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10% Rabatt bei Barzahlung realistisch ?

Themenstarteram 5. Mai 2005 um 12:47

Ich habe mir beim kauf eines Audi A3 im Wert von ca. 32.000€ vorgestellt, so 10% Rabatt rauszuhandeln. Es würde sich hierbei um einen Barkauf handeln.

Sind 10% eine realistische Vorstellung meinerseits oder zu hoch angesetzt?

Gruß

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36 Antworten

Zitat:

(Festprovisionen zzgl. einmaliger Bonifikation 3-5 Prozent).

3-5 Prozent bezweifele ich sehr stark.

Ich mein heute in einem Wirtschaftsmagazin gelesen zu haben das die Marge z.b. eines Opel Autohauses im Schnitt bei 1,1% liegt. Bei vielen anderen Autohäusern noch deutlich darunter.

Zitat:

....und der Zinssatz ist dann 0,9% also verdient dann der Händler sozusagen mehr als die BAnk verdient,

naja das sind Aktionszinssätze da wird der Händler weniger am Kreditvertrag und mehr am Autoverkauf verdienen.

Gruß Zonkdsl

Grundsätzlich ist das ganze Spiel recht einfach: Liegen die vom Händler angebotenen Zinssätze über dem Marktzins (EURIBOR + 1,0-2,5% Verwaltung etc.) verdient der Händler mit. Bei z.B. 11,9% sogar sehr deutlich. Liegt der Zinssat unter dem Marktzins, wie z.B. bei 0,9% subventioniert der Händler des Kreditgeschäft und kannn entsprechend weniger Nachlass geben.

Gerade bei VAG-Händler ist das ganze Margensystem recht ausgetüftelt, der Händler verdient eben nicht nur am Fahrzeugverkauf und dessen Nebenprodukten, sondern er bekommt auch Margenpunkte für Servicequalität, Gebäudestandards usw.

Festprovisionen und zusätzlich noch weitere Prozentsätze an Provision ich schlicht und ergreifend Schwachsinn!

Zitat:

sondern er bekommt auch Margenpunkte für Servicequalität,

für den Punkt gibts aber umgerechnet sehr wenig. Das Gefühl hab ich zumindest bei den meisten VAG /Audi Werkstätten in bezug auf "sehr gute Service und Reparaturarbeit" und z.b. Leihwagen während "Baby" inner Werkstatt iss. Es gibt zwar Ausnahmen aber die sind eher selten und die muß man suchen.

Gruß Zonkdsl

OK! Vielleicht hilft es Euch, wenn Ihr mal den Bericht hinter dem link lest. Darin steht deutlich, dass Autohersteller nicht nur am Autoverkauf, sondern auch zunehmend im Allfinanz-Geschäft richtig Kohle machen. Es mag sein, dass die Provisionen von Hersteller zu Hersteller variieren. Wie finanziert Euch denn der VAG-Partner mit 0,9%? Doch nur, wenn Ihr auch Eigenkapital (Anzahlung) mitbringt, oder? Egal, ob in Form von Bargeld, oder als Gebrauchtwagen, der Euch zu einem "Superpreis" abgekauft wird und dann für einen noch besseren "Superpreis" weiterverkauft wird. Warum sollten Autohäuser Ihre Türen geöffnet halten und riesige Investitionen wagen, wenn sie nichts mehr verdienen?!?!?!?

Naja, wer Zeit und Lust hat, kann ja mal reinklicken und n bisschen drüberlesen.

http://www.news4press.net/presse/10455696002814.php3

Moin,

in dem Artikel steht aber nicht, dass der Händler beim Finanzieren Vorteile gegenüber dem "Barkauf" hat.

Fakt ist doch, das ein Kredit mit 0,9% Zinssatz subventioniert ist. Natürlich kann eine Autobank ohne Filialnetz Kredite billiger anbieten als ein traditionelles Kreditinstitut und kann wegen ihrer Herstellernähe auch mehr mit dem Auto als Sicherheit anfangen ...aber die 0,9% bleiben für sich genommen unwirtschaftlich (da könnte die Autobank auch ein Sparbuch bei der nächstbesten Dorfsparkasse eröffnen und bekäme mehr als 0,9%).

Den Hinweis auf die Anzahlung verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Die mindert zwar den Kreditbetrag des Käufers, es bleibt aber eine Schuld bestehen, die sehr gering bezinst wird.

