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Thilo's MT Blog

Über unseren neuen Skoda Octavia RS MJ 2018

12.12.2017 10:23    |    Thilo T.    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: 3 (5E), Ärger mit Skoda Autohaus, Octavia, Skoda

schlecht lackierter, hinterer linker Parksensor
Schlecht lackierter, hinterer linker Parksensor

Hallo zusammen,

 

der RS hat jetzt 8500km runter und macht weiterhin Spaß.

 

Was uns allerdings gar nicht gefällt, ist die anscheinend schlechte Kommunikation zwischen Skoda Auto a.s. und den deutschen Händlern und auch mit Skoda Deutschland:

  • Wir wollten eigentlich Glattleder bestellen, was im Konfigurator aber nicht wählbar war. Unsere Kundenbetreuung sagte dann, daß es bisher jeden RS mit Glattleder gab und der Konfigurator noch nicht vollständig sei. Der Vorschlag war dann, Alcantara zu ordern und später dann umzubestellen. Die Kundenbetreuung war leider nicht informiert, daß Glattleder gestrichen wurde.
  • Hier im Forum und auf YouTube erfuhr ich, daß die Standheizung per App bedienbar ist. Bei unserem Fahrzeug geht das nicht. Erst nach mehreren E-Mails und 2 Telefonaten stand fest: Skoda hat ca. 06/2017 einen Modelljahreswechsel vollzogen. Ab dann können die Standheizungen auch per App bedient werden. Das ist selbst bei Skoda Deutschland nicht überall bekannt. Fast O-Ton: „Als Importeur bekommen wir auch nicht immer alle Details genannt“. Aha ... Nachrüstbar ist die Funktion übrigens nicht, was schade ist, da es nur eine FB gibt und die Programmiermöglichkeiten sehr begrenzt sind.

 

Probleme haben wir leider auch mit dem uns betreuenden Skoda Autohaus.

Es ist leider wie immer (unsere Erfahrung):

Beim Kauf klappt fast (kein Glattleder) alles, man ist freundlich, es gibt Kaffee ...

Danach wechselt man mit dem gekauften Fahrzeug und Problemen zur Serviceabteilung und hier fängt der Spaß an:

  • Eine Bestellungen wird verschlampt, so daß man mehrmals zum AH fahren muss
  • Ein kleiner Unfallschaden (800€ netto) wird vom Schadensmanagement des AH so reguliert, daß man quasi auf gleicher Summe sitzenbleibt. Der Unfall (ohne Selbstverschulden), fand im Ausland statt und wird nach anderem Recht erstattet. D.h. Gutachterkosten, Wertminderung und RA Kosten werden nicht erstattet. Hätte man uns darauf aufmerksam gemacht, hätten wir die VK in Anspruch genommen und wären nur auf 300€ SB sitzen geblieben. Hätte, hätte Fahrrad... :|.
  • Trotz dieser Umstände wollte man uns dann den Leihwagen (falls die gegnerische Versicherung diesen auch nicht bezahlt), in Rechnung stellen.
  • Bei Rückgabe des reparierten Fahrzeuges waren dann vorher nicht vorhandene Kratzer auf der Motorhaube vorhanden und die Reparaturausführung mangelhaft. Um die Parksensoren Läufer im Lack, kleine Parksensoren nicht mittig montiert und Dichtgummis beschädigt, ein großer Sensor mit „Orangenhaut“, weil noch feucht in die Stoßstange gedrückt. Zu allem Überfluss kein Wort der Entschuldigung und noch Streitereien über die Kratzer, obwohl es kein Übergabeprotokoll vom AH gibt.

Wohlgemerkt: wir waren bisher auch nur 5 Mal in dem Autohaus (Autokauf, Kleinteilebestellung, Besprechung Schadensmanagment, Reparaturabgabe und Abholung des vermeintlich reparierten Fahrzeuges).

Schade, wir hatten den Wagen extra beim Händler vor Ort gekauft ohne zu handeln, um einen guten Service zu erhalten. Dieser Vertrauensvorschuss war leider umsonst.

Ein EU Import von irgendeinem Händler hätte anscheinend auch getan.

 

Vor diesem Hintergrund rückt ein weiterer RS von diesem AH (im Sommer soll der Audi ersetzt werden) erst einmal in weite Ferne.

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12.12.2017 12:38    |    Coestar

Solche Sachen kenne ich zum Teil auch.

