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"Firmenwagen" Geldwerter Vorteil

Themenstarteram 9. Mai 2017 um 19:06

Guten Tag,

ich hoffe ihr könnt mir evtl weiter helfen :)

Und zwar geht's um folgendes - Bin Azubi zum Informatiker und mein Chef überlässt mir jetzt nen Firmenwagen - Leasing - bei B&K gibt's/gabs das Blackbelt Angebot für nen 120i für 219€ inkl MwSt - mit SA sind wir jetzt bei 231 - kommt erst Juli :D

Direkt erste Frage:

Wird vom Bruttolistenpreis 32k ausgegangen oder werden die Felgen (konnte man nicht abwählen) mit eingerechnet also dann 35k ca

Aktuell bekomm ich 600Brutto ab August 700 - ja recht wenig, dafür bekomm ich aber auch andere Materialien gestellt die ich auch Privat nutzen kann - u.a. halt auch das Auto - was in jedem Fall günstiger kommt als mein jetziger E420 :D

Jetzt habe ich ein paar Fragen

Mein Arbeitsweg beträgt (laut Google Maps xD) 7,7km - kommen ja bei den 1% nochmal drauf :/ + Privat nochmal so 2-3tkm /Jahr - da lohnt sich ja schon die 1% Regel, das ist mir klar.

Des weiteren zahle ich ca 100€ zu (senkt ja die 1% Regel ein bissl)

Laut Nettolohn.de Firmenwagen Rechner ausgehend von 35000 blieben mir dann Netto knapp 310€.

 

Jetzt ist meine Frage, gibt es Alternativen - hab z.B gelesen man könnte als "Unterleasing" die 1% Regel z.B "umgehen" https://www.bundesanzeiger-verlag.de/.../...rag-abschliesst-15574.html

Vll wisst ihr ja noch was :)

Danke schonmal

Beste Antwort im Thema

Jepp, uch finde das auch seltsam. Wenn einem Azubi etwas hilft, dann ist es mehr Geld.

Ein Firmenwagen bei gerade mal max. 3tkm rein privaten Fahrten halte ich für völligen Blödsinn, insb. bei einer Zuzahlung und der Übernahme von Spritkosten für private Fahrten. Dazu kommen gerade mal 8*2*200=3200km Arbeitsweg (plus Berufsschule), insgesamt gerade mal 10.000 km im Jahr.

Wenn der Arbeitgeber die Kosten des Firmenwagens mal auf den Bruttolohn drauf packen würde, dann würde man plötzlich einen Lohn von 1200 Euro sehen und das würde sicher eher weiterhelfen. Dann würde man den E420 einfach weiterfahren und wäre nicht plötzlich sehr eng an einen Arbeitgeber gebunden.

Ich würde da sehr lange drüber nachdenken.

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17 Antworten
am 9. Mai 2017 um 20:42

Erste Frage:

Der Listenpreis ist immer das was laut Liste fällig wird. Wenn da entsprechende Felgen dabei sind, dann sind es die 35k ... die 32k ohne Felgen ist ja nur ein "Hätte, Wäre, Wenn". Kannst ja auch nicht daherkommen und sagen, das Lenkrad ließ sich nicht abwählen, hätte ich aber gerne, also setzen wir nur 31k an ...

Ansonsten zahlst du auf den geldwerten Vorteil sicher kaum Steuern bei dem Verdienst, aber die Sozialversicherung schlägt mit rund 20% zu.

Was hast du heute netto? (ausgehend von 600€ brutto):

Ich schätze was um die 400-450€?

Da kommen dann 350€ plus ein bisschen was für den Arbeitsweg = 400€ drauf, das macht nur für die Sozialversicherungen 80€ weniger netto. Und ein etwas Steuer kommt dann auch noch drauf.

Daher halte ich das Rechnerergebnis für plausibel.

Insgesamt ist das extrem wenig, was du abdrücken müsstest für das Auto, aber bei dem Verdienst, absolut nicht stemmbar.

Oder anders gesagt, das wird klar weniger kosten als ein alter E420, aber um das finanziell stemmen zu können, brauchst du Unterstützung (ich vermute mal, dass du die hast).

Noch weniger zu zahlen halte ich für ausgeschlossen. Azubi und fester Dienstwagen ist eh so eine Geschichte.

