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1 Monat Standzeit

VW Tiguan 2 (AD)
Themenstarteram 26. Dezember 2020 um 5:58

So, wieder mal 1 Monat die Kiste nicht bewegt. Die Verriegelung hört auf zu blinken: ein Zeichen dass die Batterie schwach wird (?) und es besser ist, mal wieder auf die Piste zu gehen. Jetzt, bei der ersten Ausfahrt, hält das gute Stück einige Überraschungen bereit: Das Navi (Pro) ist vollkommen desorientiert, das Handy wird nicht mehr erkannt, Vorschlag vom System ich soll ein neues Handy anmelden, das gelbe Totwinkel-Warnlicht blinkt aufgeregt, obwohl kein Auto weit und breit zu sehen ist. Bei jeder Unterquerung einer Brücke: "Bitte Licht einschalten". Na ja, ein Bär der Winterschlaf gehalten hat, ist auch nicht gleich topfit wenn er aufwacht.

W.

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38 Antworten

Ich sehe 4 Wochen Standzeit ohne Fahren bei einer intakten Batterie nicht als Problem an. Das Auto steht ja auch nicht direkt im Freien. Habe mein Auto am 17 Juli im Werk abgeholt und bin nur 150 km nach Hause gefahren. 3 Tage später bin ich zu einer Bypass OP ins Krankenhaus , 2 Wochen zu Hause und anschließend zur Reha. Nach insgesamt 6 Wochen hat meine Frau mit mir das Auto gefahren ohne irgendwelche Fehler. Habe aber auch keine Alarmanlage.

Ja, danke für den Post mit dem einstelligen Bereich. Beweist leider, keine Ahnung....

Ich habe in 15 Jahren an die 800 Batterien ersetzt und geschätzt in dem Zeitraum 400 x den Ruhestrom beruflich gemessen. Behaupte mal, zu wissen wovon ich rede.

Bei Fahrzeugen ohne jede Elektronik (Golf 3 z.B) liegt der Ruhestrom bei 13 bis 14 mA. Das kann bei einem BMW 5 odet 7ner schon mal 45 bis 55 mA betragen.

Bei richtig modernen, neuen Auto's deutlich mehr.

Richtig ist, dass das Batteriemangment das runter fahren soll. Messungen werden Std später diesbezüglich gemacht. Da reichen 10 min nicht aus.

Und was ist wenn da ein Fehler vorliegt und eben der Ruhestrom nicht auf z.B. 10 mA sinkt? Dann tritt eben genau dieser Fehler auf.

So, bin raus hier. Wird mir zu anstrengend [Selbstzensur, hätte es gern deutlicher ausgedrückt].

Also unser Beetle Cabrio steht über den Winter auch 5 Monate ohne irgendwas. Springt dann im April regelmäßig ohne irgendwelche Mucken wieder tadellos an. Ist wohl auch ein modernes Auto mit vielen el. Helferlein. Von daher kann ich es persönlich auch nicht nachvollziehen was nach 4 Wochen Standzeit sein soll.

Zitat:

@Veteranenfreund23 schrieb am 29. Dezember 2020 um 10:09:04 Uhr:

Nein.

Da Du das aber ( wieder einmal besser weißt) hast Du Recht und ich meine Ruhe.

Entscheidend ist die Höhe des Ruhestroms (den Du selbstverständlich kennst).

Dazu sind Messungen erforderlich. Der Rest ist dann 3 Satz Mathematik.

Rechnen wir doch einfach ein wenig um ein Gefühl für die Entladezeiten zu bekommen.

Annahme der Ruhestrom in einem modernen, mit Steuergeräten und Alarmanlage vollgestopften Fahrzeug liegt bei ca 30mA (bei Busruhe) . Hatte letztens bei nem 2004 Benz des Nachbarn gemessen, wegen Batterieentladung.... da lag der Ruehstrom so in dem Berreich. Sollte also auch in nem modernen Fahrzeug so tendieren.

Also.....30mA x 24h = 720mAh = 0,72Ah / Tag

Nehmen wir nen Akku mit 70Ah und schätzen die nutzbare Kapazität auf 50% wäre das

70Ah x 0,5 = 35Ah / 0,72Ah/Tag = 48,6 Tage bis zur Vollentladung.

