10 Jahre kein Ölwechsel, 8.000 km gefahren

Hallo,

ich weiss es ist nicht gut wenn man das selbe öl drinnen hat, aber sollte man sich trotzdem ein auto anschauen welches für 10 Jahre und 8.000 kilometer das selbe öl im motor hatte?

Das auto wurde nur kurzstrecke gefahren

49 Antworten

Zitat:

@pepe889900 schrieb am 12. Juli 2022 um 21:20:45 Uhr:


Das ein Öl scheinbar mehr kann.

Und damit ein jährlicher Wechsel oder alle 10-15 Tkm eigentlich nicht nötig ist.

Ich glaube auch, dass die Öle mehr können, im Besonderen, in Saugmotoren. Dabei halte ich von den full SAPS mehr als vom LL, welche nach 1 Jahr bereits deutlich abbauen.

Selbst die direkteinspritzenden Ottomotoren produzieren Ruß, dass dem Lader nicht gut bekommt. Wer hohe Laufleistungen erreichen möchte, ist mit dem jährlichen Ölwechsel gut beraten. Das ist schließlich nicht der intensive Punkt für die Kosten der Mobilität.

Diese Diskussionen um die Abstände der Wechselintervalle sind doch sinnfrei.
Entweder man möchte seinem Motor etwas gutes tun oder nicht.
Wer viel Kurzstrecke juckelt, hat eben auch mehr Kondensat im Öl das nur bis zu einer gewissen Menge gebunden werden kann. Günstige Öle stoßen da schneller an ihre Grenzen und die Schmierung geht möglicherweis hops, da sich etwas zusetzt. Ich Weichsel bei mir alle 10.000 das Öl, weil in der Gesamtschau der laufenden Kosten geringe ist und mir ein gutes Gefühl gibt.

Zitat:

@klausram schrieb am 13. Juli 2022 um 09:20:02 Uhr:


Diese Diskussionen um die Abstände der Wechselintervalle sind doch sinnfrei.
Entweder man möchte seinem Motor etwas gutes tun oder nicht.
Wer viel Kurzstrecke juckelt, hat eben auch mehr Kondensat im Öl das nur bis zu einer gewissen Menge gebunden werden kann. Günstige Öle stoßen da schneller an ihre Grenzen und die Schmierung geht möglicherweis hops, da sich etwas zusetzt. Ich Weichsel bei mir alle 10.000 das Öl, weil in der Gesamtschau der laufenden Kosten geringe ist und mir ein gutes Gefühl gibt.

Warst du nicht der, bei dem eine Ölanalyse trotz extrem kurzer Wechselintervalle erhöhte Belastung mit Schadstoffen ergeben hat?

War ich!
Das zeigt wie ich finde auch, dass man mit 25.000 oder sogar 15.000 km Intervallen zu spät sein kann.
Muss aber letztlich jeder selber entscheiden.
Wer eine Firmen Leasing Hure rutscht, dem ist das mit dem Wechsel von Öl wohl ehr lästig und vielfach auch egal, da es alle 2-3 Jahre eine Neue Betriebshure gibt.

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@klausram

Kann dir nur zustimmen, sich nicht an die Intervalle der Hersteller zu halten.
Selbst die Ölwechselintervalle bei den Dieselmotoren von 30-50.000 km sind schon überzogen.
Ich Wechsel auch alle 15.000 km spätestens immer das Motoröl beim Benziner, beim Diesel alle 20.000 km.

Zitat:

@hwd63 schrieb am 14. Juli 2022 um 11:42:26 Uhr:


@klausram

Kann dir nur zustimmen, sich nicht an die Intervalle der Hersteller zu halten.
Selbst die Ölwechselintervalle bei den Dieselmotoren von 30-50.000 km sind schon überzogen.
Ich Wechsel auch alle 15.000 km spätestens immer das Motoröl beim Benziner, beim Diesel alle 20.000 km.

Wobei beim Diesel auch noch Ruß ins Öl gelangt, welcher schmiegelnde Wirkung hat.

Früher hatten Diesel, zu Recht, sogar kürzere Intervalle als Benziner.

