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160 km am Tag, komfortabel-sportliches Pendelauto

Themenstarteram 10. Oktober 2020 um 5:22

Guten Morgen liebe Gemeinde,

 

mein Arbeitsweg und die Parkplatzsituation vor Ort verändert sich voraussichtlich demnächst. Daher ändern sich auch meine Anforderungen an das Auto.

War es zuvor die Größe (bzw das Kleinsein) und Leistung bei akzeptablen Komfort, so ist die Größe nun weniger relevant als der Komfort, welcher dennoch mit Leistung und Sportlichkeit bzw guter Straßenlage einhergehen soll.

Die Strecke wird einfach 80km sein, insgesamt also am Tag 160km. Im Jahr wird der Wagen demnach mit Privatfahrten locker 40.000km sehen. Die Strecke ist überwiegend Autobahn mit ca 10% Stadtanteil.

 

Nun zur Ausstattung:

- der Wagen muss ACC haben, am besten mit Stop and Go Funktion - ich will den langen Weg nämlich möglichst entspannt zurücklegen

- Automatik Getriebe (möglichst kein DKG)

- Fahrwerk was sportlich und komfortabel ist, gern verstellbar um zwischen den Modi zu wechseln

- Rückfahrkamera oder zumindest PDC hinten

 

Nice to have aber kein must have wären:

- HUD

- Ledersitze

- Spurhalteassistent

- Verkehrszeichenerkennung

 

Eine Standheizung wäre das Sahnehäubchen on top, aber kein Muss, kann man ja nachrüsten.

 

Leistung: derzeit fahre ich einen Cooper S. Wenn man dessen Leistungsniveau halten kann, wäre das super. Abstriche sind aber möglich. Ein Kumpel hat einen W204 220CDI. Mindestens dessen Leistungsniveau sollte der Wagen jedoch haben.

 

Verbrauch: bei der KM Zahl ein wesentlicher Faktor. Umstieg auf Diesel ist denkbar, aber auch ein Benziner wäre möglich. In dem Fall und bei meinem Profil sollte der Benziner aber auf keinen Fall mehr als 8 Liter verbrauchen. Beim Diesel bin ich entspannt, der wird vermutlich immer weniger verbrauchen bzw von den günstigen Preisen profitieren.

 

Haltbarkeit: egal mit welchem KM-Stand der Wagen gekauft wird, er muss weitere 150.000 km problemlos fahren können. Das erwarte ich und das ist ein wesentlicher Punkt bei der Auswahl. Wenn also der Wagen bereits 100.000 km runter hat, muss es ein Modell sein, dem man ohne Sorgen 250.000 km zutraut (am besten schon belegt). Bei meiner Jahresfahrleistung wären das dann 3-4 Jahre.

 

Bauform: zweitrangig, aber ich will ein bisschen Blech zwischen mir und dem restlichen Verkehr haben. Also kein Kleinwagen, ungern Kompaktwagen. Besser Kombi (erste Wahl) oder Limousine oder SUV.

 

Budget: wir können das Budget und die Vorschläge gern in drei Gruppen sortieren:

Gruppe 1: bis 15.000 Euro - das wäre ein Traum in dieser Preisklasse zu landen

Gruppe 2: bis 20.000 Euro - wäre ok und mein eigentliches Budget

Gruppe 3: bis 25.000 Euro - wäre zähneknirschend machbar, aber nur im Notfall oder wenn's ein super Angebot ist

 

Was hab ich mir schon angeschaut? 3er, 5er, C- und E-Klasse. Kann ich mir grundsätzlich alles gut vorstellen. VAG/Audi ist eher nicht so meins, da hab ich mein Vertrauen verloren. Also am besten keine VW/Audi/Skoda/Seat.

 

Bin auf eure Vorschläge gespannt und für vieles offen! :)

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15 Antworten

Auf die Standheizung würde ich erst mal verzichten. Es gibt da einfach zu wenige gebrauchte mit.

 

Später evtl. mehr.

Nimm deinen Volvo und gut ist. Kostet kein Geld (Anschaffung) und ist bei gemäßigtem Tempo auch sparsam.

Gruß

Frank

Auf die Standheizung würde ich nicht verzichten wollen, aber das muss jetzt der TE selbst einschätzen, ob es wirklich nötig ist.

Ich habe einfach einmal einige mir wichtige Kriterien für die Langstrecke bei mobile.de eingegeben, um zu schauen, was in dem Preisrahmen bis 25.000 km überhaupt so gibt, wenn man den VW-Konzern ausschließt.

 

https://suchen.mobile.de/.../search.html?...