Das die Klemmenspannung natürlich vorher zusammenbricht ist auch klar, aber so 2-3 Wochen Standzeit sollten selbst mit einem halb geladenen Akku ohne große Probleme möglich sein.

Paßt das nicht so ungefähr, dann kann’s ja nur an einem der Parameter liegen.

Akkukapazität kleiner = Ladezeit reicht nicht aus

Akkuselbstentladung zu hoch = Akku defekt

Ruhestrom deutlich höher = Busruhe kehrt nicht ein, unnötiger Verbaucher

Hallo Veteranenfreund2, ich gebe dir vollkommen Recht. Die Autos von Heute sind voll von Elektronik bis zum geht nicht mehr. Deshalb habe ich bewusst auf bestimmte elektronische ,, Helfer'' verzichtet. Keine Alarmanlage, kein elektronisches Armaturenbrett , kein DCC Fahrwerk oder diese Plastescheibe vor dem Fahrer. Ich bin 60 Jahre alt und seit 42 Jahren Busfahrer. Ich brauche bestimmte Dinge einfach nicht, da haben wir auf Arbeit schon genug Ärger. An Luxus habe ich eine elektr. Heckklappe und Navi. Und natürlich noch ein paar andere Extras. Wenn ich hier im Forum lese das Wochenlang um die Darstellung des Tachos im elektronischen Armaturenbrett gestritten wird, frage ich mich wo das Alles noch Hinführen soll. Gruß Frank

Themenstarteram 29. Dezember 2020 um 11:53

Nochmal zur Klarstellung: mir ging es in diesem Threat nicht (!) um Startprobleme. Die habe ich nie. Mir geht´s um diese Ausfallerscheinungen wie Totwinkel-Warner der unnötig blinkt, Navi desorientiert, Handy wird nicht mehr erkannt.

Das wundert mich jetzt, das von Euch Langzeitgparker keiner solche Erscheinungen nach einer langen Standzeit hat.

W.

Zitat:

@kasemattenede schrieb am 29. Dezember 2020 um 10:56:46 Uhr:

...

Paßt das nicht so ungefähr, dann kann’s ja nur an einem der Parameter liegen.

Akkukapazität kleiner = Ladezeit reicht nicht aus

Akkuselbstentladung zu hoch = Akku defekt

Ruhestrom deutlich höher = Busruhe kehrt nicht ein, unnötiger Verbaucher

Ich denke mal, mit dem letzten Punkt könnten sich Wolfgangs Sorgen begründen lassen.

Er hatte an seinem Tiguan dieses Problem geschildert (leider ohne Rückmeldung, woran es lag und ob der Fehler behoben ist):

https://www.motor-talk.de/.../...-ab-nicht-alles-aus-t6402368.html?...

Hierzu sollte sich Wolfgang äußern.

Ansonsten meinem Tiguan (hat die AGM, Alarmanlage, KeylessGo - also auch Systeme, die Strom verbrauchen, wenn der Tiguan steht) geht nach 5 Wochen die Puste nicht aus. Gerade wegen der Pandemie fahren wir fast nur Kurzstrecken und daher hat der Tiguan Pause und der Audi A2 muss dafür herhalten.

Der Z4 - auch mit Alarmanlage und KeylessGo und einer AGM-Batterie ausgerüstet, übersteht den kompletten Winter mit einer Zwischenladung problemlos. Er steht allerdings in der Garage, die frostfrei bleibt. Ich lade auch nur 1x zwischen, um Fehlfunktionen (z.B. elektrische Feststellbremse) durch zu wenig Spannung zu vermeiden.

Der SL aus 1988 hatte viele Winter ohne Zwischenladung überstanden und ist immer sofort angesprungen, als hätte ich ihn erst tags zuvor abgestellt - bis auf einmal, da lag es aber am Benzinpumpenrelais mit kalten Lötstellen.

Meine Erkenntnis ist, dass unsere modernen, mit Elektronik vollgestopften Autos, lange Standzeiten mit einer leeren Batterie quittieren können.

- Nachladen ist empfehlenswert.

- Batterie abklemmen (Minuspol) ist vielleicht eine Alternative, wenn Nachladen nicht möglich ist.

Ob das Abklemmen der Batterie bei der Wiederinbetriebnahme Probleme machen kann (Einstellungen, Endanschläge der elektrischen Fenster, etc.) weiß ich nicht. Ich habe es bisher vermieden, die Batterien an Tiguan und Z4 abzuklemmen.

