Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@stbeicht schrieb am 26. September 2016 um 18:52:59 Uhr:



Zitat:

@foxstream schrieb am 26. Sep. 2016 um 18:13:33 Uhr:


Dann hältst du meine Ölerfahrungen bestimmt deswegen für besonders wertvoll.

Fakten sind für mich besonders wertvoll, nicht Halbwissen und Vermutungen, Fuchs!

Da bist du ja genau richtig bei mir!

Echte Erfahrungswerte aus erster Hand vom Motoröl-Live-Test unter real Bedingungen.

Du Glücklicher!

-

Bei den Motorteststand Ergebnissen der Autoindustrie soll es ja da hingegen mit der Wahrheit nicht immer zum Besten bestellt sein.
-

Von Fuchs ist aber nur mein Getriebeöl
SRG 75w
Funktioniert ganz hervorragend!

Zitat:

@foxstream schrieb am 28. September 2016 um 10:09:45 Uhr:


Bei den Motorteststand Ergebnissen der Autoindustrie soll es ja da hingegen mit der Wahrheit nicht immer zum Besten bestellt sein.

Problem ist eher: Die Ergebnisse gehen durch die Buchhaltung, bevor sie den Kunden erreichen! Da wird aus einem empfohlenem Öl ein Öl, welches den wirtschaftlichen Einschätzungen des Rechnungsprüfers entspricht. Auf 7 Ölen, die die Motorenentwicklung für ihre Motoren vorsieht, werden 2 Öle um die Lagerhaltung zu minimieren. Da landet dann ein 5W30-C2 in einem MPI Saugrohreinspritzer älterer Entwicklung, obwohl zuvor ein 5W40-A3 vorgesehen war.

Die Motorenentwicklung und die Testlabore sind es nicht, die mit Weisheit geizen! Es sind mehr die anderen Abteilungen, die der Meinung sind, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

MfG

Zitat:

@HL66 schrieb am 28. September 2016 um 09:39:18 Uhr:



Zitat:

So dann hier nochmal Bilder von 30000 km addinol und 10km total 5w40 . Alles böses HC Öl versteht sich.

Um Gottes Willen... ich würde keinen Meter mehr fahren... 5W40.. Dünnplörre... nimm was ordentlich dickes..

https://de.wikipedia.org/wiki/Yakbutter !!! Gut fürs Motor-Karma und sein Herzchakra. 😎

Zitat:

Heute abend hatte ich ihn dann nochmal gestartet und bei kaltem Öl läuft der Motor ja fast normal was ja klar ist wenn er warm ist wars das mit der Ruhe.

Da ja eigentlich Pleuellager als letztes sterben konnte jetzt die Frage nach den warum. Öl war erst ganze 2000 km im Motor Öldruck heute gemessen der war mehr als genug und bei 160km h hat er knapp 5000 ump gehabt also kein Grund gleich in die Luft

Also ich hätte jetzt gesagt PLeuellager sind bei einem Schmierproblem das erste was hops geht... die Belastung ist hier am größten und es wird ein ordentlicher Schmierfilm sowie auch gewisser Öldruck benötigt um die Reibpartner zu trennen... bei Motoren die nie einen Ölwechsel bekommen oder starke Ölverdünnung haben auch immer zuerst einen Lagerschaden und dann Probleme in den Zylindern

Man muß das Ding aber erst mal zerlegen und schauen wie der Schaden aussieht... vermutlich wird nur ein Experte der sich dauernd damit beschäftigt wirklich sagen können, an was es lag ... wenn überhaupt..

interessant ist z.b. ob die anderen Lager perfekt sind oder auch schon beginnende Schäden aufweisen... letzteres würde auf ein generelles Schmierproblem hindeuten, wenn nur ein Lager hin ist dann kann es ein MOntage- Materialfehler sein.. oder es war irgendwie Schmutz im System.....

