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Corona und die Autoreparatur

Ford Kuga DM3 Facelift
Themenstarteram 10. August 2020 um 17:06

Ich habe hier zu dem Thema noch nichts gelesen, daher habe ich gedacht, hier mal einen Thread zum Sammeln derartiger Beiträge aufzumachen. Die Admins können den Thread auch gerne entsprechend verschieben.

 

Kürzlich hat jemand meinen Kuga beim Einparken vorne touchiert. U.a. ist das Kennzeichen stark beschädigt.

Heute habe ich den Kuga zur Reparatur (u.a. Radarsensor) in die Werkstatt gegeben und bin mit einem Focus als Ersatzwagen wieder vom Hof gefahren. Vorhin rief die Werkstatt an und teilte mit, dass ich den Wagen wahrscheinlich erst in vier bis sechs Wochen (!) wieder abholen könne. Die Reparatur dauere zwar nur zwei bis drei Tage, allerdings muss das defekte Nummernschild bei der Zulassungsstelle (Düsseldorf) umgetauscht und mit neuem Siegel versehen werden. Und da gäbe es erst in vier bis sechs Wochen einen freien Termin.

So wirkt sich Corona aus. :cool:

Werde berichten.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@ZiKla schrieb am 14. August 2020 um 07:41:03 Uhr:

Moin!

Das ist doch Käse.

Nummernschild gerade biegen, auf neuen Halter an repariertem Stoßfänger montieren und irgendwann, wenn sich die Lage entspannt hat, ggf. mal ein neues Kennzeichen besorgen.

Als Schadensprüfer der gegnerischen Versicherung würde ich Euch etwas husten bzgl. Ersatzwagen für 6 Wochen wegen eines verbeulten kennzeichens...

Übrigens: in meinem Landkreis in Oberbayern, auch nicht klein und mit ein paar Kleinstädten, bekommt man einen Termin bei der Zulassungsstelle für den nächsten Tag.

Möglicherweise sollte der eine oder andere in Berlin und NRW bei Gelegenheit sein Wahlverhalten überdenken.

ZK

Was hat den das mit dem Wahlverhalten zu tun????

12 weitere Antworten
12 Antworten

Ich glaub die Spinnen, die Römer.....

Wie zerknautscht ist denn das Nummernschild, dass es nicht zurecht gedengelt werden kann. Dass das dann die nächsten 4 bis sechs Wochen nicht ganz "neuwertig" aussieht, ist doch zu verschmerzen.

@plueschprum ,

ist Normal, für die Anmeldung meines Neuwagens braucht der "Saustall Zulassungsstelle" in Berlin mindestens 6-8 Wochen :mad: Wobei das in der Berliner Verwaltung noch nie anders gewesen ist mit einen zeitnahen Termin.

Also du bist nicht alleine! :eek:

Ist wohl ein Witz. Dann würde ich das Nummernschild selbst wieder zurechtbiegen, sodass es halt reicht. Zwischenzeitlich einen Termin machen, dass Kennzeichen online bestellen und eben warten. Die Ämter waren vorne dabei , wenn es ums Schliessen ging. Auch jetzt brauchen die keinen Umsatz machen. Die machen auch nicht Pleite.

Da ist es ja doch mal gut nicht in einer "Metropole" zu leben.

Im Dezember ist 11:00 Uhr mein KFZ Brief bei der Zulassungsstelle per Post angekommen, bin 17:00 Uhr hingefahren und habe innerhalb von 30 min mein Kennzeichen auf das neue Fahrzeug übertragen, dieses zugelassen und für das "alte" KFZ ein Kurzzeitkennzeichen erhalten.

Zu Coronazeiten bin ich mit meinem Sohn spontan zur Zulassungsstelle - die machen bei uns auch Führerscheinangelegenheiten - , habe mit ihm den FS BE beantragt und das auch in deutlich weniger als einer Stunde.

Da kann man ja Angst bekommen, früher mussten wir 18 Jahre auf ein Auto warten und heute dauert in manchen Städten die Zulassung genauso lange.

Was sagt die Versicherung vom Unfallverursacher dazu? Die muss ja dann die Zeit den Ersatzwagen bezahlen.

me3

Zitat:

@me3 schrieb am 10. August 2020 um 21:42:39 Uhr:

Was sagt die Versicherung vom Unfallverursacher dazu? Die muss ja dann die Zeit den Ersatzwagen bezahlen.

me3

Das würde mich auch mal interessieren... :cool:

Moin!

Das ist doch Käse.

Nummernschild gerade biegen, auf neuen Halter an repariertem Stoßfänger montieren und irgendwann, wenn sich die Lage entspannt hat, ggf. mal ein neues Kennzeichen besorgen.

Als Schadensprüfer der gegnerischen Versicherung würde ich Euch etwas husten bzgl. Ersatzwagen für 6 Wochen wegen eines verbeulten kennzeichens...

Übrigens: in meinem Landkreis in Oberbayern, auch nicht klein und mit ein paar Kleinstädten, bekommt man einen Termin bei der Zulassungsstelle für den nächsten Tag.