Zum Abklemmen gibt es spezielle Vorrichtungen (Batterietrennschalter) mit einer Rändelschraube - so dass das sogar ohne Werkzeug möglich ist. So etwas habe ich an meinem Triumph TR6, an dem ich häufiger selbst schraube und dafür das Fahrzeug stromlos haben möchte:

https://www.amazon.de/.../?...

 

Gruß aus'm Ländle

Ulrich

Zitat:

@Veteranenfreund23 schrieb am 29. Dezember 2020 um 10:44:56 Uhr:

Ja, danke für den Post mit dem einstelligen Bereich. Beweist leider, keine Ahnung....

Man man man, dann nimm halt einen kleinen 2-stelligen mA-Wert als Spitze... das macht den Kohl nicht fett, siehe die Berechnung von kasemattenede. Danke dafür, ich wollte es selbst gerade vorrechnen, du warst einfach schneller. ;)

Herr Veteran, Du weisst doch, was ich damit meine. Um eine volle neue Batterie nach 2-3 Wochen zu entleeren, brauchst du Ströme im locker 3stelligen mA-Bereich und nicht im unteren 2-stelligen Bereich - das ist Faktor 10(!). Wie Du selbst schon sagst - einfacher Dreisatz. Hättest du den einfach selbst mal angewendet....

Zitat:

Ich habe in 15 Jahren an die 800 Batterien ersetzt und geschätzt in dem Zeitraum 400 x den Ruhestrom beruflich gemessen. Behaupte mal, zu wissen wovon ich rede.

Wow, in 15 Jahren (230 Arbeitstage per anno) 400x einen Strom gemessen... das macht weniger als 1 Messung pro Woche... Das schaffen andere in 1 Std... ;)

Wenn du der Batterietauscher bei ATU oder ADAC warst, ist das noch kein Argument gegen das moderne Batteriemanagement, das die Batterien locker viele Wochen bis Monate fitt genug hält für problemloses Starten. Immerhin reden wir hier von einer sehr neuen Karre - schau mal, wie alt die von Wolfang ist.

Hint: Das ist in seinen Beiträgen ersichtlich, gerade mal 2,5 Jahre alt. ;)

Zitat:

Richtig ist, dass das Batteriemangment das runter fahren soll. Messungen werden Std später diesbezüglich gemacht. Da reichen 10 min nicht aus.

Und was ist wenn da ein Fehler vorliegt und eben der Ruhestrom nicht auf z.B. 10 mA sinkt? Dann tritt eben genau dieser Fehler auf.

30 Min...1 Std sind uninteressant, wir sprechen da von gerade mal weiteren 50..100mAh, bei einem Akku mit 68Ah beeindruckend wenig (~1/1000 der Kapazität). Bis der absolute Ruhestrom eintritt, , ob nach 10 Min oder 1 Std ist also nicht wichtig. Hauptsache, die Kiste wird so weit runter gefahren.

Hättest du das mit dem evtl. Fehlerin Deinem ursprünglichen Posting als Kriterium angesprochen, hätte ich Dir auch da noch beigepflichtet. Nur auf den normalen Ruhestrom bezogen ist der Zeitraum von paar Wochen halt irrelevant, wie ich schrieb.

Und jetzt fahre Deinen hassgesteuerten Beissreflex mal langsam wieder runter. Et nervt...

.....

@wolfang1

Mein Wagen steht auch immer wieder für einige Wochen - seit vielen Jahren schon. Bei keinem Wagen hatte ich bisher solche Probleme, wie du jetzt mit Deinem recht neuen Wagen. Auch nicht nach knapp 4 Jahren (kurz vor Leasingende) mit der immer noch ersten Batterie. Ich fahre allerdings, wenn ich fahre, fast immer Langstrecken, stelle den Wagen also zuverlässig mit quasi voller Batterie ab.

Bei Dir wäre zu klären, wenn Du mal wieder fährst, was sind das für Strecken und wie lange fährst Du dann durchschnittlich? Aber auch da sollte

- Navi desorientiert

- Handy nicht mehr gefunden

wegen der Batterie nicht vorkommen. Max. wird das eine oder anderer Komfort-Steuergerät noch nicht bereit sein, wie z.B: RFK.

