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"Versottet" ein Motor??

Themenstarteram 29. Mai 2014 um 18:29

Mein Kleinwagen ist ein typisches Kurzstreckenfahrzeug.

Täglich 6km zur Arbeit, abends wieder zurück, ein paar Einkaufsfahrten und das Kind zur Kita....so sieht im Prinzip das Fahrprofil aus. Dabei kommen ich, übertrieben gesagt, nur selten über den dritten Gang hinaus.

Fahre ich nun mal eine längere Strecke zB über die BAB, fühlt sich das Auto die erste Zeit ziemlich zäh an, es dauert eine gefühlte Ewigkeit bis man so um die 130, 140 km/h erreicht hat. Ich hab dabei dass Gefühl dass sich das alles nach 30, 40 Autobahnkilometern bessert. Er beschleunigt besser und erreicht auch spielend seine Höchstgeschwindigkeit.

Nun meine Frage: Subjektives Empfinden oder "brennt" sich Motor und Abgasanlage frei und der Wagen läuft wieder besser?

Was meint ihr?

Beste Antwort im Thema

Ich denke mal, du wärst der ideale Elektroauto-Fahrer. Genau für solche Konstellationen wurde das E-Auto entwickelt.

Es wird wohl , wie so oft, eine reine Geldfrage sein. Wer hat schon die nötige Geldmenge über, um sich mal schnell ein anderes Auto zu kaufen ?

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Ich weiss nicht genau wie lange es dauert bis der Auspuff sich zusetzt, macht er aber Fahrzeug wurde vom Vorbesitzer max mit 80 Km/h gefahren. Ich habe ihn dann über mehrere Km getreten, sprich 80 im Dritten Gang. Irgendwann nach ca. 30 Km ein Ruck, schwarze Ruß Wolke (Benziner) und das Fahrzeug beschleunigte.

--Menschen die keine Bewegung machen --werden träge, Fett und haben eine höhere Sterblichkeitsrate.

--Und ein Motor der NICHT seiner Bestimmung nach behandelt wird, hat ein ähnliches Schicksal--------

 

Dieser Vergleich hinkt nicht!

am 29. Mai 2014 um 21:16

Du mußt öfter und länger auf die Autobahn. Damit er Temperatur kriegt. Dann wird er Motor wieder frei.

am 29. Mai 2014 um 21:45

Zitat:

Original geschrieben von herbertatom

--Menschen die keine Bewegung machen --werden träge, Fett und haben eine höhere Sterblichkeitsrate.

--Und ein Motor der NICHT seiner Bestimmung nach behandelt wird, hat ein ähnliches Schicksal--------

 

Dieser Vergleich hinkt nicht!

Was genau ist die Bestimmung eines Motors? Steht sowas im Handbuch? Oder lernt man es in der Fahrschulde? :D

Es ist allerdings korrekt, dass man Fahrzeuge generell hin und wieder "belasten" sollte. Ist ja allgemein bekannt, dass ausschließliche Kurzstrecken die Haltbarkeit nicht unbedingt verlängern.

Leider erzählt das keiner beim Verkauf des Wagens dem Kunden.

Hallo.

Wenn Du mit dem Wagen selten eine längere Strecke fährst solltest Du dem Motor geschätzte 30 min Zeit zum durch wärmen geben bevor Du ihm hohe Drehzahlen zumutest. Alles andere wäre nach viel Kurzstrecke noch Verschleiß fördernder. Dein subjektiver Eindruck täuscht nicht. Für Kurzstreckenfahrerei ist, gerade mit dem geringen Ölvorrat, sehr gutes Motorenöl und vor allem ein jährlicher Wechsel im Frühjahr zu empfehlen.

am 30. Mai 2014 um 3:21

Bei einer langsamen Fahrweise versotten höchstens Zweitaktmotoren, Viertakter tun das eher, wenn sie nie richtig warm werden.

Zitat:

Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb

Viertakter tun das eher, wenn sie nie richtig warm werden.

Das ist ja das Prob beim TE. Er fährt früh und abends gerademal 6km. Gelegentlich dazwischen ein paar Einkäufe. Da könnte man schon annehmen, dass der Motor nie richtig warm wird.

Ich seh da aber noch, dass auch die Abgasanlage durch Rost leiden wird bzw. es eh schon tut. Bei solch geringen Fahrleistungen verschwindet nie die Feuchtigkeit. Und mit der verbliebenen Feuchtigkeit bleiben auch kleinere Partikel kleben.

Dem erhöhten Verschleiss an den bewedlichen Teilen des Motors kann man mit kürzeren Ölwechselintervallen etwas entgegenwirken.

Dass er die ersten km auf der Autobahn träge wirkt, ist also für seine Verhältnisse nicht unnormal.