Stutzig macht mich daß der letzte Ölwechsel nur 2000km zurücklag.... möglich ist ja alles... Schmutz reingekommen beim saubermachen der Auflagefläche, im Filter war irgendwie Dreck drin der dann reingespült wurde..Produktionsrückstände.... im Filter hat sich was gelöst, KLebe / Dichtmasse oder ein Stück Papier...etc etc

Das soll nicht heißen daß Du zu blöd warst für den Ölwechsel sondern daß wir die Ursache (noch) nicht kennen außer daß vermutlich ein Pleuel defekt ist ...

Kannst Du ein Überspringen des Zahnriemens ausschließen ? Prüf mal die Steuerzeiten...der X16XEL ist beim Zahnriemen sehr anfällig und mir selbst sind da einige Fälle bekannt..

Wenn Du den Motor wieder aufbaust und Komponenten übernehmen willst dann halte ich eine genaue Fehleranalyse für sehr wichtig, nicht daß Du ein defektes Teil in den neuen Motor übernimmst und irgendwann wieder das Drama hast

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Zitat:

@HL66 schrieb am 28. September 2016 um 11:02:13 Uhr:


Also ich hätte jetzt gesagt PLeuellager sind bei einem Schmierproblem das erste was hops geht...

Ob wohl das Addinol vor lauter Reinigungswirkung das Schmieren vergisst*?!😁

*Mit Flush darf man ja auch nicht fahren.

Zitat:

@Johnes schrieb am 28. September 2016 um 10:23:31 Uhr:



Zitat:

@foxstream schrieb am 28. September 2016 um 10:09:45 Uhr:


Bei den Motorteststand Ergebnissen der Autoindustrie soll es ja da hingegen mit der Wahrheit nicht immer zum Besten bestellt sein.

Problem ist eher: Die Ergebnisse gehen durch die Buchhaltung, bevor sie den Kunden erreichen! Da wird aus einem empfohlenem Öl ein Öl, welches den wirtschaftlichen Einschätzungen des Rechnungsprüfers entspricht. Auf 7 Ölen, die die Motorenentwicklung für ihre Motoren vorsieht, werden 2 Öle um die Lagerhaltung zu minimieren. Da landet dann ein 5W30-C2 in einem MPI Saugrohreinspritzer älterer Entwicklung, obwohl zuvor ein 5W40-A3 vorgesehen war.

Die Motorenentwicklung und die Testlabore sind es nicht, die mit Weisheit geizen! Es sind mehr die anderen Abteilungen, die der Meinung sind, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

MfG

Dabei hatte ich auch eher an den Dieselabgasskandal gedacht.

Wo wohl nach der Methode anpassen des Versuchsaufbaus an die gewünschten Messwerte verfahren wurde.

Die Messungen sind dann auch alle korrekt.

-

Das bei Herstellerölvorschriften aus den von dir genannten Gründen das Motorwohl nicht zwingend immer allein ausschlaggebend ist

wundert mich da kaum.

Genauso wenig würde es mich wundern wenn ein Motoröl daß, eine gewisse Norm erfüllen soll , nicht nur dem höchsten Motorwohl entsprechend zusammengesetzt wird

sondern ein möglichst geringer Kostenaufwand dabei zumindest nicht hinten ansteht.

Bei besonders günstigen Ölen dürfte dieser Druck nicht grade geringer sein.

Zitat:

@Smartie67 schrieb am 28. September 2016 um 10:57:54 Uhr:



Zitat:

@HL66 schrieb am 28. September 2016 um 09:39:18 Uhr:


Um Gottes Willen... ich würde keinen Meter mehr fahren... 5W40.. Dünnplörre... nimm was ordentlich dickes..

https://de.wikipedia.org/wiki/Yakbutter !!! Gut fürs Motor-Karma und sein Herzchakra. 😎

Von wegen Yakbutter

SCHWEINESCHMALZ! ist das Non Plus Ultra in diesem Fall.

Gib doch erst mal VI und HTHS von deiner Yakbutter an !

Na los!!

