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Thilo's MT Blog

Über unseren neuen Skoda Octavia RS MJ 2018

23.06.2020 21:33    |    Thilo T.    |    Kommentare (0)

Es gab zum Abschluss einen Brief vom AH, daß der Wagen mangelfrei ist und keine Gebühren mehr offen seien.

Interessant fanden wir dann, daß der RS jetzt als unfallfrei angeboten wird.

Der Schaden inkl. Wertminderung lt. Gutachter übertrifft 1000€. Zum tritt die sogen. Wertminderung nur nach einem Unfall ein....

Naja, wurde ja nur 3X lackiert ;).

Als Käufer würde ich mich auf jeden Fall arg ärgern.

Es bleibt festzuhalten, daß die Leasingrückgabe eines gepflegten Fahrzeugs bei Skoda keine Probleme bereitet. Von daher würden wir wieder einen Skoda leasen.

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19.05.2020 14:38    |    Thilo T.    |    Kommentare (0)

Sooo, heute ging der Octavia zurück an den Händler bzw. die Leasing.

Ich habe den Wagen vorher penibelst gesäubert; innen wie aussen.

Bedenken hatte ich vor allem wegen der leicht welligen Bremsscheiben vorne und den Riefen in den hinteren Scheiben. Davon wurde schon oft als Problem bei der Rückgabe berichtet.

Tatsächlich war die Rückgabe völlig problemfrei und es gab keinen Anlass zur Kritik auf beiden Seiten.

So hatte ich mir eine Leasingrückgabe vorgestellt :).

Ich habe noch keinen abschliessenden Bericht von Skoda Leasing, aber sollte da noch etwas nachgefordert werden, berichte ich hier.

Einzig die Wertminderung, durch einen kleinen, nicht selbst verschuldeten „Unfall“ in Italien müssen wir übernehmen. Das sollten ca. 200€ sein.

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14.04.2020 21:19    |    Thilo T.    |    Kommentare (6)

Es ist fast so weit: nach 35 Monaten und ca. 37.000km steht die Fahrzeugrückgabe kurz bevor.

Wie die Rückgabe verlaufen ist und welche Kosten uns noch entstanden sind, werde ich später noch berichten.

Aktuell ist alles wie gehabt. Der Octavia ist ein zuverlässiges Fahrzeug, welches uns keine Probleme bereitet.

Trotzdem wenden wir uns vom Octavia ab. Dafür gibt es mehrere Gründe:

- den RS wird es wohl wieder nur als Fronttriebler geben

- der RS iV braucht demnächst im Sprint von 0 auf 100 7.3s. Das ist mir nicht sportlich genug.

- der RS wird teurer werden

- Skoda bringt keine Emotionen rüber

 

Wir haben, obwohl uns das Design ursprünglich nicht so gut gefiel für den Seat Leon ST Cupra 300 4X4 entschieden. Der kommt uns in allen o.g. Punkten entgegen und kostet zudem 70€ brutto im Monat weniger als der aktuelle Octavia RS.

 

Was mir gestern unangenehm auffiel, waren mehrere Roststellen am Schloßträger, Fanghaken der Motorhaube etc.. und das nur beim flüchtigen hinschauen.

So schlimm sahen unsere Audi nach >10 Jahren nicht aus - bei gleicher Beanspruchung.

Vielleicht nicht dramatisch, aber ich habe auch nicht weiter gesucht. Letztlich unterstreicht das aber meine Entscheidung, Fahrzeuge nicht mehr zu kaufen :).