Irgendwo werden also die Margen gedrückt. Entweder muss der Hersteller das Defizit der Autobank gegenfinanzieren, oder der Händler bekommt weniger Provision.

Und das entspricht dem Betrag, den ich bei Sofortzahlung maximal als Rabatt heraushandeln kann. Die "Barzahlung" rechnet sich schon für den Hersteller, garantiert aber keine regelmäßige Einnahme, mit der er kalkulieren kann (es geht ja nicht um eine Handvoll, sondern hunderttausende dieser Verträge).

Zitat:

Original geschrieben von Düsentrieb77

Moin,

Den Hinweis auf die Anzahlung verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Die mindert zwar den Kreditbetrag des Käufers, es bleibt aber eine Schuld bestehen, die sehr gering bezinst wird.

 

Hallo,

Die Super-Angebote (z.B. 0,9%-Finanzierung bei VW) werden nur gestattet, wenn eine Anzahlung in Höhe von x-Prozent geleistet wird. Wenn diese Anzahlung vom Kunden nicht gezahlt werden kann, wird dann der "normale" Zinssatz berechnet, der wohl von Hersteller zu Hersteller bei 5,9 bis 8,9% eff. liegt.

Das steht aber meist nur im Kleingedruckten der Anzeigen, oder man erfährt es erst bei persönlicher Anfrage im Autohaus des Vertrauens.

Hallo!

Ich versuche mich mal kurz zu halten.

Finanzierungen sind für einen Händler auf jeden Fall interessantzer als Barzahler.

Die meisten Autohäuser kaufen Ihre Auto´s die Sie zum Verkauf anbieten über eine EK-Finanzierung. Um wenig Kapitalbindung zu haben finanzieren sie die Auto´s einfach.

Je mehr Finanzierungen der Händler an seine Kunden "verkauft" umso günstiger kann er seine Auto´s EK Finanzieren. Aussendem gibt es da noch den sogenannten X-Code. Damit ist die Provision gemeint, die der Händler bei einem Vertragsabschluss mit sich über dem Normalsatz befindenden Zinsen erhält.

Bsp.

Der Händler kann Zinsen von 5% für seine Kunden in Anspruch nehmen. Er verkauft jedoch einen Wagen mit 8% Zinsen p.A.. Somit hat er 3% X-Code.

Rabatte von 10% oder mehr dürften in der Regel kein Problem sein. Würde dem Verkäufer einfach freie Hand lassen, was die Fahrzeugwahl betrifft ( Bsp. Tageszulassung, Werksfahrzeug, EU-Fahrzeug).

Es gibt z.B. auch EX-Mietwagen die in der Regel 6 Monate alt sind und ca. 10-15000km auf der Uhr haben. Dürften evtl. auch interessant sein...

Beim Verhandeln mit dem Autohändler gilt folgendes:

Erst, wenn sich der Händler in einem See aus Tränen am Boden wälzt und den Hunger seiner Kinder beschwört, dann ist das Limit fast erreicht.

Wenn der Händler aber erst mal seine Tränen getrocknet hat und Dir das Auto NICHT mehr zu diesen Konditionen verkaufen will, dann hast Du das Quäl-Limit bereits überschritten.

uppasse

Ich hab nach dem Angebot vom Verkäufer gefragt ob er einen Internetanschluss hat, danach ob ihm Juetten&Koolen was sagt.

Er verneinte.

Nun ja..hab ihm die Inet Seite gesagt und er schaute nach...er heulte so einiges rum...aber anscheinend erwachte in ihm der Kämpfergeist und sagte das kann ich auch.

Konditionen zu J&K und Altwagen in Zahlung.

na bitte, geht doch!

Wenn Du jetzt immer schön die Inspektionen bei ihm machen läßt, dann hast Du einen Freund fürs Leben ...

Zitat:

Original geschrieben von volvo50

**********************************************

Und vielleicht noch ein Gegenangebot von Jütten und Kollen holen und damit zum Händler.

Gruß Zonkdsl

**************************************

Händler: :eek:

Du: :cool:

Die Reaktion des Händlers hätte ich gerne miterlebt!

***************************************

Der wird dir dann ungefähr dieselben Preise einräumen

********************************************

Meinste wirklich? :rolleyes:

lg volvo50

Hallo !

Genau so war es bei mir.

Der Händler gab mir 6% auf den Neuwagen. Ich fragte ob den nicht noch ein bisschen mehr drinn sei.

Es folgte dann die übliche Leier. 6% ist das höchste, mehr geht nicht, nur eine Marge von 11%,usw. bla..bla..bla.

