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29.10.2012 10:36    |    plaustri20    |    Kommentare (67)    |   Stichworte: Krimskrams

Hallo lieber Leser,

da ich ja nun seit einer Woche den Führerschein besitze und mir mein Fahrlehrer öfters mal die Mitgliedschaft beim ADAC empfohlen hat, habe ich mich gestern auf der Website des Automobilclubs informiert und siehe da: Mit meinem begleitendem Fahren kostet mich die Mitgliedschaft als "young driver" genau 0,00€ im Jahr (bis 23 dann 19,50 und von da ab kann man zwischen klassischem Mitglied oder PLUS wählen).

Warum also nicht beitreten? In vielen Fällen kann einen der ADAC ja helfen, vor Jahren gab´s doch mal die Klasse aus Deutschland die zur Abschlussfahrt in die Türkei geflogen ist. Dort haben die Schüler - wie es halt auf einer Abschlussfahrt so üblich ist - einen über den Durst getrunken, hatten aber das Pech an gepanschten Alkohol zu kommen. Vier von ihnen mussten sofort nach Deutschland um behandelt zu werden, dazu gibt es ja diese einmalige Krankenhaus-Boeing, für die jeder Flughafen schließt. Dieses Flugzeug wurde angefordert und für die Eltern eines Jugendlichen kam eine Rechnung von 26.000€, denn sie waren nicht ADAC-Mitglied...

Aus diesem Grund dachte ich es wäre nicht schlecht auch beizutreten und wenn´s noch dazu kostenlos ist - warum nicht?

 

Wie sieht es denn in dieser Hinsicht bei euch aus? Seid ihr auch Mitglied beim ADAC oder ÖAMTC?

 

Vielen Dank für´s lesen

plaustri

 

PS: Ich hoffe dieser Artikel fällt nicht unter die Kategorie Werbung:p


05.07.2012 16:09    |    DER POLO_NEGER    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Krimskrams

Hallo liebe Leser,

Heute gehts mal über verpatzte Neuwagenübergaben, die man lieber nicht erleben möchte.

 

VW Touareg V6 TDI im Jahre des Herrn 2005

Es war ein schöner Dienstag Nachmittag, als der Autohändler von Herr T. anrief und ihm mitteilte, dass sein bestellter VW Touareg in Woflsburg bereit stehe. Herr T. entschied sich, den Wagen direkt im 300km entfernten Wolfsburg abzuholen, dafür nahm er sich sogar extra ein Hotel, wo er eine Nacht lang blieb. Im Hotel machte er sich dann einen schönen Abend und begoss seine Freude auf das neue Auto mit ordentlich Alkohol... Am nächsten Morgen fand dann die Übergabe statt und Herr T. fuhr den Wagen mit Restalkohol nach Hause - was er aber nicht wusste war der Restalkohol im Blut! Das wurde ihm schließlich zum Verhängnis , denn bei einer Baustelle fuhr ihm ein anderer hinten drauf! Als die Polizei schließlich eintraf, stellte sie den Alkoholgeruch bei Herr T. fest und ließ eine Blutprobe entnehmen, die schließlich 0,8 Promille ergab. Das bedeutete das er nicht nur eine ordentliche Geldstrafe bekam, sondern das er wegen Trunkenheit Schuld am Unfall war, da er mit 0,8 Promile garnicht fahren hätte dürfen.

 

Fazit: Betrinke dich niemals vor dem Autokauf und setz dich dann ans Steuer.

 

 

VW Bora 1.9TDI Variant Anno 2004

Es ist ein regnerischer Tag im März des Jahres 2004 als Familie D. am frühen Morgen, mit einem silbernen Audi A4 1.6 von Europcar, nach Wolfsburg aufbricht.

