...der erste Schlagabtausch
so....und hier der erste Schlagabtausch, gespannt wie es weiter geht😛
und wie ich schon immer sage:..... wirkt das Ritter-Sport-Prinzip eines VW Touran jedenfalls - formulieren wir es sachte - ganz schön bieder oder doch der bekannte Schuhkarton,lach
Aber man merkt wenn es um Innovationen im Innenraumkonzept/Variabilität/Flexibilität geht ist Opel die erste Adresse.
Vans ohne Aber
Quelle: Auto Test
Tests des Monats – Premierentest: Neuer Opel Zafira Tourer gegen VW Touran
Opel hat den Touran geschrumpft - zumindest wirkt der VW neben dem 4,66 Meter langen Zafira Tourer auf einmal ganz schön eingelaufen. Ob Größe allein aber reicht, um VW die Krone abzuluchsen? Erster Vergleich der Vanstars
Erinnern Sie sich noch an Doktor Braun? Adretter Typ, runde Brille, lockiges Haar, Chefingenieur bei Opel? Genau, der, der in einem TV-Spot mal so eben den Zafira erfindet. Kompakte Abmessungen, dabei massig Platz und ein höchst flexibler Innenraum, der sich, ohne die Sitze auszubauen, binnen - Achtung Zitat - "drei Sekunden" von fünf auf sieben Plätze auffalten lässt. Beeindruckend am ersten Zafira war aber vielleicht gar nicht mal so sehr das Was, das Wie oder wie lange es tatsächlich dauerte, ihn umzustuhlen; was beeindruckte, war vor allem das Wann. Er kam kurz vor der Jahrtausendwende, im Jahr 1999, und damit zu einem Zeitpunkt, als man in Wolfsburg lieber über die gebührende Inszenierung eines Phaeton nachdachte als über neue Nischen unterhalb des Sharan.
Seither hat sich jedoch einiges getan. VWs Oberklasseabstecher steht heute zum Polo-Preis beim Fähnchenhändler, der Spätzünder Touran ist längst unangefochtener Primus im Segment, und statt sich auf sein ehemals einzigartiges Innenraumkonzept verlassen zu können, muss der Zafira inzwischen zusehen, dass er vor lauter Nachahmern selbst noch Luft bekommt. Von all den Scénics und Berlingos, mit denen er zuletzt um die Mittelfeldplätze in der Zulassungsstatistik rangeln musste, sollte er sich aber spätestens dann freigeschwommen haben, wenn Opel im Januar 2012 den dritten Zafira zu den Händlern rollt.
Denn anders als sein Vorgänger, dem man die Ideen des Urmodells einfach unter ein neues Blechkleid schraubte, wird die C-Baureihe wieder ein Generationssprung im Wortsinne sein. Allein schon beim Design, wo er als einer von ganz, ganz wenigen seiner Art mal wieder den Beweis erbringt, dass man praktisch sein kann, ohne gleich so auszusehen. Neben den bumerangförmigen Leuchteinheiten in der Frontmaske, der prägnanten Sicke in der Seitenlinie und der knickfreien Karosseriesilhouette wirkt das Ritter-Sport-Prinzip eines VW Touran jedenfalls - formulieren wir es sachte - ganz schön bieder. Doch ein Van ist eben nichts, in das man sich verliebt, mit einem Van wird man verheiratet. Von anhaltendem Nachwuchs, von Fuhrparkdisponenten, von künstlichen Hüftgelenken oder raumgreifenden Hobbys. Was zählt, sind - womit wir wieder beim Heiraten wären - in erster Linie die inneren Werte.
Und damit sich diese auch uneingeschränkt entfalten können, hat Opel beim Zafira noch mal ordentlich angebaut. 19 Zentimeter wächst der Neue in der Länge, 8 in der Breite. Einen Teil des Karosseriewachstums beanspruchen die gestiegenen Standards beim Fußgängerschutz, der Rest geht aufs Konto des Innenraums. Das Kofferraumvolumen liegt mit 710 bis maximal 1860 Litern 65 bzw. 40 Liter über dem des Vorgängers, die größtmögliche Ladefläche entspricht mit handgemessenen 1,86 m2 der Stellfläche von sechs Waschmaschinen. Zum Vergleich: Der VW schluckt zwar zwischen 695 und 1989 Liter, müsste für Maschine sechs aber noch mal gesondert los.
