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11 Jahre alter E350 CGI - reparieren oder abstoßen?

Mercedes E-Klasse W212
Themenstarteram 10. März 2020 um 18:45

Hallo Leute, nachdem mich noch im Oktober ein Defekt der Lambdasonden und Ölundichtigkeiten am Motor insgesamt 3000 Euro gekostet haben, ist nun die HDP dran, was mich mindestens 2000 Euro kostet für eine generalüberholte. Da mich das Auto auch vorher schon einige Male enttäuscht hat, bin ich am überlegen: Reparieren oder weg damit. Tendiere zu einem gebrauchten Lexus GS oder RX. Die Entscheidung würde leichter fallen, wenn ich wüsste, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass noch ein großer Defekt kommt. Wenn ich ihn behalte, weiß ich, was ich habe: Auto hat neues HAMS, neuen Hinterachsträger, neue Steuergeräte für die Fensterheber, neuen Thermostaten, neue Kurbelwellengehäuseentlüftung, nachgerüstete Alarmanlage, neuen ILS Scheinwerfer, neuen Seitenspiegel, neue Führung für Fahrersitz und diverse Kleinigkeiten, die MB immer wieder beseitigt/repariert hat. Auto ist bei MB komplett Scheckheftgepflegt. Ein Händler gäbe mir für das Auto mit klackernder Pumpe 10.000 Euro. Dann hätte ich in 6 Jahren 15.000 Euro Wertverlust plus die 3000 Teuro aus dem Oktober, die weg wären. Deshalb tendiere ich bei allem Ärger über das Auto und aller Enttäuschung von der Marke doch zur Reparatur. Kann mir jemand sagen, mit welchen Defekten ich beim 350 CGI (145.000 km) mittelfristig noch rechnen muss? Kann die Steuerkette kommen? Wie wahrscheinlich/häufig ist ein Kolbenkipper (angeblich kein Problem sagt mein Mechaniker), was ist mit Injektoren etc? Hat jemand vielleicht 200.000 runter und die Erfahrung wie ich jetzt mit der HDP gemacht, dass eine Sache kam, die oft kommt?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Mallnoch schrieb am 3. April 2020 um 11:23:07 Uhr:

Hier geht es um ein 11 Jahre altes Auto.

Ein Computer Auto mit jede Menge Elektrik.

Ein Binziner.

Der ist bei 150tkm Buchhalterisch Schrott.

Vom Alter ist er schon lange Schrott lauch Buchhaltung.

Diesel nach Buchhaltung bei 200tkm Schrott.

Kauft euch gefälligst ein neues Auto.

Wer hat einen 11 Jahre alten Laptop / PC / Flachbildfernsehen zu Hause?

Das Auto ist einfach alt, alle Dichtungen haben ihre Lebensdauer hinter sich.

Ebenso die Sensoren und Rostschutz.

Ich könnte jetzt mehr auflisten, die Elkos und E Bauteuile in den STG sind auch von der Lebensdauer abgelaufen.

Jetzt beginnt eben das Lotto des Kleinen Mannes, hält das Auto noch weiter oder kommen teure Reparaturen.

Ist das Display defekt ist es wie wenn Du zu Hause im Wohnzimmer einen neuen Flachbild TV für teuer Geld kaufst.

Danke Dir für die öffentliche Demonstration deiner erheblich begrenzten spirituellen Kapazität.

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Themenstarteram 11. März 2020 um 13:29

Zitat:

@Kecha86 schrieb am 11. März 2020 um 11:05:41 Uhr:

Pepe Mod - ja ich kenne auch solche, aber die meisten von ihnen fahren Autos jünger als 5 Jahre oder Japaner.

Ich überleg auch echt ob ich mir demnächst wieder einen Japaner hole - keine so gehobene Verarbeitung (wobei bei Lexus eigentlich vorhanden) und MB-Feeling aber problemlose, zuverlässige Technik.

