Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@Laurin-2008 schrieb am 22. Februar 2016 um 16:35:06 Uhr:



Zitat:

@Weizenkeim schrieb am 22. Februar 2016 um 15:33:12 Uhr:



Selbstverständlich kann es das! Eindeutige Aussage: "Unübertroffenen Schutz vor Schlammbildung – kein anderes Motorenöl erhält im gleichen Maße den fabriksauberen Zustand ihres Motors".
Quelle: http://www.shell.de/.../ultra-0w40.html

Noch Zweifel?😉

Aus obigen Link,
Shell Helix Ultra 0W-40 bietet:
Unübertroffenen Schutz vor Schlammbildung – kein anderes Motorenöl erhält im gleichen Maße den fabriksauberen Zustand ihres Motors 1*

Niedrige Viskosität und reibungsmindernde Eigenschaften für einen bis zu 1,9 % geringeren Kraftstoffverbrauch 2*

Überlegenen Verschleiß- und Korrosionsschutz 3*

Besseres Kaltstartverhalten 4*

Verwendbar für Benzin-, Diesel- und Gasmotoren, auch geeignet für Biodiesel und Benzin mit Ethanol-Beimischungen.

1*
Gemäß Ergebnis des Sequence VG-Schlammtests mit 0W-40

2*
Gemäß Ergebnis des ACEA M 111 Verbrauchstests i. Vgl. zum Referenzöl
https://www.acea.be/uploads/publications/2012_ACEA_Oil_Sequences.pdf

3*
Im Vergleich zur API SN-Spezifikation und basierend auf in einem unabhängigen Labor durchgeführten Sequence IVA- und Sequence VIII-Motorentests
http://www.swri.org/3pubs/brochure/ae/pdf/SequenceIVA.pdf
http://www.swri.org/3pubs/brochure/ae/pdf/SequenceVIII.pdf

4*
Im Vergleich zu Ölen mit höherer Viskosität

Das können IMHO bei sachgerechter Anwendung alle anderen auch.

Damit man diese in den Fußnoten hervorgehobenen Leistungen vergleichen kann anbei die Möglichkeit die lächerlichen Grundlagen der Test optisch darzustellen und bei Interesse eventuell zu vergleichen:
http://origin-qps.onstreammedia.com/.../index.html

Schade dass die nordamerikanischen Sequencen schon seit Jahren aus dem modernisierten tool verbannt sind.

Zitat:

@Element6 schrieb am 22. Februar 2016 um 19:35:47 Uhr:


Scheint wohl so zu sein 😉 Ich kann von dem 5w40 Pure Plus bei mir berichten, dass es nicht so klar war wie auf dem Bild gezeigt, sondern die typische Bernstein ähnliche Farbe hatte.
An einem Bild im Internet von Shell steht auch nur "Base Oil"

Es geht um die Grundöle! Und das ist durch das GtL-Verfahren wirklich klar wie Wasser. Allerdings verfärbt es sich wieder durch die "Zutaten". GtL bedeutet Gas-to-Liquid. Es wird aus Erdgas, statt aus Erdöl hergestellt.

Ja, ist schon gut. Das hat nun auch der letzte "Hillbilly" kapiert! Und?

Zitat:

@Cupkake schrieb am 22. Februar 2016 um 18:18:49 Uhr:


Shell Pure Plus (GTL) im Vergleich zu konventionellen Öl. Es ist so klar wie Wasser.

und du meinst das das so bleibt, wenn dein diesel damit fünf Minuten gelaufen ist, sieht es wohl so schwarz aus wie jedes andere öl auch - leider . . . ob es begründet durch seine besonders hohe "Klarheit wie wasser" den motor besser reinigen könnte, bzw. mehr schmurzpartickel aufnehmen kann - das glaube ich hat wohl wenig damit zu tun . . .

viele grüße

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Zitat:

@diematrix10000 schrieb am 22. Februar 2016 um 19:45:51 Uhr:


.....................................
Ich habe mal ein paar Fotos vom Ventiltrieb eines Nissan Sunny B13 1,6i 73PS Bj. 1986 gemacht, bei dem ich neulich beim Ventilspiel einstellen geholfen habe.
Das Auto wurde immer mit 10 oder 15 W 40 gefahren. Erst seitdem ein Kumpel es vor einem halben Jahr "geerbt" hat, wurde es auf Aral High Tronic 5W-40 umgeölt. Das Auto hat 160000KM.
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Da haben die Öle anscheinend ja nicht groß was hinterlassen, 1/2 Jahr High Tronic könnte bestimmt keine Wunder vollbringen.

richtig - es wird eine zeit lang dauern das ist klar . . .

auch wenn ich es schon geschrieben habe . . . ich kann es nur wieder und wieder betonen, bei 170 000 hatte ich einen total verkokten verdreckten motor mit dem vom Hersteller empfohlenen longlife öl. ich habe dann auf addinol giga light umgeölt und der motor wird von Monat zu Monat immer sauberer . . . ich hätte sowas nicht für möglich gehalten - zumal der motor im verdreckten zustand ja nun schon 170 000 km runter hatte - aber es geht .

sicher gibt es neben dem addinol aber auch noch andere öle, die ebenso eine gute reinigungseigenschaften aufweisen können .

Zitat:

@rikki007 schrieb am 22. Februar 2016 um 23:00:03 Uhr:


richtig - es wird eine zeit lang dauern das ist klar . . .

..........................
...................................

Was wird dauern?

Das Addinol wieder. Exxon (Mobil 1), Shell, BP (Castrol) und Total haben gewaltige Entwicklung-Budgets für Motorenöle.

Wer glaubt da wirklich, dass Addinol besser sei?

