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14.12.2012 19:17    |    plaustri20    |    Kommentare (33)    |   Stichworte: Fahrbericht, Fahrberichte

Hallo lieber Leser,

es hat eine Revolution stattgefunden. Und zwar werde ich von nun an die Fahrzeugberichte aus meiner Sicht schreiben, d.h. aus der Sicht eines Fahranfängers. Ich bin mir sicher einige von euch werden mit meinen Erkenntnissen nicht zufrieden sein, nehmt es einfach nicht allzu Ernst, lest einfach was die Jugend von Heute zu euren Autos sagt!

Auch werden nun einige neue Kategorien zu finden sein, lasst euch überraschen....

In dieser ersten Folge werde ich euch von einem Diamantweiß BRIGHTen C180 Avantgarde Handschalter berichten, kurz: Die C-Klasse macht Spaß und sieht eigentlich ziemlich gut aus. Ein paar Dinge stören mich aber trotzdem.

 

cimg6265cimg6265Design & Preis

Mein erster Gedanke als ich den Wagen sah war "Och nee, nicht schon wieder eine C-Klasse" doch dann sah ich wie schnicke er aussieht: Avantgarde, Weiß, schöne Alus, LED-Tagfahrlicht. Sieht gut aus und wenn er preislich interessant wäre: Ich wäre nicht abgeneigt! Die angeklappten Spiegel auf dem Foto gehören übrigens zum "Spiegel-Pakt" (511€). Damit lassen sich die Spiegel elektrisch- ein und ausklappen und machen das beim Absperren auch selbständig. Das aber nur Nebenbei.

Die neuen LED-Rücklichtern, der Stern im Kühlergrill und die LED-Leiste lassen die sonst so biedere C-Klasse richtig sportlich erscheinen, dazu trägt (natürlich) cimg6262cimg6262auch der weiße Lack bei.

Preislich bewegen wir uns bei diesem Exemplar bei 41.000€. Happig wie ich finde, denn soviel Ausstattung hat der C auch nicht. (Raucher-Paket, Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer, Fahrersitz elektrisch verstellbar, Becker® MAP PILOT, PARKTRONIC und LED-Tagfahrlicht). Für den Preis ist die Qualität aber eigentlich zufrieden stellend. Nur wenn man unter die im Alltag genutzte Ebene kommt sieht es unterirdisch aus. Im Unterland des kleinen Benz, zum Beispiel beim Öffnen der Motorhaube, kann man doch einige Gräte und billiges Plastik erfühlen. (Da wird Mercedes der Meinung sein das ein Kunde nie die Haube öffnen wird!). Der Rest der Materialien hat sich beim Mopf jedoch verbessert bzw. ist nicht schlechter geworden.)

Im Fond lässt es sich aushalten: Verhältnismäßig viel Platz, auch hier hochwertige Materialien und die schönen Teilledesitzte. Apropos Sitze, die elektrischen Sitze waren echt cool. Auch wenn ich sie für überflüssig erachte: Wer stellt seine Sitz bitte so oft um, das es schon an Arbeit grenzt es manuell zu machen. ("Bergauf" hören sie sich teilweise ziemlich gequält an^^)

Insgesamt also ein zufriedenstellendes Design mit verdammt happigen Preis, Mercedes!

(Übrigens, ich hab keine Ahnung ob das Leder (der Teilledersitze) Kunstleder ist oder ob es Echt ist. Falles es künstlich ist dann fühlt es sich hervorragend an).

 

cimg6272cimg6272Elektrische Spielereien & das Cockpit

Kommen wir doch zu den Innereien des "kleinen" Mercedes. Seit dem Mopf gefällt er mir besser, warum weiß ich nicht. Vielleicht liegt es am Lenkrad, denn das hier verbaut Sportlenkrad (im Mercedes-Jargon das "12-Tasten-Lenkrad") sieht einfach toll aus und liegt mit dem griffigem Leder und dem kleinem Durchmesser super in der Hand. Diejenigen die mich kennen, wissen das ich darauf sehr großen Wert lege. Wurde ich doch auf M-Lenkrad und Sportlenkrad aus dem BMW 3er und 1er geschult. cimg6269cimg6269Das Navi dagegen passt mit seinem Design überhaupt nicht zu Mercedes. Das Becker-Design in Verbindung mit dem Multifunktions-Display im Tacho sieht einfach nicht passend aus. Nicht einmal den Navibildschirm finde ich passend: Pixelig, klein und keine schönen Farben. Das kann doch jedes Smartphone besser (und kostet nicht mal mehr...)!

Die Navigation an sich ist nicht schlecht, die nette "Beifahrerin" nörgelt sogar! (Aber nur bei Geschwindigkeitsübertretungen - 60km/h anstatt 50 Innerorts und ab 120km/h auf Landstraßen). Das Radio ist gewohnt übersichtlich, kann CDs abspielen und hat einen USB-Slot. Sogar das Handy kann per Bluetooth verbunden werden.

Die Sprachsteuerung funktioniert ausgezeichnet, nur weiß das nette Fräulein manchmal nicht weiter und gibt völlig irre Vorschläge...

 

 

 

cimg6275cimg6275Motor, Fahrleistung & Fahrwerk

Achtung, jetzt ganz objektiv von einem frischgebackenen Autofahrer!

Für einen Basismotorisierung zieht der 180er Motor mit 156 PS verdammt gut. Im hier gezeigten ist schon der neue 1,6 Liter Turbo verbaut (da Erstzulassung September 2012). Da schon ab 1250 die maximalen 250Nm Drehmoment anliegen fährt sich der C180 ähnlich zu einem Diesel. Knapp über 8 Sekunden für die 100km/h sind echt nicht schlecht für den Basis-Benziner, wobei mich auch der nicht von den Eigenschaften eines Benziners überzeugen konnte. cimg6263cimg6263Warum? Der Verbrauch liegt weit über den (lächerlichen) 5,8 Litern Norm-Verbrauch. Der Durchzug ist dagegen verdammt geil (um es mal so deutlich zu sagen). Da dies mein erster gefahrener Turbobenziner ist und mein zweiter Benziner überhaupt, kann ich schlecht vergleichen. Bergauf bei 60km/h im 5. Gang geht aber da echt noch etwas und das war für mich erst recht verwunderlich.

Wenn du weiter lesen willst, dann bitte HIER klicken!

Der Heckantrieb ist natürlich genial. Hier in Bayern haben wir noch (mehr als) ausreichend Schnee - 35cm - und auch auf den Straßen. Gut, vielleicht nicht auf Hauptstraßen aber kleine Sträßchen sind oft noch bedeckt. Und auf einem solchen bin ich gefahren. Macht Spaß. Verdammt viel Spaß. (Und bevor jetzt unsere lieben Kritiker kommen: Es blieben alle Helferlein an (ESP, ASR und wie sie alle heißen), ich fuhr nicht schnell und außerdem war kein Verkehr und viiiiel Platz!! - überhaupt keine Möglichkeit einen so teuren Wagen in den Graben, etc zu setzten) Ein bisschen übersteuernd in die Kurven zu fahren ... bisschen das Driften erklärt bekommen... einfach herrlich.

 

 

Vielen Dank für´s lesen

plaustri

 

PS: An dieser Stelle möchte ich meinem neuen Co-Autor für seine Korrekturarbeiten danken.

Vielen Dank, Linux:)

Ich finde es toll das du dir dieser Aufgabe angenommen hast obwohl du bestimmt schon genug Arbeit mit deinem Blog hast!


23.09.2012 10:49    |    plaustri20    |    Kommentare (33)    |   Stichworte: Fahrbericht, Fahrberichte

Hallo lieber Leser,

heute gehts über den (alten) Golf VI, aber ich war eigentlich ganz glücklich darüber das mir noch einmal der Alte zur Verfügung gestellt wurde. Denn dann kann man besser mit dem Neuen vergleichen. Wenn man sich dann aber den Innenraum ansieht versteht man nicht ganz wieso VW den Golf VI nicht noch Ein oder Zwei Jahre auf dem Markt gelassen hatte - er steht (bis auf das Navi) noch auf Höhe der Zeit. Auch Außen finde ich noch ganz und gar nicht altbacken...