Bemerkenswert ist insbesondere jedoch die nochmals erweiterte Flexibilität. Sie basiert zwar nach wie vor auf dem Flex7-Sitzkonzept mit zwei Einzelsitzen in Reihe drei, die sich mit zwei Handgriffen ladebodenbündig flachlegen lassen, wurde konzeptionell aber ein bisschen umgekrempelt. Geändert hat man im Wesentlichen zwei Dinge: Zum einen ist für die 7-Sitzer-Konfiguration - im Gegensatz zu beiden Vorgängern - nun Aufpreis zu zahlen. Zum anderen zerteilte man die vormals durchgängige Rückbank in drei individuell verschieb- und faltbare Einzelsitze, die sich optional noch um eine sogenannte Lounge-Funktion ergänzen lassen. Dabei wird die Lehne des Mittelsitzes zur Armauflage, während die äußeren Sessel um je drei Zentimeter nach schräg hinten rutschen und somit den Schulterbereich für die Fondinsassen spürbar aufsäumen.
Überhaupt wirkt der Zafira nun um einiges luftiger als sein stellenweise doch etwas eng geschnittener Vorgänger. Im Klartext: Er ist nicht mehr nur ein Siebensitzer, er lässt sich auch als solcher nutzen. Die Testbesatzung, bestehend aus einem 1,86 Meter großen Fahrer, einem 1,90-Mittelmann und einer mit 1,68 Metern nicht übertrieben kleinen Freiwilligen in Reihe drei, hätte einer spontanen Spritztour jedenfalls protestlos zugestimmt.
Im Touran ist die Stimmung bei Vollbesetzung wegen des gedrungeneren Körperbaus nicht ganz so entspannt. Das hinterste Sitzduo taugt hier höchstens für Kinder, und auch im Fondbereich kann er nicht verschleiern, dass zum Opel einfach ein paar Zentimeter Radstand fehlen. Wirklich ebenbürtig ist er nur auf den vorderen Plätzen, wo VW die geringeren Abmessungen mit einem kompakteren und vor allem klarer gegliederten Armaturenträger kompensiert.
Gerade beim Innenraumkonzept merkt man jedoch, dass so ein Touran - umfangreiche Modellpflege hin oder her - nicht mehr das allerneueste Autos ist. Prinzipiell verfügt er zwar über dasselbe Layout mit zwei optionalen Klappsitzen im Ladeabteil und drei einzeln einstell-, umleg- und - im Gegensatz zum Opel - auch herausnehmbaren Einzelstühlen, doch wirkt deren Zusammenspiel insgesamt nicht ganz so ausgeklügelt. Nicht nur dass sie sich beim Umbauen phasenweise selbst im Weg rumstehen, vor allem lassen sie sich bisweilen nur mit hohem Kraftaufwand verrücken, während im Opel dafür in der Regel die Unterarmmuskulatur genügt. Hinzu kommen praktische Ausstattungsdetails, die VW derzeit noch nicht kontern kann. Darunter zum Beispiel ein Ladesystem mit Befestigungsschienen an der Kofferraumwand, der in den Heckstoßfänger integrierte Fahrradträger, der nun bis zu vier Drahtesel huckepacken kann, oder das FlexRail-System, das den Mittelkonsolenbereich mit diversen, auf unterschiedlichen Ebenen gelagerten Verstaumodulen möbliert.
Gefeilt wurde beim neuen Zafira aber nicht nur an der Ein-, sondern auch an der Ausrichtung. Tourer heißt er nun mit Nachnamen, was edel klingt und ihn vom Vorgänger abheben soll, den sie als stets siebensitzigen Family mittelfristig weiterbauen. Preisliche Unterschiede zwischen den Generationen gibt es überraschenderweise nicht. Beide starten bei 22 950 Euro und rangieren damit 1200 Euro über dem Touran. Wie viel vom Preisdefizit des Zafira Tourer ausstattungsbereinigt am Ende übrig bleibt, wird erst die vollständige Preisliste klären, aus der Opel bisher allerdings noch ein Geheimnis macht.