Das mit dem ausländischen Schaden hätte das Autohaus eleganter lösen können, aber die Tatsache, dass Du da auf Kohle hängen bleibst ist nun mal korrekt...so viel zur einheitlichen EU....Es gibt Porsche Fahrer, die einen Unfall in Italien hatten und sich sofort einen Leihwagen (Porsche) für 14 Tage (Reparaturdauer) haben geben lassen. Die Kosten wurden nicht entschädigt.

 

Thema Kasko: frag mal nach, ob Du nicht eine Auslandsschadenschutzdeckung abgeschlossen hast. Dann werden exakt diese Kosten ersetzt...

die KRAVAG schreibt z.B. in einem Prospekt:

Schutzbrief-Plus: Er bietet Ihnen alle Leistungen des Schutzbriefs und zusätzlich die Auslandsschaden-Versicherung. Bei unverschuldeten Unfällen im EU-Ausland regulieren wir Ihre Schäden nach deutschem Recht.

Diese Deckung gibt es fast bei jedem Versicherer.

 

Der Verkauf hat in den Autohäusern keinen Zusammenhang mit dem Service.

Zwar kenne ich einen ehemaligen Verkäufer (nun Center-Leiter von Audi), welcher mir mal sagte: "den ersten Wagen verkaufe ich im Show-Room, den zweiten Wagen über den Service" aber leider ist dieser Satz nicht überall angekommen.

 

Ich hatte mit meinen Skoda Händlern hier in NRW immer Glück. Sie waren engagiert und hilfsbereit, aber im Service musste ich mich dennoch alleine durchschlagen. Da gilt Dienst gem. Garantie Bedingung...Mehr nicht.

 

Thema schlechte Arbeit:

Da die DEKRA einen Leasingwagen bei der Rücknahme prüft und diese Jungs alle Nase lang beim Händler vor Ort sind, sollen sie Dir doch mal einen Termin geben und Du führst die Lackierarbeit vor. Ich hatte schon eine Diskussion bei der Rückgabe, wo der DEKRA Gutachter sagte "nicht fachgerecht repariert" - und es war von einer Hersteller-Vertragswerkstatt gemacht worden.

 

Entwicklung:

2010-2011 hat Skoda das Columbus bzw. die FSE umprogrammiert, sodass endlich I-Phones mit dem Skoda kommunizieren konnten. Was glaubst Du wie wenig beim Kauf auf das Thema hingewiesen wurde und wie viele Kunden des VAG Konzerns doof in die Röhre geguckt haben, dass Fahrzeuge mit EZ 08.2010 das noch nicht konnten, die mit 10.2010 aber doch. Das Gleiche (nur nicht so schlimm) hast Du nun mit der Standheizung...ist doof, aber ist halt so.


12.12.2017 17:59    |    Goify

Mein iPhone hat noch heute Probleme, mit einem 2016er Columbus zu kommunizieren. Hin und wieder verlieren sich die zwei und man muss sie manuell wieder verbinden. Das ist wohl noch Neuland bei Skoda, aber ich habe eine Lösung gefunden, meiner geht nächste Woche an den Händler zurück und ich verzichte auf den Wagen dauerhaft.

 

Und auch bei mir ist eine Garantiereparatur seit 2 Monaten noch nicht abgeschlossen, da nach der neuen Tankklappe (schleifte am Lack) noch immer kein neuer Aufkleber mit den Reifenfülldrücken vorrätig ist. Vielleicht muss ich mir den selbst ausdrucken, damit der Wagen bei Rückgabe vollständig ist. Nicht dass einer meint, ich hätte den Aufkleber abgepult und soll für den Schaden 200 € bezahlen.


13.12.2017 00:44    |    Tete86

Kenn ich leider auch von AH... Fehler bei Inspektionen, Beschädigungen nach Rückgabe des Fahrzeugs aus der Werkstatt, schlampige Lackierarbeiten usw.

 

Wenn ich so in meinem Job arbeiten würde....


13.12.2017 18:18    |    Neoctavianer

Mein Fazit nach zwei Jahren im ersten Skoda meines Lebens: NIE WIEDER!

 

Das liegt nicht an der technischen Qualität des Fahrzeugs sondern am unterirdischen Service der Skodahändler. Nach einem Marderbiss sollte ich 10 Tage auf mein Auto verzichten, weil der Kühlerschlauch nicht lieferbar wäre - wohlgemerkt ein aktuelles, noch produziertes Modell. Das hieße ja, dass Skoda 10 Tage keine Autos bauen kann, weil Kühlerschläuche fehlen. Irgendwie haben die Stümper dann einen Schlauch bei einem anderen Händler gefunden. Dafür müsste ich dann über 30€ Transportkosten und einen zusätzlichen Tag für das Ersatzfahrzeug bezahlen. Skoda Auto Deutschland ist das egal, sei Sache des Händlers. Kulanz können diese Affen überhaupt nicht buchstabieren. Am Arsch, nie wieder so eine Karre.