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19.10.2019 14:14    |    Thilo T.    |    Kommentare (0)

Nach ca. 32.000km kann ich nach wie vor ein positives Fahrzit (:)) ziehen:

Der Skoda Oktavia RS TSI Combi ist ein grundsolides Fahrzeug:

 

  • + er hat uns kein einziges Mal im Stich gelassen
  • + der Spritverbrauch mit viel Kurzstrecke und gelegentlich schnellen Passagen bleibt bei knapp über 9l
  • + kein(!) Ölverbrauch
  • + kein Kühlflüssigkeitsverlust o.ä.
  • + schnelles Navi (Amundsen)
  • + riesiger Kofferraum - eine Dachbox ist maximal fürs Skifahren nötig

 

  • +- die Assistenzsysteme sind IMHO unausgereift, aber das bezieht sich im Grunde auf alle Fahrzeuge in diesem Segment.
  • +- das Knacken und Knarzen, was sich eingestellt hat, hat nicht zugenommen und ist ok (mehr aber auch nicht). Audi ist hier nach unserer Erfahrung weit besser (und weit teurer ;)).

 

  • - nach wie vor einige Softwarebugs. Z.B. lässt sich das RS Menü sporadisch nicht starten, die Lautstärke nicht regeln (übers Lenkrad) … Ein Fahrzeug-Neustart regelt diese Aussetzer aber.
  • - die Schei#! Uhrzeit: im Automatikmodus verliert sie gerne mal das Signal und danach springt die StdHzg zu einer falschen Uhrzeit an. Also muss man die Uhrzeit auf manuell einstellen umstellen - im Jahr 2019.
  • - der Sound der Abgasanlage: Im Eco Modus erträglich. Im Normalmodus eigentlich schon zu laut und dröhnend. Btw. ich mag guten Aga Sound und bin da grundsätzlich nicht abgeneigt. Im RS Modus so was von blechernd und vor allem klappert dann der Dachhimmel. Also lassen wir ihn im Eco Modus.
  • - die Standheizung bietet keine Wochenplanung bzw. sie muss jedes mal neu aktiviert werden, nachdem sie gelaufen ist. Die Onlinefunktionalität muss zusätzlich bezahlt werden (wenn überhaupt möglich) und es gibt nur eine Fernbedienung. Das ist zu viel umständlich und es geht viel Komfort damit verloren.

 

Was wir mitgenommen haben nach 2.5 Jahren:

Der Octavia ist in Summe ein sehr gutes, solides Fahrzeug. Punkt.

Was fehlt ist ein Allradantrieb, da er die 230PS und 350Nm Drehmoment schon auf trockener Fahrbahn nicht auf die Straße bringt. Da kann man mit leben, aber wenn die Konkurrenz Allrad in hochmotorisierten Benzinern anbietet, eben nicht mehr.

Als 6-Gang Handschalter würde ich ihn nicht noch einmal kaufen/leasen, da dann die ACC einfach nicht so gut/einfach funktioniert.

Die Standheizung würde ich ebenfalls nicht noch einmal wählen, da sie nur schlecht programmierbar ist (keine Wochenplanung möglich) und in unserem Fahrzeug nicht per APP funktioniert (unser ist einer der ersten FL RS aus 2017). Selbst wenn die StdHzg per App funktioniert muss man diesen Online Service nach 1Jahre bezahlen. On top gibt es nur eine Fernbedienung zu der StdHzg.

Das ist IMHO den Aufpreis nicht wert.

Die Assistenssysteme wie Laneassist und Sideassist funktionieren so lala. In Baustellen nicht, im Regen nur bedingt und in der Stadt quasi gar nicht, bzw. pfuschen einem permanent in eigene Fahren.

Bei Sonne und auf gut ausgebauten Straßen funktionieren sie ganz gut. Also als Vielfahrer auf AB würde ich sie ordern. Sonst nicht mehr.

Der Lichtassistent ist und bleibt komplett unbrauchbar. Blendet spät auf, zu spät ab und erkennt schlecht beleuchtete PKW und LKW von hinten gar nicht. Zudem funktioniert er erst ab 60km/h und somit im kurvenreichen Sauerland auch außerorts nicht immer. Ist also totaler Quatsch.

 

Wir werden ab Mai nächsten Jahres von Skoda zu Seat wechseln und haben gerade einen SEAT Leon ST Cupra 300 4drive bestellt.