Themenstarteram 10. Mai 2017 um 0:25

Ja aktuell sinds knapp 490 netto

wobei bis das Auto da ist gibt's dann 700 (ab August) was dann so bei 100€ ZZ in ca 380 Netto inkl Auto (laut Rechner) ergeben würden.

Und finanzielle Hilfe joa, hab n Polster aber aktuell reichts auch aus - komme übern Monat :D (als ich mir den Benz geholt hab sah es noch finanziell natürlich ganz anders aus xD)

Steuern müsste ich eig ja keine Zahlen (wo ich noch arbeiten war, standen erst bei knapp 1200 Brutto Steuern auf der Abrechnung und die waren zu vernachlässigen)

*Jetzt weiß ich auch woher du die 80€ nimmst :D - ohne Selbstbeteiligung wären es 100€ weniger Netto (laut Rechner)

Also ist das schon die "günstigste" Möglichkeit

Verstehe ich das jetzt richtig, Fahrten zur Arbeit und Berufsschule sind auch Privat Fahrten? - Also würde man mit Fahrtenbuch eig auch nicht viel sparen?, da das eig den Großteil meiner km ausmacht, Arbeit :)

PS: Das Firmenauto ist natürlich All Inclusive nur halt die ZZ.

Jupp, erkläre doch mal bitte dem geneigten Leser, was das für eine Geschichte ist.

Zum TE: ja, Fahrten zur Berufsschule, üBA etc. sind Privatfahrten. Liegt die Schule auf dem Arbeitsweg, vermindert sich sogar an den Schultagen der Weg Wohnung-Arbeitsstätte.

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 9. Mai 2017 um 20:42:37 Uhr:

Erste Frage:

Der Listenpreis ist immer das was laut Liste fällig wird. Wenn da entsprechende Felgen dabei sind, dann sind es die 35k ... die 32k ohne Felgen ist ja nur ein "Hätte, Wäre, Wenn". Kannst ja auch nicht daherkommen und sagen, das Lenkrad ließ sich nicht abwählen, hätte ich aber gerne, also setzen wir nur 31k an ...

.......

Noch weniger zu zahlen halte ich für ausgeschlossen. Azubi und fester Dienstwagen ist eh so eine Geschichte.

Themenstarteram 10. Mai 2017 um 8:11

Ja gut dann wird wohl die 1% Regelung am einfachsten sein.

Wollte mich halt erstmal erkundigen welche Möglichkeiten es gibt und was am sinnvollsten wäre

Wusste halt nicht ob das o.g. "Unterleasing" z.B möglich ist und sich überhaupt lohnt - auch Chefseitig natürlich :D

Auch gelesen habe ich von "Car Allowance" wobei ich da aber nicht viel drüber finden konnte.

z.B Wer ist dazu berechtigt

Wie viel - oder entscheidet das der Chef

Und wie weit wird das Abzugsmäßig geregelt.

In den ganzen Fahrtenbuch / 1 % Regelung Rechner Vergleichen wird ja nur auf die Steuern eingegangen, die mich aktuell ja recht wenig interessieren :D

Also mit dem einen Prozent ist quasi alles an Kosten abgedeckt. Ich erlaube meinen Leuten, dass sie auch im Urkaub tanken, da ich nicht daran glauben, dass jemand nach Marokko in Urlaub fährt, nur weil der Sprit bezahlt wird.

Der AG kann jedoch den Kreis der Fahrer einschränken, zB Familie, Lebensbefährtiin, er darf auch die Privat-km deckeln - in meinen Augen kontraproduktiv in Sachen Motivation.

Fahrzeug ist logischerweise VK versichert, SB zahlt das Unternehmen, in guten Unternehmen.

Themenstarteram 10. Mai 2017 um 9:00

Ja gut dann ist das bei dir ja noch schöner :) - Ich muss halt ZZ ( evtl lässt sich aber noch ne Übereinkunft mit Überstunden erzielen - statt diese auszuzahlen xD (bevorzugt er) und meinen eigenen Verbrauch muss ich auch selbst zahlen was VK SB angeht weiß ich noch gar nicht :D

Das klingt alles richtig gut, mach das!

Ähm.. Firmenwagen mit Zuzahlung und "eigenen Verbrauch selbst zahlen"?! Da klingeln bei mir normalerweise alle Alarmglocken, so etwas lohnt sich nur für einen - den Arbeitgeber.

Im Falle des extrem niedrigen Bruttolohns, da Azubi, mag das anders aussehen, da kann man halt nicht mehr so viel abziehen :) Ausgerechnet hast du es ja schon.