Du hast natürlich keine Ahnung

und bist vermutlich auch gegen heimische Produkte

wie vorzügliches SCHWEINESCHMALZ

Yakbutter😠😠😠

Am Axxxh die Waldfee!!!!!!!!

@ HL 66

Ja meinte mal gelesen zu haben das die Pleuellager nicht direkt auf hohen Öldruck angewiesen sind allerdings wie du sagst sind die Pleuellager durch den verbrennungsdruck schon stark belastet.
Ja Ölwechsel war eigentlich wie immer unauffällig. Ein vor schaden muss aber vorher schon da gewesen sein der sich schon länger mit schleppt. Hatte bei 2500 upm immer wieder mal ein leichtes Nageln was sie anhörte als wenns kein Hydrostößel nicht mehr so die besten sind. Mittlerweile denke ich das war ne fehldiagnose und hätte hier schon handeln müssen was ich vielleicht auch getan hätte wenn ich nicht beruflich vor lauter Arbeit untergehen würde .
Zahnriehnen ist ok und steuerzeiten auch . der hätte jetzt gemacht werden müssen und liegt schon daheim.

Meine größte sorge ist jetzt nur das der hubzapfen der KW was weg hat. Davon geht mein Instandsetzer nämlich bei dem geräuche aus dann muss der Motor raus. Wäre die kW ok sind die Lagerschalen und eventuell ne Öl pumpe schnell getaucht das wäre mir am liebsten. Aber das werden wir sehen am Freitag will ich anfangen wenn alles klappt.

Zitat:

@Johnes schrieb am 27. September 2016 um 22:47:00 Uhr:



Zitat:

@2emBeine schrieb am 27. September 2016 um 11:53:11 Uhr:


Aussagen kann man ja auch erst nach dem Einfahren des Motors treffen!

Nein, das ist ein Mythos aus dem 80'ern. Unser Entwicklungslabor bekommt regelmäßig fabrikneue Motoren, die nicht eingefahren worden sind. Die Verschleißprodukte sind in den ersten 150 Betriebsstunden nicht relevant höher, als in den nächsten 150 Betriebsstunden. Dies ist fast durch die Bank weg bei div. Herstellern so.

Zumal die Motorteile idR. poliert werden und und keine Grate aufweisen. Auch, werden die Motoren nach dem Bau von einer Maschine bereits ne Zeit gedreht. (Prüflauf) Dabei wird 90% der Einfahrarbeit erledigt. Heute ist die Fertigung doch viel weiter als vor 30 Jahren.

Von daher, gehe ich davon aus, die Werte sind durchaus verwendbar.

MfG

Das liest und hört man immer wieder, nur hat mir noch keiner plausibel erklären können warum ein Motor nach 20-30kkm "freier" hochdreht und der Benzinverbrauch sinkt!

Zitat:

@HL66 schrieb am 28. September 2016 um 11:02:13 Uhr:


Man muß das Ding aber erst mal zerlegen und schauen wie der Schaden aussieht...

interessant ist z.b. ob die anderen Lager perfekt sind oder auch schon beginnende Schäden aufweisen... letzteres würde auf ein generelles Schmierproblem hindeuten, wenn nur ein Lager hin ist dann kann es ein MOntage- Materialfehler sein.. oder es war irgendwie Schmutz im System.....

Genau das ist der Punkt. Wenn wir alle Lagerschalen nebeneinander liegend vergleichen können, lässt sich die Sache grundlegend deuten.

Zitat:

@Tequila009 schrieb am 28. September 2016 um 14:21:31 Uhr:



Zitat:

@HL66 schrieb am 28. September 2016 um 11:02:13 Uhr:


Man muß das Ding aber erst mal zerlegen und schauen wie der Schaden aussieht...

interessant ist z.b. ob die anderen Lager perfekt sind oder auch schon beginnende Schäden aufweisen... letzteres würde auf ein generelles Schmierproblem hindeuten, wenn nur ein Lager hin ist dann kann es ein MOntage- Materialfehler sein.. oder es war irgendwie Schmutz im System.....

