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29.09.2020 23:09    |    Thilo T.    |    Kommentare (0)

Sooo, jetzt haben wir gerade die 2000km überschritten und können damit endlich auch mal die volle Motorleistung abrufen :).

Der Spritverbrauch ist gestiegen, was aber einem geänderten Fahrprofil geschuldet sein dürfte (wieder vermehrt Kurzstrecke).

Innerstädtisch verbrauchen wir aktuell 11.5L/100. Bei längeren Fahrten sinkt der Verbrauch auch mal auf 9.5L/100km.

Unsere Fahrweise ist sportlich, allerdings ist vollgasfahren nur sehr selten möglich, da wir kaum AB fahren. Aufgrund unseres Wohnortes im Sauerland geht es viel rauf und runter.

Ich vermute, daß man im flachen Münsterland gut 1L weniger braucht.

Da das immer noch auf dem Niveau unseres alten 190PS A4 Avant und unter dem Verbauch des A4 V6 Cabrio liegt, geht das für uns in Ordnung.

 

Was tatsächlich mindestens Schade ist, ist daß der Leon im Innenraum merklich mehr Geräusche produziert als z.B. der Octavia (da rappelte auch nach knapp 40k km gar nichts - ausser der Soundaktuator war an;))

Speziell der Dachhimmel im vorderen Bereich des Panoramadaches und das Heckrollo knarzen und klappern je nach Temperatur deutlich.

Das Knarzen des Dachhimmels ist auch mehrfach im Forum erwähnt.

Auch 2 andere, altbekannte Probleme sind wieder aufgetaucht:

1. die Frontscheibe beschlägt bei kälterem und nassen Wetter schnell, obwohl die Klima läuft (haben wir im Ibiza auch) und

2. fällt die Rückfahrkamera sporadisch für 1-2 Sekunden aus und man muss stehenbleiben, bis man wieder ein Bild bekommt. Das kennen wir sowohl vom Ibiza als auch vom Octavia.

Da wir den Leon nur für 24 Monate geleast haben, wird er dafür nicht erneut in die Werkstatt kommen.

 

Hätten wir ihn gekauft wäre ich mittlerweile mega sauer, da er auf den ersten 2000km schon 2X in die Werkstatt musste, die Spur gefühlt immer noch nach links zieht (lt. meiner Frau aber ok ist).

Dazu jetzt Klappergeräusche, die keine Werkstatt gerne beseitigt und teilweise auch schwierig zu reproduzieren sind und die typischen, immer noch nicht beseitigten VAG Schwachstellen...

Wahrscheinlich verliert der Leon auch demnächst die Uhrzeit, wenn er diese über das GPS Signal bekommt. Dann wären alle mir persönlich bekannten Probleme wieder da :(.

Das sind halt Dinge, mit denen ich mich gar nicht beschäftigen möchte und die unsere Entscheidung zu leasen (Gewerbeleasing) doch untermauern :).

Vor allem sind das alles laaange bekannte Probleme und selbst bei einem der letzten Fahrzeuge der Modellreihe nicht gelöst. Der Spruch „You get what you pay for“ bewahrheitet sich wieder einmal ;).

 

Was uns wiederum sehr gut gefällt ist, daß die Warnungen durch das Abstandsradar und sonstige Sensoren sehr selten sind und das Fahrzeug damit einfach erheblich weniger „nervt“ als z.B. der Octavia. Der Octavia piepste gefühlt bei jedem Anhalten an der Ampel, wenn ein Fahrzeug vor einem stand und man mit ACC angerollt kam.

Auch Fehlalarme sind sehr selten :).

 

Meine/unsere aktuelle Pro/Contra Liste sieht so aus:

 

Zwischenfazit:

+ Fahrleistung/Dynamik

+++ Fahrwerk !!!

+ Motorsound (aussen leise, innen im Cupramodus sportlich)

+ Aussengeräusche/Fahrtgeräusche angenehm leise

+ Sensorik sehr unauffällig

 

+- Schalensitze (guter Seitenhalt aber nicht zopf-tauglich)

+- Beats Audio System (im direkten Vergleich zum Ibiza mit Beats schlechter)

+- Verbrauch

 

- Infotainment (kleines Display, keine Glasoberfläche, langsam/reagiert nicht immer auf Eingaben)

- Klapper- und Knarzgeräusche im Dachhimmel und Heck schon bei 2000km :(

- bekannte Probleme wie beschlagene Frontscheibe und Ausfall der Rückfahrkamera tauchen immer noch auf.