Bereits fest steht indes, dass VW antriebstechnisch die Nase vorn behält. Zwar verfügen die 1,4-Liter-Turbobenziner (120,140 PS) und die Zweiliter-CDTi des Zafira (110,130,165 PS) nun über Start-Stopp; Basics wie ein Doppelkupplungsgetriebe fehlen bislang jedoch ebenso wie ein Downsizingtriebwerk anstelle des welken 1. 8er-Einstiegsmotors. Vielversprechend liest sich indes der Steckbrief des künftigen Sparmodells ecoFLEX, das ebenfalls bereits auf der IAA debütiert. Es basiert auf dem 130-PS-Diesel und soll im Mittel mit 4,5 Litern auskommen, womit es den bis dato sparsamsten Touran um den entscheidenden Zehntelliter unterbieten würde.
Im Nachkommabereich endet auch der erste Schlagabtausch. Der neue Zafira ist teurer als sein Rivale von VW und technisch einen kleinen Schritt hinterher, sticht ihn mit dem flexibleren Inneren aber am Ende aus. Auch wenn er längst von der Bildfläche verschwunden ist: Gut gemacht, Doktor Braun.
FAZIT
Trotz seines satten Wachstums bleibt der Zafira Tourer beim maximalen Ladevolumen hinter dem VW zurück. Bei Variabilität, Bedien-und Sitzkomfort liegt er nun aber klar vorn. Den Ausschlag geben letztendlich zahlreiche Flexi-Optionen, die man bei VW derzeit nicht bekommen kann.
stefan.helmreich@auto-test.com
ERSTE FAHREINDRÜCKE
Bis zur Unkenntlichkeit mit Tarnfolie beklebt und innen mit dicken Tüchern verhängt, haben wir den Zafira am Polarkreis auf die Piste geschickt. Die ersten Fahreindrücke sind durchaus verheißungsvoll, hat Opel bei seinem neuen Van doch viel Wert auf Sportlichkeit gelegt. Der 1,4 Liter große Turbo-Direkteinspritzer mit 140 PS, der hier unter der Haube steckt, bringt den Zafira flott in Fahrt. Dabei wirkt das Auto handlich und leichtfüßig, obwohl es richtig groß geworden ist, einen höheren Schwerpunkt hat und sicher 1,6 Tonnen auf die Waage bringt. Die Fahrdynamik stimmt in jedem Fall, und dabei ist es erfreulich zu erfahren, dass die sportliche Auslegung des neuen Zafira, der Anfang 2012 seinen Marktstart feiert, nicht zulasten des Komforts geht.
Beste Antwort im Thema
so....und hier der erste Schlagabtausch, gespannt wie es weiter geht😛
und wie ich schon immer sage:..... wirkt das Ritter-Sport-Prinzip eines VW Touran jedenfalls - formulieren wir es sachte - ganz schön bieder oder doch der bekannte Schuhkarton,lach
Aber man merkt wenn es um Innovationen im Innenraumkonzept/Variabilität/Flexibilität geht ist Opel die erste Adresse.
Vans ohne Aber
Quelle: Auto Test
Tests des Monats – Premierentest: Neuer Opel Zafira Tourer gegen VW Touran
Opel hat den Touran geschrumpft - zumindest wirkt der VW neben dem 4,66 Meter langen Zafira Tourer auf einmal ganz schön eingelaufen. Ob Größe allein aber reicht, um VW die Krone abzuluchsen? Erster Vergleich der Vanstars
Erinnern Sie sich noch an Doktor Braun? Adretter Typ, runde Brille, lockiges Haar, Chefingenieur bei Opel? Genau, der, der in einem TV-Spot mal so eben den Zafira erfindet. Kompakte Abmessungen, dabei massig Platz und ein höchst flexibler Innenraum, der sich, ohne die Sitze auszubauen, binnen - Achtung Zitat - "drei Sekunden" von fünf auf sieben Plätze auffalten lässt. Beeindruckend am ersten Zafira war aber vielleicht gar nicht mal so sehr das Was, das Wie oder wie lange es tatsächlich dauerte, ihn umzustuhlen; was beeindruckte, war vor allem das Wann. Er kam kurz vor der Jahrtausendwende, im Jahr 1999, und damit zu einem Zeitpunkt, als man in Wolfsburg lieber über die gebührende Inszenierung eines Phaeton nachdachte als über neue Nischen unterhalb des Sharan.