Die Auswahl ist übersichtlich, wenn man das Alter auf Bj. 2017 begrenzt. Aber immerhin gibt es dann doch einige Kombis, die passen können.

MB C-Klasse, Opel insignia, Ford Mondeo, BMW 5er ... etwas kleiner, dafür jünger und weniger gelaufen: Ford Focus.

Nimmt man die Standheizung heraus, wird die Auswahl größer. Von den Modellen kommt noch der Mazda 6 dazu.

https://suchen.mobile.de/.../search.html?...

Standheizung Nachrüsten geht zwar, bringt aber keine Ersparnis.

Warum kein DKG ? - Ich habe es im e89 35i und bin davon begeistert.

Die DSG im VW-Konzern sind auch o.k. - es muss nur das Richtige sein. DQ500 oder DQ380 sind völlig problemlos. Das DQ500 fahre ich im Tiguan und bin davon nach 57.000 km immer noch überzeugt.

In einem Passat B6 hatte Ich allerdings auch ein DSG, was mich anfangs begeistert hatte, dann aber reproduzierbare Schaltfehler in Serpentinen verursachte. Beim Herausbeschleunigen in Kehren im 2. Gang hatte es den 1.Gang reingehauen, was zu regelrechten Bocksprüngen führte. Dazu gesellten sich noch Anfahrverzögerungen. Der nächste Passat hatte wieder ein Schaltgetriebe. Doch VW hat in der Entwicklung des DSG etwas getan. Die Auswahl wird größer.

Ich würde mich aus der Auswahl mit dem Mazda 6 befassen, wenn es keine Standheizung sein muss.

Ansonsten im preiswerten Bereich mit dem Opel Insignia.

Ansonsten machen MB C-Klasse und die BMW 3er und 5er sicher auch als 320d oder 520d lange Freude bei gutem Komfort.

Gruß aus’m Ländle

Ulrich

W205 C220 Avantgarde oder AMG..

Mit Luftfederung, sonst hast Du keine adaptiven Stoßdämpfer..

Wenn es BMW oder Mercedes werden soll, würde ich Abstriche bei der Ausstattung machen und dafür ein Fahrzeug mit geringerer Laufleistung wählen. Abstandstempomat erhöht übrigens drastisch den Bremsenverschleiß. HUD ist nett, aber nicht "lebensnotwendig". Selbst Automatik wäre nicht unbedingt zwingend, wenn dafür der Preis stimmt - es sei denn dass Du öfter im Stau unterwegs bist. Und wenn Automatik, dann eine Wandlerautomatik.

Bei BMW sollte man wissen, dass 3er und 5er sehr unterschiedliche Charaktere haben. Für Dich wäre der 5er passender. Bei Mercedes könntest Du auch zur C Klasse greifen.

Ich habe ein ähnliches Fahrprofil wie Du und bin mit meinem 520d super zufrieden. 5,6 l Verbrauch, komfortabel und langlebig.

Themenstarteram 10. Oktober 2020 um 8:32

Erstmal danke für die Hinweise.

 

Standheizung: ist wie gesagt kein must have, sehe es aber ebenso dass die Nachrüstung teurer wäre als gleich ein entsprechendes Modell zu suchen, wo sich die Ausstattung kaum im Preis niederschlägt.

 

Mein Volvo ist alt und hat so viele km dass ich ihm keine 40tkm dauerhaft zumuten und zutrauen will, ganz davon ab dass natürlich ein Großteil der gewünschten Technik fehlt

 

Altersmäßig habe ich die Grenze übrigens für mich bei 2010 gesetzt. Denke auch ein 10 Jahre alter Wagen dürfte noch weitere 5 Jahre packen..

 

Beim Focus bzw Ford generell bin ich skeptisch ob der Haltbarkeit. Ein Freund von mir arbeitet im Werkstattbereich und ist von Ford nicht sonderlich angetan.

 

Mazda habe ich auch schon überlegt, weiß aber nicht wie es da mit dem Komfort aussieht und der Power.

 

DKG habe ich auch im Mini und bin grundsätzlich zufrieden, vertraue aber auch auf Dauer doch einem Wandler mehr, gerade bei den Laufleistungen. Davon ab finde ich ihn in der Stadt einfach angenehmer als das DKG untenrum.

 

VW bleibt für mich dennoch kein Kandidat. Das Tuch ist erstmal zerschnitten.

 

Den W205 220 CDI hab ich auf der Liste. Was kann man da zur Langzeithaltbarkeit sagen?

 

Abstandstempomat und Automatik ist must have, da ich im Stadtbereich durchaus mit Stop and go rechnen muss.