Hintergrund ist, daß uns der Skoda Octavia einfach zu neutral ist. Er ist ein schnelles Fahrzeug mit viel Stauraum und von guter Qualität (jedenfalls "unserer"). Mehr aber auch nicht.

Nach wie vor fahren wir beide lieber im SEAT Ibiza 1.5 Evo, weil der einfach mehr Emotionen bietet und mehr Spaß macht. Kann man leider nur schwer erklären …

Wir hätten gerne den Skoda Superb Combi geleast, aber in der Ausstattung, wie er uns gefällt, hätte das eine Bruttoleasingrate von mind. 550€ (eher 600€) gekostet.

Zudem benötigen wir die Größe ehrlicherweise nur für Urlaubsfahrten.

Der Seat Leon kostet mit quasi allem, außer dem Performance Paket, nur ca. 320€ brutto (12.500km/24Monat inkl. Zulassung und Überführung).

Dann kommt 1-2X im Jahr halt die Dachbox oben drauf ;).

Vom neuen Octavia gibt es nach wie vor keine Fotos und die Erlkönigbilder gefallen uns gar nicht. Vor allem das Heck sieht dort arg asiatisch aus (Hyundai etc.).

Zudem gibt es nach bisherigen Aussagen keinen Stauassistenten im Octavia. Wer den einmal gefahren ist, will ihn nicht mehr missen.

So sehr mich die ACC auch manchmal nervt: funktioniert bei Startregen nicht, im Schnee schon gar nicht …, die damit verbundene Stauassistenzfunktion wiegt diese Nachteile absolut auf.

 

Von daher: Der Octavia RS TSI ist ein gutes Fahrzeug mit einigen kleineren Einschränkungen. Wer damit leben kann und möchte, macht mit dem O3 Combi RS TSI nichts falsch.

Vielleicht kehren wir ja in 2.5 Jahren, nach dem Exkurs mit dem Leon, zu Skoda zurück :).

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24.02.2019 12:20    |    Thilo T.    |    Kommentare (0)

Nach ca. 22.000km war ich außerplanmäßig beim Skoda Händler.

Ich konnte das Knacken im Vorderachsbereich vorführen und sprach noch einmal die Problematik mit der verstellten Uhrzeit an.

Es gibt tatsächlich einen Rückruf zu den Knackgeräuschen. Unser Octavia fällt zwar nach der Fahrgestellnummer nicht darunter, aber man die Handlungsanweisung trotzdem durchgeführt.

Dazu wurden irgendwelche Lenkerteile gereinigt und gefettet.

Sehr warscheinlich wird das nicht von Dauer sein, aber in knapp 1 Jahr geht der Octavia sowieso zurück zum Händler ;).

 

Um zu verhindern, daß die Standheizung wieder einmal nicht anspringt, weil die Uhrzeit sich verstellt hat, wurde die Uhrzeit auf „manuell“ gestellt.

Hintergrund dazu ist, daß man das Problem kennt, es aber keine andere Lösung gibt:

Die Uhrzeit wird automatisch über die Satelliten bezogen. Wenn das Fahrzeug ungünstig steht, es Sonnenstürme gibt etc. pp., klappt das manchmal nicht und das Auto würfelt die Uhrzeit.

Anstatt also eine simple Antenne einzubauen, um die Atomzeit abzurufen, wie es Audi schon vor 15 Jahren gemacht hat, wurde das Rad neu erfunden.

Jetzt darf ich Sommer- und Winteruhrzeit wieder manuell einstellen, wie damals in meinem Golf II ;).

 

Ansonsten ist alles beim alten:

+ tolle Fahrleistungen

+ geringer Benzinverbrauch

+ kein Ölverbrauch

 

- klappern/rappeln

- Softwareprobleme (Uhrzeit, aufhängen des gesamten Systems, Tasten funnktionieren gelegentlich nicht)

- gefühlt lauter werdendes Fahrzeug

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18.11.2018 10:57    |    Thilo T.    |    Kommentare (4)

Sooo, nach Überschreiten der 20.000 km Marke fängt der Skoda Octavia RS dann doch an, deutlich weniger Spaß zu machen:

 

Geräusche:

Jetzt, im zweiten Winter, ziehen deutlich Klapper- und Knarz-Geräusche ins Auto ein :(.