Seither hat sich jedoch einiges getan. VWs Oberklasseabstecher steht heute zum Polo-Preis beim Fähnchenhändler, der Spätzünder Touran ist längst unangefochtener Primus im Segment, und statt sich auf sein ehemals einzigartiges Innenraumkonzept verlassen zu können, muss der Zafira inzwischen zusehen, dass er vor lauter Nachahmern selbst noch Luft bekommt. Von all den Scénics und Berlingos, mit denen er zuletzt um die Mittelfeldplätze in der Zulassungsstatistik rangeln musste, sollte er sich aber spätestens dann freigeschwommen haben, wenn Opel im Januar 2012 den dritten Zafira zu den Händlern rollt.
Denn anders als sein Vorgänger, dem man die Ideen des Urmodells einfach unter ein neues Blechkleid schraubte, wird die C-Baureihe wieder ein Generationssprung im Wortsinne sein. Allein schon beim Design, wo er als einer von ganz, ganz wenigen seiner Art mal wieder den Beweis erbringt, dass man praktisch sein kann, ohne gleich so auszusehen. Neben den bumerangförmigen Leuchteinheiten in der Frontmaske, der prägnanten Sicke in der Seitenlinie und der knickfreien Karosseriesilhouette wirkt das Ritter-Sport-Prinzip eines VW Touran jedenfalls - formulieren wir es sachte - ganz schön bieder. Doch ein Van ist eben nichts, in das man sich verliebt, mit einem Van wird man verheiratet. Von anhaltendem Nachwuchs, von Fuhrparkdisponenten, von künstlichen Hüftgelenken oder raumgreifenden Hobbys. Was zählt, sind - womit wir wieder beim Heiraten wären - in erster Linie die inneren Werte.
Und damit sich diese auch uneingeschränkt entfalten können, hat Opel beim Zafira noch mal ordentlich angebaut. 19 Zentimeter wächst der Neue in der Länge, 8 in der Breite. Einen Teil des Karosseriewachstums beanspruchen die gestiegenen Standards beim Fußgängerschutz, der Rest geht aufs Konto des Innenraums. Das Kofferraumvolumen liegt mit 710 bis maximal 1860 Litern 65 bzw. 40 Liter über dem des Vorgängers, die größtmögliche Ladefläche entspricht mit handgemessenen 1,86 m2 der Stellfläche von sechs Waschmaschinen. Zum Vergleich: Der VW schluckt zwar zwischen 695 und 1989 Liter, müsste für Maschine sechs aber noch mal gesondert los.
Bemerkenswert ist insbesondere jedoch die nochmals erweiterte Flexibilität. Sie basiert zwar nach wie vor auf dem Flex7-Sitzkonzept mit zwei Einzelsitzen in Reihe drei, die sich mit zwei Handgriffen ladebodenbündig flachlegen lassen, wurde konzeptionell aber ein bisschen umgekrempelt. Geändert hat man im Wesentlichen zwei Dinge: Zum einen ist für die 7-Sitzer-Konfiguration - im Gegensatz zu beiden Vorgängern - nun Aufpreis zu zahlen. Zum anderen zerteilte man die vormals durchgängige Rückbank in drei individuell verschieb- und faltbare Einzelsitze, die sich optional noch um eine sogenannte Lounge-Funktion ergänzen lassen. Dabei wird die Lehne des Mittelsitzes zur Armauflage, während die äußeren Sessel um je drei Zentimeter nach schräg hinten rutschen und somit den Schulterbereich für die Fondinsassen spürbar aufsäumen.