Wie kommt es eigentlich, dass die Japaner so viel zuverlässiger sind? Die deutschen Autos sind ja im Grunde international zusammengewürfelte Produkte. Dieses Teil kommt aus dem Land, jenes aus dem anderen usw. Ist das bei den Japanern nicht auch so?

@Nithical

Das liegt sicher an der Verarbeitung und den fehlenden Features gegenüber den deutschen Premium-Marken.

 

Mein Toyota Avensis war sehr zuverlässig.

Gebaut in England , Dieselmotor aus Polen und Getriebe aus Tschechien.

 

Hat alles bis zum Verkauf bei 280Tkm gut gehalten.

Nur bei chinesischen Automarken ist alles original.

Gruß AtzeKalle

Ich weiß nicht, woher diese Latte von Problemen kommt. Meiner ist aus 11/2009 und hat, bis auf die 2 Koppelstangen hinten, die nach 80.000 verschlissen waren, noch alles im Original bei derzeit 95.000 km. Batterie, Bremsen, Motor, Steuergeräte, Auspuff, Anlasser, E-Motoren usw. alles aus 11/2009.

Also entweder habe ich das beste Auto dieses Monats/Quartals/Jahres geschossen, oder einfach nur Glück gehabt, aber solche Mängel in dieser Häufung sind meinem Wagen völlig fremd.

Zu deiner Hauptfrage: Ich würde nach der Mühewaltung und den zahllosen Reparaturen den Wagen weiterfahren. Vlt. läuft er jetzt die nächsten 150.000 wie ein Uhrwerk und du hättest im Verkaufsfalle jetzt eine japanische Gurke (ja, die gibt es auch) an Land gezogen, über die du dich jeden Tag ärgern würdest, während der Käufer deiner E-Klasse sich die nächsten 10 Jahre wöchentlich bei dir für den Wagen bedankt? Alles ist möglich und wenn man in Wahrscheinlichkeiten zu denken vermag, behalte ihn.

Zitat:

@Pepe Mod schrieb am 11. März 2020 um 10:57:47 Uhr:

Ich bin dann immer neidisch auf Freunde und Kollegen, die NIE was Aussergewöhnliches am Wagen hatten bzw. haben.......

Die erzählen die Unwahrheit.

Die Investition von 2K würde ich von der geplanten restlichen Nutzungsdauer abhängig machen. Wenn man den nur noch 1 Jahr fahren will, dann nicht. Wenn 4 Jahre - warum nicht?

Mal ins Verhältnis gesetzt: Wir haben nochmal knapp 1,5K in den Golf (Wert etwa das Gleiche) als Serviceupdate (+ Windschutzscheibe) reingepackt. Der soll uns aber von 12/18 bis min. 2024 begleiten. Das sind dann mal lächerliche 250 EUR/a.

Der E verursacht in der kommenden Abrechnungsperiode kosten von ca 2K (Service + 1,2K ca. für Reparaturen). Geplante Resthaltedauer bis 2025. Auch wieder akzeptabel.

Zitat:

@AtzeKalle schrieb am 11. März 2020 um 14:51:46 Uhr:

Nur bei chinesischen Automarken ist alles original.

das ist richtig, eines haben die chinesischen autobauer allerdings nicht berücksichtigt:

https://www.autosieger.de/...icherheits-fahrgastzelle-article8556.html

deshalb sollten nur wirklich lebensmüde personen mit sowas fahren:

https://www.youtube.com/watch?v=g5SRyG6UR2A

Zitat:

@fahrestern schrieb am 11. März 2020 um 16:34:57 Uhr:

Zitat:

@AtzeKalle schrieb am 11. März 2020 um 14:51:46 Uhr:

Nur bei chinesischen Automarken ist alles original.

das ist richtig, eines haben die chinesischen autobauer allerdings nicht berücksichtigt:

https://www.autosieger.de/...icherheits-fahrgastzelle-article8556.html

deshalb sollten nur wirklich lebensmüde personen mit sowas fahren:

https://www.youtube.com/watch?v=g5SRyG6UR2A

Deswegen fahren wir ja auch Benz und keine Faltschachteln.:D

Zitat:

@AtzeKalle schrieb am 11. März 2020 um 16:42:52 Uhr:

Zitat:

@fahrestern schrieb am 11. März 2020 um 16:34:57 Uhr:

 

das ist richtig, eines haben die chinesischen autobauer allerdings nicht berücksichtigt:

https://www.autosieger.de/...icherheits-fahrgastzelle-article8556.html

deshalb sollten nur wirklich lebensmüde personen mit sowas fahren:

https://www.youtube.com/watch?v=g5SRyG6UR2A

Deswegen fahren wir ja auch Benz und keine Faltschachteln.:D

auch die amis hatten seinerzeit faltschachteln, die autos waren zwar gross und scheinbar robust, aber:

https://www.youtube.com/watch?v=fPF4fBGNK0U

Zitat:

@Nithical schrieb am 11. März 2020 um 10:50:03 Uhr:

Zitat:

@Tataa schrieb am 10. März 2020 um 20:30:11 Uhr:

Bei mir waren es ca. 25000€ für alles in 8 Jahren (inkl. Insp. und Reparaturen ohne übernommene Garantieleisungen). Also sollte man schon pro Jahr 3000€ in der Rückhand haben (+Steuer, +Versicherung, + Sprit, + Knöllchen)

Du hast aber den Wertverlust mit drin, oder? Kannst du kurz beschreiben, welche größeren Reparaturen du hattest?

Nein, gibt es denn einen Wertverlust, wenn man alles neu macht? :D

E350CGI, EZ 04/2009, 240000km, Luftmassenmesser, 2x Aktuator Motorhaube, Dachbedieneinheit, Hinterachsdifferential, Thermostat, Kolbenfresser durch defekte Ölpumpe bzw.Kolbenkipper, Steuergerät Getriebe + Schaltmodul + Tür, Hinterachsträger, 1xHinterachsfeder, beide Batterien, Kältemitteldrucksensor, PDC Sensor vorn, Abbiegelicht Links. Zusatzlich hatte ich noch einen Unfall mit über 11000€ Schaden und durch fehlerhaften Sprit eine Rechnung über 870€, die allerdings von der Tankstelle erstattet wurde.

Ein Teil der Reparaturen liefen über JS und Kulanz. Allerdings nicht Motor (9500€), Steuergeräte (3500€), Anteil an Materialkosten JS (3000€), Inspektionen, Reifen und Bremsen.

Themenstarteram 11. März 2020 um 18:54

@Tataa HAMS und Hinterachsträger haben die alle. HDP auch früher oder später. Die Firma, die die Dinger aufbereitet, sagte mir, dass sie pro Tag 3 Pumpen reinkriegen und rausschicken. Defekte Ölpumpe, von der man nix merkt und dann einen Kolbenkipper kriegt, habe ich auch schon mal gehört. Hast du die defekte Pumpe nicht gemerkt? Ging die einfach so defekt? Und wie hat sich das Steuergerät vom Getriebe angekündigt? Wenn man das HAMS getauscht hat, ist das nicht zufällig dabei. Oder?

Ich habe nur Ölverbrauch bemerkt und bei MB reklamiert. Die haben mich als dumm darstehen lassen. Steuergeräte und HAMS sind ohne Zusammenhang.

Ich wollte auch nur mitteilen, dass je teurer und aufwendiger ein Wagen ist, desto teurer ist der Unterhalt inkl. Reparaturen.

Wenn man einen Dicken günstig schießt, ist bestimmt was faul.

Themenstarteram 11. März 2020 um 19:32

Im Grunde kann man so ein Auto nur mit einer verlängerten Garantie fahren.

Soooooo - und jetzt wieder mein (geliebter !) Spruch : Bei so einem Fahrzeug in dem Alter und mit dieser Km - Leistung immer so um die 5000€ in der Rückhand haben - sonst wird das nix........

Michael, das war der beste Spruch in diesem Thread. Ohne Backup im Hintergrund geht man sehr schnell zu Fuß!

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