Betroffen sind der Dachhimmel im vorderen Bereich und der Bereich ums Lenkrad. Das Problem ist leider, daß die Geräusche nur schwer zu lokalisieren sind und nicht immer auftreten.

Seit ca. 6 Wochen haben wir zudem ein unregelmäßiges Poltern im Heckbereich und selten ein Geräusch vorne links.

Das Problem bei allen Geräuschen ist, daß sie kaum reproduzierbar sind. Somit kann ich sie nicht vorführen und der Händler weiß nicht, wo er etwas überprüfen/reparieren kann.

Abgesehen von den Geräuschen scheint der Octavia auch lauter geworden zu sein. Wir fahren quasi von Beginn an mit dem Motorsound im Eco Modus, (auch weil sonst der Dachhimmel noch mehr knarzt), aber irgendwie scheint es im Innenraum lauter geworden zu sein.

 

Skoda Connect:

Es gab soooo viele Verbindungsabbrüche :(.

Zudem nur eine pseudo-sinnvolle Anwendung: die Ansicht, welche den Status der Türen, Fenster und des Panoramadaches anzeigt.

Pseudo-sinnvoll deshalb, weil die Regenschließen-Funktion nicht mehr existent ist.

Mit Skoda Connect zahle ich also dafür zu sehen, daß das Panoramadach offen ist. Früher hätte das Fahrzeug das Dach einfach selbst zugefahren.

Die anderen Optionen und Auswertemöglichkeiten kann ich mir auch kostenfrei im Fahrzeug selbst anschauen.

Und Live-Stau Ansichten sind super; aber wenn Connect wieder mal hängt, funktioniert das eben auch nicht.

Von daher haben wir Skoda Connect nicht verlängert.

 

Sonstiges.

Ich wollte heute früh um 03:45 Uhr in ein warmes Auto einsteigen. Aber nein: es war, wieder einmal, kalt.

Im letzten Winter hatte ich das Problem, daß die Standheizung sich nicht mehr programmieren ließ, wenn sie vorher gelaufen war. Also bei der Ankunft auf dem Firmenparkplatz z.B..

Dagegen wurde ein Deepreset gemacht und seit dem scheint das zu funktionieren.

Was war also heute morgen los?

Ich vermute es lag an der Uhrzeit (gängiges Thema bei Skoda): die Uhr ging nämlich WIEDER mal 1h vor. D.h. als ich einstieg war die Karre schon wieder kalt.

Die Standheizung ist für uns das unnötigste Extra: wir haben die in Summe vielleicht 20X benutzt. Dafür war ich aber schon 2X wegen der StdHz in der Werkstatt und heute morgen hat sie wieder nicht funktioniert.

 

Also, wie man sieht/liest, sind wir immer weniger mit dem Octavia zufrieden.

Der Motor läuft gut und verbaucht kein(!) Öl und angemessen wenig Sprit.

Die Fahrleistungen machen weiterhin Spaß.

Aber das ist nur die halbe Miete: die Fertigungsqualität scheint sich doch über Gebühr im günstigen Preis wiederzuspiegeln und die ständigen, kleinen Ärgernisse versauen uns den Spaß an dem Fahrzeug.

 

Fazit:

Wir werden in gut einem Jahr keinen Octavia mehr bestellen und wechseln, falls er besser verarbeitet ist, auf den Superb.

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04.06.2018 22:12    |    Thilo T.    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: 3 (5E), Octavia, Skoda

Nach langer Zeit mal wieder eine kurze Rückmeldung zu unserem Skoda Octavia RS:

Der Wagen hat jetzt etwas über 15.000km „runter“ und ist weiterhin sehr schön unauffällig :).