Außen:

Im Großen und Ganzen ist der Golf VI nur ein Facelift vom Golf V. So basiert er immer noch Plattform A5 (PQ35) und geändert wurde beim Exterieur nur die Gestaltung. Das Dach z.B ist noch das gleiche. Unterschiede des Außendesigns gibt es bei den Ausstattungslinien. So hat der "Highline" z.B. abgedunkelte Rückleuchten und viel Chromzierrat, der "Comfortline" dagegen Nebelscheinwerfer und Alufelgen in Serie und beim "Trendline" fehlt es an Nebelscheinwerfern, Alufelgen oder dunklen Rückleuchten. Der hier gezeigte Style (Sondermodell) basiert auf dem Trendline und bekam die Chromleisten des Highline z.B. serienmäßig.

Innen:

Innen gefällt dieses Exemplar ganz gut: Navi, Multifunktions,- Lederlenkrad, Climatronic, Sport Pedaliere und vieles mehr. Leider kosten dies Features viel Aufpreis (die hier aufgelisteten Extras knapp unter 1500€), werten das Interieur aber auch gewaltig auf. Summa Summarum war dies hier ein sehr gut ausgestatteter Golf der sich von einem Trendline ganz gewaltig abhebt und auch Edel aussieht. Das die meisten Extras davon beim Style schon serienmäßig verbaut sind dürfte die wenigsten Nachbarn interessieren und so würde ich jeden empfehlen ein Sondermodell (z.B. Style, Team oder Match) einem Golf Trendline bzw. Comfortline vorzuziehen. Natürlich gibt es aber auch hier wieder Einschränkungen: So ist zum Beispiel kein Leder bestellbar oder es fehlen Pakete die für die anderen erhältlich sind. Negativ fällt Innen nur auf, das die aufpreispflichtige MFA Premium fehlt (farbiges Display). Aber auch die hier verbaute MFA+ reicht in fast jeden Fall aus. Als Fazit gibt es hier nur zu sagen das das nun alte Modell der Golf-Baureihe ganz und gar nicht Alt uassieht wenn man es mit entsprechend teuren Extras ausstaffiert.

 

Radio & Navigationssystem

"Navigationsfunktion RNS315 für das CD-Radio RNS310" ein langer Name für ein kleines Gerät. Das kleine Gerät kann hier bildlich gesprochen werden, denn groß ist das Navi wirklich nicht. Wenigstens hat es einen Touch-Screen der das Bedienen wesentlich einfacher macht, dieser hat aber auch Nachteile: Bei vielen Drückem auf dem Bildschirm entstehen einzelne Fingerabdrücke und wenn man die nicht immer wieder mal entfernt so kann man bei Sonneneinstrahlung plötzlich Nichts mehr lesen.

Aber bis auf diesen Punkt hat des RNS315 wenig Nachteile, die Navigationsfunktion ist super, das Radio übersichtlich aufgebaut. Die gespeicherten Sender kann man leicht wieder abrufen, da sie schön ersichtlich gespeichert werden. Übrigens kann man auch das Handy per Bluetooth mit dem RNS315 verbinden und per Freisprecheinrichtung auch unter der Fahrt telefonieren.

Alles in Allem ein zuverlässiger Reiseführer mit kleinen Schwächen, aber auch leider einem kleinen Display. So würde ich zum RNS510 greifen, auch wenn dafür ein unverschämt hoher Aufpreis verlangt wird (knapp 2300€)...

 

Motor, Getriebe, Fahrleistung:

Zuerst einmal muss gesagt werden das der 1.6TDI keine Sportskanone ist und sich schwächer anfühlt als der alte 1.9TDI mit gleicher Leistung (105PS zu 105PS). Dafür ist er aber sehr leise und zieht über das fast ganze Drehzahlband vernünftig an - nicht so wie der alten Pumpe-Düse im Golf V oder IV der nach einem gewaltigen Tritt in der Rücken vom Turbo nicht mehr viel zu bieten hatte. Aber ich denke 190km/h Höchstgeschwindigkeit reichen Otto Normalbürger meistens doch. Dazu noch ein Verbrauch von ca. 4 Litern Diesel auf 100km und der Golf steht ganz gut da. Dafür beschleunigt er in laaangen 11,3 Sekunden auf die 100 Stundenkilometer - naja....

Das Getriebe dagegen lässt sich wunderbar feinfühlig schalten, leider nicht so knackig wie bei BMW aber es ist ein ausgezeichnetes Getriebe. Dafür das es aber nur 5 Gänge hat gibt´s wieder Abzüge, warum bitte verbaut VW da immer noch das 5-Gang-Getriebe (Ich spreche hier vom Variant, Plus und Cabrio!)? Die Fahrleistungen sind okay für einen Kompakten aber wie oben schon geschrieben der 1.6TDI ist keine Sportskanone und fühlt sich nach weniger an.

 

Fahrwerk:

Prinzipiell ist auch das Fahrwerk der sechsten Generation mehr oder weniger identisch zum Vorgänger. VW hat neu abgestimmt und ein zusätzliches Feature eingeführt: Wie auch den Scirocco, können Käufer den Golf mit der elektronischen Dämpferverstellung DDC (925 Euro) aufrüsten. Mit diesem Extra kann man das Fahrwerk selbst einstellen, wie man es zu dem Zeitpunkt eben möchte.

Ansonsten ist das "Basis"-Fahrwerk völlig ausreichend für einen Alltagswagen wie den Golf , wer ihn auf die Piste schicken will dem ist das DDC ans Herz gelegt. Aber wer fährt mit einem Kompakten Rennen?

 

Fazit:

Der Golf ist das Auto für alle Klassen: Einen Trendline mit 80PS und für 16.000€ können Studenten fahren, den 2.0TDI Highline mit Vollausstattung (Xenon, Leder, DSG,...) kann auf dem Parkplatz des Arztes stehen und einen GTI mit 211 bzw. 235PS fahren dann die Millionärs Söhnchen:p

Aber jetzt mal ganz im Ernst, der Golf ist ein vernünftiges Auto das eines der Besten in der Kompaktklasse ist aber auch leider keine Emotionen anspricht.

 

Benotung:

 

Kriterium Note kurze Resonanz
Außen 3 Im Grunde ziemlich langweilig, wenn auch noch lange nicht altbacken.
Innen 2 Moderne Gestaltung, aber überholtes Multimediaangebot.
Radio & Navigationssystem 3- Zuverlässiger Reiseführer mit leider kleinem und Schmutzanfälligen Display.
Motor, Getriebe, Fahrleistung 3 Etwas Lahm aber für einen Wagen der Kompaktklasse okay. Dafür Sparsam und ein tolles Getriebe.
Fahrwerk 2 Recht Allgemein abgestimmt, der Golf muss ja auch viele Käuferschichten ansprechen.

 

 

Note: 3+

 

 

Danke für´s lesen

plaustri


28.08.2012 11:50    |    plaustri20    |    Kommentare (20)    |   Stichworte: Fahrberichte

Hallo lieber Leser,

eine C-Klasse mit dem 184PS-Benziner war´s diesmal. Kombiniert mit der 5G-Tronic der ideale Gleiter,wenn auch ein wenig langweilig...Aber wie jeder weiß ist eine C-Klasse in der Basisausstattung einfach ein Rentnerauto. Noch dazu als Benziner mit Automatik! Das sind halt die kleinen Details die den "Classic" (wie er aktuell nicht mehr heißt) vom Avantgarde oder AMG-Paket abheben. Doch kommen wir langsam zu den Kategorien:

Außen

Ok, Schwarz-Uni und die kleinen (serienmäßigen) 16 Zöllern ist jetzt nicht so das was ich mir unter einen tollen und modernen C-Klasse - was der Motor verspricht - vorstelle. Der Babybenz ist eher klassisch Elegant gehalten, dazu tragen auch die Chromstreifen unterhalb der Fenster und an der Heckklappe bei. Außerdem hat der W204 seit dem Facelift LED-Rückleuchten in allen Ausstattungen (anstatt bei Avantgarde, wie vorher). Insgesamt also eigentlich ein hübscher Wagen, wenn er die nötigen Extras (Xenon, Avantgarde und Weiß (z.B.) hat.