Möglicherweise sollte der eine oder andere in Berlin und NRW bei Gelegenheit sein Wahlverhalten überdenken.

ZK

Bei uns (Großraum Stuttgart) kann man schon seit einiger Zeit wieder ohne Termin zur Zulassungsstelle. Die bekannten Regeln sind halt eben einzuhalten.

Viele Ämter sind total überfordert und haben weder Personalplanung noch den Ablauf/Organisation im Griff. Lieber machen sie zu oder reduzieren die Öffnungszeiten. Sie müssen ja auch keinen Umsatz machen und ums Überleben kämpfen, wie viele Firmen.

Zitat:

@benello schrieb am 10. August 2020 um 17:48:40 Uhr:

Die Ämter waren vorne dabei , wenn es ums Schliessen ging. Auch jetzt brauchen die keinen Umsatz machen. Die machen auch nicht Pleite.

Das hat jetzt zwar nichts mit Auto zu tun, aber mit Ämtern. Ich arbeite als Bauplaner und erstelle u. a. Bauanträge für Privatkunden, hauptsächlich Eigenheime.

Während des Lockdowns ist es mehrfach passiert, dass wir auf Bauämtern niemanden erreicht haben, manchmal nur eine Ansage, das Amt ist geschlossen. Die haben die Leute nach Hause geschickt, aber nicht ins Homeoffice, sondern in den Zusatzurlaub. Die Digitalisierung ist teilweise auf den Ämtern derart rückständig, die konnten technisch und organisatorisch bedingt garnicht von zuhause aus arbeiten. Und sicherlich haben die Beamten ihren Sold ganz normal und in voller Höhe weiter erhalten (den wir Steuerzahler finanzieren) und hatten somit nicht wie viele anderen in Kurzarbeit heftige finanzielle Einbußen.

Und unsere Bauherren mussten teilweise deswegen zusätzlich wochenlang auf ihre Baugenehmigungen warten. Manche waren auch auf einen ursprünglich geplanten Einzugstermin angewiesen, der dadurch verursacht natürlich nicht zu halten war, mit allen daraus resultierenden Folgen…

Also in unserer Firma (Großkonzern der mit S anfängt und s endet) war der Lockdown eigentlich kein Problem, da sind mehrere 1000 Leute von heuto auf morgen in Homeoffice gegangen und alles hat wie sonst weiter funktioniert.

Ja in den ersten Tagen waren die Leitungen etwas überlastet, was sich aber schnell entspannt hat.

Ich bin heute noch im größten Teils im HO.

Ich arbeite im Öffentlichen Dienst. Seit dem 13.03. bin ich in Homeoffice. Die ersten 2 1/2 Monate zu 100 % und seit dem zu 4/5. An dem verbliebenen Tag kümmere ich mich im Büro um Papierakten. Bei uns gibt es keine Corona bedingten Arbeitseinschränkungen. Alles Arbeiten werden in gleicher Zeit und Qualität erledigt. Das Gleiche höre ich auch von Freunden und Verwandten, die in der Freien Wirtschaft beschäftigt sind. Nach Corona wird nie wieder wie vor Corona sein. Die durchweg positiven Erfahrungen der Homeoffice wird sowohl Arbeitnehmer als auch die Arbeitgeber zur ggf. angepassten Weiterführung dieser Arbeitslösung veranlassen.

Sicherlich kommt es in einzelnen Behörden zu Pandemie bedingten Ausfällen und auch zu ärgerlichen Bearbeitungszeiten. Das sind i.d.R. die Dienststellen, die bereits vor der Pandemie personell stark unterbesetzt waren. Die Öffentlichen Arbeitgeber haben lange Jahre unter Bedarf ausgebildet. Die Politik hatte halt das Ziel der "schlanken Verwaltung" ausgegeben.... Diese Fehlentwicklung lässt sich kurzfristig nicht ausgleichen. Die Verwaltungsmittarbeiter fallen halt nicht vom Himmel und man kann sie auch nicht an Bäumen pflücken. Da nutzt es auch nichts, wenn man bei der nächsten Wahl sein Kreutz an einer anderen Stelle macht. Die gewählten Politiker sitzen nicht am Schreibtisch und lassen Fahrzeuge zu - dazu sind die weder willens, noch in der Lage.

Zitat:

@ZiKla schrieb am 14. August 2020 um 07:41:03 Uhr:

Moin!

Das ist doch Käse.

Nummernschild gerade biegen, auf neuen Halter an repariertem Stoßfänger montieren und irgendwann, wenn sich die Lage entspannt hat, ggf. mal ein neues Kennzeichen besorgen.

Als Schadensprüfer der gegnerischen Versicherung würde ich Euch etwas husten bzgl. Ersatzwagen für 6 Wochen wegen eines verbeulten kennzeichens...

Übrigens: in meinem Landkreis in Oberbayern, auch nicht klein und mit ein paar Kleinstädten, bekommt man einen Termin bei der Zulassungsstelle für den nächsten Tag.

Möglicherweise sollte der eine oder andere in Berlin und NRW bei Gelegenheit sein Wahlverhalten überdenken.

ZK

Was hat den das mit dem Wahlverhalten zu tun????

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