Nach 4,5 Stunden Fahrt ist es aber endlich geschafft: Sie sind in der Autostadt in Wolfsburg. Zuerst wird der Audi abgegeben und dann geht es auch schon los: 11:30 - 12:00 Führung im Werk dann von 13:30 - bis 16:00 alleine Unterwegs in der großen, damals noch jungen, Autostadt. Um 16:15 ist es endlich soweit: Der VW-Mitarbeiter kommt mit dem Kombi in die Halle gefallen. Mutti D. und Vati D. lassen sich den Wagen von oben bis unten, von vorne bis hinten und von außen bis innen erklären. Ihr 9 Jähriger Sohn (plaustri20) schleicht um den Neuen herum. Sieht sich die Felgen an, überprüft ob in jeder Türkante auch "Pacific" steht... dann steht er vor dem Kofferraum: Rechts das TDI und links "Golf". "Da stimmt aber was nicht..." denkt er sich und macht sich auch schon auf dem Weg nach vorne. "Mama, schau mal mit nach hi...." "Psst, das muss ich wissen!". "PAPA, schau mal mit zum Kofferraum da ist was falsch!"

Der Mitarbeiter fährt in die Werkstatt, lässt das Golf zu Bora werden und gut ist´s. Plaustri fand es damals recht lustig...

 

 

 

... und wie lief die Übergabe bei euch? Wart ihr zufrieden oder gab es einen (mehrere) Zwischenfälle?

Vielen Dank für´s lesen

plaustri & Chris

 

(sämtliche Bilder dieses Artikels dienen nur zur Illustration und sind unter "www.google.de" zu finden!)


23.06.2012 11:32    |    plaustri20    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: Krimskrams

Hallo lieber Leser,

da ich vor kurzer Zeit mit einem User eine Diskussion darüber führte ob sich heutzutage eine Diesel noch lohnt hab ich das Ganze mal verglichen. Aufeteilt in 3 Fahrzeuggruppen: Van (Mercedes B180 und B180CDI), Kombi (Opel Astra Sports Tourer 1.7 CDTI und Opel Astra Sports Tourer 1.4 Turbo) und Kompakte (dafür stehen BMW 118i und 120d)

Zuerst die Vans: B180 vs. B180 CDI

Benziner

Fangen wir doch gleich mit dem neuen Turbo-Benziner an: 90kW/122PS aus 1,6 Litern Hubraum mittels eines Turboladers. Außerdem besitzt er die brutale Kraft von 200Nm in einem (Drehzahl-)Bereich von 1250 - 4000 U/min. Damit beschleunigt er 10, 4 Sekunden auf 100km/h und auf maximal 190 Stundenkilometer. So viel zu den trockenen Motoreigenschaften, jetzt aber mal die Kosten:

Kaufpreis*: 30.154€

Verbrauch**: 5,9–6,2 l Super

reeller Verbrauch***: 7,2 l Super

 

Kosten auf einem Kilometer (15.000km p.a.): 0,12€

Kosten auf einem Kilometer für Vielfahrer(60.000km p.a.): 0,19€

 

 

Diesel

So und nun zum Diesel: 80kW/109PS aus 2,1 Litern Hubraum werden mittels eines Turboladers rausgeholt. Er ist mit 250Nm kräftiger als der Benziner, diese liegen aber nur zwischen 1400 und 2800 U/min an. Mit diesem Motor sprintet die B-Klasse geringfügig langsamer (10,9 Sekunden) auf 100km/h und wird genauso schnell (190km/h). Aber kommen wir doch zu den Kosten:

Kaufpreis*: 31.731€

Verbrauch**: 4,4– 4,6 l Diesel

reeller Verbrauch***: 5,3 l Diesel

 

Kosten auf einem Kilometer (15.000km p.a.): 0,13€

Kosten auf einem Kilometer für Vielfahrer(60.000km p.a.): 0,17€

 

Sieger: Dieselund Benziner, der Vielfahrer muss den Diesel nehmen, Otto-Normalbürger den Benziner.