Überhaupt wirkt der Zafira nun um einiges luftiger als sein stellenweise doch etwas eng geschnittener Vorgänger. Im Klartext: Er ist nicht mehr nur ein Siebensitzer, er lässt sich auch als solcher nutzen. Die Testbesatzung, bestehend aus einem 1,86 Meter großen Fahrer, einem 1,90-Mittelmann und einer mit 1,68 Metern nicht übertrieben kleinen Freiwilligen in Reihe drei, hätte einer spontanen Spritztour jedenfalls protestlos zugestimmt.
Im Touran ist die Stimmung bei Vollbesetzung wegen des gedrungeneren Körperbaus nicht ganz so entspannt. Das hinterste Sitzduo taugt hier höchstens für Kinder, und auch im Fondbereich kann er nicht verschleiern, dass zum Opel einfach ein paar Zentimeter Radstand fehlen. Wirklich ebenbürtig ist er nur auf den vorderen Plätzen, wo VW die geringeren Abmessungen mit einem kompakteren und vor allem klarer gegliederten Armaturenträger kompensiert.
Gerade beim Innenraumkonzept merkt man jedoch, dass so ein Touran - umfangreiche Modellpflege hin oder her - nicht mehr das allerneueste Autos ist. Prinzipiell verfügt er zwar über dasselbe Layout mit zwei optionalen Klappsitzen im Ladeabteil und drei einzeln einstell-, umleg- und - im Gegensatz zum Opel - auch herausnehmbaren Einzelstühlen, doch wirkt deren Zusammenspiel insgesamt nicht ganz so ausgeklügelt. Nicht nur dass sie sich beim Umbauen phasenweise selbst im Weg rumstehen, vor allem lassen sie sich bisweilen nur mit hohem Kraftaufwand verrücken, während im Opel dafür in der Regel die Unterarmmuskulatur genügt. Hinzu kommen praktische Ausstattungsdetails, die VW derzeit noch nicht kontern kann. Darunter zum Beispiel ein Ladesystem mit Befestigungsschienen an der Kofferraumwand, der in den Heckstoßfänger integrierte Fahrradträger, der nun bis zu vier Drahtesel huckepacken kann, oder das FlexRail-System, das den Mittelkonsolenbereich mit diversen, auf unterschiedlichen Ebenen gelagerten Verstaumodulen möbliert.
Gefeilt wurde beim neuen Zafira aber nicht nur an der Ein-, sondern auch an der Ausrichtung. Tourer heißt er nun mit Nachnamen, was edel klingt und ihn vom Vorgänger abheben soll, den sie als stets siebensitzigen Family mittelfristig weiterbauen. Preisliche Unterschiede zwischen den Generationen gibt es überraschenderweise nicht. Beide starten bei 22 950 Euro und rangieren damit 1200 Euro über dem Touran. Wie viel vom Preisdefizit des Zafira Tourer ausstattungsbereinigt am Ende übrig bleibt, wird erst die vollständige Preisliste klären, aus der Opel bisher allerdings noch ein Geheimnis macht.
Bereits fest steht indes, dass VW antriebstechnisch die Nase vorn behält. Zwar verfügen die 1,4-Liter-Turbobenziner (120,140 PS) und die Zweiliter-CDTi des Zafira (110,130,165 PS) nun über Start-Stopp; Basics wie ein Doppelkupplungsgetriebe fehlen bislang jedoch ebenso wie ein Downsizingtriebwerk anstelle des welken 1. 8er-Einstiegsmotors. Vielversprechend liest sich indes der Steckbrief des künftigen Sparmodells ecoFLEX, das ebenfalls bereits auf der IAA debütiert. Es basiert auf dem 130-PS-Diesel und soll im Mittel mit 4,5 Litern auskommen, womit es den bis dato sparsamsten Touran um den entscheidenden Zehntelliter unterbieten würde.
Im Nachkommabereich endet auch der erste Schlagabtausch. Der neue Zafira ist teurer als sein Rivale von VW und technisch einen kleinen Schritt hinterher, sticht ihn mit dem flexibleren Inneren aber am Ende aus. Auch wenn er längst von der Bildfläche verschwunden ist: Gut gemacht, Doktor Braun.