13.12.2017 19:17    |    Goify

Bei meinem Händler ist die Werkstatt mit VW gemeinsam und ich frage mich, warum sich VW-Kunden so behandeln lassen. Das krasse Gegenteil ist bei mir Mercedes, dort ist es genau so arschteuer, dafür werde ich da wie der König behandelt, obwohl mein Benz in letzter Hand ist und seine besseren Tage mind. 10 Jahre zurück liegen. Ich denke, da liegt ein Grundproblem vor und das kenne ich von VW leider so schon seit 15 Jahren, als ich erstmals in einem solchen Autohaus war. Irgendwo liegt da ein Mangel in der Hausphilosophie vor, was sich auf die Mitarbeiter überträgt.

Schade, denn die Produkte sind zwar nicht konkurrenzlos, aber im direkten Vergleich sehr gut und ich war mit meinen VWs bisher immer zufrieden (3 x Golf, 1 x Superb) und Papa auch über viele Jahre mit den ganzen Passaten, bis er auf Ford wechselte, wo die Fahrzeug vergleichbar gut waren, dafür aber die Werkstatt noch schlechter.


14.12.2017 00:31    |    Thilo T.

Wir kommen von Audi und hatten dort auch viel Ärger, den ich auf den hohen Firmenkundenanteil schob. Bei unserem Skoda Händler hoffte ich, als quasi Privatmensch noch guten Service erhalten zu können; vor allem, wenn das Fahrzeug dort auch bezogen wurde.

Bei Mercedes war ich enorm positiv überrascht, daß wir das Probefahrzeug 2 Tage fahren durften.

Leider war der zu durstig und am Ende doch zu teuer (siehe den Artikel, wie wir zu Skoda kamen).

Ich weiß einfach nicht, was ich als Kunde noch tun kann, um einen ordentlichen Service zu bekommen.

Beim Kaufverhandlungen hieß es vor Jahren mal, daß man an den Fahrzeugen nichts verdiene.

Bei einer Reparatur dann auch wieder, daß man an den Reparaturen nichts verdiene.

Eure Erfahrungen sind ja leider sehr ähnlich ... :(.

Naja, mal schauen, was die nächsten 2.5 Jahre noch so bringen.


14.12.2017 07:50    |    PIPD black

Vllt. erwartet man als Käufer eines Brot-und-Butter-Autos einfach zu viel, weil man sich von dem ganzen Premiumgequatsche des Marketings einlullen läßt. Da helfen auch die hohen Fahrzeugpreise nicht, um Premium zu sein.

 

Bitte nicht persönlich nehmen, ist nur ne Vermutung und ich bemerke bei mir auch immer wieder, wie ich über die vermeintlich hohen Kaufpreise versuche, einen sehr guten Service beanspruchen zu wollen. Das paßt aber beides nicht wirklich zueinander, denn es sind sowohl Massenprodukte als auch Massenabfertigung in den Werkstätten. Das soll nicht den schlechten Service entschuldigen -sowas geht gar nicht-, aber evtl. wird einem damit klarer, warum und wieso es so ist, wie es ist.


14.12.2017 14:24    |    Neoctavianer

Die herablassende Behandlung von Privatkunden zeigt ganz einfach, dass es den Autohäusern viel zu gut geht. Die sind von ihren verblödeten Leasingkunden gewohnt einfach jeden Blödsinn abzurechnen weil die es als Betriebsausgaben an der Steuer absetzen können. Dass Privatkunden vom Netto bezahlen müssen, muss man ihne einfach mit einem harten Tritt ich die Weichteile beibringen. Einfach nicht bestellte "Leistungen" nicht bezahlen.


15.12.2017 10:34    |    lyle85

Kenne das auch sehr gut inzwischen. Habe zum ersten mal einen (Gebraucht-)wagen bei einem Vertragshändler gekauft und es gibt mehr Probleme als bei den ganzen Kiesplatz- oder Privatkäufen zusammen.