 

Innen:

Seit dem Facelift hat das Cockpit Ähnlichkeit zu dem der E-Klasse, das Navi ist nicht extra, sondern zum Fahrer hin orientiert. Apropos Navi, das finde ich viel besser als das im ungepflegten W204, denn der Bildschirm ist viel größer. Noch dazu das neue Lenkrad und der farbige, runde (!) Bildschirm im Tacho und das Cockpit sieht wesentlich wertiger aus als vorher. Der Stoffbezug war der Standartbezug der sich recht gut anfühlt, aber nicht besonders auffällt. Kann man positiv oder negativ sehen... Das ist jedem selbst überlassen!

Noch zu der Bedienung insgesamt, die komplette Schalter-Armatur fühlt sich verdammt hochwertig an. Obwohl ich sagen muss das an dieser Stelle Audi vor BMW und Mercedes ist, und ich bin kein Auto Bild-Mitarbeiter oder Audi-Fan! Aber nichtsdestotrotz wirkt der Benz hochwertig, vor allem das neue Volant sieht gut aus und fühlt sich richtig gut an.

 

Radio & Navigationssystem:

Seit 2002 im W211 gab es das Navigationssystem APS50, auch in der C-Klasse. Erst beim W203, dann im W204 und da wurde es erst zum Facelift rausgestrichen - was auch bitter notwendig war, denn werd will heutzutage noch ein Navi mit Pfeildarsellung? Jetzt gibt´s anstelle dessen das "Navigationssystem Becker® MAP PILOT", welches zwar nicht im Design vom restlichen System (Radio,...) gehalten ist aber viele Funktionen hat:

NAVIGIEREN - Ein einfaches aber sehr zuverlässiges Navigationsgerät, das leider nicht im Design von Mercedes gehalten ist.

TELEFONIEREN - Verbinden per Bluetooth und dann entweder mit dem Multifunktionslenkrad, mit dem Dreh-Rücksteller oder mit den Tasten am Radio Anrufe annehmen oder Nummern eingeben.

RADIO HÖREN - Funktioniert super, auch die Sendersuche. Das Radio ist im Design einen alten Radios gehalten, bei dem man einen Knopf drehen muss um den Sender (bzw. die Frequenz) zu finden.

CD HÖREN - siehe Radio. Funktioniert gut, nur dauert das laden einer CD ziemlich lange.

 

Motor, Getriebe & Fahrleistung:

184PS und 270Nm bei 1800 bis 4600 U/min holt Mercedes aus dem 1.8er Benziner. Und das spürt man, vom Anzug ist der 200 CGI mit dem 220 CDI vergleichbar. Das es auch nur knapp über 8 Sekunden zum Sprint von 0 auf 100 braucht und knappe 240km/h rennt machen die Sache nicht schlechter. Der Verbrauch von 6,4 Litern Super (reeller Verbrauch knappe 10 Litern in Verbindung mit der 5G-Tronic) ist leider mal wieder völlig untertrieben, denn auch die Direkteinspritzer fangen auf der AB zum saufen an. Wenigstens ist das der einzige negative Punkt und der Motor erweist sich nicht als Papiertiger wie der 140PS-Turbo des Astra J....

Die 5G-Tronic arbeitet recht unauffällig, was nicht so toll ist, ist das man von manuellen Modus (wenn man einmal selbst geschaltet hat) nicht mehr zurück zur Automatik kommt.

Fahrwerk:

Was verbindet man mit Mercedes? Richtig! Komfort, und das hat der S204 auf jeden Fall. Das Fahrwerk ist sehr komfortabel abgestimmt und neigt dazu sämtliche Unebenheiten der Straße zu kaschieren. Aber in Kurven fühlt es sich keineswegs schwammig an und es lässt den C auch nicht aufschaukeln. Verglichen mit den B-Klassen ist die C-Klasse noch ein ganzen Stück komfortabler was man mit dem optionalen Sportfahrwerk aber auch ändern kann. Denn damit würde sich der C200 CGI noch viel sportlicher fahren lassen. Dies würde ich aber nur in Verbindung mit dem aufpreis pflichtigem AMG-Sportpaket empfehlen, damit der Wagen auch so aussieht wie er fährt...

Ansonsten würde ich gleich die "Avantgarde"Ausstattung empfehlen: Sieht besser aus, hat mehr drin und kostet nicht die Welt.

 

Fazit:

Das Mopf-Modell der C-Klasse mit dem modernen Direkteinspritzer ist schon ein sehr gutes Auto geworden. Aber noch lange nicht perfekt.... Der Verbrauch von 10 Litern ist einfach zuviel, auch wenn es ein Benziner mit fast 200PS ist - aber es ist immernoch ein Vierzylinder! Dazu das etwas langweilige Außendesign und der monotone Innenraum und der "Babybenz" bleibt ein Rentnerauto, auch wenn er da langsam vom B abgelöst wird.

 

 

 

Benotung:

 

Kriterium Note kurze Resonanz
Außen 3 Langweilig bis Elegant. Doch das Kostet!
Innen 2 Gute Verarbeitung, aber irgendwie monoton schwarz in schwarz.
Radio & Navigationssystem 1- Zuverlässiger Reiseführer mit guten Funktionen und schönem Display.
Motor, Getriebe, Fahrleistung 1- Klasse Motor mit sehr guter 5G-Tronic. Die Fahrleistungen sind sehr gut für einen Mittelklassewagen wie der C-Klasse.
Fahrwerk 2 Ziemlich weich, sehr gut abgestimmt. Mit AMG-Paket eher sportlich.

 

 

Note: 2+

 

Danke für´s lesen

plaustri


07.08.2012 10:09    |    plaustri20    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: Fahrberichte

Hallo lieber Leser,

nun kommt auch noch ein Audi an die Reihe. Zum Glück das alte Modell des A3. Warum ich mich über das Alte freue und nicht über das Neue? Autos die neu auf dem Markt kommen werden zu großer Stückzahl bei Europcar eingekauft, d.h vielleicht gibt es bald viele neue A3s und ich kann vergleichen. Auf jedenfall wollte ich den 8PA ansehen!

Außen:

Okay, der Sportback wäre schöner. Schöne "Kombis" heißen nun mal Avant! Gleich noch was Negatives beim A3: Ohne Xenon sieht die Front einfach langweilig und leer aus. Jetzt aber zum Positiven, bei der höchsten Ausstattungslinie sind die Felgen echt hübsch obwohl es nur 17 Zöller sind und die Facelift Rückleuchten sehen auch viel besser aus als beim "Alten". Dazu noch die feinen Chrom-Applikationen z.B. am Türgriff und Audis Komapkter wird richtig edel. Auch die Nebelscheinwerfer sind beim Ambition Serie, tragen auch zum Aussehen bei und beeinflussen das meiner Meinung nach positiv.

Innen:

Man sieht ihm langsam das Alter an, der 8PA wird ja nun auch seit 2003 gebaut - also doch schon knappe 10 Jahre... Das Lenkrad (Singleframe-Design) indem Design gibt´s mittlerweile nur noch im A3. Trotzdem ist das Lenkrad echt super, richtig griffig mit dem gelochten Leder und leicht zu bedienen. Die Klimaautomatik (an das Navi mit MMI-Bedienlogik gekoppelt) ist teilweise etwas eigensinnig: Auf Stufe 4 zu Kopf und Körper bläßt sie richtig, wenn dann aber auch noch auf Fuß gestellt wird, dann regelt sie selbst auf 2 runter?!

Was ich auch noch ganz gut finde - oder besser: richtig gut - ist die Verarbeitung. Einfach genial was Audi da produziert, da kann Ford, Opel und VW nicht mithalten. Höchstens die beiden anderen deutschen Premiummarken: BMW und Mercedes. Und noch kurz zu den Sitzen, im hier vorgestellten A3 Ambition waren die Sportsitze mit Stoffbezug verbaut. Die sind ganz okay, kommen zwar mit denen des BMW 1er (F20, Sport Line) nicht mit sind aber keinesfalls schlecht. Man hat mit ihnen perfekten Kurvenhalt und sitzt immer richtig gut. Sehr Gut, Audi.