 

520d hab ich auch auf der Liste. Derzeit sind 3er, 5er und C Klasse meine Favoriten. Bin ja eigentlich BMW Freund, aber der C Klasse traue ich mehr Komfort und Langzeithaltbarkeit zu.

Zitat:

@20vw10 schrieb am 10. Oktober 2020 um 08:32:13 Uhr:

...

Altersmäßig habe ich die Grenze übrigens für mich bei 2010 gesetzt. Denke auch ein 10 Jahre alter Wagen dürfte noch weitere 5 Jahre packen..

Beim Focus bzw Ford generell bin ich skeptisch ob der Haltbarkeit. Ein Freund von mir arbeitet im Werkstattbereich und ist von Ford nicht sonderlich angetan.

...

Den W205 220 CDI hab ich auf der Liste. Was kann man da zur Langzeithaltbarkeit sagen?

..

520d hab ich auch auf der Liste. Derzeit sind 3er, 5er und C Klasse meine Favoriten. Bin ja eigentlich BMW Freund, aber der C Klasse traue ich mehr Komfort und Langzeithaltbarkeit zu.

Ich würde bei einem Diesel auf die Abgaseinstufung achten - unter Euro 6 würde ich nicht kaufen, wenn du in Großstädte musst (da ist am ehesten mit Beschränkungen zu rechnen). Damit sind 10 Jahre alte Diesel schon mal raus, weil es die Euro 6 zu deren Typprüfungen noch nicht gab.

OPEL hat sich qualitativ gewandelt - ich hatte mir einen Insignia mal genauer angeschaut, als ich wegen des OPEL Tigra TwinTop meiner Tochter beim Händler war und warten musste. Ich war beeindruckt, welche Fortschritte OPEL gemacht hat.

MB C-Klasse hat eine hohe Lebenserwartung, was die Technik angelangt.

Wenn du jedoch BMW-Fan bist, der 520 Touring (F11) ist einfach klasse. Sehr hoher Fahrkomfort, geringer Verbrauch, bei den Assistenten nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit, aber Abstandstempomaten gab es in dieser Baureihe auch. In 2017 hatte ich mich eingehender mit der Baureihe befasst und hier speziell nach 30d und 35d geschaut (es sollte ein 6-Zylinder werden). Besonders reizvoll waren hier Vollausstatter aus Mietwagenflotten, mit max. 25.000 km und LP's um die 96.000 km. Kaufpreise unverhandelt lagen damals zwischen 42.000 und 45.000 EUR. Aus meiner Sicht nachteilig war, dass der Touring sehr lang ist und ich den Platz gar nicht mehr brauchte (2 Personen, Hund - Kinder fahren nicht mehr mit).

Letztendlich habe ich mich dann doch für einen neuen VW Tiguan entschieden, den ich selbst konfiguriert habe - als EU-Reimport gab es gute Rabatte im Vergleich zu deutschen Händlern - ich habe nichts gespart, sondern einfach mehr Ausstattungen angekreuzt. Auch für mich war der Stauassistent ein Muss - daher habe ich das DSG genommen, weil es den Stauassi nur in Verbindung damit gab. Das DSG DQ500 ist auf jeden Fall top (bei mir in Verbindung mit dem 150-PS-TDI und 4Motion).

Gruß aus'm Ländle

Ulrich

Der neue 508 hat eigentlich alles, was Du Dir wünschst, eine sehr angenehme 8GangAutomatk, nen hräftigen und sparsamen Diesel, ACC mit StopStart, viele Extras.

Leider erst über 20000 Euro erhältlich, dafür aber quasi neu-

z.B.

https://www.autoscout24.de/.../...7132-7570-4e05-a4d5-4c9b51da59b5?...

Themenstarteram 16. Oktober 2020 um 6:05

Ich danke für die Tipps.

Einige Favoriten habe ich inzwischen ausgemacht:

 

- BMW 5er, Baujahr 2015-2018, Allrad, ab 525d, meist 80-120tkm runter

- C Klasse, Baujahr 2015-2019, Allrad, ab C250d, meist 80-120tkm runter

- Toyota Corolla Hybrid, Neu-/Jahreswagen, 184 Hybrid-PS

 

Die Frage ist wie sich der Corolla auf der AB macht bei Tempo 130-140. Wenn sich der Verbrauch und Komfort in guten Grenzen zeigt, wäre das eine gute Alternative - zumindest was mögliche Reparaturen angeht.