 

Auch wenn die Kritikpunkte mehr werden, fahren wir den Leon gerne :).

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17.08.2020 20:31    |    Thilo T.    |    Kommentare (0)

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Es ist soweit: die ersten 1000km sind rum.

Abgesehen vom defekten Airbagsteuergerät mussten wir auch die Spur neu einstellen lassen.

Uns war aufgefallen, daß der Cupra immer nach links zog und entsprechend das Lenkrad auch nach links zeigte, wenn der Cupra geradeaus fuhr. Unser scheint nicht der einzige zu sein, der eine ab Werk verstellte Spur hat; ich habe doch einige Treffer hier bei MT und in anderen Leon Foren gefunden.

Nach der Vermessung und dem neu einstellen, ist das Problem deutlich besser. Ich selbst meine, daß das Lenkrad immer noch ein Mü nach links steht. Aber ich habe keine Lust mehr, den Wagen noch einen Tag abzugeben.

Zwei größere Probleme quasi ab Werk, haben den sonst guten Eindruck schon etwas getrübt und wir hoffen, daß es ab jetzt ohne Unterstützung weiter gehen kann.

Was uns persönlich genervt hat, war das das Panoramadach beim zufahren einfach stehen blieb, wenn jemand die Tür geöffnet hat.

Das lässt sich aber per VCDS o.ä. ändern :) und seit gerade ist das Thema auch abgehakt.

Unser „Langzeit„ Spritverbrauch liegt aktuell bei 10.5L, was für uns, im Vergleich zu unseren anderen Fahrzeugen, absolut ok ist.

Ansonsten macht er weiterhin Spaß beim fahren und ab jetzt dürfen wir auch mal schneller fahren :D.

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08.08.2020 11:52    |    Thilo T.    |    Kommentare (0)

So, nach knapp 700km ein paar weitere Erkenntnisse:

Der Leon ST ist doch leiser als gedacht. Ich weiß nicht, was mich zu Beginn irritiert hat, aber nach 2 längeren AB Fahrten und eben ein paar km mehr, muss ich meinen ersten Eindruck revidieren. Der Leon ST ist leiser als der Octavia Combi.

Was mich auch total überzeugt, ist das Fahrwerk. Der Leon fährt auch bei höheren Tempi wie auf Schienen und liegt sehr satt auf der Strasse. Das war auch eines der Mankos beim Octavia RS. Der RS lag nicht so satt auf der Straße und wirkte irgendwie leicht. Man fühlte sich bei höheren Geschwindigkeiten nicht so wohl im Octavia.

Der Leon ST fährt wie unser alter Audi A4 Avant mit S Line Sportfahrwerk.

Was auch total überzeugt ist der Verbrauch. Ich hätte nicht gedacht, daß sich ein Fahrzeug mit 300PS, Allrad und DSG so problemlos unter 10L bewegen lässt.

Ich hatte geschätzt, daß der Leon 1L eher 1.5L mehr verbraucht als der Octavia. Aktuell würde ich sagen, daß er maximal 0.5L mehr verbraucht.

Seit ein paar Tagen fahre ich auch schon mal im Cupra Modus, um auch mal Drehzahlen >3000U/min (natürlich <= 2/3 Maxdrehzahl während der Einfahrphase) zu erreichen. Der Motor soll sich langsam an wechselnde Drehzahlen gewöhnen.

Eine Stadtfahrt im Cupra Modus, mit wenig Verkehr, endete gestern mit 8.7L Durchschnittsverbrauch :).

Eine flotte Fahrt durch eine kurvenreiche, Sauerländer Landstraße zeigte dann schon mal, wie groß der Unterscheid zum Octavia ist, was Sportlichkeit angeht. Da liegen wirklich Welten dazwischen.

Auch super für mich: der Motorsound. Es ist mehr ein deutlich kraftvollerer Klang (wird präsenter), als ich ihn von 4 Zylinder Turbomotoren gewohnt bin. Ob ein Soundaktuator mithilft, entzieht sich meiner Kenntnis, aber klingt gut. Vor allem nicht kravallig oder nervig.