Aber die Parksensoren sollten auch da funktionieren.

Handy nicht gefunden musst du in dem Zusammenhang noch einmal erläutern. Verbindest Du das per WLAN/Hotspot, per Kabel oder ist das die Bluetoothverbindung, die nicht klappt?

Bei einer nicht funktionierenden Funkverbindung kann das an Störquellen in der Tiefgarage liegen, beim kurz nach der Verbindung abbrechenden WLAN.-Hotspot liegt es beim iPhone oft an den Hotspot-Management seitens Apple...

Navi desorientiert sollte allerhöchstens vorkommen, wenn du in der Tiefgarage parkst und dann raus in (enge) Straßenschluchten raus fährst und der GPS-Empfänger weiß noch nicht, wo er ist. Auch braucht er je nach Funksituation seine Zeit, wenn er lange Zeit ausgeschaltet war, um die wichtigen Almanach-Daten zu aktualisieren. Für diese braucht er aber erst einmal guten Satellitenempfang. Der Almanach wichtig für das schnellere Auffinden der empfangbaren Satelliten. Bei freier Sicht nach dem Einschalten ist das (fast) unerheblich, bei erst Tiefgarage und dann abgeschattete Strassenschlucht jedoch schon hier und da ein Problem, welches aber nichts mit der Batterie zu tun hat sondern mit dem Mechanismus GPS.

Daher dazu die Frage: Ist diese "Orientierungslosigkeit" schon von Anfang an gewesen?

Veteran: Extra für Dich habe ich im vorigen Beitrag den relevanten Teil noch einmal fett hervorgehoben! Trage doch auch mal was produktives zum Thema bei oder halte es so, wie D. Nuhr treffend sagte. :rolleyes:

Hört auf euch zu piesacken, ich finde eure Antworten meistens sehr hilfreich. Nur wenn ihr aufeinander trefft wird es zur Posse. Nicht das gleich der Gedichtstroll kommt,...

Themenstarteram 29. Dezember 2020 um 13:58

Die Bluetooth-Verbindung kennt das Handy nicht. Ich überlege ob da nicht ein Zusammenhang mit der Corona-App besteht. Bluetooth rödelt ja dafür den ganzen Tag und sucht Kontakte. Navi ist nicht genordet, manchmal dreht sich die Anzeige der Fahrtrichtung im Kreis. Alles nicht in Häuserschluchten sondern mit freier Sicht in alle Richtungen. Gelbes Blinken ohne Grund im Außenspiegel ist auch lustig. Unter einer Brücke: "Schalten sie das Licht ein", obwohl Einstellung auf Automatik und strahlende Sonne.

W.

Bluetooth LE für die Corona-App hat nichts mit der Freisprechverbindung zu tun, das Problem hätten sonst viele Millionen andere User auch. ;)

"Navi nicht eingenordet" ist kein GPS-Empfangs-Problem sondern eines des Kompass-Chips. Im Gegensatz zu noch nicht georteten Satelliten ist der elektr. Kompass (ein einfacher Hallsensor) sofort betriebsbereit.

"Gelbes Blinken im Außenspiegel" ist kein Parksensor-Effekt sondern resultiert vom rückwärtigen Radar zur Erkenung anderer Verkehrsteilnehmer, die sich Dir nähern bzw im toten Winkel des Spiegels sind.

"Licht schaltet nicht automatisch ein" ist kein Problem einer (halb?) leeren Batterie sondern das eines Steuergerätes bzw der fehlerhaften Erkennung der Schalterposition

Alles in allem hat das ganze imo nichts mit dem längeren Parken zu tun sondern mit irgendwelchen Störungen bei Dir in den Steuergeräten und deren Kommunikation. Da läuft vermutlich was schief auf dem CAN-Bus, die Kommunikation mehrere Steuergeräte untereinander ist gestört (dass mehrere Steuergeräte gleichzeitig Amok laufen, wäre schon sehr seltsam...)

Hast du da was am Diagnosestecker dran hängen?

Du hattest doch schon früher mal Probleme damit, dass nicht immer alles sauber ausschaltet und irgendwelche Geräte verrückt spielten. Was hat der :) da denn unternommen?