Radio & Navigationssystem:

Das so schön genannte "Navigationssystem mit MMI-Bedienlogik" ist meiner Meinung nach DAS Navi auf dem Markt das für seinen Preis von 1000€ (+ 900€ für Klimaautomatik die mit muss) nichts besser kann als ein TomTom für 300€. Die Radiofunktion dagegen ist wieder erste Klasse. Man kann z.B. den Bildschirm einfach abschalten, wenn man kurz den On/Off-Schalter drückt ist nur den Ton weg und viel sehr Durchdachtes mehr.

So, dann machen wir doch gleich mit dem negativen weiter: Kein USB-Eingang (nur AUX-In), das Handy kann nicht per Bluetooth gekoppelt werden sondern muss (ganz altmodisch) mit einem Kabel eingestöppselt werden.

Auch gut gelöst ist die (mittlerweile fast überall vorhandene) Liste über Staus z.B. in Deutschland. Die braucht zwar ewig zu laden ist dann aber einigermaßen richtig. Wenn nur das pixelige Display nicht wäre, denn das ist mit seinen Rot in Rot Tönen und den körnigen Pixeln nicht mehr Zeitgemäß... Navigieren dagegen tut es zuverlässig, hat aber leider noch keine Festplatte und kratzt deswegen hörbar auf der Navi-CD wenn es die Route berechnet.

Motor, Getriebe, Fahrleistung:

Der 1.4TFSI Motor ist der (Benzin-) Motor für den A3. Die 125PS reichen auf den Landstraße und im Stadtverkehr völlig aus und auf der Autobahn langt´s zum unauffälligen Mitschwimmen. Die 105PS des 1.2 TFSI sind meiner Meinung nach zu wenig für den schweren A3. 203km/h Höchstgeschwindigkeit fährt der Kleine Maximal und braucht dafür aber viel zu trinken. Trinkfest ist er sowieso: 9,8 Liter von München Richtung Süden auf der Autobahn in Geschwindkeitsbereichen von 160-180km/h sind kein Problem.

Das 6-Gang-Getriebe ist erste Sahne. Es lässt sich wunderbar leicht und exakt schalten und bringt richtig Laune auf. Auf gut Deutsch: Es macht Lust auf mehr!

Jetzt aber auch noch zu den Fahrleistungen, 125PS drücken Einen nicht so in den Sitz das man den Geschwindigkeitsrausch verfällt - dazu bräuchte man das doppelte - aber sie reichen völlig aus. Jeder der in so einem Auto mehr BRAUCHT, der ist in der falschen (Fahrzeug-)Klasse.

 

Fahrwerk:

Beim 1.4TFSI wird nur die Vorderachse angetrieben und nicht alle, das geschieht in 95% der Fälle ohne Kratzen auf dem Asphalt. Denn so viel Kraft hat der kleine 1400 Kubik große Turbomotor auch wieder nicht. Höchstens auf Regennasser Straße kann ohne es Herauszufordern die Hufen kurz scharren lassen, dazu muss man aber trotzdem scharf auf´s Gespedal latschen. Pedal to Metal sozusagen...

Das Fahrwerk an sich ist schön sportlich ausgelegt, wer es aber richtig sportlich will (a la BMW) der sollte auf das S-Line Paket oder auf das optionale Sportfahrwerk nicht verzichten. Auf schlechten Straßen und über Kanaldeckel etc. hoppelt der A3 aber doch, er will nun mal jugendliche/junge Käufer ansprechen und ist nicht dem älteren Klientel vorbehalten wie die A-Klasse (die ja bald auch nicht mehr!).

 

Fazit:

Im Grunde ein guter Kompakter, der aber mittlerweile echt abgelöst werden muss. Das Infotainment hängt dem aktuellen BMW 1er Jahre nach und das Design wirkt langsam auch nicht mehr aktuell. Dafür ist der Motor und das Getriebe noch auf Höhe der Zeit auch wenn er viel verbraucht. Alles in Allem ein GUTES Auto.

 

 

Benotung:

 

Kriterium Note kurze Resonanz
Außen 2- Nicht langweilig, aber trotzdem ist das Design langsam altbacken!
Innen 1 Super Verarbeitung zu langsam alterndem Design.
Radio & Navigationssystem 3 Zuverlässiger Reiseführer mit wenigen Funktionen und schrecklichem Display.
Motor, Getriebe, Fahrleistung 1 Klasse Motor mit sehr guter Sechsgang-Box. Die Fahrleistungen sind für einen Kompakten okay.
Fahrwerk 1- Nicht zu sportlich aber auch nicht zu weich, sehr gut abgestimmt. Nicht perfekt, trotzdem eine Eins.

 

 

Note: 2+

 

Danke für´s lesen

plaustri


30.07.2012 12:30    |    plaustri20    |    Kommentare (46)    |   Stichworte: Fahrberichte

Hallo lieber Leser,

jetzt ist es also mal ein Ford. Ford ist eine Marke, die ich die meiste Zeit meines Lebens einfach ignoriert habe. Hier auf MT findet man dann aber doch viele Ford-Verrückte und deshalb wollte ich schon lange mal einen Ford haben. Geliebäugelt habe ich ja eigentlich mit einem C-Max oder Focus mir Ecoboost-Motor, aber egal - man kann ja nicht alles haben...

 

Außen:

Groß ist er geworden! Das fällt einem sofort ins Auge, besonders in einer Farbe wie dem Rot-Metallic von dem hier. Die Farbe gefällt mir aber sehr gut und passt ausgezeichnet zu den abgedunkeklten Scheinwerfern und zu den (16 Zoll) Alus der "Champions League" Edition. Die ist hier übrigens Programm und man sieht überall kleine Aufkleber die darauf hinweisen (z.B. an der Fahrertür). Außerdem Serienmäßig dabei beim Sondermodell: lackierte Außenspiegel, Nebelscheinwerfer und vieles mehr.

 

 

Innen:

Ausstattungsmäßig steht der Focus ( - jedenfalls dieser - der getesteten C-Klasse oder dem 120d) in Nichts nach. Farbiges Navi, Multifunktionslenkrad, Park-Piepser, Sitzheizung, Klimaautomatik, Beheizbare FRONTscheibe, AUX-, und USB-Eingang, ...Eigentlich ganz gut der neue Focus. Genau so toll finde ich das Display im Tacho das alle wichtigen Infos (wie z.B. Navi, Tageskilometer, Temperatur) bereit hat. Nur die vielen Hartplastik Teile stören das schöne Bild etwas.

Was ansonsten nicht so ganz in das sonst recht positive Bild passt ist

1. Der "Schalterwulst" Rechts am Lenkrad

2. Die umständliche Bedienung des Navis und

3. der kleine Navi-Bildschirm. Aber bleiben wir uns doch mal treu, braucht man mehr? Ich finde den Bildschirm völlig ausreichend, ein größerer wäre zwar schöner aber der hier ist völlig ok und reicht jedem normalen Menschen aus.

 

Radio & Navigationssystem:

Das "Ford Navigationssystem" hat einen verhältnismäßig kleinen Bildschirm (5 Zoll) dafür aber umso mehr Funktionen: CD abspielen, USB und AUX-In Fähig, Fahrspurempfehlung, Park-Piepser werden optisch dargestellt und vieles mehr. Ein super Navi zu (verhältnismäßig) billigen Preis. Negativ beim Ford Navi ist eindeutig die Bedienung. Der Zigarettenanzünder liegt genau an der Stelle von Audis MMI, BMWs iDrive und Mercedes Dreh-Rücksteller - d.h es passiert (jedenfalls mir) oft das ich am Zigarettenanzünder drehe und mich wundere warum sich nichts regt...

Der Bildschirm reicht eigentlich jedem normalen Menschen aus, vor allem deswegen weil sich im Tacho nochmal ein geringfügig kleinerer Bildschirm befindet der viele aktuelle Infos beinhaltet.

Mich persönlich hat es überzeugt und mir würde es ausreichen, auch wenn ein größeres schöner wäre...