 

*Extras bei beiden Modellen gleich! (Polarsilber metallic, LMR 4fach 10-Speichen-Design; 16 Zoll, Chrom-Paket, Klimatisierungsautomatik THERMOTRONIC, Sitzheizung Vordersitze, Nebelscheinwerfer, Anhängevorrichtung mechanisch abklappbar, TEMPOMAT mit variabler Geschwindigkeitsbegrenzung SPEEDTRONIC)

** Werksangabe

*** Spritmonitor.de

 

 

 

Nun zu den Kombis: Opel Astra Sports Tourer 1.7CDTI vs. Opel Astra Sports Tourer 1.4 Turbo

Benziner

Beginnen wir wieder mit dem Benziner, einem erst seit kurzem von Opel verwendeten Aggregat.103kW/140PS aus 1,4 Litern Hubraum mittels eines Turboladers schöpft der Opelmotor. Außerdem besitzt er extreme 200Nm in einem (Drehzahl-)Bereich von 1850 - 4000 U/min. Damit beschleunigt er 9,9 Sekunden auf die 100km/h und auf maximal 202 Stundenkilometer. So jetzt aber mal die Kosten:

Kaufpreis*: 25.825€

Verbrauch**: 6,1–8,1 l Super

reeller Verbrauch***: 8,1 l Super

 

Kosten auf einem Kilometer (15.000km p.a.): 0,13€

Kosten auf einem Kilometer für Vielfahrer(60.000km p.a.): 0,12€

 

 

Diesel

Kommen wir nun zum wohl bekanntesten Diesel aus Opels-Haus, dem 1.7CDTI -"Nagler"

Seit dem Facelift nun mit 130PS anstatt 125PS unterwegs. 300Nm auf einem Drehzahlband von 2000-2500 Touren schieben den Opel an und bringen ihn in 10,6 Sekunden auf 100km/h. (Vmax ist 198km/h)

Kaufpreis*: 27.715€

Verbrauch**: 3,7–4,3 l Super

reeller Verbrauch***: 5,9 l Diesel

 

Kosten auf einem Kilometer (15.000km p.a.): 0,38€

Kosten auf einem Kilometer für Vielfahrer(60.000km p.a.): 0,16€

 

 

Sieger: Benziner, nicht mal für den Vielfahrer rechnet sich der Diesel:confused:

 

 

*Extras bei beiden Modellen gleich! ( Ausstattung: Edition mit folgenden Extras: Graphitschwarz, Nebelscheinwerfer, Radio Navi 600 Deutschland, Anhängerzugvorrichtung, Parkpilot, Einparkhilfe vorn und hinten, Lederlenkrad, Sitzheizung vorn )

** Werksangabe

*** Spritmonitor.de

 

 

Nun zu den Kompakten: BMW 118i vs BMW 120d

Benziner

Beginnen wir wieder mit dem Benziner, einem recht neuen Aggregat bei BMW 125kW/170PS aus 1,6 Litern Hubraum mittels eines Turboladers schöpft der BMW. Außerdem besitzt er 250Nm in einem (Drehzahl-)Bereich von 15 - 4500 U/min. Damit beschleunigt er 7,4 Sekunden auf die 100km/h und auf maximal 225 Stundenkilometer. So jetzt aber mal die Kosten:

Kaufpreis*: 33.578€

Verbrauch**: 5,8–5,9 l Super

reeller Verbrauch***: 8,0 l Super

 

Kosten auf einem Kilometer (15.000km p.a.): 0,46€

Kosten auf einem Kilometer für Vielfahrer(60.000km p.a.): 0,20€

 

 

Diesel

Im 120d ist man mit 184PS unterwegs, hat 380Nm auf einem Drehzahlband von 1750-2750Touren die bringen ihn in 10,6 Sekunden auf 100km/h. (Vmax ist 230km/hkm/h)

Kaufpreis*: 35.193€

Verbrauch**: 4,6 l Diesel

reeller Verbrauch***: 6,3 l Diesel

 

Kosten auf einem Kilometer (15.000km p.a.): 0,47€

Kosten auf einem Kilometer für Vielfahrer(60.000km p.a.): 0,19€

 

 

Sieger: Benziner, nur für für den Vielfahrer rechnet sich der Diesel

 

 

*Extras bei beiden Modellen gleich! ( Urban Line, Saphierschwarz-Metallic, 17-Zoll Alufelgen V-Speiche 412, Navigationssystem Business, Nebelscheinwerfer, Park Distance Control vorn und hinten )

** Werksangabe

*** Spritmonitor.de

 

 

Zweimal Patt, einmal gewinnt der Benziner. Die neuen Turbobenziner sind doch genügsamer (und vor allem billiger) als die Diesel....

 


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Mein Blog hat am 06.05.2013 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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