FAZIT
Trotz seines satten Wachstums bleibt der Zafira Tourer beim maximalen Ladevolumen hinter dem VW zurück. Bei Variabilität, Bedien-und Sitzkomfort liegt er nun aber klar vorn. Den Ausschlag geben letztendlich zahlreiche Flexi-Optionen, die man bei VW derzeit nicht bekommen kann.
stefan.helmreich@auto-test.com
ERSTE FAHREINDRÜCKE
Bis zur Unkenntlichkeit mit Tarnfolie beklebt und innen mit dicken Tüchern verhängt, haben wir den Zafira am Polarkreis auf die Piste geschickt. Die ersten Fahreindrücke sind durchaus verheißungsvoll, hat Opel bei seinem neuen Van doch viel Wert auf Sportlichkeit gelegt. Der 1,4 Liter große Turbo-Direkteinspritzer mit 140 PS, der hier unter der Haube steckt, bringt den Zafira flott in Fahrt. Dabei wirkt das Auto handlich und leichtfüßig, obwohl es richtig groß geworden ist, einen höheren Schwerpunkt hat und sicher 1,6 Tonnen auf die Waage bringt. Die Fahrdynamik stimmt in jedem Fall, und dabei ist es erfreulich zu erfahren, dass die sportliche Auslegung des neuen Zafira, der Anfang 2012 seinen Marktstart feiert, nicht zulasten des Komforts geht.
1411 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von ZafiC
Vor allem wenn wir mal die Benziner betrachten wurden...
Das Design der Benziner?
Ja und nein : hatte nicht Marco gesagt "Besser ist es wenn jeder vollständig über diese oder jene Lösung berichtet" ?
Ich meinte nur, es werden immer wieder die verschiedenste Eigenschaften der Diesel diskutiert und verglichen, und über die Benziner hört man gar nichts.
Und in die Auto-Dööf Zeitschriften-Vergleiche werden auch nur die Diesel ausprobiert.
Demnach wäre einen ausgewogenen Schlagabtausch zu verschiedene Eigneschaften der Benziber durchaus eine Beeicherung für alle, mituneter über das Design, wenn man sowas bei Motoren sinnvoll vergleichen kann.
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Zitat:
Original geschrieben von ZafiC
Ja und nein : hatte nicht Marco gesagt "Besser ist es wenn jeder vollständig über diese oder jene Lösung berichtet" ?
Ich meinte nur, es werden immer wieder die verschiedenste Eigenschaften der Diesel diskutiert und verglichen, und über die Benziner hört man gar nichts.
Und in die Auto-Dööf Zeitschriften-Vergleiche werden auch nur die Diesel ausprobiert.Demnach wäre einen ausgewogenen Schlagabtausch zu verschiedene Eigneschaften der Benziber durchaus eine Beeicherung für alle, mituneter über das Design, wenn man sowas bei Motoren sinnvoll vergleichen kann.
Hat er!!😁
Zitat:
Original geschrieben von passat32
na wieso, er berichtigt den Müll, der hier teils verzettelt wird. Wenn hier irgendwer behauptet, die RCD/RNS-Varianten bei VW wären nicht vollintegriert, dann ist das einfach UNWAHR und gehört berichtigt.Über die Einbauposition kann man sich sicherlich streiten und den mangelnden Diebstahlschutz dadurch sicherlich auch. Die Frage ist, ob bei bleibender Marken- und Modellpräsenz von VW die Diebstahlraten sooo deutlich geringer wären, wenn man weitere Blenden ausbauen müsste um ein Radio zu klauen. Letztlich lässt sich ein Insignia-Radio auch ausbauen und klauen, dafür muss halt mehr ausgebaut werden und der Grad der Verwüstung und Zerstörung ist damit sicherlich deutlich größer.
bei Opel stecke ich noch nicht so im Detail, bei BMW aber ist es z.B. extrem aufwändig die Dinger zu klauen weil jede Menge Teilkomponenten davon überall im Auto stecken und so bald du eines in Betrieb nehmen möchtest musst du die "Firmware" des Autos umkonfigurieren. Steckt dann so ein Auto am Diagnosegerät in einer BMW Werkstatt macht es Tatütata.... das ist integration. Daher geht dort der Diebstahl auch gegen Null.
