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"Billig"Reifen

Themenstarteram 11. Januar 2006 um 13:06

Hallo wollte mal fragen ob hier schon jemand Erfahrungen mit Günstigen Reifen wie z,B. Kumho oder Nankang etc. gemacht hat?

In den Dimensionen 255/35/18 und 225/40718 o.Ä.

Mfg Mic

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23 Antworten

HI!

Ich hatte auf einer C-Klasse Nankang in 215/45/17.

War auf trockener Straße eigentlich sehr zufrieden. Im Regen sind sie ungeführ mit einem Falken zu vergleichen! Recht brauchbar aber halt nicht top!

Gruß

am 11. Januar 2006 um 15:56

Reifen = Sicherheitsaspekt

Ob Du daran sparen möchtest, musst Du selber entscheiden.

am 11. Januar 2006 um 16:06

dowczek hat ja ganz klar Recht mit dem Sicherheitsaspekt....

nur wieso sollen billige Reifen den schlecht sein? Hatte auf meinem 124er so billig WR drauf und war voll zufrieden.

Denke mal das man bei Reifen am besten den Typ kauft der von den Fahreigenschaften am besten zu einem passt bzw. man haben möchte. Der Preis ist doch völlig nebensache........sch... egal ob billig oder teuer hauptsache der Reifen taugt was......

Teure Reifen können manchmal genauso ein Schrott sein wie billige. Nur weil etwas teuer ist, ist es auch nicht gleicht besser oder gut!

am 11. Januar 2006 um 16:11

Liebe Leute, es ist doch recht einfach.

Zu dutzenden überschwemmen uns die Fachzeitschriften jedes Jahr mit Reifentests. Namen wie Kumho oder Nakang habe ich noch niemals unter den Besten gesehen, nicht mal unter ferner liefen.

Und kleine Bemerkung am Rande:

Wie gut oder schlecht ein Billigreifen ist merkt man erst, wann man mal einen wirklich guten Reifen zum Vergleich gefahren ist.

Es geht nach wie vor nichts über Conti, Michelin oder GoodYear.

am 11. Januar 2006 um 16:42

wenn du blos stadt fährst is das eigentlich egal ob die nun 80€ auf dem asphalt zerheizt oder 160€.

wenn ich mit teueren reifen doppelt so weit komme, dann immer her damit.

ich kauf immer was aus dem mittleren preissegment, Fulda, Hankoog usw.

@dowczek: "...Namen wie Kumho oder Nakang habe ich noch niemals unter den Besten gesehen..." Stimmt so nicht ganz, letztes Jahr war in der Sport-Auto ein Kumho als einer der Besten empfohlen! Und das sind bestimmt keine Nasenpopler, die die Gummis gemütlich rumkutschieren...

Deine These, mit dem Vergleich 'guter' Reifen / Billigreifen kann ich auch nicht bestätigen. Auf meinem Schnitzer S3 hatte ich mal einen Satz Goodyear F1: knüppelhart und im Nassen extremes Untersteuern. Auf dem darauf folgenden M3 hatte ich Michelin, die bei Nässe derart schlagartig den Grip verloren haben, daß ich des öfteren im 45-Grad-Winkel daherkam (ungewollt! Und öfter als so schon oft genug... :)). Und da ich mit den Falken, die ich als letzte drauf hatte, das Problem nicht mehr hatte, lag's wohl auch nicht an meinem Fahrstil...

Nachteil der Falken: waren schneller abgefahren. Und das ist meiner Meinung nach das Hauptproblem der 'Billigen'. Die erkaufen sich die guten Fahreigenschaften oft über weichere Gummimischungen, was dann zu einer geringeren Laufleistung führt. Ob sich's unterm Strich dann noch rechnet kann ja jeder selbst kalkulieren.

Der Falken war dem Michelin jedenfalls im Nassen um Welten überlegen. Und das für ca. 60% des Preises.

am 11. Januar 2006 um 17:51

Ich habe nur schlechte Erfahrungen mit Billigreifen gemacht.

Daher: Nie wieder!