15.12.2017 21:37    |    mattalf

Aergerlich! Den Text wie du ihn Hier schreibst, solltest du eigendlich auch an dein Autohaus schicken. Ich bin vor paar Jahren in Arbeitssachen im Verkaufsraum von unserm VW und Audi Haus aufgeschlagen. An Arroganter fast Rentner im schicken Anzug lies mich bei meinem Fahrzeugwunsch mehr oder weniger abblitzen. 2 Tage spaeter kaufte ich meine C Klasse ;) Werkstattservice ist einfach nur Klasse. Auch in Arbeitssachen ist man Kunde


16.12.2017 00:07    |    schmiedinger

Seit ziemlich genau 40 Jahren fahre ich ständig Autos. Davon die letzten 8 Jahre einen 4WD Yeti. An und für sich gar kein schlechtes Auto, sogar das pfiffigste das ich bisher hatte, aber ich werde ganz sicher nie wieder in meinem restlichen Leben ein Auto aus dem VAG/VW Imperium kaufen.

Da wurden reproduzierbare Mängel solange ignoriert bis ich diese über einen Anwalt einklagen mußte. Da wurden nach wochenlangen Diskussionen Kulanzleistungen (zur Behebung von Lack-/Rostschäden) angeboten die teurer waren als wenn ich diese regulär bei einer "Freien" machen hätte lassen. Da wurden mir Fehlbedienungen für Probleme unterjubelt, die ich nachweislich sogar bei Ausstellungsfahrzeugen reproduzieren konnte. Und als ich mal eine Durchrostung (!) reklamierte erhielt ich den Hinweis das die Durchrostgarantie "nicht für Kanten oder Falze" gilt. Ja wo denn dann ? ... fragte ich ... und der Meister tippte grinsend mit dem Finger mitten auf die Motorhaube. Worauf ich brüllend die Reparaturannahme verlassen habe, mit dem Hinweis darauf, dass auch VW die Erfahrung machen wird, dass Hochmut vor dem tiefen Fall kommt ... nämlich spätestens dann, wenn die auf ihren großen Dreckschleudern sitzen bleiben werden, wenn die Chinesen mit Autos die zwar vielleicht 10% schlechter, aber dafür 60% billiger sind, den deutschen Autobauern den Garaus machen. Und freundlicher wird man dabei auch noch sicher behandelt werden ... Markentreue ? Die wird von den Marken vorsätzlich selbst torpediert ... wichtig ist die Rendite heute für die Aktionäre und die Boni heute für die Manager, als ein schnöselnder Kunde der Übermorgen noch mal kommt. So denkt man in den inzestösen deutschen Autobauerkreisen ... noch ... aber wohl nicht mehr lange ...

Vergesst nie ..... die wollen allesamt nur unser bestes! ..... nämlich unser Geld.


16.12.2017 08:19    |    Druckluftschrauber52

Blöd gelaufen und natürlich ist man da nie davor gefeit. Die Autos können da nichts dafür, die sind inzwischen alle recht gut, es liegt an den Händlern. Wenn diese einen miesen Job machen, dann leidet der Kunde. Inzwischen ist der Service oder das, was man darüber liest, ein wesentliches Auswahlkriterium. Vor Jahren hatte ich eine ähnliche Kundenfreundlichkeit bei VW und Audi erlebt und darum viel, obwohl deutlich günstiger, ein Audi aus meiner Liste, denn auf Händlerseite gab es keine Veränderung.

 

Hat man in den sauren Apfel gebissen muss man das Beste daraus machen. Ein Vorgehen ist immer, alles schriftlich festzuhalten, auch Kleinigkeiten. Man sollte auch keine Scheu haben, siehe die o.g. Parksensoren, hier auf Nachbesserung zu bestehen und zur Not auch anwaltliche Unterstützung einzuholen. Viele Händler sitzen es aus und ohne Schriftliches hat man keine guten Karten. Mag lästig sein, aber am Ende hilft es.


16.12.2017 10:41    |    gato311

Check mal, ob bei Restschaden nicht immer noch über die Kasko abrechenbar ist. Das müsste gehen, wenn ein vernünftiges Schadensgutachten da ist.

 

Die SB dürfte im Ergebnis auch nicht anfallen wegen des sog. Quotenvorrechts. Mal den befassten RA fragen, ob er es übersehen hat bzw. Kontrollfrage machen und sich das Quotenvorrecht mal von ihm erklären lassen. Einige Kollegen sind da leider nicht so fit. Besser nicht warten, bis Jahre vergangen sind und das Kind in den Brunnen gefallen (äh verjährt) ist.

 

http://www.iww.de/.../...ko-und-haftpflicht-bei-quotenunfaellen-f35373

 

Der Kampf um die richtige Regulierung ist leider auch mühseliger so herum, als wenn man erst über die VK abrechnet und das einem zustehende Geld von der Gegenseite einfach einbehält.

 

Ein Problem könnte sein, dass die Vollkasko zur allg. Verwirrung versucht zu argumentieren, dass der Unfall nach ausländischem Recht zu regulieren ist und es da kein Quotenvorrecht gibt. Dürfte aber im Verhältnis zur Kasko ins Leere laufen, der Einwand.

