflege und Wartung sollte er schon die 250TKM knacken können....;)

Warum auch nicht,allerdings ob man dann auch noch die 400TKM Grenze erreicht, wage ich mal so nicht zu verlautbaren....

Irg. sind eben mal alle Motoren "fertig" und gerade bei so einer Motorleistung sind die Inst.Kosten wahrscheinlich nicht gerade billig....:eek:

Kann mich natürlich auch durchaus täuschen....:(

Lalelubär

Die Grundvoraussetzungen für eine lange Haltbarkeit, sehe ich beim 3.2 V6 gegeben:

  • relativ geringe Literleistung
  • keine komplizierte Filigrantechnik wie verstellbare Nockenwellen etc.
  • ältere, ausgereifte Konstruktion
  • imho guter Temperaturhaushalt

Man könne die Frage nach der Haltbarkeit auch mal im Omega und im Motoren Forum stellen, da der 3.2er ja auch, weitestgehend baugleich, im Omega verbaut wurde. Dort sind sicherlich deutlich höhere Laufleistungen unterwegs, als hier.

Gruß

Achim

Gerade der Temperaturhaushalt beim V6 ist unter aller Sau. Die Motoren kranken vom ersten Tag an an Hitzenestern. Dazu noch die zusätzliche Belastung durch Gußblock / Aluköpfe - und schon hat man einen Motor der besonders auf Dinge wie Warmfahren steht.

Gerne geben auch die verschiedenen Dichtungen (Ventildeckel / Zylinderkopf) und natürlich der Wärmetauscher (unter der Ansaugbrücke) den Geist auf.

Auch halte ich die Literleistung für nicht so gering bei Opel (zum Vergleich schau Dir doch mal den 1.6er, 1.8er und 2.0er 16V an...die haben ziemlich genau die gleiche Literleistung).

Trotzdem glaube ich, dass ein gut gepflegter V6 (alle Inspektionen inkl. Zahnriehmenwechsel) bei immer ordentlichem Warmfahren sehr lange hält. Ich persönlich kenne ein Exemplar (3.0 V6), das die 1/2 Million passiert hat, ohne größere Probleme (nur 1x Dichtungen und sonst nur Öl + Zahnriehmen/Flachriehmen + Kerzen) sowie einen 3.2er, der bei momentan 360.000km liegt (allerdings im Omega). Dieser Wagen hat jedoch seint 320.000km erhöhten Ölverbrauch (ca. 1l/4.000km). Eines ist beiden Fahrzeugen jedoch gemeinsam - penibles Warmfahren und nur Langstrecke.

Themenstarteram 12. Februar 2006 um 11:32

Vielen Dank für die Hinweise und Tipps. Der Wagen soll alle Inspektionen haben. Das müsste ich noch überprüfen.

Kann man Undichtigkeiten an Zylinderkopf und Wärmetauscher optisch erkennen? Zylinderkopf dürfte Öl sein, ja? Was beim Wäremtauscher? Kühlwasser?

Nochmal zur Laufleistung. Der Wagen hat mit 135Tkm ungefähr 40-45TKm im Jahr gefahren. Das spricht eigentlich für Langstrecke. Ob der auch immer schön warm gefahren wurde kann man natürlich nicht mehr feststellen. Ich selbst will auch eher Langstrecke damit verbringen.

Wie siehts denn mit einem evtl. Gas-Umbau aus. Spielt da die bereits zurückgelegte Laufleistung eine Rolle? Der Vectra soll ja umbaubar sein, richtig?

mfg

Koloth

Hallo,

der Wärmetauscher zwischen den Zylinderbänken wird gerne mal undicht. Hier wird Kühlwasser mit Motoröl "getauscht" :D - wird dieser undicht verlierst Du i.d.R. Kühlwasser. Das ist nicht weiter wild - das Abdichten ist jedoch sehr arbeitsintensiv (d.h. keine Materialkosten, aber ordentlich Lohnkosten).