Wenn hier in der Nähe wieder jemand mit geänderter AGA und mit knallendem DSG den Berg rauf ballert, könnte ich jedesmal ...:mad:

 

Was meiner besseren Hälfte negativ auffiel: sie kann aufgrund der Schalensitze keinen Zopf beim fahren tragen. Bei der Probefahrt hatte sie die Haare offen, da fiel das nicht auf. Also obacht bei der Bestellung, wenn man Zopfträger ist ;).

 

Zwischenfazit:

+ Kraftentfaltung

+ Fahrwerk

+ Verbrauch

+ Motorsound

+ Fahrverhalten sehr direkt

 

+- Schalensitze (nicht zopf-tauglich)

+- Beats Audio System (im direkten Vergleich zum Ibiza schlechter)

 

- Infotainment (kleines Display, keine Glasoberfläche, langsam/reagiert nicht immer auf Eingaben)

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30.07.2020 16:00    |    Thilo T.    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: 3 (5F), Airbagfehler, Airbag Fehler, Fehler: Airbag, Leon, Seat, Seat Leon Cupra

Mit 2 monatiger Verspätung haben wir am 28.07.2020 unseren Seat Leon ST Cupra 300 4drive abholen können. Der Leon hätte zu einem Zeitpunkt gebaut werden sollen, als das Werk in Spanien aufgrund von Corona geschlossen wurde. Naja, dafür kann keiner was und wir haben Geld gespart ;).

Aufgrund von Homeoffice etc. war das aber auch kein Problem für uns.

Die Übergabe des Fahrzeuges war dann auch entsprechend kurz, was von uns aber auch quasi so gewünscht war. Da wir aufgrund des Octavias und des Ibizas mit der Bedienung sehr vertraut sind, stellten sich auch keine großen Probleme ein. Gut, das Fahren mit einem DSG ist schon deutlich anders. Aber dafür ergeben die Assistenzsysteme (ACC, Stauassistent...) noch mehr Sinn mit DSG.

 

Was dann schon ärgerlich war: kurz bevor wir zu Hause ankamen ging die Airbag Lampe an und die Meldung "Fehler: Airbag" wurde angezeigt.

Heute, nach knapp 150km wurde dann irgendetwas an der Programmierung geändert und ein Softwareupdate eingespielt. Danach blieb die Airbag Meldung aus.

Nach weiteren gut 30km, mitten während der Fahrt, kam die Meldung dann leider wieder.

Jetzt steht der Leon bereits am dritten Tag in der Werkstatt und bekommt hoffentlich morgen ein neues Airbag Steuergerät :(.

Nach bisher gefahrenen 180km kann sagen, daß der Leon auf jeden Fall lauter ist, als der Octavia Combi. Das liegt vermutlich an den breiteren 19" Reifen.

Auch die Fläche der Armauflagen an den Türen ist kürzer gepolstert und maximal gleich wenig gepolstert, wie im Octavia RS. Das kann auf längeren Strecken nerven, wenn man gerne den Arm dort parkt.

Das Beats Audio System ist leider auch nicht so präsent, wie im Ibiza. Ich vermute mal, das liegt am größeren Innenraum.

Die Sicht nach vorne ist super gut und besser als anderen Fahrzeugen dieser Klasse.

Das Navi ist leider total veraltet und tatsächlich auch träger zu bedienen als im Ibiza oder im Octavia. Das war uns aber vorher schon bekannt und ist nicht weiter dramatisch.

Da wir den Leon nur 24 Monate behalten, stört uns das nicht so stark.

Wirklich toll ist z.B. das riesige Panoramadach :).

Auch die Schalensitze sind toll und geben besseren Seitenhalt als die Sitze im Octavia RS.

Und last but not least: der Cupra ST ist leise :). Er hat einen durchaus druckvollen Klang für einen knapp 2L Motor und klingt kräftiger als der Octavia RS. Gottseidank hat der Leon Cupra KEINEN Soundaktuator. Das klang im Octavia einfach nur schlecht und der ganze Dachhimmel fing an zu knistern. Das haben wir damals direkt ausgeschaltet und dann 36 Monate nicht mehr eingeschaltet.

Der Leon klingt dagegen IMHO sehr angenehm. Jüngeren Mitmenschen wird das mit Sicherheit zu leise sein (ich bin knapp über 45J alt).