Meine Conti SportContact2 fahre ich nun seit weit mehr als 20000km und sie sind nach wie vor top. Wer billig kauft, kauft zweimal.

wenn man sich die tests so anschaut, kann man nicht sagen, dass die genannten premiummarken generell die besten sind. tendenziell, gerade bei den fetten dimensionen stimmts zwar aber halt nicht pauschal.

daher bin ich auch dafür einfach in die tests zu schauen und zu sehen ob da ein guter günstiger reifen bei ist.

zudem gibt es ja nicht nur gut und schlecht sondern die reifen haben einen bestimmten charakter. der eine ist etwas komfortabler der andere spitze auf nässe aber dafür super laut und was weiß ich noch.

ich schau mir vor nem kauf die tests an - bin mit nem markenreifen auch schonmal auf die nase gefallen. war ein bridgestone potenza irgendwas - war supergheil auf trockener fahrbahn, eine absolute katastrophe bei nässe weil er bei geringsten wassermengen aufschwimmen wollte - der war aquaplaningsüchtig.

ich will nicht an sicherheit sparen aber habe kein blindes vertrauen mehr in die premiummarken.

am 11. Januar 2006 um 19:17

Zitat aus der ADAC Motorwelt:

Kaum Sonderangebote werden Sie bei den Breitreifen für Fahrzeuge wie BMW Z4, Mercedes CLK, Opel Zafira oder Audi A 4 (Testfahrzeug) machen: Hier regelt der traditionell hochpreisige Markt den finanziellen Aufwand. Zwei Modelle können von uns besonders empfohlen werden: Der Continental Sport Contact 2 und der Goodyear Eagle F 1 GSD-3. Beide zeigen bei sehr guten Leistungen auf trockener und nasser Fahrbahn keine gravierende Schwächen. Und auch das Aquaplaning-Problem der Winterreifen in der gleichen Dimension (vgl. motorwelt 10/2003) spielt diesmal bei allen Testkandidaten keine Rolle. Ebenfalls stark präsentierten sich die drei nächstplatzierten Reifen, die jeweils nur in einer Disziplin nennenswert schlechter als die Klassenbesten abschnitten: der Michelin Pilot Sport PS 2 und der Pirelli Pzero Rosso Asimmetrico auf Nässe, der Dunlop SP Sport 9090 beim Verschleißverhalten. Die rote Laterne der Tabelle hängt beim Vredestein Sportrac 2, der – außer beim Rollwiderstand – in allen Prüfkategorien etwas abfällt.

 

Also: Denken Sie bei der Auswahl Ihrer neuen Sommerreifen daran, dass Ihr Fahrzeug nur mit der Fläche von vier Postkarten Kontakt zur Straße hat. Umso wichtiger sind das Niveau und die Qualität dieser paar Zentimeter – auf die kommt es im entscheidenden Moment an.

O.k., da ich keine Lust habe, 10 Jahre Sport-Auto im Keller nach Reifentests zu durchsuchen... :) Aber allein die Angabe, daß das Testfahrzeug in diesem Vergleich ein Audi A4 und somit ein Fronttriebler war, ist für mich ein Signal, daß ich die Ergebnisse nicht auf heckangetriebene 200-320PS-Autos übertragen kann.

Für den F1 Eagle kann ich jedenfalls die Testaussagen der Sport-Auto vor ca. 2 Jahren absolut nachvollziehen: "im Trockenen gut, auf nasser Fahrbahn im Grenzbereich ausgeprägte Lastwechselreaktionen". Testfahrzeug 'damals' war ein BMW 330i (231PS). Und genau so verhielten sich die Gummis auch auf meinem M3 (321PS). Leider hab' ich den Test erst danach gelesen... :)

Was ich aber bedenklich finde ist, daß der ADAC den Dunlop wegen seines 'Verschleißverhaltens' abwertet. Aus persönlichen Erfahrungen bei Reifentests (MotorPresse Stuttgart usw.) weiß ich wie lange so ein Reifen auf dem Auto ist, um Testaussagen über Fahrverhalten usw. zu treffen. Aus der Abnutzung auf diesen paar hundert km eine Voraussage über den Verschleißverlauf während der gesamten Reifenlebensdauer zu treffen, ist schon fast unseriös. Aufgrund der verschiedenen Mischungen im Aufbau des Reifens läßt sich gar keine Abnutzung 'vorausberechnen'. Es sei denn, der ADAC hat die Pellen jeweils 20- bis 25.000 km gefahren; was ich aber stark bezweifele.