 

Motor, Getriebe, Fahrleistung:

125PS (92kW) besitzt der konventionelle Sauger. Dazu noch 159Nm und der Ford fühlt sich richtig schlapp an...

Mal ganz im Ernst, nach über 120PS fühlt sich der 1.6er nicht an. Wer "echte" 125PS will, der soll zum neuen 1 Liter Ecoboost Dreizylinder greifen, denn die (sollen) sich wesentlich kräftiger anfühlen. Das 5-Gang Getriebe lässt sich vernünftig schalten, lässt aber keinen Spaß aufkommen und die Fahrleistungen? Na die resultieren aus den der Leistung des Motors und die ist nicht das Gelbe vom Ei: 6 Liter Verbrauch, 11 Sekunden auf 100km/h und 198km/h Topspeed... Das Positive nun aber auch noch: Der Benziner ist richtig leise, ab 60km/h hört man vom Motor nichts mehr, aber auch im Stadtverkehr ist er erstaunlich leise.

Alles in allem geht das aber deutlich besser!

 

 

 

Fahrwerk:

Wie beschreibt man das Fahrwerk beim Focus am treffendsten? Nicht sportlich aber auch nicht komfortabel, hört sich perfekt an besonders für jene denen ein Auto immer zu straff oder komfortabel ist aber so ist es dann auch wieder nicht. Von beiden Seiten etwas ergibt auch ein komisch Fahrgefühl: Irgendwie hart aber in Kurven dann doch nicht "sportlich"... Kann man schlecht beschreiben.

Ich würde jedem ein Sportfahrwerk ans Herz legen, das ist dann zwar sportlich aber nicht Zweierlei. Wer natürlich kein solches möchte der MUSS sich damit zufrieden geben, was auch kein Problem ist - eigentlich ist es ganz in Ordnung!

 

Fazit:

Der neue Focus hat mich echt überzeugt. Wie oben schon erwähnt war Ford für mich immer ein Rotes Tuch und ich kannte nur einen 2002er Mondeo Turnier TDCI von einer Probefahrt in 2003 und die war nicht überzeugend - soviel ich noch weiß.... Der Motor hat sich lautstark als Diesel zu verstehen geben, der Tacho war in schrecklichem Grün beleuchtet und irgendwie hat er mir vom Design nicht gefallen. Das macht der neue Focus alles Besser: Sieht gut aus, hat eine gute Ausstattung und ist echt leise. Wenn nur der Motor nicht so schlapp wäre, aber man kann ja zu anderen greifen.

 

Benotung:

 

Kriterium Note
Außen 1-
Innen 2
Radio & Navigationssystem 3+
Motor, Getriebe, Fahrleistung 3
Fahrwerk 2

 

 

Note: 2-

 

Danke für´s lesen

plaustri


18.07.2012 20:30    |    plaustri20    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: Fahrberichte

Außen:

Diesmal nicht ein seltenes Metallic-Weiß auf BMWs kleinsten, sondern ganz Understatement-mäßig Saphierschwarz-Metallic. Understatement rockt halt doch! Der hier gezeigte 120d hat wieder die Ausstattungslinie "Urban-Line", diesmal aber mit den aufpreis pflichtigen 17-Zöllern. Was mir persönlich nicht gefällt, ist das diese in Weiß lackiert sind - aber das ist Geschmacksfrage. Beim 1er würde ich sowieso die "Sport-Line" bevorzugen...

Leider waren auch dieses mal keine Xenon-Scheinwerfer verbaut, denn diese würden viel dazu beitragen den 1er schöner auszusehen zu lassen. Das ist aber auf den AB kein Problem, denn vor dem bullig wirkenden 1er haut jeder an (Erfahrung, keine Vermutung!).

 

Innen:

Bei einer B-Klasse oder einem Meriva geht das fotografieren Innen sehr einfach: Man kann über die Mittelkonsole, zwischen Fahrer und Beifahrer, nach hinten steigen. Beim 1er geht das nicht: Sehr eng! Meiner Meinung aber kein Nachteil, den ein sportlicher (!) BMW kann ruhig eng sein, was wäre sonst das Merkmal? (Außer dem Fahrwerk und dem Motor natürlich). Manche Leute finden ihn aber auch zu sportlich. So zum Beispiel ein Bekannter der bei der bayerischen Polizei arbeitet, wundert sich jedes mal beim Fahren seines Streifenwagen (320d Touring), "wie BMW es schafft einen Kombi innen so eng zu machen. Der Blitzer-Kombi (Passat 3BG) ist doch auch so riesig...."

Mir gefällt der 1er von Innen aber viel hübscher als von Außen. Besonders das Sport-Leder-Lenkrad, die Teilledersitze, die leicht zu bedienende Klimaautomatik, etc. Nicht so gut sind aber die Sitze (wie beim 118i auch schon): Wenn man nämlich IN die Wangen greift bzw. sie umfasst, greift man unten ins Leere (auf Metall-Streben....).

 

Motor, Getriebe, Fahrleistung:

Was kann man von einem Zweiliter-Diesel mit 184PS in einem Kompakten erwarten? Sehr viel! 230km/h Höchstgeschwindigkeit (das sind Gefilde in die sich vor 20 Jahren noch kein 5er ohne Topmotorisierung gewagt hat), 7,2 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer (Businessclass ist da meist langsamer: E220CDI, 520d, A6 2.0TDI oder S250CDI. Die brauchen meist um die 8-8,5 Sekunden) und 380Nm. Offiziell verbraucht er 4,5 Liter Diesel auf 100km, sagen wir mal so: Man kann ihn auch unter 6 Litern fahren. Ansonsten DER Motor für den 1er schlechthin.

Das Sechsgang-Getriebe lässt sich wunderbar knackig schalten und ermöglicht dem Diesel auch eine Start-Stopp-Automatik. An der Ampel stellt der 1er ab und der Drehzahlmesser verharrt in einer Position zwischen "Aus" und "An". Im Stau und Stop-and-Go natürlich nervig, aber an der Baustelle ganz nützlich.

Auch die Gasanahme kann mitttels des Sport-Eco-Pro Schalter gesteuert werden. So spürt man im "SPORT"-Modus die giftigere Gasannahme und im "ECO PRO"-Modus wird empfohlen früh zu schalten, bei 130km/h gongt er und die Klimaanlage wird heruntergefahren. Aber dazu mehr beim "Fahrwerk".

 

Radio & Navigationssystem:

Diesmal war nicht nur das Radio Professional verbaut, sondern auch das kleine, billigere Navigationssystem "Business". Zum Großen (Navogationssystem "Professional") gibt es nicht viel Unterschiede. Der Markanteste dürft wohl die Größe der Bildschirme sein: Das Business (sowie das Radio Professional) haben einen kleineren Bildschirm als das teure Navi.

Das Radio beherrscht sämtliche Funktionen die ein modernes Autoradio können muss: Es hat ein CD-Laufwerk, einen USB-Eingang, einen Aux-Eingang, es kann .mp3-Dateien abspielen und es regelt auf der Autobahn die Lautstärke selbstständig nach oben.

Auch das iDrive (in jedem 1er mit einem anderen Radio/Navi als das Basis-Radio) lässt sich leicht und spielerisch bedienen, nur für meinem Geschmack waren die 8 Knöpfe nebem dem i-Drive Regler zu viel. Telefonieren muss ein anständiges Radio natürlich auch können, im BMW muss man sein Handy per Bluetooth mit dem Wagen verbinden und kann dann mittels Sprachsteuerung oder Tasten die gewünschten Telefonnummer eingeben. Die Rufannahme erfolgt dann enweder übers serienmäßige Multifunktionslenkrad oder über eine Taste am Radio ODER übers i-Drive.

 

Fahrwerk:

Kommen wir zum Fahrwerk, der 1er hat in der neuen Generation den selben Fahrwerks-, und Gasannahmemodi-Schalter wie der 5er. Einstellbar ist "Sport" (man spürt ein deutlich härteres Fahrwerk und eine viel spontanere Gasannahme), "Comfort" (das Fahrwerk wird komfortabler und die Gasannahme ist) "normal" und "Eco PRO" (Klimaanlage wird heruntergefahren und bei 130km/h ertönt der typische BMW-Gong)

Die Vorderradaufhängung besteht aus einer Doppelgelenk-Zugstrebenachse in Aluminiumleichtbauweise mit einem Federbein. Die Hinterachse dagegen besteht (je Seite) aus fünf Lenkern in Stahlleichtbauweise mit doppelt elastischer Lagerung.