Ich würde gerade beim Diesel auch grob nach 15.000 km wechseln. Bei viel Kurzstrecke kürzer, bei fast nur Langstrecke allerhöchstens 20.000 km

Ich habe lange Jahre die Betriebsinstandhaltung unter mir gehabt.
So habe ich wohl eine Affinität entwickelt, Technik möglichst lange Störungsfrei auf einem guten Stand zu halte.
Ich habe alle Fahrzeuge die ich betüdelt habe, über die 300.000 km gebracht, die zumeist dann verkauft wurden weil der Post zu arg war, oder meinen Töchtern das Fahrzeug nicht mehr hipp genug war.
Mein jetziges Fahrzeug ist kürz vor 500.000 km und ich habe nicht vor es abzugeben, da der Rost kein Problem darstellt.

besser 10 jahre mit demselben öl kurzstrecke, als mit frischem öl für 10 jahre abgestellt.
wenn der wagen so ca. 1 tankfüllung im jahr verbraucht hat, kann man den ruhig kaufen.
da werden wenigstens bremsen und benzinleitungen/tank regelmäßig bewegt/durchgespült und die gefahr, daß da was festgeht oder verstopft, ist recht gering.

meine mutter (84) fährt mit ihrem 95er mondeo inzwischen auch nur noch alle paar wochen 5km zum supermarkt und zurück. 500km von tüv zu tüv, die werkstatt läßt das öl so hell ab, wie sie es eingefüllt haben.
hin und wieder fahre ich ihn mal 100km mit etwas höherer drehzahl über die autobahn, damit alles richtg warm wird. bislang läuft der wie eine eins, hat aber auch erst 45.000 runter.

Dein hin und wieder ... macht schon eine Menge aus.

3 Seiten und nix mehr vom TE außer schnell Zündstoff ins Publikum werfen... Das ist doch ein Fake hier?

Es gibt Menschen, die sind nicht dazu in der Lage einen Dialog länger aufrecht zu halte, deshalb muss es auch nicht zwangsläufig Fake sein.
Da immer mal wieder heir diese bzw. ähnliche Fragen zu Wartungsstau bzw. ungewöhnlichen Wartungshistorien aufpoppen, finde ich es dennoch gut sich auch darüber auszutauschen.
Was jeder für sich daraus zieht ist immer dem geneigten Leser überlassen.

Zitat:

@enrgy schrieb am 16. Juli 2022 um 17:48:12 Uhr:


besser 10 jahre mit demselben öl kurzstrecke, als mit frischem öl für 10 jahre abgestellt.

Aber wenn ein Auto 10 Jahre steht und garnicht bewegt kann das alte Öl auch keinen Schaden verursachen, und vor der ersten Fahrt könnte man es dann wechseln.

Zitat:

@selinax schrieb am 18. Juli 2022 um 22:11:33 Uhr:



Zitat:

@enrgy schrieb am 16. Juli 2022 um 17:48:12 Uhr:


besser 10 jahre mit demselben öl kurzstrecke, als mit frischem öl für 10 jahre abgestellt.
Aber wenn ein Auto 10 Jahre steht und garnicht bewegt kann das alte Öl auch keinen Schaden verursachen, und vor der ersten Fahrt könnte man es dann wechseln.

Wenn ein Motor 10 Jahre steht ohne entsprechend vorbereitet zu sein tropft das Öl im laufe der Jahre fast vollständig nach unten. Der Motor kann dann festgehen und innen sogar Rost ansetzen.

Hängt etwas vom Standort ab. Man kann Glück haben aber der Motor kann auch Schrott sein.

Gelegentliche Kurzstrecken sind auch nicht gerade optimal aber wenigstens dreht sich der Motor mal und wird mit wieder mit Öl versorgt.

Wenn ich wüste das ich einen Motor gar nicht bewegen würde 10 Jahre gäbe es wie ich finde nur eine vernünftige Vorgehensweise:
Kühlwasser runter
Kerzen bzw. Injektoren raus.
Dann den Motor kpl bis zum Einfüllstutzen mit Öl füllen, genau wie die Brennräume.
So sollte selbst Kondensat keine Probleme haben, wenn alle Öffnungen auch geöffnet bleiben über die Zeit.

Anschließend alles wieder ablassen bzw. absaugen aus den Brennräumen.

es geht beim "10 jahre stehen" ja nicht nur um den motor, sondern um die peripherie wie tank, benzinleitungen, bremssättel, motordichtungen, simmeringe, kühlsystem.
und ein zwar wenig, aber regelmäßig bewegtes auto wird an diesen "nebenschauplätzen" aus eigener erfahrung (s.o.) einfach weniger probleme bekommen.

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