 

Alternativ habe ich festgestellt das moderne TSI etc angeblich auch um die 7 Liter liegen bei meinem Profil und Fahrstil, wenn sie zwischen 150 und 200 PS haben. Womöglich ist ein Benziner dann doch wieder eine Option. Spart zumindest das Risiko von Fahrverboten/DPF/AGR-Problemen.

Die Toyota Hybride spielen ihre Vorteile im Stadtverkehr aus, auf der BAB dürften die vom Verbrauch her uninteressant sein. Das deckt sich mit meinen Erfahrungen: Gefühlt 90% der Toyotas tuckern mit 100 oder 110 über die BAB, wahrscheinlich, um den Verbrauch in Grenzen zu halten.

 

Warum Allrad beim BMW und Mercedes? Geht auf den Verbrauch und Traktionsprobleme hast Du mit Heckantrieb normalerweise nicht.

 

Verbrauchsmäßig solltest Du mit dem 5er, zumindest ohne 4WD, bei ca. 5,5 l landen. In Kombination mit dem günstigsten Dieselpreis ist die Ersparnis ggü einem Benziner sehr deutlich.

Themenstarteram 16. Oktober 2020 um 6:28

Was die hybride angeht muss ich mich noch mehr belesen, gibt einige die meinen dass sie in der aktuellen Generation durchaus auch auf der AB Sinn machen.

 

Allrad aus Sicherheitsgründen. Kollege hatte nen E36 325 mit Heckantrieb und hat sich mal auf der Autobahnabfahrt gedreht. Seitdem kommt ein leistungsstarker Hecktreiber für mich nicht in Frage (da zähle ich alles ab 525 dazu), das wäre dann auch kein entspanntes Fahren mehr für mich mit dem Wissen im Hinterkopf. Den Mehrverbrauch bezahle ich dann halt, dafür hat man Traktion in allen Lebenslagen.

 

5,5l wäre natürlich top bei 140 kmh und ACC cruisen.

Bleibt aber noch ein Kernpunkt: das Reparaturrisiko. Der 5er hätte eben schon ca 100tkm runter. Da könnte einiges kommen. Bis ich mit dem Toyota da bin, wären das ca. 2,5 Jahre, und der hat zudem Garantie.

Von möglichen Dieselpreis Angleichungen oder Fahrverboten ganz zu schweigen.

Oder das Risiko das womöglich Schummelsoftware im Wagen war die anschließend zwangsweise geändert werden muss, wie derzeit bei VW. Hinterher die Wagen Säufer, problematisch und mit Leistungsverlust. Auch BMW und MB waren da ja nicht sauber... Hatten nur bisher Glück..

 

Mir gefällt der 5er schon sehr gut, aber ein gewisses Risiko sehe ich.

Die heutigen Hecktriebler sind mit den damaligen (E36) überhaupt nicht mehr zu vergleichen. Der 5er mit Heckantrieb ist absolut sicher. Auch Traktion ist reichlich vorhanden.

 

Das BMW betrogen hat, schließe ich aus. Auch hinsichtlich der 50er Motoren ist gegen BMW kein Betrugsvorwurf erhoben worden.

Da bist Du auf der sicheren Seite.

 

Mit einem Euro 6 bist Du erstmal sicher. Letztlich weißt niemand, auf welche Technologie sich die Politik als nächstes stürzt. Mit dieser Unsicherheit müssen wir leider leben, ebenso hinsichtlich der Kraftstoffpreise. Aber solange die gesamte Speditionsbranche Diesel benötigt, sehe ich das nicht unbedingt.

 

Vielleicht ist es eine Möglichkeit, bei Ausstattung und Motorisierung etwas zu sparen und dafür ein Fahrzeug mit weniger km zu kaufen.

Fahre mal den 520d, ich vermute, der wird Dir reichen. Und das Angebot ist deutlich größer. Dann Allrad raus und auch sonst zumindest etwas flexibel sein.

Der 5er ist für Deine Zwecke einfach ideal.

Zitat:

@Olli_E60 schrieb am 16. Oktober 2020 um 07:18:14 Uhr:

...

Der 5er ist für Deine Zwecke einfach ideal.

Das sehe ich auch so - wie schon vor ein paar Tagen geschrieben.

Ich hatte mich zwar nur eingehender mit den 6-Zylindern befasst - aber grundsätzlich den F10/F11 als sehr solides und langstreckentaugliches Auto empfunden.

Gruß aus'm Ländle

Ulrich

Ein Diesel mit deiner Strecke wird nahezu keinerlei Probleme mit AGR haben!

 

DPF auf Langstrecke kenne ich eigentlich nicht vor 300tkm im 5 BMW

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