 

Hier ist übrigens unsere Ausstattung:

- SEAT Leon ST CUPRA 300 4drive in Nevada Weiß Metallic

- Black-Paket

- Schalensitze mit Sitzheizung

- Panoramadach

- Beats Audio System

- DAB+

- Navigationssystem Plus inkl. Mapcare

- Fahrassistenzpaket IV (ACC, Stauassistent, Fernlichassistent, Spurhalteassistent, Emergeny Assistent)

- Verkehrszeichenerkennung

- Rückfahrkamera

- Kessy

- Ultraschalleinparkhilfe vorne und hinten

- CUPRA PLUS

 

Wir haben uns aktiv gegen das Performance Paket entschieden, da die Brembobremse keinen entscheidenden Vorteil im normalen Strassenverkehr bringt, sich viele sogar über die schlechte Performance der Brembo Bremse beschweren, die Ersatzteile teuer sind und es nur wenige und damit teure Felgen gibt, die da drauf passen.

Da ich die bereits vom Skoda Octavia vorhandenen Borbet T1 als Winterräder benutzen möchte, schied das PP damit leider aus.

Die etwas andere Verspoilerung hätte ich allerdings schon sehr gerne gehabt :(.

Aber irgendwo muss man halt den Strich ziehen.

 

 

Update (31.07.2020):

Heute haben wir unseren Leon mit neuem Airbagsteuergerät wiederbekommen. Ich hoffe, daß sich das Problem dann damit erledigt hat.

Die Werkstatt hat auf jeden Fall einen guten Job gemacht :)!

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23.06.2020 21:33    |    Thilo T.    |    Kommentare (0)

Es gab zum Abschluss einen Brief vom AH, daß der Wagen mangelfrei ist und keine Gebühren mehr offen seien.

Interessant fanden wir dann, daß der RS jetzt als unfallfrei angeboten wird.

Der Schaden inkl. Wertminderung lt. Gutachter übertrifft 1000€. Zum tritt die sogen. Wertminderung nur nach einem Unfall ein....

Naja, wurde ja nur 3X lackiert ;).

Als Käufer würde ich mich auf jeden Fall arg ärgern.

Es bleibt festzuhalten, daß die Leasingrückgabe eines gepflegten Fahrzeugs bei Skoda keine Probleme bereitet. Von daher würden wir wieder einen Skoda leasen.

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19.05.2020 14:38    |    Thilo T.    |    Kommentare (0)

Sooo, heute ging der Octavia zurück an den Händler bzw. die Leasing.

Ich habe den Wagen vorher penibelst gesäubert; innen wie aussen.

Bedenken hatte ich vor allem wegen der leicht welligen Bremsscheiben vorne und den Riefen in den hinteren Scheiben. Davon wurde schon oft als Problem bei der Rückgabe berichtet.

Tatsächlich war die Rückgabe völlig problemfrei und es gab keinen Anlass zur Kritik auf beiden Seiten.

So hatte ich mir eine Leasingrückgabe vorgestellt :).

Ich habe noch keinen abschliessenden Bericht von Skoda Leasing, aber sollte da noch etwas nachgefordert werden, berichte ich hier.

Einzig die Wertminderung, durch einen kleinen, nicht selbst verschuldeten „Unfall“ in Italien müssen wir übernehmen. Das sollten ca. 200€ sein.

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14.04.2020 21:19    |    Thilo T.    |    Kommentare (6)

Es ist fast so weit: nach 35 Monaten und ca. 37.000km steht die Fahrzeugrückgabe kurz bevor.

Wie die Rückgabe verlaufen ist und welche Kosten uns noch entstanden sind, werde ich später noch berichten.

Aktuell ist alles wie gehabt. Der Octavia ist ein zuverlässiges Fahrzeug, welches uns keine Probleme bereitet.

Trotzdem wenden wir uns vom Octavia ab. Dafür gibt es mehrere Gründe:

- den RS wird es wohl wieder nur als Fronttriebler geben

- der RS iV braucht demnächst im Sprint von 0 auf 100 7.3s. Das ist mir nicht sportlich genug.