Ob man als Azubi eine neuen Firmenwagen mit 35k€ Listenpreis fahren muss - ich denke das passt nicht, aber auch das muss jeder selbst wissen.

Sag mir, warum das nicht passt? Ich habe bei der Frage von Jupp schon eingehakt, das hat der bestimmt übersehen.

Es gibt eine Ausnahme, wo es nicht passt: der 450-Euro-Job.

Jepp, uch finde das auch seltsam. Wenn einem Azubi etwas hilft, dann ist es mehr Geld.

Ein Firmenwagen bei gerade mal max. 3tkm rein privaten Fahrten halte ich für völligen Blödsinn, insb. bei einer Zuzahlung und der Übernahme von Spritkosten für private Fahrten. Dazu kommen gerade mal 8*2*200=3200km Arbeitsweg (plus Berufsschule), insgesamt gerade mal 10.000 km im Jahr.

Wenn der Arbeitgeber die Kosten des Firmenwagens mal auf den Bruttolohn drauf packen würde, dann würde man plötzlich einen Lohn von 1200 Euro sehen und das würde sicher eher weiterhelfen. Dann würde man den E420 einfach weiterfahren und wäre nicht plötzlich sehr eng an einen Arbeitgeber gebunden.

Ich würde da sehr lange drüber nachdenken.

Themenstarteram 14. Mai 2017 um 15:08

Rein rechnerisch kommt der firmenwagen mich auch so billiger aktuell bin ich so bei 100-150 sprit + steuern + versicherung + verschleis xD

Und klar n 35k auto muss nicht unbedingt sein Aber war auch n bissl Mein verdienst *hust * wollte nicht wieder runter auf 60ps etc denn dann hätte ich mir ja auch selbst n auto kaufen können was günstiger im unterhalt ist ;-)

 

Ps. Arbeitsweg und berufsschule Würde bezahlt, nur privat muss ich selbst zahlen (also eig auch net weils genau genommen ja nicht gross ins gewicht fällt ;))

Gut so. Erkläre dem Chef noch, dass er auf Zuzahlungen verzichten soll, dann hast Du alles richtig gemacht.

Mit Speck fängt man Mäuse!

am 14. Mai 2017 um 21:20

Zitat:

@wolfgear schrieb am 14. Mai 2017 um 00:10:12 Uhr:

Sag mir, warum das nicht passt? Ich habe bei der Frage von Jupp schon eingehakt, das hat der bestimmt übersehen.

Es gibt eine Ausnahme, wo es nicht passt: der 450-Euro-Job.

Hatte ich.

Ich meinte damit, dass ein Firmenwagen normalerweise auch einem betrieblichen Zweck dienen muss.

Das ist bei einem Azubi oft gar nicht so einfach darstellbar (womit ich aber auch nicht unmöglich sagen will).

Hier ging es wohl mehr darum, dass Verdienst und das was das Auto kostet, nicht zusammen passt. Auch das sagte ich ja schon, aber das ist ein anderer Aspekt (wenn auch nicht unwichtig).

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 14. Mai 2017 um 21:20:12 Uhr:

Zitat:

@wolfgear schrieb am 14. Mai 2017 um 00:10:12 Uhr:

Sag mir, warum das nicht passt? Ich habe bei der Frage von Jupp schon eingehakt, das hat der bestimmt übersehen.

Es gibt eine Ausnahme, wo es nicht passt: der 450-Euro-Job.

Hatte ich.

Ich meinte damit, dass ein Firmenwagen normalerweise auch einem betrieblichen Zweck dienen muss.

Das ist bei einem Azubi oft gar nicht so einfach darstellbar (womit ich aber auch nicht unmöglich sagen will).

Hier ging es wohl mehr darum, dass Verdienst und das was das Auto kostet, nicht zusammen passt. Auch das sagte ich ja schon, aber das ist ein anderer Aspekt (wenn auch nicht unwichtig).

Ein Arbeitgeber kann seinem Arbeitnehmer auch ein Auto zur Verfügung stellen, das ausschließlich privat genutzt wird. Keinesfalls muss "normalerweise auch ein betrieblicher Zweck" vorliegen. Auch schließt ein relativ geringer Verdienst eine Firmenwagenregelung nicht automatisch aus. Daher ist eine entsprechende Verhältnismäßigkeit nicht zwingend zu prüfen.

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