Wie weit das VW Geraffel after market ist kannst du schön hier sehen:
http://www.acvgmbh.de/shop3/
dort findest du die identischen Blenden wie sie z.B. im Truthahn verbaut sind (schaue dir einmal die 1Din Blende mit Ablagefach an).
lg
Peter
Zitat:
Original geschrieben von pfirschau
Wie weit das VW Geraffel after market ist kannst du schön hier sehen:http://www.acvgmbh.de/shop3/
dort findest du die identischen Blenden wie sie z.B. im Truthahn verbaut sind (schaue dir einmal die 1Din Blende mit Ablagefach an).
Nur weil es Fremdanbieter gibt, die passende Blenden anbieten, um im 1-DIN-Schacht oder 2-DIN-Schacht andere Geräte zu verbauen als das original verbaute, sind die Werksgeräte, also RNS 315 und RNS 510 keineswegs after market Produkte.
Wenn es danach ginge, wären ja auch die Opel-Lösungen after market Produkte: http://shop.audiosysteme.net/product_info.php?...
Warum Du die VW-Geräte abwertend mit "Geraffel" bezeichnest, verstehe ich nicht. Das ist weder sachlich noch fördert es einen freundlichen Umgangston.
Zitat:
Original geschrieben von Maxjonimus
Nur weil es Fremdanbieter gibt, die passende Blenden anbieten, um im 1-DIN-Schacht oder 2-DIN-Schacht andere Geräte zu verbauen als das original verbaute, sind die Werksgeräte, also RNS 315 und RNS 510 keineswegs after market Produkte.Zitat:
Original geschrieben von pfirschau
Wie weit das VW Geraffel after market ist kannst du schön hier sehen:http://www.acvgmbh.de/shop3/
dort findest du die identischen Blenden wie sie z.B. im Truthahn verbaut sind (schaue dir einmal die 1Din Blende mit Ablagefach an).
Wenn es danach ginge, wären ja auch die Opel-Lösungen after market Produkte: http://shop.audiosysteme.net/product_info.php?...
Warum Du die VW-Geräte abwertend mit "Geraffel" bezeichnest, verstehe ich nicht. Das ist weder sachlich noch fördert es einen freundlichen Umgangston.
Ich kann Dir hier nur recht geben. Da auch schon in der Entwicklung des RNS510 mitgearbeitet habe kann ich auch sagen daß es auf keinen Fall ein Aftermarket Gerät ist. Und Geraffel würde ich dazu erst recht nicht sagen. Als das RNS510 herausgekommen ist hat es mehr gekonnt und war leistungsfähiger als die meisten anderen Geräte die auf dem Markt erhältlich waren. Sogar das damalige BMW Gerät war in vielen Dingen schlechter, obwohl es teuerer war.
als das erste 510 auf den Markt kam war es erst einmal zwecks Firmware unbrauchbar. Nach dem ersten Update hat es dann wenigstens gemacht wozu es gebaut wurde.....
lg
Peter
Zitat:
Original geschrieben von pfirschau
als das erste 510 auf den Markt kam war es erst einmal zwecks Firmware unbrauchbar. Nach dem ersten Update hat es dann wenigstens gemacht wozu es gebaut wurde.....lg
Peter
Das war das Problem daß die Entwicklungszeit für den Umfang sehr gering war. Ich kann mich noch gut daran erinnern was wir für einen Streß in der Firma gehabt haben als die SW immer kurz davor war zum Kunden zu gehen.
Der 2. Schlagabtausch (-thread) ist ja leider zugemacht worden,
sonst hätte ich dort passenderweise mal fortgesetzt/nachgehakt !(!)
http://www.autozeitung.de/.../gesamtbewertung
Wieso sind denn die Werkstattkosten so unterschiedlich (weiß da jemand um entscheidende Details) ?