Der Langzeitverbrauch liegt ca. 9.5L/100km, was bei unserem Streckenprofil ein wirklich guter Wert ist. Zum Vergleich: unser neuer Seat Ibiza 1.5 TSI Evo liegt aktuell bei 7.8L/100km mit „nur“ 150PS, Zylinderabschaltung und deutlich weniger Gewicht, schmaleren Reifen ... Das spricht IMHO für den 2.0 TSI im Skoda.

Aktuell befindet sich der Ölstand genau in der Mitte vom Peilstab, sprich auf 15.000km kein Ölverbrauch :).

 

Einzig gelegentliche Aussetzer im Infotainment trüben etwas den Gesamteindruck:

- die RS Taste war 2X ohne Funktion

- mehrmals funktionierten die MuFu-Tasten am Lenkrad nicht.

Beheben ließ sich das bisher immer zuverlässig durch einen kompletten Neustart des Fahrzeugs (incl. Abschliessen).

Vielleicht bessert Skoda hier mal nach und das nächste Modell hat dann die Tasten CTRL+Alt+Del irgendwo eingebaut ;). Dann würde der Neustart an der Ampel vielleicht besser funktionieren.

 

Da aber auch Premiumfahrzeuge im Bekannten- und Verwandtenkreis solche oder ähnliche Probleme kennen, wie z.B. nicht an oder abklappende Spiegel, plötzlich neu bootende Navis (nicht witzig in Großstädten), denke ich, das ist leider der Preis, den man für die immer weiter fortschreitende Integration von hochkomplexen Assistenzsystemen etc. pp. bezahlen muss.

 

Daher auch nach 15.000km mein (unser) Fazit: ein gutes Fahrzeug!

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14.02.2018 23:40    |    Thilo T.    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: 3 (5E), Octavia, Skoda

Sooo, die Heckschürze wurde neu lackiert. Die Laufnasen wurden (immer noch sichtbar) abgeschliffen und die Parksensoren deutlich besser eingesetzt.

Leider stimmt jetzt der Farbton nicht mehr: das nachlackierte moon white metallic sieht mehr aus wie ein alpin weiß uni. Deutlich weisser und fast ohne Metallic Partikel. Dazu undeutlich gewordene Konturen/Kanten wg. der zugenommenen Lackdicke.

O-Ton Service Mitarbeiter: „Weiss metallic ist schwierig zu lackieren und eine Nachlackierung sieht man halt immer“. Ersteres stimmt, zweiteres stimmt nicht.

Die Kratzer auf der Motorhaube wurden wegpoliert und sind nicht mehr sichtbar. Das hat also gut geklappt.

Ein kurzer Besuch bei der Dekra bestätigte meine Vermutung: hier muss nachgebessert werden.

Auch die parallele Anfrage an einen ADAC RA ergab, daß ein so junges Fahrzeug ohne sichtbare Mängel zu reparieren ist.

Was mich echt ärgert, war die Idee, auf dem Reparaturauftrag zu vermerken, daß die Lackierung vom original Farbton abweicht und ich somit bei der Rückgabe des Fahrzeuges keine Probleme habe.

Das ist ja nett gedacht, allerdings fahre ich dann noch über 2 Jahre mit einer andersfarbigen Heckschürze herum. Und das bei monatlichen Leasingkosten von knapp 400€ und einem ordentlichen Eigenanteil bei der Reparatur.

Warum kann der bezahlte Job nicht einfach fachgerecht erledigt werden?

Naja, wir haben einen neuen Termin ausgemacht und dann wird die weitere Vorgehensweise noch einmal besprochen werden.

Ich bin an dieser Stelle echt froh über eine gute RSV zu verfügen, falls das noch aus dem Ruder laufen sollte oder auch die dritte Lackierung nix wird ;).

 

Skoda selbst scheint an kritischen Fragen auch kein Interesse zu haben: ich wollte wissen, ob es seitens Skoda Vorgaben an die Händler gibt, wie z.B. Fahrzeugannahmen und - rückgaben abzulaufen haben. Ob es vielleicht standardisierte Formulare etc. pp. gibt (wg. der Diskussionen, wer die Kratzer auf der Motorhaube zu verantworten hätte). Dazu hieß es nur, daß diese Informationen Vertragsbestandteile zwischen Skoda und den Händlern wären und man mir dazu entsprechend keine Auskünfte geben könnte.

