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Die Pure Unvernunft

Aus dem Alltag eines PS-Junkies

18.03.2016 14:32    |    knolfi    |    Kommentare (15)

Hallo Gemeinde,

 

manchmal hat man einfach Glück, wenn man mal in der ausgedienten EDV-Technik stöbert. So sind mir ein paar Bilder wieder in die Hand gefallen, die ich bereits als verschollen geglaubt hatte und ich konnte meine Fahrzeug-Historie wieder etwas komplettieren.

 

Wie ihr wisst, bin ich ein Leistungs-Junkie. Gut mein erstes Auto, ein Golf III GT mit 90 PS war nicht gerade eine Rennmaschine, aber schon dort hab ich ein professionelles Tuning von der Marke Öttinger machen lassen, so dass er auf 110 PS erstarkte...und knapp die 200 km/h-Marke erreichte.

 

So richtig ging es eigentlich erst mit dem ersten richtigen Sportwagen los, ein zuffenhausener Roadster, der Anno 1996 auf dem Markt kam...und im April 1997 durfte ich mir meinen ersten Porsche Boxster beim Porsche Zentrum abholen. Der 986'er des ersten Modelljahres hatte einen 2,5l-6 Zylinder-Boxermotor mit 204 PS, ging unter 7 Sekunden auf 100 und lief 240 km/h Spitze. Damit war man damals schneller als 90% aller Verkehrsteilnehmer. Der Wagen war nachtblau metallic mit sandbeigen Leder. Fand ich damals total chic. Leider hab ich von dem Wagen keine Bilder mehr.

 

Mit dem Wagen spulte ich in drei Jahren knapp 70.000 km ab; er diente mir damals als Hauptfahrzeug, was mir als Single völlig ausreichte. Denn dank der zwei Kofferräume im Bug und im Heck war er alltagstauglicher als sein großer Bruder.

 

Ein Kumpel von mir war so scharf auf den Wagen, dass ich Ihn nach drei Jahren für einen Nachlass von 23% vom Neupreis wieder verkaufte. Die Wertstabilität war phänomenal.

 

Im Anschluss bestellte ich mir dann die stärkere Version; den 986 S. Diese Version wurde mit dem Modelljahr 2000 eingeführt und ich konnte meinen S im März 2000 in Empfang nehmen. Der Wagen hatte einen Sechszylinder-Boxer mit 3,2l Hubraum und 252 PS, der den Boxster unter 6 sec auf 100 beschleunigte und den Vortrieb bei rund 260 km/h einstellte.

 

Der Wagen hatte eine abs. Komplettausstattung. Neben den neuen Extras wie Xenon-Scheinwerfer und dem sog. PCM hatte ich alles beledern lassen, was geht...sogar die Lüftungslamellen der Ausströmer. Nachträglich hab ich noch die rot/weißen Rückleuchten des ersten kleinen Facelifts nachrüsten lassen.

 

Leider musste der Wagen 2003 einer Familienkutsche weichen und stand eigentlich auch nur noch in einer weiter entfernten Garage, so dass ich kaum noch Zeit hatte, den Wagen zu fahren. Wegen seiner nicht gerade populären Lackierung namens Zenitblaumetallic (die hatte damals meine Freundin ausgesucht :rolleyes:) war der Wagen leider schwer verkäuflich, so dass ich ihn beim Audi Zentrum in Zahlung gab.

 

Bis blad

 

Euer knolfi

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10.03.2016 14:58    |    knolfi    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: 1 (AA), up!, VW

Hallo Gemeinde,

 

heute war es soweit und die nächste Kiste stand vor der Tür. Der neue Up! ist da. :D Da ja VW sich bei seinem Kleinstwagen mit "stylischen" Anglizismen eingedeckt hat, sagt die Ausstattungsvariante ja schon alles: aus "nehmen" wurde "laden".

 

Warum?

 

Ganz einfach: wir brauchen ein praktisches "Kleinst-NFZ" mit möglichst großen Laderaum. Beim alten Up! haben wir die Rückbank nie gebraucht, meist war sie eh nur im Weg und wurde nur im umgelegten Zustand genutzt. Somit haben wir sie beim Nachfolger konsequenter Weise einfach weggelassen. :D

 

Der Load-Up! ist ja noch nicht so lange im Programm, wie der Take-Up!, sonst hätte den ersten Up! Anno 2011 bereits in dieser Version geordert.