Da zog ich das Angebot von J&K aus der Tasche.

Der Verkäufer schaute sich den Zettel an und schüttelte nur noch mit dem Kopf. Da könne er nicht mithalten, da wäre bestimmt was faul, solche Preise habe er noch nie gesehen, das wäre dann bestimmt ein Importfahrzeug.

Von dem Zettel hat er sich dann noch eine Kopie gemacht, fragt sich nur für was? Steht doch alles im Netz.:p

Bei 10% Rabatt hätte ich sofort unterschrieben. Aber 6% waren mir echt zu wenig.

Schlußendlich habe ich den Wagen über J&K bestellt, und letzte Woche in Wolfsburg in der Autostadt abgeholt. Über J&K war der Nachlass 13%.

Gruß Markie

Zitat:

Bei 10% Rabatt hätte ich sofort unterschrieben. Aber 6% waren mir echt zu wenig

naja er hätte ja auch 9% bieten können. Und 4% als Naturalrabatt sprich vier-fünf Inspectionen frei. Oder 6-7 frei und du musst nur das Öl bezahlen. (und 4% wären bei seinen Einkaufskonditionen für Zubehörmaterial und Inspectionen eigentlich nur 2%).

Naja manche Händler wollen halt keine Autos verkaufen.

Zitat:

Schlußendlich habe ich den Wagen über J&K bestellt, und letzte Woche in Wolfsburg in der Autostadt abgeholt. Über J&K war der Nachlass 13%.

letztendlich das beste was du machen konntest. Beim nächsten Mal wird dir der Händler sicherlich bessere Angebote machen.

Gruß Zonkdsl

Zitat:

Original geschrieben von Zonkdsl

Naja manche Händler wollen halt keine Autos verkaufen

Hallo !

Ja, dieses Gefühl hatte ich auch. Lieber gar kein Auto verkaufen, als eins mit weniger Gewinn.

Er bot mir noch an das Auto so zu bestellen, und er wird dann noch ein halbes Jahr als Vorführwagen zugelassen, und dann "günstig" an mich weiterverkauft.

Also da konnte ich nur noch lachen. Da würde ich eher noch ein Auto von privat kaufen.

Gruß Markie

Zitat:

Original geschrieben von Markie

Hallo !

Ja, dieses Gefühl hatte ich auch. Lieber gar kein Auto verkaufen, als eins mit weniger Gewinn.

Er bot mir noch an das Auto so zu bestellen, und er wird dann noch ein halbes Jahr als Vorführwagen zugelassen, und dann "günstig" an mich weiterverkauft.

Also da konnte ich nur noch lachen. Da würde ich eher noch ein Auto von privat kaufen.

Gruß Markie

Je nach Marke liegt die Marge zwischen 14 und 18 %.

So, jetzt hat der Verkäufer ein Max., z.B. 10 %. Dann

rechnet er noch mit einem super Preis für den Alten, z.B. 1000 € über Schwacke Einkauf. Dann finanziert man - bei ner Sonderaktion muss er noch 1 ,5 % der Finanzierungssumme zahlen (Beteiligug des Autohauses am Superzins, da der Verkauf dadurch angekurbelt wird.

Macht also 11,5 % + 1000 €.

Beispiel: Bei einem 30.000 € teuren Wagen bleiben da dem Laden noch 3,1 % übrig (hier: 930 €!). das ist nicht besonders viel ! Das Geschäft lohnt fast nicht für den Verkäufer, da er bei dem Alten dann ja den Verlust macht (hier schon eingerechnet).

Hallo !

Ich wollte das Auto bar zahlen. Also keine Finanzierung. Auf meinen alten (Golf IV) wollte der Verkäufer auch keine Prämie zahlen, die es zu der Zeit gab. Das waren im Januar ca. 1000 €, die VW den Händlern zur Verfügung stellte. Was der Händler mit diesen macht ist dann seine Sache. Entweder gibt er die 1000€ an den Kunden weiter, um besser verhandeln zu können, oder er steckt sie sich in die eigene Tasche. Bei mir war wohl letzteres der Fall. Und dann nur 6% auf den Neuwagen fand ich schon lächerlich.

Wenn das Autohaus wirklich "nur" z.B. die 930€ unter dem Strich an mir verdient hätte. Ich meine 930€ haben, oder nicht haben, ist doch wohl ein Unterschied. Oder nicht?

Gruß Markie

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