Soviel zum Thema Transparenz.

 

Mit dem Fahrzeug selbst, sind wir übrigens nach wie vor zufrieden.

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21.12.2017 19:40    |    Thilo T.    |    Kommentare (15)    |   Stichworte: 3 (5E), Octavia, Skoda

Ich werde an dieser Stelle fortlaufend über Probleme mit dem Skoda Octavia berichten.

 

Nach jetzt ca. 8500km und dem Wintereinbruch, tauchen die ersten Problemchen auf.

Problemchen deshalb, weil bisher alles weiterhin funktioniert und die Fehler von alleine verschwanden.

Die ersten Fehler, waren z.B., das die Abstandssensoren verrückt spielten.

Ich fuhr bei trockenem Wetter nach Hause und plötzlich meldeten die Sensoren rundherum Hindernisse. Das passierte immer, sobald ich an einer Ampel stand. Immerhin ließ mich der Skoda weiterfahren ;).

Dann, bei etwas stärkerem Regen, fiel der ACC Sensor aus und damit auch der Tempomat.

Dieses Phänomen hatte ich bisher zweimal im Regen und zweimal bei Schnee. Was allerdings bei Schneefahrten auch 100% entspricht :(.

Das Problem habe ich auch direkt im Forum angesprochen und es sieht so aus, daß das ACC Problem zumindest alle VAG Fahrzeuge betrifft und damit Stand der Technik ist.

Also an alle, die gerne Skifahren oder in schneereichen Regionen sogar wohnen (;)): der ACC funktioniert sogar bei leichtem Schneefall gar nicht und schaltet damit die komplette Tempomatfunktionalität ab. Da es keine Möglichkeit gibt, den ACC zu deaktivieren und trotzdem eine standard Tempomatfunktion zu erhalten, wird unser nächstes Fahrzeug auch definitiv ohne ACC sein.

 

Auf einer längeren AB Fahrt mit eingeschalteter Navigation, ließ sich die MuFu Anzeige zwischen Tacho und Drehzahlmesser, nicht mehr über die rechten MuFu Tasten am Lenkrad bedienen.

Nach einem Auto-Neustart an einer Ampel, funktionierte alles wieder wie gewohnt.

 

Mit zunehmender Kälte haben wir auch die Standheizung ein paar Mal genutzt.

Letzte Woche wollte ich bei Ankunft auf dem Firmenparkplatz die Standheizung neu programmieren und bekam die sehr aussagekräftige Fehlermeldung „Fehler: Standheizung“ angezeigt. Bedienen ließ sich nichts mehr (im Standheizungsmenü).

Danach funktionierte die Standheizung den ganzen Tag nicht mehr.

Am nächsten Tag bin ich dann zum Fehlerauslesen zu meinem Händler gefahren.

Die Standheizung funktionierte zu diesem Zeitpunkt wieder.

Leider war im Fehlerspeicher kein Eintrag hinterlegt :(.

 

Update 15.02.2018:

Es schneit leicht (!) also geht der ACC wieder nicht :( (ok, das kennen wir ja bereits).

Aber jetzt geht die Standheizung wieder einmal nicht. Vor der Abfahrt hat sie noch funktioniert, bei der Neuprogrammierung für heute Nachmittag kam dann die angehängte Fehlermeldung.

Ist die vielleicht auch an den ACC gekoppelt? Ist es ihr zu kalt? Vielleicht darf die ab Werk nicht laufen wenn es kalt ist, weil dann der CO2 Ausstoß noch größer wird? ...

Man weiß es nicht, aber es nervt :mad:.

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12.12.2017 10:23    |    Thilo T.    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: 3 (5E), Ärger mit Skoda Autohaus, Octavia, Skoda

Hallo zusammen,

 

der RS hat jetzt 8500km runter und macht weiterhin Spaß.