"..Dafür sind niedrige Werkstatt-Kosten – 348 Euro pro Jahr – traditionell eine VW-Domäne. Für Wartung und übliche Verschleißteile schätzt der ADAC den Opel Zafira Tourer dagegen auf happige 650 Euro pro Jahr..."
Bzw. die Garantie bringt auch (10) Punkteabwertung.
Ok, die sog. "lebenslange" ist ja nicht mehr aber was ist jetzt soviel schlechter als das übliche der/des Anderen ?!?
Zitat:
Original geschrieben von flex-didi
"..Dafür sind niedrige Werkstatt-Kosten – 348 Euro pro Jahr – traditionell eine VW-Domäne. Für Wartung und übliche Verschleißteile schätzt der ADAC den Opel Zafira Tourer dagegen auf happige 650 Euro pro Jahr..."
Schreib doch mal den ADAC an, ob diese Aussagen belegbar sind, oder es sich um Aussagen handelt, die der ADAC selbst gar nicht getätigt hat... 300 € Unterschied - da muss ich ernsthaft lachen.... oder es geht jedes Jahr ein Teil kaputt 😁
Zitat:
Original geschrieben von Feivel88
Schreib doch mal den ADAC an, ob diese Aussagen belegbar sind, oder es sich um Aussagen handelt, die der ADAC selbst gar nicht getätigt hat... 300 € Unterschied - da muss ich ernsthaft lachen.... oder es geht jedes Jahr ein Teil kaputt 😁Zitat:
Original geschrieben von flex-didi
"..Dafür sind niedrige Werkstatt-Kosten – 348 Euro pro Jahr – traditionell eine VW-Domäne. Für Wartung und übliche Verschleißteile schätzt der ADAC den Opel Zafira Tourer dagegen auf happige 650 Euro pro Jahr..."
VW hat i.d.R. längere Wartungsintervalle als Opel, bei mittlerweile vergleichbaren Preisen für die Durchsichten. So kommt es, dass über die beobachtete Nutzungsdauer (beim ADAC üblicherweise 4 Jahre Haltedauer) die Wartungskosten/Werkstattkosten bei Opel wegen dem jährlichen Inspektionszwang deutlich höher sind als z.B. bei VW. Viele aktuelle VW-Modelle haben mittlerweile ein sog. Long-Life-Wartungsintervall und müssen somit nur alle 2 Jahre (teilweise sogar erstmals nach 3 Jahren/60.000 Km...je nach Nutzung) zur Inspektion inkl. Ölwechsel. Bei Opel ist man i.d.R. jährlich zum Service dran.
Viele Grüße, vectoura
Zitat:
Original geschrieben von vectoura
VW hat i.d.R. längere Wartungsintervalle als Opel, bei mittlerweile vergleichbaren Preisen für die Durchsichten. So kommt es, dass über die beobachtete Nutzungsdauer (beim ADAC üblicherweise 4 Jahre Haltedauer) die Wartungskosten/Werkstattkosten bei Opel wegen dem jährlichen Inspektionszwang deutlich höher sind als z.B. bei VW. Viele aktuelle VW-Modelle haben mittlerweile ein sog. Long-Life-Wartungsintervall und müssen somit nur alle 2 Jahre (teilweise sogar erstmals nach 3 Jahren/60.000 Km...je nach Nutzung) zur Inspektion inkl. Ölwechsel. Bei Opel ist man i.d.R. jährlich zum Service dran.Zitat:
Original geschrieben von Feivel88
Schreib doch mal den ADAC an, ob diese Aussagen belegbar sind, oder es sich um Aussagen handelt, die der ADAC selbst gar nicht getätigt hat... 300 € Unterschied - da muss ich ernsthaft lachen.... oder es geht jedes Jahr ein Teil kaputt 😁
Viele Grüße, vectoura
Ja das ist Richtig, nur das mit den 2 Jahren hab ich bei VW noch nie geschafft... noch nicht einmal die 50 Tkm ohne Oelwechsel.... Spätestens bei 40 TKm ging die Service Lampe an.... und das bei nur Langstrecken und Kilometerleistung zw. 22 und 28 TKm im Jahr.....
Von daher macht es nichts wenn er Jährlich zur Inspekton muß....