 

Nen bißchen Elan kann man vom Kollegen ja schon verlangen, wenn er nicht haften will. Ich sehe hier eher den RA in der Pflicht als das Autohaus, die davon eh keine Ahnung haben bzw. nur so tun.

 

Viel Spaß.


16.12.2017 11:09    |    cmoss

Das mit der Rostgarantie ist ja auch so ein Ding: Geht man zum Freundlichen und verlangt eine Reparatur einer Roststelle, wird darauf hingewiesen, dass die Garantie nur bei DURCHrostung greift. Das heisst, man kann dann nur hoffen, dass das Blech bis zum Garantieablauf auch wirklich durchgrostet ist, was sich mit Sicherheit sehr oft nicht ausgeht.


16.12.2017 11:32    |    Goify

Und da kein normal denkender Autobesitzer so lang wartet, bis es Lochfraß gibt, lässt man den Rostschaden auf eigene Kosten beheben. Genau das war ja auch der Gedanke hinter der Durchrostungsgarantie, diese sollte nie zum Tragen kommen. Und falls doch mal ein Loch vorhanden ist, sagt man, dass diese nur gelte, wenn es von innen nach außen rostet und hier ja ganz klar eine Schädigung der Schutzschicht von außen vorliege. Demzufolge gibt es eigentlich nie einen Garantiefall. Das ist klug vom Hersteller und gleichzeitig fühlen wir Autobesitzer uns sicher, weil es eine Garantie gibt.


16.12.2017 15:36    |    Thilo T.

@gato311: am Freitag teilte uns der RA mit, daß die Inanspruchnahme der VK bis 3 Jahre nach Schadentsereigniss möglich ist. Die Quote wäre wohl 0:100, da unser Fahrzeug geparkt war :). Ich werde das aber mal ansprechen.

Danke für den Tipp!

Natürlich ist hier der RA etwas träge unterwegs, aber ich den Auftrag der Regulierung dem AH erteilt.

Das AH bietet ein Schadensmanagement an und ist eigentlich mein einziger Ansprechpartner. Wie das hausintern weiterläuft ist deren Baustelle. Dafür läuft auch die Reparatur über das AH.

So war meine Intention zumindest: Schlüssel abgeben und gut.

Mittlerweile musste ich mich doch stark selbst kümmern, was ein geführtes Schadensmangement ad absurdum führt.

Ich berichte mal wie es weitergeht.


16.12.2017 17:09    |    tamwiri

@Thilo T.

 

Deine Erlebnisse mit dem Skoda AH sind in der heutigen Zeit absolut nicht mehr zeitgemäß. So langsam hätten sie das mit dem Service ja verstehen müssen.

 

Die Ursache liegt vermutlich in der Sonderstellung von Skoda auf dem deutschen Markt. Skoda DE bekommt nur eine limitierte Anzahl von Fahrzeugen zum Verkauf nach Deutschland. Deshalb ist Skoda auch relativ verhalten bei der Vergabe von Rabatten.

Zudem ist der Skoda Verkauf oft den VW Nutzfahrzeugabteilungen angegliedert. Dort sind z.T. andere Anforderungen aber auch ein anderer (härterer) Umgangston wie im reinen Privatkundengeschäft zu finden.

 

Das mindert deinen berechtigten Ärger bezüglich nachlässigen Ausführung der Arbeiten nicht. Dient aber vielleicht dem Verständnis..... . Deshalb solltest du mit Nachdruck auf die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten bestehen. Genau das würde ein Geschäftskunde ja auch machen, wenn er es denn sieht.

 

Wir haben im Juni einen neuen Golf Sportsvan als EU Reimport aus der CZ gekauft. Vorher hatten wir auch im hiesigen AH nachgefragt. Aufgrund der gewonnenen Eindrücke haben wir für uns entschieden das der mögliche Vorteil im Service nie die gegebenen Preisdifferenz aufwiegt.


16.12.2017 20:25    |    gato311

Schadensmanagement dient hauptsächlich der Gewinnmaximierung des ausführenden Unternehmers (egal ob Haftplicht oder Werkstatt). Die kleinen als Köder ausgelegten Bequemlichkeiten werden in der Regel mit verschenkten Ansprüchen und schlecht ausgeführten Reparaturen erkauft.

 

Viele merken nichts von beidem und schwören deshalb drauf.


Deine Antwort auf "Schlechte Kommunikation bei Skoda und Ärger mit dem Skoda Autohaus"

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Thilo T. Thilo T.

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