Themenstarteram 29. Dezember 2020 um 17:16

Der Freundliche hat gar nichts unternommen, weil ich ihn gar nicht darauf angesprochen habe. Solange diese Problemchen mich nicht nerven, lasse ich alle so wie es ist. 1/4 Stunde Ausfahrt nach so einer langen Standzeit, regelt sich alles von allein. Ich muss nur das Navi norden, das ist das Autosymbol rechts, oben auf dem Schirm mit den vier Pfeilen in alle Richtungen. Das gelbe Blinklicht ist ja auch nur auf den ersten Km, dann ist Ruhe. Und Bluetooth-Verbindung umgehe ich, indem ich das Telefon ans Kabel hänge. Nachteil: die Blitzer-App braucht Bluetooth um den Warnton zu senden, dann lass ich den Warnton eben nur über den Handy-Lautsprecher laufen.

Zitat:

@Beichtvater schrieb am 29. Dezember 2020 um 12:45:07 Uhr:

(.....)

Navi desorientiert sollte allerhöchstens vorkommen, wenn du in der Tiefgarage parkst und dann raus in (enge) Straßenschluchten raus fährst und der GPS-Empfänger weiß noch nicht, wo er ist. Auch braucht er je nach Funksituation seine Zeit, wenn er lange Zeit ausgeschaltet war, um die wichtigen Almanach-Daten zu aktualisieren. Für diese braucht er aber erst einmal guten Satellitenempfang. Der Almanach wichtig für das schnellere Auffinden der empfangbaren Satelliten. Bei freier Sicht nach dem Einschalten ist das (fast) unerheblich, bei erst Tiefgarage und dann abgeschattete Strassenschlucht jedoch schon hier und da ein Problem, welches aber nichts mit der Batterie zu tun hat sondern mit dem Mechanismus GPS.

Daher dazu die Frage: Ist diese "Orientierungslosigkeit" schon von Anfang an gewesen?

Hallo @Beichtvater

ich möchte zu Deinen Ausführungen bezgl GPS TTFF (Time To First Fix) nochmal folgendes hinzufügen.

Empfang der kompletten Almanach Daten (vorrausblickende Bahndaten des Satelliten) eines Sateliten dauert wegen Datenmenge und Übertragungsgeschwindigkeit ( ich meine 50bit/s) ca 12 Min. Dabei sind die Daten wenig genau aber lange gültig. (Ca 1 Woche)

Zusätzlich senden die Satelliten noch die sehr genauen aktuellen Positions, Bahn und Korrekturdatendaten in den“ Ephemeriden“ deren Datenmenge klein, genau aber eben auch nur kurz gültig sind.

Heute werden meist zumindest die „lange“ gültigen Almanachdaten (wo ist der Satellit in bspw. ungefähr in 2 Stunden oder 2 Tagen) im Empfänger gespeichert und/oder mithilfe des Mobilfunknetz die Almanachdaten schnell ins Navi übertragen. (aGPS )

Über eine erste, schnelle Ortung in Mobilfunkzellen wird weiter der grobe Standort des GPS Empfängers auf dem Land schnell bestimmt und dem Navi mitgeteilt. In der Stadt nutzt man mittlerweile auch die Daten von bekannten WLAN Netzen die an die GPS Empfänger übertragen werden dazu die Zeit des TTFF (TimeToFirstFix) zu minimieren, wenn man bspw nach längerer Standzeit (1Tag oder länger) aus der Tiefgarage kommt. Das dauert dann meist nur noch wenige „zehnSekunden“.

Nichts für ungut, ich wollte dich nicht „verbessern“oder „Klookschieten“, einfach nur ergänzen. Hatte ich einfach bei diesem Mist-Wetter hier oben, „Bock dazu“ ;-))

Hatte mich mal in „langweiligen“ Nachtschichten mit diesem faszinierenden System länger beschäftigt.

Man sieht auch hier werden alle Register gezogen und die vorhandenen, möglichen Datenkanäle intelligent genutzt.

Und alles, in der Nutzung, weitgehend ohne Kosten und im stillen weiterentwickelt. Beispielhaft wie es auch gehen kann.

Also, um den Bezug hierher wieder herzustellen, selbst nach 1 Jahr in der Tiefgarage sollte ein modernes Navi innerhalb ganz kurzer Zeit wieder wissen „wo es ist“. Die Technik macht’s möglich. ;-))

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