 

 

 

Fazit

Dieser 1er mit tollem Motor, super Ausstattung aber leider ohne Xenon hat mir sehr gut gefallen. Nur ein paar Dinge waren nicht so gut: Billige Sitze, aber dafür in Teilleder und mit Sitzheizung. Die "Park Distance Control vorn und hinten" war auch überzeugend, auch wenn sie schon bei kleinen Blumenbeeten auf dem Parkplatz piept...

Aber auch der Preis ist erschreckend: 35.600€ für einen 1er BMW in genau dieser Ausstattung. WOW...

Rechts ist übrigens das "Cover"-Bild um ein ansprechendes Bild in der "Blogs"-Rubrik zu haben;)


02.07.2012 14:12    |    plaustri20    |    Kommentare (18)    |   Stichworte: Fahrberichte

Außen:

Das hier vorgestellte Sondermodell "150 Jahre Opel" wurde von Opel sehr reich mit Ausstattungen belohnt: Alufelgen, Metallic-Lack, Teilledersitze,... Von außen gibt sich der Opel als unauffälliger, kleiner Van, aber nur solange die Türen zu sind! Denn mit den öffenen der Türen gehen auch die Augen der Passanten auf: Wo außer im Rolls-Royce gibt es noch gegenläufige Türen? Die Felgen sind auch die vom Sondermodelle und sehen auf jeden Fall abwechslungsreicher aus als die Design-Felgen mit denen gefühlte 90% der Meriva B rumkurven. Ohne die optionalen Xenon-Scheinwerfer sieht er zwar etwas langweiliger aus, aber in der Kombination gefällt er mir ganz gut.

 

Innen:

Machen wir mal Bestandsaufnahme: Leder-Lenkrad mit Multifunktion, Teilledersitze, elektrische Fensterheber vorne und ein CD-Radio. Nicht viel, aber ausreichend für den kleinen Van. Was mir negativ aufgefallen ist und überhaupt nicht "premium" ist, unter den hinteren Sitzen und den Wagenboden ist keine Verkleidung: Man sieht sämtliches Gestänge, alle Schienen, Schrauben und kann sich an den scharfen Kanten verletzen!?

Ansonsten weiß ich nicht was alle gegen die Qualität von Opel haben? Bis auf den (riesen) Patzer erlaubt sich Opel keine schlechte Materialien, etc. Die Teilderdersitze sind zwar aus Kunstleder gefertigt, aber aus einem sehr guten. So gut das eigentlich keinen Unterschied zu echtem Leder spürt, höchstens riecht.

Auf den billigen Plätzen (hinten) ist es eigentlich genauso, nur das sich die Passagiere an dieser Stelle an ausklappbaren "Tischen" erfreunen können. Leider waren hier nur Fenster-Kurbeln verbaut - und das in der laut Opel-Konfigurator dritthöchsten Ausstattung...?

 

Radio & Navigationssystem:

IM hier vorgestellten Meriva 1.4 war das Radio CD300 verbaut, somit kann ich nur über ein CD-Radio schreiben und nicht etwa über ein Navigationssystem. Der Empfang ist ziemlich gut und das Display ist gut ablesbar.

Außerdem beinhaltet es alle nötigen Informationen wie Radiosender, Uhrzeit, aktuellen Songtitel,... Den CD-Spieler habe ich nicht benutzt, da ich in Autos eigentlich nur noch iPod und/oder USB-Stick benutzte. Negativ ist beim Radio nur aufgefallen das es von Tasten nur so übersät ist. Wahnsinn, wie man eine Mittelkonsole so überfrachten kann. Gut dazu zählt auch noch die Klimaanlage, für ein modernes Auto - die wieder einfacher zu bedienen werden sollen - ist das einfach zu viel! Ich hab das zwar auch schon beim Astra geschrieben, stehe aber auch hier zu meiner Meinung!

Am leichtesten ist die Bedienung über die Tasten am (hier serienmäßigen) Multifunktionslenkrad, die Tasten sind an der richtigen Stelle und leicht zu finden bzw. zuzuordnen. Opel hat hier sehr auf Benutzerfreundliche Symbole geachtet.

 

Motor, Getriebe, Fahrleistung:

Der Basismotor beim Meriva hat die besagten 100PS aus 1,4 Litern Hubraum. Er lässt den Opel in 13,9 Sekunden auf 100km/h "sprinten" und dann weiter auf maximal 177km/h. Nicht zu viel also, langt aber für den eher unsportlichen Meriva. Wer einen sportlichen Opel will soll einen Insignia OPC oder ähnliches kaufen, aber keinen Van, denn man merkt auch hier den hohen Schwerpunkt. Flott um die Kurven fegen ist also nicht, was aber geht: Gemächlich (den Sauger nicht überfordernd) mit der Schwiegermutter auf dem Rücksitz durch das Meer von rasendes BMWs und aufblendenden Audis, wie ein Sein in der Brandung, nach Hause chauffieren. Wer wollte das nie einmal machen? Ich zum Beispiel, aber das geht nicht um den Motor...

Für den hohen Meriva würde ich deswegen mindestens den 1.4 Turbo mit 120PS oder noch besser mit 140PS empfehlen. Wenn er aber als Zweitwagen dienen soll, der hauptsächlich in der Stadt genutzt wird, dann geht auch der 1.4 ohne Turbo in Ordnung.

 

 

Fahrwerk:

Das Fahrwerk vom Meriva ist... Ja, wie soll ich das jetzt beschreiben? Für den sportiven Fahrer ist es nichts, eher für Rentner die keinen heißen Reifen fahren. Ist jetzt aber auch nicht passend beschrieben.... Sagen wir mal so: Es ist ganz ähnlich zu dem aus dem Astra J, also schnelle Kurven, welche der 1.4 Liter aber eh nicht so mag, mag auch das Fahrwerk nicht. Wenn es aber sein muss lässt er sich ganz sportlich fahren, auf der Geraden besonders. Schlaglöcher und Unebenheiten gibt er auch an die Insassen weiter, was aber nicht so super ist...

Die Felgen dagegen sehen meiner Meinung nach Klasse aus, lassen den Opel auch edel wirken. Sie sind nur beim Sondermodell "150 Jahre Opel" dabei und heißen "Felgen im 150 Jahre Adam Opel Jubiläums Design", meiner Meinung nach der längste Name für Felgen auf dem Markt.

 

 

Fazit

Der ideale Zweitwagen für Familien mit (kleinen) Kindern: Nicht zu teuer, Klapptische, man kommt leicht an dir hinteren Sitze um zum Beispiel Kinder anzuschnallen, etc.

Mit diesem Konzept hat Opel ein Alleinstellungsmerkmal und kann sich (hoffentlich) wieder aus der Schlinge ziehen. Ansonsten fand ich nur schlecht, das die hintere Sitzreihe keine Verkleidung erhalten hat. Der Motor ist ausreichend, weckt aber keine Gefühle oder gar Spaß beim fahren, das Fahrwerk ist okay und als Sondermodell "150 Jahre Opel" sieht er noch ganz passabel aus.


20.06.2012 10:28    |    plaustri20    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: Fahrberichte

Außen:

Ein schwarzer Passat Variant halt, ein Auto wie es es auf Deutschlands Straßen bestimmt Tausendfach gibt. Das besondere Merkmal steckt bei dem hier jedoch in der Motorisierung: Ein 2.0TSI mit 211PS. Ansonsten fällt positiv auf das er als Ausstattungslinie "Comfortline" hat und nicht das serienmäßige "Trendline". Auch die Felgen gehören zur Ausstattung und sind kein Extra, macht aber nichts denn sie sehen ja ganz passabel aus auf dem großen Kombi von VW. Der schwarze Metallic-Lack steht ihm ausgezeichnet und die Chromleisten vom Comfortline machen das Paket Perfekt. So muss ein Passat aussehen.