 

Was uns allerdings gar nicht gefällt, ist die anscheinend schlechte Kommunikation zwischen Skoda Auto a.s. und den deutschen Händlern und auch mit Skoda Deutschland:

  • Wir wollten eigentlich Glattleder bestellen, was im Konfigurator aber nicht wählbar war. Unsere Kundenbetreuung sagte dann, daß es bisher jeden RS mit Glattleder gab und der Konfigurator noch nicht vollständig sei. Der Vorschlag war dann, Alcantara zu ordern und später dann umzubestellen. Die Kundenbetreuung war leider nicht informiert, daß Glattleder gestrichen wurde.
  • Hier im Forum und auf YouTube erfuhr ich, daß die Standheizung per App bedienbar ist. Bei unserem Fahrzeug geht das nicht. Erst nach mehreren E-Mails und 2 Telefonaten stand fest: Skoda hat ca. 06/2017 einen Modelljahreswechsel vollzogen. Ab dann können die Standheizungen auch per App bedient werden. Das ist selbst bei Skoda Deutschland nicht überall bekannt. Fast O-Ton: „Als Importeur bekommen wir auch nicht immer alle Details genannt“. Aha ... Nachrüstbar ist die Funktion übrigens nicht, was schade ist, da es nur eine FB gibt und die Programmiermöglichkeiten sehr begrenzt sind.

 

Probleme haben wir leider auch mit dem uns betreuenden Skoda Autohaus.

Es ist leider wie immer (unsere Erfahrung):

Beim Kauf klappt fast (kein Glattleder) alles, man ist freundlich, es gibt Kaffee ...

Danach wechselt man mit dem gekauften Fahrzeug und Problemen zur Serviceabteilung und hier fängt der Spaß an:

  • Eine Bestellungen wird verschlampt, so daß man mehrmals zum AH fahren muss
  • Ein kleiner Unfallschaden (800€ netto) wird vom Schadensmanagement des AH so reguliert, daß man quasi auf gleicher Summe sitzenbleibt. Der Unfall (ohne Selbstverschulden), fand im Ausland statt und wird nach anderem Recht erstattet. D.h. Gutachterkosten, Wertminderung und RA Kosten werden nicht erstattet. Hätte man uns darauf aufmerksam gemacht, hätten wir die VK in Anspruch genommen und wären nur auf 300€ SB sitzen geblieben. Hätte, hätte Fahrrad... :|.
  • Trotz dieser Umstände wollte man uns dann den Leihwagen (falls die gegnerische Versicherung diesen auch nicht bezahlt), in Rechnung stellen.
  • Bei Rückgabe des reparierten Fahrzeuges waren dann vorher nicht vorhandene Kratzer auf der Motorhaube vorhanden und die Reparaturausführung mangelhaft. Um die Parksensoren Läufer im Lack, kleine Parksensoren nicht mittig montiert und Dichtgummis beschädigt, ein großer Sensor mit „Orangenhaut“, weil noch feucht in die Stoßstange gedrückt. Zu allem Überfluss kein Wort der Entschuldigung und noch Streitereien über die Kratzer, obwohl es kein Übergabeprotokoll vom AH gibt.

Wohlgemerkt: wir waren bisher auch nur 5 Mal in dem Autohaus (Autokauf, Kleinteilebestellung, Besprechung Schadensmanagment, Reparaturabgabe und Abholung des vermeintlich reparierten Fahrzeuges).

Schade, wir hatten den Wagen extra beim Händler vor Ort gekauft ohne zu handeln, um einen guten Service zu erhalten. Dieser Vertrauensvorschuss war leider umsonst.

Ein EU Import von irgendeinem Händler hätte anscheinend auch getan.

 

Vor diesem Hintergrund rückt ein weiterer RS von diesem AH (im Sommer soll der Audi ersetzt werden) erst einmal in weite Ferne.

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Blogautor(en)

Thilo T. Thilo T.

Skoda