Mein Fazit: auch Reifentests sind nicht der Weisheit letzter Schluß! Man muß halt die Informationen rausfiltern, die für einen selbst maßgeblich sind: Art des Antriebs, Fahrweise, Ansprüche an Komfort bzw. Performance und natürlich auch das persönliche Budget... und das muß nicht immer mit verminderter Sicherheit einhergehen!

Außerdem zeigt sich immer wieder, daß Reifenmarken, die vor Jahren als Billiganbieter auf den Markt kamen, nach und nach den anderen, 'traditionellen' Herstellern preislich annähern. Wer sich an die Markteinführung damals von Toyo oder Bridgestone in D erinnert, weiß was ich meine. Das selbe passierte auch mit Falken; und Kumho ist auch langsam nicht mehr als wirklicher Billiganbieter anzusehen. Ist beim ein oder anderen doch 'nur' Marketingstrategie um einen Fuß in den qualitätsbewußten deutschen Markt zu bekommen.

GOODYEAR Eagle F1!?!?

da stellts einem die haare auf!

hatte einen satz auf einer c-klasse! so einen schlechten reifen bin ich nie mehr gefahren.

beste erfahrungen hatte ich mit Bridgestone Potenza S02.

hält immer und überall!! leider nach 20000 km hin!

Gruß

@ dowczek

in dem zitioerten test wurden ja gar keine günstigen hersteller getestet - wie soll denn da ein günstiger vorne dabei sein?

hab mir auch mal einen beliebigen test beim ADAC rausgesucht. zwar nicht in der klasse, die hier primär interessiert aber es scheint ja ein grundsätzliches thema zu sein.

in diesem test sind anders als im oben zitierten auch günstige hersteller getestet worden und siehe da auch vorne mit dabei (nicht nur auf sterne sondern auf einzelnoten achten)

ein pirelli landet auf dem vorletzten platz - nur ein viking-pro-tech ist noch schlechter

 

ich wprde nicht blind auf marken vertrauen. pirelli kann offensichtlich auch schlechte reifen bauen, ich min mit nem bridgestonbe reingefallen und dedomi68 hatte schlechte erfahrungen mit nem GOODYEAR.

günstige vorschnell abzuwerten find ich nicht richtig

am 12. Januar 2006 um 11:30

Macht doch einfach Eure Erfahrunge selbst. Ihr werdet mich dann verstehen.

Ich fahre einen 320er und habe diverse Reifen getestet. Meine ganze Familie fährt seit über 20 Jahren Mercedes und da bekommt man so einiges mit.

Natürlich baut auch GoodYear Mist und auch Pirelli baut schlechte Reifen. Aber ein wirklich guter Reifen kann mehr, als nur ein paar tausend Kilometer gut sein.

Ich will hier einfach nur den Leuten ersparen, sich nach 10000km neue Reifen kaufen zu müssen, obwohl ein guter Reifen für ein paar Euro mehr das Doppelte hält.

Wenn ein Reifen Haftung, Komfort, geringe Geräuschentwicklung und auch noch Haltbarkeit vereint, dann passt es. Nur habe ich bisher keinen Billigreifen gefunden, der das kann.

Ihr könnt mich also verurteilen, wie Ihr wollt. Ich spreche aus teilweise sehr leidvoller Erfahrung und bin heilfroh, nun den für mich und meinen CLK perfekten Reifen gefunden zu haben. Denn 218Ps und 1,65t Gewicht müssen entsprechend auf die Strasse gebracht werden.

P.S. Ich habe nie behauptet, blind auf Marken zu vertrauen. Ein wenig mitdenken ist immer gefragt.

Schaut ins AMS Testjahrbuch 2006 rein. Da sind ganz hinten Sommerreifen und Winterreifen getestet. Marken wie Kumho und Nankang waren auf den letzten Plätzen und wegen derber Schwächen in einzelnen Bereichen als "nicht empfehlenswert" eingestuft.

Bin bereits auf verschiedenen Fahrzeugen Kumho und Marangoni gefahren, einfach nur grausam. Schlechte Haftung bei Nässe und stark erhöhter Verschleiss.

ciao

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