 

Innen:

Also machen wir mal Bestandsaufnahme: Multifunktionslenkrad, das kleine Navi, Stoffsitze, ... ja, das war es schon. Das Navigationssystem mit dem farbigen Bildschirm gibt dem Innenraum einen ganz anderen Flair als mit dem normalen Radio.

Die Polster „Matera“ auf Komfortsitz (Serie bei Comfortline) sind keiner eigenen Erwähnung wert, es sind halt Stoffsitze. Der Komfortsitz hingegen ist gut gelungen, man fährt längere Strecken entspannt und steigt auch so wieder aus. Der Kofferraum ist meiner Meinung einfach RIESIG, für Familien ein Traum – was da alles hineinpasst. Negativ fällt auf, dass der Schalter zum öffnen der Tankklappe relativ schwer zu erreichen ist. Um den Passt anzulassen, steckt man den Schlüssel ins Schloss, drückt diesen - um die Zündung zu aktivieren - um dann das Bremspedal zu drücken, damit der Motor startet. Das ist finde ich ist keine gute Lösen, da wäre ein Start/Stop – Knopf intuitiver zu Bedienen. Der ist aber leider Aufpreispflichtig und war in dem getesteten Passt nicht verbaut.

 

Radio & Navigationssystem:

"Navigationsfunktion RNS315 für das CD-Radio RNS310" langer Name für ein kleines Gerät. Das kleine Gerät kann hier bildlich gesprochen werden, denn groß ist das Navi wirklich nicht. Wenigstens hat es einen Touch-Screen der das Bedienen wesentlich einfacher macht, dieser hat aber auch Nachteile: Bei vielen Drückem auf dem Bildschirm entstehen einzelne Fingerabdrücke und wenn sich diese summieren und Sonneneinstrahlung hinzukommt kann man sehr wenig bis gar nichts mehr lesen.

Aber bis auf das hat es wenig Nachteile, die Navigationsfunktion ist super, das Radio übersichtlich aufgebaut. Die gespeicherten Sender kann man leicht wieder abrufen, da sie schön ersichtlich gespeichert werden. Übrigens kann man auch das Handy per Bluetooth mit dem RNS315 verbinden und per Freisprecheinrichtung auch unter der Fahrt telefonieren. Einen Anruf kann man entweder auf dem Navi.Bildschirm oder mit den (optionalen) Tasten auf dem Lenkrad entgegennehmen.

 

Motor, Getriebe, Fahrleistung:

Was soll man da noch schreiben? Der GTI-Motor mit 155kW/211PS im Passat Variant ist echt eine der Traummotorisierungen im Passat. Mit 280Nm ist er zwar lange nicht so stark wie ein Diesel, ABER sprintet in 7,6 Sekunden auf 100 und lässt den Kombi 240km/h Spitze rennen. Das sind schon Traumwerte für jeden Vetriebler im 140PS-TDI. Das 6-Gang-Schaltgetriebe passt dazu wie die Faust aufs Auge: Super schnell zu schalten und überhaupt nicht hakelig. Das ist dem 6-Gang-DSG (Ja, der große TSI hat noch das 6- und nicht das 7-Gang-DSG) vorzuziehen. Zu den Fahrleistungen kann man nur eines schreiben: Nicht einem Nutztier a la Passat Variant würdig, eher dem Golf GTI!

Im Schnitt war er mit 8,6 Liter (auf 150km) gefahren worden und ihm wurden auf leerer Autobahn von München in Richtung Norden auch mal die Sporen gegeben, was soll man sonst am Mittwoch Abend um 00:30 auf der BAB machen?!)

 

 

Fahrwerk:

Beim Passat gibt es ein „Normales“-Fahrwerk, ein Sportfahrwerk und das DCC (Dynamic Chassis Control). Beim DCC kann man die Härte einstellen und der Wagen ist 10mm Tiefer gelegt. In dem hier vorgestellten 2.0 TSI war das DCC, welches eine tolle Spielerei ist. Man braucht sie zwar nicht, aber wenn man sie hat ist es auch nicht schlecht. Aber da ist es wie bei vielen Dingen im Leben: Das ist Geschmackssache. Das DCC ist übrigens im 2.0 TSI serienmäßig verbaut, in den restlichen Versionen das Normale.

 

 

 

Fazit:

Kurz gesagt eine langweilige Verpackung für einen super Motor.

Der Passat gefällt mir zwar seit dem Facelift 2010 relativ gut, man sieht ihn trotzdem recht oft im täglich Straßenverkehr. Was man nicht so oft sieht ist der 2 Liter Turbo aus dem Golf VI GTI im Passat. Die Kombination ist eigentlich super: kraftvoll, sprintstark, viel Platz,...

Warum kaufen ihn nicht viele in dieser Konfiguration? Ich weiß die Antwort: Es ist einfach der falsche Motor für Vielfahrer und die sind halt DIE Passat-Fahrer

 

Danke für´s lesen

plaustri


13.06.2012 17:45    |    plaustri20    |    Kommentare (19)    |   Stichworte: Fahrberichte

Außen

Ja, der typische Vertreter-Kombi halt. In der Basisausstattung und in gedecktem Schwarz - langweiliger geht nimmer. Obwohl ich sagen muss das der W204 seit dem Facelift (vor allem hinten) besser gefallen kann. Denn das Mopf-Modell bekommt jetzt auch eine Chromzierleiste über dem Kennzeichen und nicht so ein schnödes, schwarzes Plastik Teil wie beim "alten" W204. Auch hat er nun in der Basis-Ausstattung schon LED-Rücklichter und Aluräder. Die sind zwar die gleichen wie beim Vorgänger, aber bei jedem Motor Serie. Das war vorher nicht so! Außerdem hat die C-Klasse nun auch aufgehübschte Scheinwerfer und optionale LED- Tagfahrlichter. Mir persönlich gefällt sie ganz gut, besser als die neue A-Klasse.

 

Außen:

Innen siehts ganz anders aus als Außen, nämlich viel besser: Multifunktionslenkrad, Navi mit Telefon, elektrische Sitze, farbiges Display im Tacho,... Also mir hat er so gefallen, besonders das gepflegte Lenkrad gefällt mir. Im Vergleich zum ungepflegten S204 sieht das neue Lederlenkrad mit seinen Alu Applikationen besser aus als das alte, schwarze mit insgesamt 4 Tasten. Der Sitzbezug im vorgestellten C220 CDI war der Standard-Stoff Bezug. Fühlt sich nicht schlecht an, aber die Leder/Stoff Kombination im B200 CDI fühlte sich besser an.

Kommen wir zu den Schaltern - insbesondere dem Dreh-/Rücksteller vom Navi: Wertiger als im Opel (Was keine Überraschung sein sollte) aber schlechter als im 118i F20. Schlechter war da aber auch nur der Dreh-/Rücksteller, denn BMWs iDrive Schalter fühlt sich schon verdammt hochwertig an. Bei den Restlichen Tasten (Radio, Klimaanlage, Licht,...) sind die beiden aber auf gleicher Höhe!.

 

 

Radio & Navigationssystem:

Neuerdings - also seit der Modellpflege - gibt es auch in Mercedes kleinster Limousine das APS 50 nicht mehr. Entweder man hat das serienmäßige Radio "Audi 20" oder man zahlt satte 2.920€ Aufpreis für das Navi... Dazwischen gibt es nur noch das "Becker MAP PILOT", ein kleines Navi mit Design nicht von Mercedes!

Können tut dies dann aber ungewohnt viel:

# Telefonieren: Per Bluetooth und dann entweder am Navi per Dreh-/Rücksteller, per Tasten oder am aufpreisflichtigem "Komfortlederlenkrad" bedienbar.

# Musikhören: Entweder von CD, als mp3-Datei von einem USB-Stick oder althergebracht mit dem Radio.

# Navigieren: Neues Design + Infodisplay im Tacho = schön zu erkennen und die nette Dame ist gut zu verstehen.

# Sonstige Tasten: Stumm-Taste zum telefonieren funktioniert und ist mittlerweile Standard, die "Zahlentasten" rechts sind eigentlich überflüssig da man alles im Navi auswählen kann.