- der RS wird teurer werden

- Skoda bringt keine Emotionen rüber

 

Wir haben, obwohl uns das Design ursprünglich nicht so gut gefiel für den Seat Leon ST Cupra 300 4X4 entschieden. Der kommt uns in allen o.g. Punkten entgegen und kostet zudem 70€ brutto im Monat weniger als der aktuelle Octavia RS.

 

Was mir gestern unangenehm auffiel, waren mehrere Roststellen am Schloßträger, Fanghaken der Motorhaube etc.. und das nur beim flüchtigen hinschauen.

So schlimm sahen unsere Audi nach >10 Jahren nicht aus - bei gleicher Beanspruchung.

Vielleicht nicht dramatisch, aber ich habe auch nicht weiter gesucht. Letztlich unterstreicht das aber meine Entscheidung, Fahrzeuge nicht mehr zu kaufen :).

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19.10.2019 14:14    |    Thilo T.    |    Kommentare (0)

Nach ca. 32.000km kann ich nach wie vor ein positives Fahrzit (:)) ziehen:

Der Skoda Oktavia RS TSI Combi ist ein grundsolides Fahrzeug:

 

  • + er hat uns kein einziges Mal im Stich gelassen
  • + der Spritverbrauch mit viel Kurzstrecke und gelegentlich schnellen Passagen bleibt bei knapp über 9l
  • + kein(!) Ölverbrauch
  • + kein Kühlflüssigkeitsverlust o.ä.
  • + schnelles Navi (Amundsen)
  • + riesiger Kofferraum - eine Dachbox ist maximal fürs Skifahren nötig

 

  • +- die Assistenzsysteme sind IMHO unausgereift, aber das bezieht sich im Grunde auf alle Fahrzeuge in diesem Segment.
  • +- das Knacken und Knarzen, was sich eingestellt hat, hat nicht zugenommen und ist ok (mehr aber auch nicht). Audi ist hier nach unserer Erfahrung weit besser (und weit teurer ;)).

 

  • - nach wie vor einige Softwarebugs. Z.B. lässt sich das RS Menü sporadisch nicht starten, die Lautstärke nicht regeln (übers Lenkrad) … Ein Fahrzeug-Neustart regelt diese Aussetzer aber.
  • - die Schei#! Uhrzeit: im Automatikmodus verliert sie gerne mal das Signal und danach springt die StdHzg zu einer falschen Uhrzeit an. Also muss man die Uhrzeit auf manuell einstellen umstellen - im Jahr 2019.
  • - der Sound der Abgasanlage: Im Eco Modus erträglich. Im Normalmodus eigentlich schon zu laut und dröhnend. Btw. ich mag guten Aga Sound und bin da grundsätzlich nicht abgeneigt. Im RS Modus so was von blechernd und vor allem klappert dann der Dachhimmel. Also lassen wir ihn im Eco Modus.
  • - die Standheizung bietet keine Wochenplanung bzw. sie muss jedes mal neu aktiviert werden, nachdem sie gelaufen ist. Die Onlinefunktionalität muss zusätzlich bezahlt werden (wenn überhaupt möglich) und es gibt nur eine Fernbedienung. Das ist zu viel umständlich und es geht viel Komfort damit verloren.

 

Was wir mitgenommen haben nach 2.5 Jahren:

Der Octavia ist in Summe ein sehr gutes, solides Fahrzeug. Punkt.

Was fehlt ist ein Allradantrieb, da er die 230PS und 350Nm Drehmoment schon auf trockener Fahrbahn nicht auf die Straße bringt. Da kann man mit leben, aber wenn die Konkurrenz Allrad in hochmotorisierten Benzinern anbietet, eben nicht mehr.

Als 6-Gang Handschalter würde ich ihn nicht noch einmal kaufen/leasen, da dann die ACC einfach nicht so gut/einfach funktioniert.

Die Standheizung würde ich ebenfalls nicht noch einmal wählen, da sie nur schlecht programmierbar ist (keine Wochenplanung möglich) und in unserem Fahrzeug nicht per APP funktioniert (unser ist einer der ersten FL RS aus 2017). Selbst wenn die StdHzg per App funktioniert muss man diesen Online Service nach 1Jahre bezahlen. On top gibt es nur eine Fernbedienung zu der StdHzg.

Das ist IMHO den Aufpreis nicht wert.