Gasumbau: Hier im Forum fahren 3 V6 auf Gas, 1x Prins VSI und 2x Tartarini. Die Tartarini macht unterhalb von -5°C etwas Probleme, d.h. ein automatisches Umschalten ist dann nicht mehr ohne weiteres möglich nach einem Kaltstart. Man muss dann den Motor etwas länger warmfahren, bevor man manuell in den Gasbetrieb schaltet (sonst kommt es zum Ruckeln). Auch ist die Einstellung der Anlage immer eine subjektive Sache - z.B. fahren wir unseren Vectra nur Langstrecke und zügig (aber vorausschauend). Das heißt für uns sind Punkte wie Drehzahlfestigkeit (d.h. man muss den Wagen auf Gas auch bis zum Begrenzer drehen können), Vollgasfestigkeit auch bei -20°C (d.h. die Verdampfer müssen die Heizleistung auch bei 250km/h und -20°C noch bringen) wichtiger als z.B. die Leistung der Innenraumheizung (Garagenwagen und keine Kurzstrecke). Deshalb ist meine Anlage völlig anders abgestimmt und verbaut als die baugleiche Anlage bei Simmu, der viel Kurzstrecke fährt, und eher gemäßigt Langstrecke. Bei der Laufleistung sehe ich keine Probleme mit dem Gasumbau - Deine Kerzen sind ja (wenn Checkheft) erst 15.000km alt...

Zu dem Fahrzeug - wenn der Wagen beim Händler steht, Checkheftgepflegt ist, dann sehe ich kaum etwas, was gegen den V6 spricht. Selbst wenn bei Dir die Dichtungen hinüber sein sollten - na und, hast ja die Sachmängelhaftung. Nur Automatik würde ich nicht zwangsläufig wählen.

Zitat:

Original geschrieben von J.M.G.

Gerade der Temperaturhaushalt beim V6 ist unter aller Sau.

Gut, da hast Du sicher mehr Ahnung davon, als ich. Ich ziehe meine Erkenntnis lediglich aus der Temperaturanzeige im Instrument. Da habe ich meinen alten 2.5V6 regelmäßig über die 100°C Kühlwassertemperatur getrieben. Das ist mir mit dem 3.2er im Vectra noch nicht gelungen. Meine Beobachtung bezog sich nur auf diesen Fakt.

Zitat:

Auch halte ich die Literleistung für nicht so gering bei Opel (zum Vergleich schau Dir doch mal den 1.6er, 1.8er und 2.0er 16V an...die haben ziemlich genau die gleiche Literleistung).

Ich vergleiche auch nicht mit den anderen Opelmotoren. Schau mal, was die (alle?) anderen Herstellern aus dem gleichen Hubraum rausholen.

Gruß

Achim

Stimmt schon - nur mußt Du Dir mal den Entwicklungsstand des Motors anschauen - der ist von 1992 (natürlich immer mal im Detail verbessert). Und damals lagen Mercedes E320 R6 (später auch V6), BMW 528i R6 aber auch spätere Audi 3.0 V6 u.v.m. nicht darüber in der Literleistung.

---

Grundtenor: V6 kaufen? Yes, in a heartbeat. Aber immer schön auf regelmäßige Pflege achten und mit kostenintensiven Instandsetzungsarbeiten rechnen (z.B. mit einer der genannten Dichtungen).

Zitat:

Original geschrieben von J.M.G.

Stimmt schon - nur mußt Du Dir mal den Entwicklungsstand des Motors anschauen - der ist von 1992 (natürlich immer mal im Detail verbessert). Und damals lagen Mercedes E320 R6 (später auch V6), BMW 528i R6 aber auch spätere Audi 3.0 V6 u.v.m. nicht darüber in der Literleistung.

Ja klar, sagte ich ja oben schon. Genau das halte ich ja in Punkto Haltbarkeit auch für ein Plus.

Gruß

Achim

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