Genau das ist der Punkt. Wenn wir alle Lagerschalen nebeneinander liegend vergleichen können, lässt sich die Sache grundlegend deuten.

Woran kann es denn liegen wenn bei einem Motor nach ca. 1Mio km nur eins von 4 Pleullagern defekt ist?

Verstopfung des Ölkanals?

https://www.youtube.com/watch?v=jUj1My8w_mA

Zitat:

Woran kann es denn liegen wenn bei einem Motor nach ca. 1Mio km nur eins von 4 Pleullagern defekt ist?

Ja ...entweder durch Ablagerungen oder eben durch "Fremdkörper" wie Resten von Dichtungen ( insbesondere selbstgeschmierte Silikondichtungen), Reste von defekten Ölfiltern etc... oder es ging mal ein grober Schmutzpartikel durchs Lager und hat es vorgeschädigt

Wobei 600.000 meilen, na ja, ob das so ganz repräsentativ ist, weiß ich nicht :-) irgendwann geht halt mal was kaputt

Natürlich ist das nicht repräsentativ, aber nach der Laufleistung kann man zumindest Material- und Kontruktionsfehler ausschließen. 😁

Irgendwann fängt halt ein Lager an Spiel zu bekommen. Und es erst einmal anfängt geht's recht schnell weiter. Die anderen Lager haben dann gar keine Zeit kaputt zu gehen 😉
Wenn es nicht etwas zentrales ist (Ölpumpe etc.) , dann ist es meistens nur eins.

Zitat:

@HL66 schrieb am 28. September 2016 um 09:39:18 Uhr:



Zitat:

So dann hier nochmal Bilder von 30000 km addinol und 10km total 5w40 . Alles böses HC Öl versteht sich.

Um Gottes Willen... ich würde keinen Meter mehr fahren... 5W40.. Dünnplörre... nimm was ordentlich dickes..

😁

Zitat:

@Smartie67 schrieb am 28. September 2016 um 10:57:54 Uhr:



Zitat:

@HL66 schrieb am 28. September 2016 um 09:39:18 Uhr:


Um Gottes Willen... ich würde keinen Meter mehr fahren... 5W40.. Dünnplörre... nimm was ordentlich dickes..

https://de.wikipedia.org/wiki/Yakbutter !!! Gut fürs Motor-Karma und sein Herzchakra. 😎

L😁L

Zitat:

@foxstream schrieb am 28. September 2016 um 11:58:24 Uhr:



Zitat:

@Smartie67 schrieb am 28. September 2016 um 10:57:54 Uhr:


https://de.wikipedia.org/wiki/Yakbutter !!! Gut fürs Motor-Karma und sein Herzchakra. 😎

Von wegen Yakbutter
SCHWEINESCHMALZ! ist das Non Plus Ultra in diesem Fall.
Gib doch erst mal VI und HTHS von deiner Yakbutter an !
Na los!!
Du hast natürlich keine Ahnung
und bist vermutlich auch gegen heimische Produkte
wie vorzügliches SCHWEINESCHMALZ
Yakbutter😠😠😠
Am Axxxh die Waldfee!!!!!!!!

L 😁 L

Zitat:

@aero84 schrieb am 28. September 2016 um 08:45:46 Uhr:


Das hört sich für das ungeübte Ohr vielleicht wie deutsch an, war aber sarkastisch.

man könnte es aber auch etwas verdeutlichen, durch ein Smiley z.B. .....nur so ne Idee

Zitat:

@Smartie67 schrieb am 28. September 2016 um 11:16:54 Uhr:



Zitat:

@HL66 schrieb am 28. September 2016 um 11:02:13 Uhr:


Also ich hätte jetzt gesagt PLeuellager sind bei einem Schmierproblem das erste was hops geht...
Ob wohl das Addinol vor lauter Reinigungswirkung das Schmieren vergisst*?!😁

*Mit Flush darf man ja auch nicht fahren.

vielleicht hat es vor kurzem den Thread hier entdeckt und war grade dabei, alles nachzulesen und deswegen abgelenkt? 😁

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