Die Assistenssysteme wie Laneassist und Sideassist funktionieren so lala. In Baustellen nicht, im Regen nur bedingt und in der Stadt quasi gar nicht, bzw. pfuschen einem permanent in eigene Fahren.

Bei Sonne und auf gut ausgebauten Straßen funktionieren sie ganz gut. Also als Vielfahrer auf AB würde ich sie ordern. Sonst nicht mehr.

Der Lichtassistent ist und bleibt komplett unbrauchbar. Blendet spät auf, zu spät ab und erkennt schlecht beleuchtete PKW und LKW von hinten gar nicht. Zudem funktioniert er erst ab 60km/h und somit im kurvenreichen Sauerland auch außerorts nicht immer. Ist also totaler Quatsch.

 

Wir werden ab Mai nächsten Jahres von Skoda zu Seat wechseln und haben gerade einen SEAT Leon ST Cupra 300 4drive bestellt.

Hintergrund ist, daß uns der Skoda Octavia einfach zu neutral ist. Er ist ein schnelles Fahrzeug mit viel Stauraum und von guter Qualität (jedenfalls "unserer"). Mehr aber auch nicht.

Nach wie vor fahren wir beide lieber im SEAT Ibiza 1.5 Evo, weil der einfach mehr Emotionen bietet und mehr Spaß macht. Kann man leider nur schwer erklären …

Wir hätten gerne den Skoda Superb Combi geleast, aber in der Ausstattung, wie er uns gefällt, hätte das eine Bruttoleasingrate von mind. 550€ (eher 600€) gekostet.

Zudem benötigen wir die Größe ehrlicherweise nur für Urlaubsfahrten.

Der Seat Leon kostet mit quasi allem, außer dem Performance Paket, nur ca. 320€ brutto (12.500km/24Monat inkl. Zulassung und Überführung).

Dann kommt 1-2X im Jahr halt die Dachbox oben drauf ;).

Vom neuen Octavia gibt es nach wie vor keine Fotos und die Erlkönigbilder gefallen uns gar nicht. Vor allem das Heck sieht dort arg asiatisch aus (Hyundai etc.).

Zudem gibt es nach bisherigen Aussagen keinen Stauassistenten im Octavia. Wer den einmal gefahren ist, will ihn nicht mehr missen.

So sehr mich die ACC auch manchmal nervt: funktioniert bei Startregen nicht, im Schnee schon gar nicht …, die damit verbundene Stauassistenzfunktion wiegt diese Nachteile absolut auf.

 

Von daher: Der Octavia RS TSI ist ein gutes Fahrzeug mit einigen kleineren Einschränkungen. Wer damit leben kann und möchte, macht mit dem O3 Combi RS TSI nichts falsch.

Vielleicht kehren wir ja in 2.5 Jahren, nach dem Exkurs mit dem Leon, zu Skoda zurück :).

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24.02.2019 12:20    |    Thilo T.    |    Kommentare (0)

Nach ca. 22.000km war ich außerplanmäßig beim Skoda Händler.

Ich konnte das Knacken im Vorderachsbereich vorführen und sprach noch einmal die Problematik mit der verstellten Uhrzeit an.

Es gibt tatsächlich einen Rückruf zu den Knackgeräuschen. Unser Octavia fällt zwar nach der Fahrgestellnummer nicht darunter, aber man die Handlungsanweisung trotzdem durchgeführt.

Dazu wurden irgendwelche Lenkerteile gereinigt und gefettet.

Sehr warscheinlich wird das nicht von Dauer sein, aber in knapp 1 Jahr geht der Octavia sowieso zurück zum Händler ;).

 

Um zu verhindern, daß die Standheizung wieder einmal nicht anspringt, weil die Uhrzeit sich verstellt hat, wurde die Uhrzeit auf „manuell“ gestellt.

Hintergrund dazu ist, daß man das Problem kennt, es aber keine andere Lösung gibt:

Die Uhrzeit wird automatisch über die Satelliten bezogen. Wenn das Fahrzeug ungünstig steht, es Sonnenstürme gibt etc. pp., klappt das manchmal nicht und das Auto würfelt die Uhrzeit.

Anstatt also eine simple Antenne einzubauen, um die Atomzeit abzurufen, wie es Audi schon vor 15 Jahren gemacht hat, wurde das Rad neu erfunden.