Themenstarteram 30. Mai 2014 um 9:01

Dass die regelmäßigen Ölwechsel wichtig sind, ist mir klar, darauf achte ich besonders. Hohe Drehzahlen meide ich auf dem kurzen Stück sowieso. Ich weiß dass mein Fahrprofil nicht günstig ist aber was soll man machen hier auf dem Land. Deshalb versuche ich, das Auto so gut wie es geht zu warten, damit sich der Schaden in Grenzen hält. Klar, der Auspuffendtopf ist schon eher mal dran als bei Langstreckenläufern aber das ist wohl kaum zu vermeiden.

Übrigens und nur nebenbei bin ich trotz der Kurzstrecke mit dem Spritverbrauch ganz zufrieden. Der kleine Panda (1,2er 60PS) läuft in unserer Mittelgebirgsregion mit 5,9-6,4l/100km, obwohl die Motorentechnik nun längst nicht der aktuellen "Eco Blue Efficency Downsizing"- Technik und wie es alles heißt, entspricht.

Ich denke mal, du wärst der ideale Elektroauto-Fahrer. Genau für solche Konstellationen wurde das E-Auto entwickelt.

Es wird wohl , wie so oft, eine reine Geldfrage sein. Wer hat schon die nötige Geldmenge über, um sich mal schnell ein anderes Auto zu kaufen ?

Themenstarteram 30. Mai 2014 um 9:35

Zitat:

Original geschrieben von Gleiterfahrer

Ich denke mal, du wärst der ideale Elektroauto-Fahrer. Genau für solche Konstellationen wurde das E-Auto entwickelt.

Es wird wohl , wie so oft, eine reine Geldfrage sein. Wer hat schon die nötige Geldmenge über, um sich mal schnell ein anderes Auto zu kaufen ?

Genau.

Der Panda ist als 2009er ja nun noch nicht so alt.

Ich hab mich trotzdem mal mit der Thematik Elektroauto beschäftigt, mit dem Ergebnis - es ist zu teuer und zu unpraktisch.

Wenn ich mir mal den Renault ZOE ansehe, der kostet neu schon das doppelte eines aktuellen Pandas, gebrauchte Pandas vergleichbar mit meinem bekommst Du 5 Stück für den Preis.

Dann wäre noch die Batteriemiete die teurer ist als das, was ich monatlich an der Tankstelle für Benzin ausgebe.

Und die Rechweite. Klar, in 80% der Fälle reicht die aus aber dann hab ich 2, 3x im Monat ne längere Strecke zu fahren, dann hakts schon aus.

Es ist keine echte Alternative. Für den Mehrpreis kann ich viel Öl und Endtöpfe kaufen. :)

 

am 30. Mai 2014 um 11:18

Du sprichst genau das an, was aktuell das Problem bei den Elektrofahrzeugen ist.

Für den Kunden ist es (noch nicht) wirtschaftlich. Hier müssen selbst den treuesten Befürwortern dei Argumente ausgehen.

am 30. Mai 2014 um 12:19

Zitat:

Original geschrieben von Sebnitzer

Dass die regelmäßigen Ölwechsel wichtig sind, ist mir klar, darauf achte ich besonders. Hohe Drehzahlen meide ich auf dem kurzen Stück sowieso. Ich weiß dass mein Fahrprofil nicht günstig ist aber was soll man machen hier auf dem Land. Deshalb versuche ich, das Auto so gut wie es geht zu warten, damit sich der Schaden in Grenzen hält. Klar, der Auspuffendtopf ist schon eher mal dran als bei Langstreckenläufern aber das ist wohl kaum zu vermeiden.

Übrigens und nur nebenbei bin ich trotz der Kurzstrecke mit dem Spritverbrauch ganz zufrieden. Der kleine Panda (1,2er 60PS) läuft in unserer Mittelgebirgsregion mit 5,9-6,4l/100km, obwohl die Motorentechnik nun längst nicht der aktuellen "Eco Blue Efficency Downsizing"- Technik und wie es alles heißt, entspricht.

Dieser Motor ist extrem effizient! Ich bin den Panda mal im Urlaub zwei Wochen lang gefahren, mit genau dem gleichen Motor. Beim sanften Gleiten auf der Landstraße an der Küste entlang mit etwa Tempo 80 zeigte mir der BC unglaublich niedrige 3.7 l / 100 km an. Das sind schon fast Dieselwerte und kein neuzeitlicher Ottomotor würde sparsamer sein. Grund ist wohl das Spargetriebe, das dem Motor niedrige Drehzahlen erlaubt.

Was man zur Motorschonung machen könnte: Standheizung verbauen! Dadurch entfällt die verbrauchs, - und verschleißintentsive Kaltstartphase und Du musst im Winter nie mehr Eis kratzen. Ich hatte eine damals im Ford Ka (von Eberspächer), hat mich 698 EUR gekostet und war Luxus pur. Wenn die auch in mein jetziges Auto passen würde, hätte ich die schon lange drin.

Es gibt auch vorwärmungen über Haus Strom, Motor hat dann eine Temperatur von ca. 40 Grad.

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