 

Ansonsten hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht viel geändert. Serienmäßig bringt der Load-Up! vier Türen mit statt zwei, keine Rückbank dafür einen ebenen Ladeboden,ein Trenngitter zum Fond/Kofferraum als Schutz für die Frontpassagiere und abgedunkelte Scheiben ab der B-Säule als Sichtschutz

 

Leider gibt's den Load-Up! als konventionellen Verbrenner nur mit 60 PS, statt der optionalen 75 PS in den PKW-Versionen, aber das reicht, um in der Stadt und auf den Landstraßen mitschwimmen zu können.

 

Die Ausstattung ist dafür etwas besser. Der Take Up! hatte als Extras ein Radio und eine Klimaanlage, sowie vier Winterräder. Diese Ausstattungen hab ich beim Load-Up! ebenfalls wieder mit hinzugenommen, plus das sogenannte "comfort pack" bestehend aus elektrischen Fensterhebern vorne, einer Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und einen höhenverstellbaren Fahrersitz.

 

Der Load-Up! ist wieder geleast, diesmal allerdings auf 36 Monate statt 48. Und das Leasing ist trotz besserer Ausstattung und kürzerer Laufzeit noch günstiger als das Alte.

 

Ich hoffe, dass der neue Up! genau so zuverlässig ist, wie der Alte.

 

Bis demnächst...es stehen dieses Jahr noch ein paar Fahrzeugwechsel an. :D

 

euer knolfi

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08.03.2016 11:29    |    knolfi    |    Kommentare (14)    |   Stichworte: 1 (AA), up!, VW

Hallo Gemeinde,

 

nach genau vier Jahren ist es nun Morgen soweit und der Arbeitsvertrag des Take Up! läuft aus. Wir haben uns entschieden, diesen nicht weiter zu verlängern, da er seine Tätigkeit zwar stehts zu unserer vollsten Zufriedenheit ausgeübt hat, aber leider für dien gedachten Einsatzzweck nicht ganz so optimal war.

 

Nicht falsch verstehen: der Up! war von der Größe und dem Einsatzzweck genau das richtige Konzept. Klein, sparsam und wendig für die Stadt, aber leider wenig Ladevolumen. Das reicht zwar zum Post holen und ein paar Besorgungen machen, aber sobald es etwas sperrig wird, ist der kleine Up! überfordert, denn seine Rücksitzbank ist ständig präsent...und im Weg. Diese kann man zwar umklappen, hat aber dann immer noch eine unpraktische Stufe im Kofferraum.

 

Die Rücksitzbank in ihrer eigentlichen Funktion wurde im Up! nie genutzt...hinten saß keiner. Daher ist es nur konsequent, dass ich diese beim Nachfolger weggelassen hab. :D

 

Ansonsten war beim kleinsten VW alles so, wie man es erwartet hat. Eine gute, solide Verarbeitung und für einen low budget-Wagen ganz ansehnliche Materialanmutung. Okay, an Dämm- und Verkleidungsmaterial wurde gespart, aber irgendwo muss ja der günstige Preis herkommen.

 

In den vier Jahren gab es eigentlich keine Auffälligkeiten. Die Werkstattaufenthalte waren auf die vorgeschriebenen Inspektionsintervalle und die Vorführung beim TÜV nach drei Jahren beschränkt. Einen außerplanmäßiger Aufenhalt ergab sich nur, weil meinem Betriebselektriker beim Ausfahren aus dem Hof die Hofschranke ans linke Seitenteil geknallt war. Das Ergebnis war eine große Delle im Bereich der C-Säule, die aber professionell wieder repariert wurde. Erschenkend war dabei zu sehen, wie dünn das Blech ist.

 

Der Up! hat in den vier Jahren knapp 15.200 km (siehe Bild 2) zurückgelegt, klassischer Kurzstreckenverkehr.

 

Ich wünsche den Up! für die Zukunft alles Gute und verbleibe... :D

 

mit freundlichen Grüßen

 

euer knolfi

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