 

 

 

 

Motor, Getriebe, Fahrleistung:

170PS/125kw schöpft der Turbodiesel aus 2 Litern Hubraum und lässt der Kombi in 8,5 Sekunden auf 100km/h und maximal auf 219km/h sprinten. Kraft hat er somit mehr als genug und kann mit seinen 400Nm zur Not auch mal einen Anhänger ziehen, vorausgesetzt eine Anhängekupplung ist vorhanden. Mit einem Verbrauch von Rund 5 Litern Diesel auf 100km ist er auch nicht zu durstig um es sich zu gönnen einen Runde mit ihm zu drehen und dabei das Sechsgang-Getriebe zu betätigen. Das Handschaltgetriebe mag zwar zum eher Komfort orientierten Benz nicht ganz so gut passen wie die 7G-Tronic macht aber trotzdem keine schlechte Laune.

Das komplette Paket mit genau dieser Ausstattung kostet neu knappe 42.000€

 

 

Fahrwerk:

Was verbindet man mit Mercedes? Richtig! Komfort, und das hat der S204 auf jeden Fall. Das Fahrwerk ist sehr komfortabel abgestimmt und neigt dazu sämtliche Unebenheiten der Straße zu kaschieren. Aber in Kurven fühlt es sich keineswegs schwammig an uns schaukeln tut es (bzw. die C-Klasse) auch nicht. Verglichen mit den B-Klassen ist die C-Klasse noch ein ganzen Stück komfortabler was man mit dem optionalen Sportfahrwerk aber auch ändern kann. Denn damit würde sich der C220 CDI noch viel sportlicher fahren lassen. Das würde ich aber nur in Verbindung mit dem aufpreis pflichtigem AMG-Sportpaket empfehlen, damit der Wagen auch so aussieht wie er fährt...

Ansonsten würde ich aber auch gleich "Elegance" oder noch besser "Avantgarde" empfehlen: Sieht besser aus, hat mehr Ausstattung und kostet nicht die Welt.

 

 

 

Fazit:

Der Wagen an sich hat mir sehr gut gefallen. Ausreichender Motor, schöne Ausstattung (Navi, elektr. Sitze), schöne Farbe,... nur das Avantgarde-Modell hätte zum Glück noch gefehlt - aber das kann man verschmerzen.

Das komplette Paket mit genau dieser Ausstattung kostet neu knappe 42.000€, was ich für ein Auto als Basismodell mit wenig Extras schon etwas gehoben finde - auch wenn es 170PS hat....

Was aber nicht so gut war:

# der Wagen sollte um 16:00Uhr gebracht werden, kam aber erst um 19:15...

# im Ascher war ein Parkzettel mit einem Datum vor 2 Wochen...

# Außen nicht geputzt: Dreckspritzer vorne Links und Felgen mit Bremsstaub...

-> Wahrscheinlich musste es schnell gehen?!

 

 

Danke für´s lesen

plaustri


06.06.2012 21:43    |    plaustri20    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: Fahrberichte

Außen:

Der diesmal getestete B200 CDI hatte eine lange Ausstattungsliste - viel davon beim Exterieur - zum Beispiel das Chrom-Paket (passt ausgezeichnet zum weißen Lack), das Sportpaket mit den schönen Felgen (viel sportlicher als die beim B180/B180CDI) oder auch der weiße Metallic-Lack (passt super zum sportlichen Charakter der B-Klasse). Mir persönlich gefällt diese Version der schon Zwei "getesteten" am hübschesten - auch wenn ich langsam die B-Klasse nicht mehr sehen kann :rolleyes::D - aber so sehe ich sie in ganz anderem Licht. Modernes Weiß, schöne, große Felgen und nicht so ein langweiliges Grau/Schwarz mit kleinen Felgen.

 

 

Innen:

Auch der Innenraum sieht für einen Rentnerwagen sportlichen Mercedes ungewohnt frisch aus. Vom I-Pad auf dem Armaturenbrett, über das Multifunktionslederlenkrad bis hin zu den im SLS-Stil gehaltenen Luftdüsen. Die Materialien sind recht hochwertig, bis auf die auch schon beim B180 CDI und B180 Benziner angeprangerten Luftdüsen, auch hier knarzte es beim einstellen. Deswegen wage ich langsam zu behaupten diese Düsen knarren in jeder B-Klasse. Ansonsten konnte alles überzeugen - auch der Bildschirm auf der Mittelkonsole, ich finde ihn richtig stylisch, modern. Man hört aber auch viel Kritik, z.B. das er aussieht wie aus dem Zubehör...

Dieser B200 hatte das optionale Sportpaket verbaut was man an den an Alu angelehnten Zierleisten erkennen kann. Das passt meiner Meinung nach sehr gut zum 200er Diesel den im Sportpaket ist auch das Sportfahrwerk verbaut, dazu aber später mehr.

 

 

Radio

Das Farbdisplay hat eine Diagonale von 14,7 Zentimetern und eine Bluetooth-Schnittstelle mit Freisprechfunktion, einen Aux-in Anschluss (in der Mittelkonsole), eine Telefontastatur sowie sechs Lautsprecher. Bedient wird das Audio 20 CD über einen Controller auf der Mittelkonsole. Der Bildschirm verfügt leider nicht über eine Touch-Funktion was die Bedienung der etwas verschachtelten (Unter-)Menüs einfacher gestalten würde. Eine Navigationsfunktion besaß das serienmäßige Audio 20 im Testfahrzeug leider nicht und konnte deshalb auch nicht getestet werden.

Leider konnte ich mein Handy nicht mit ihm verbinden, keine Ahnung warum. Aber an kleine (bzw. große) Problemchen bei Mercedes bin ich mittlerweile gewöhnt.

Das beste kommt aber noch: Ein Vormieter hat ein CD mit mp3-Dateien hinterlassen, solche Kleinigkeiten finde ich immer sehr amüsant, besonders wenn sie interessante (meiner Meinung aus Arabien oder der Türkei) Songs beinhaltet. Ein kleiner Auszug davon findet sich im angehängten Video.

 

 

 

 

 

 

Motor, Getriebe, Fahrleistung:

Der 200 CDI Motor hat - in der B-Klasse - 136PS/100kW und sprintet in 9,5 Sekunden auf 100km/h, wird maximal 205 Stundenkilometer schnell. Verglichen mit dem kleine 180CDI Motor mit 109PS sprintet der große nicht viel besser. Im Falle der Entscheidung zwischen den beiden Dieseln ist ganz klar der Kleine zu bevorzugen, denn dieser hat objektiv fast die gleiche Leistung als der 200er. In der Höchstgeschwindigkeit ist aber trotzdem der hier getestete besser, genauso wie im Sprint aus dem Drehzahlkeller.

Das Sechsganggetriebe lässt sich leicht - man kann es schon fast sportlich nennen - schalten und lassen einen nicht schaltfaul fahren, denn hier macht schalten Spaß.

 

 

 

Fahrwerk:

Das Sportfahrwerk ist vom Fahrgefühl dem des BMW 118i ähnlich. In Kurven fühlt man dann zwar doch den hohen Schwerpunkt und die Orientierung des Mercedes in Richtung Komfort. Trotzdem war dieser B200 CDI den beiden B180 vorzuziehen, denn die sportliche Abstimmung passt dem W246 viel besser als ein komfortables. Besondere Charakteristika des Sport-Pakets sind Sportfahrwerk mit selektivem Dämpfungssystem und die Teilledersitze sind klasse, viel besser als die normalen Stoffsitze.

 

 

 

Fazit:

1. Ich kann langsam KEINE B-Klasse mehr sehen.

2. Der 200 CDI Motor ist seinen Aufpreis gegenüber den 180er Diesel nicht wert.

3. In Weiß mit Sportpaket ist die B-Klasse hübsch und sportlich.

4. Die beste aller 3 getesteten B-Klassen.

Alles in allem find ich die B-Klasse von mal zu mal besser. Jetzt fehlt nur noch der 200er Benziner und die beiden 250er zum kompletten Überblick über den W246 in meinem Blog:rolleyes::D

 

Danke fürs lesen

plaustri

 

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