Jetzt darf ich Sommer- und Winteruhrzeit wieder manuell einstellen, wie damals in meinem Golf II ;).

 

Ansonsten ist alles beim alten:

+ tolle Fahrleistungen

+ geringer Benzinverbrauch

+ kein Ölverbrauch

 

- klappern/rappeln

- Softwareprobleme (Uhrzeit, aufhängen des gesamten Systems, Tasten funnktionieren gelegentlich nicht)

- gefühlt lauter werdendes Fahrzeug

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18.11.2018 10:57    |    Thilo T.    |    Kommentare (4)

Sooo, nach Überschreiten der 20.000 km Marke fängt der Skoda Octavia RS dann doch an, deutlich weniger Spaß zu machen:

 

Geräusche:

Jetzt, im zweiten Winter, ziehen deutlich Klapper- und Knarz-Geräusche ins Auto ein :(.

Betroffen sind der Dachhimmel im vorderen Bereich und der Bereich ums Lenkrad. Das Problem ist leider, daß die Geräusche nur schwer zu lokalisieren sind und nicht immer auftreten.

Seit ca. 6 Wochen haben wir zudem ein unregelmäßiges Poltern im Heckbereich und selten ein Geräusch vorne links.

Das Problem bei allen Geräuschen ist, daß sie kaum reproduzierbar sind. Somit kann ich sie nicht vorführen und der Händler weiß nicht, wo er etwas überprüfen/reparieren kann.

Abgesehen von den Geräuschen scheint der Octavia auch lauter geworden zu sein. Wir fahren quasi von Beginn an mit dem Motorsound im Eco Modus, (auch weil sonst der Dachhimmel noch mehr knarzt), aber irgendwie scheint es im Innenraum lauter geworden zu sein.

 

Skoda Connect:

Es gab soooo viele Verbindungsabbrüche :(.

Zudem nur eine pseudo-sinnvolle Anwendung: die Ansicht, welche den Status der Türen, Fenster und des Panoramadaches anzeigt.

Pseudo-sinnvoll deshalb, weil die Regenschließen-Funktion nicht mehr existent ist.

Mit Skoda Connect zahle ich also dafür zu sehen, daß das Panoramadach offen ist. Früher hätte das Fahrzeug das Dach einfach selbst zugefahren.

Die anderen Optionen und Auswertemöglichkeiten kann ich mir auch kostenfrei im Fahrzeug selbst anschauen.

Und Live-Stau Ansichten sind super; aber wenn Connect wieder mal hängt, funktioniert das eben auch nicht.

Von daher haben wir Skoda Connect nicht verlängert.

 

Sonstiges.

Ich wollte heute früh um 03:45 Uhr in ein warmes Auto einsteigen. Aber nein: es war, wieder einmal, kalt.

Im letzten Winter hatte ich das Problem, daß die Standheizung sich nicht mehr programmieren ließ, wenn sie vorher gelaufen war. Also bei der Ankunft auf dem Firmenparkplatz z.B..

Dagegen wurde ein Deepreset gemacht und seit dem scheint das zu funktionieren.

Was war also heute morgen los?

Ich vermute es lag an der Uhrzeit (gängiges Thema bei Skoda): die Uhr ging nämlich WIEDER mal 1h vor. D.h. als ich einstieg war die Karre schon wieder kalt.

Die Standheizung ist für uns das unnötigste Extra: wir haben die in Summe vielleicht 20X benutzt. Dafür war ich aber schon 2X wegen der StdHz in der Werkstatt und heute morgen hat sie wieder nicht funktioniert.

 

Also, wie man sieht/liest, sind wir immer weniger mit dem Octavia zufrieden.

Der Motor läuft gut und verbaucht kein(!) Öl und angemessen wenig Sprit.

Die Fahrleistungen machen weiterhin Spaß.

Aber das ist nur die halbe Miete: die Fertigungsqualität scheint sich doch über Gebühr im günstigen Preis wiederzuspiegeln und die ständigen, kleinen Ärgernisse versauen uns den Spaß an dem Fahrzeug.

 

Fazit:

Wir werden in gut einem Jahr keinen Octavia mehr bestellen und wechseln, falls er besser verarbeitet ist, auf den Superb.

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Blogautor(en)

Thilo T. Thilo T.

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