Zitat:

@rufus608 schrieb am 22. Februar 2016 um 23:15:52 Uhr:



Zitat:

@rikki007 schrieb am 22. Februar 2016 um 23:00:03 Uhr:


richtig - es wird eine zeit lang dauern das ist klar . . .

..........................
...................................

Was wird dauern?

bis ein öl mit guten reinigungseigenschaften seine Wirkung entfalten kann . . . sowas geschieht sicher nicht von heut auf morgen, der ganz schmutz muss zunächst erst einmal angelöst werden durch die reinigungs aditive . . . dazu wird es schon ein paar 1000 kilometer brauchen.
die ersten reingungswirkungen konnte ich bei mir erst nach ca. 3000 oder 4000 kilometer beobachten.

viele grüße

Zitat:

@Cupkake schrieb am 22. Februar 2016 um 23:20:43 Uhr:


Das Addinol wieder. Exxon (Mobil 1), Shell, BP (Castrol) und Total haben gewaltige Entwicklung-Budgets für Motorenöle.

Wer glaubt da wirklich, dass Addinol besser sei?

kannst du eigentlich lesen ? anscheinend wahrscheinlich nicht . . .

ich hatte doch geschrieben, dass es sicher viele gute öle mit entsprechenden reinignugseigenschaften gibt.

bei mir ist es eben das addinol mit dem ich gute Erfahrung gemacht habe. zudem ist es auch ein öl aus der Heimat. so werde ich doch wohl ehr ein öl aus meiner Heimat nehmen - zudem es auch noch zu einem sehr guten preis angeboten wird.

viele grüße

Zitat:

Das Addinol wieder. Exxon (Mobil 1), Shell, BP (Castrol) und Total haben gewaltige Entwicklung-Budgets für Motorenöle.

Irgendjemand muß die Grundlagenforschung machen, richtig...da sind die Konzerne sicher im Vorteil.

Offenbar kann oder will man sich nicht alles patentieren lassen...denn es gibt Additivhersteller die bieten im Internet Additive für Schmierstoffe an ... da steht dann sogar im Netz daß man ein Öl mit den Freigaben X, y, und F erhält wenn man 10 Vol% des Additivpacket 3132 , 70% des Gruppe III Öles 4565
und 20% eines PAO 8898 verwendet....

Die Nachweise der Freigaben wurden bereits erbracht so daß es als Addinol genügt, die Komponenten zu kaufen, zu mischen und irgendwo zu beweisen daß man das getan hat ... schon kannst Du ein Öl mit Freigaben verkaufen
Alternativ finden sich bestimmt auch Schmierstoffhersteller die Öle an andere verkaufen die als reine Händler auftreten...nicht jeder der ein 229.5 Öl verkauft hat deshalb 400 Leute 5 Jahre lang forschen lassen

Jeder hat sicher sein eigenes Rezept aber wenn einmal technische Lösungen gefunden wurden dann ist das keine Quantenphysik mehr... und daß ein Öl vom Hersteller A das Öl des Herstellers B um 700% übertrifft bei gleichen Freigaben, das dürfte in den meisten Fällen einfach als voller Erfolg der Marketingabteilung gewertet werden
Bei Castrol werden z.b ja riesige Marketingaufwände betrieben ohne daß es belastbare Beweise gibt daß die Öle wirklich so viel besser sind

Zitat:

@Cupkake schrieb am 22. Februar 2016 um 23:20:43 Uhr:


Das Addinol wieder. Exxon (Mobil 1), Shell, BP (Castrol) und Total haben gewaltige Entwicklung-Budgets für Motorenöle.

Wer glaubt da wirklich, dass Addinol besser sei?

Kann es sich ein kleiner Hersteller Leisten irgend welchen Mist zu produzieren wo sogar zurückgerufen werden musste??? Und ich bin mir sicher das die in Leuna auch nicht schlaffen... Nur entwickelt und forscht man an einem besseren Verschleißschutz. Die großen Konzerne an Gewinn Maximierung!

Zitat:

@rikki007 schrieb am 22. Februar 2016 um 23:27:23 Uhr:



Zitat:

@rufus608 schrieb am 22. Februar 2016 um 23:15:52 Uhr:


Was wird dauern?

bis ein öl mit guten reinigungseigenschaften seine Wirkung entfalten kann . . . sowas geschieht sicher nicht von heut auf morgen, der ganz schmutz muss zunächst erst einmal angelöst werden durch die reinigungs aditive . . . dazu wird es schon ein paar 1000 kilometer brauchen.
die ersten reingungswirkungen konnte ich bei mir erst nach ca. 3000 oder 4000 kilometer beobachten.

viele grüße

Mein Beitrag bezog sich auf die Fotos des NISSAN-Motor.
Diese zeigen m.M. eine sehr große Sauberkeit, gerade weil er lange mit aus unserer Sicht minderwertigem Öl, wenn man aus der Viskosität schließt, betrieben wurde. Da hat das ARAL-Öl keine Arbeit in Bezug auf die abgelichtete Reinheit, der umgedrehte Ventildeckel ist ja nur marginal.

Zitat:

@210ponys schrieb am 22. Februar 2016 um 23:45:12 Uhr:


Kann es sich ein kleiner Hersteller Leisten irgend welchen Mist zu produzieren wo sogar zurückgerufen werden musste???

Beispiel hierfür? Wer hat sein Öl zurückgerufen und wie ist das abgelaufen?

Zitat:

Und ich bin mir sicher das die in Leuna auch nicht schlaffen...

Hab auch den Eindruck, dass die da nicht schlaff sind, sondern eher ziemlich stramm. Sagt man im Ruhrpott halt so.

Zitat:

Nur entwickelt und forscht man an einem besseren Verschleißschutz.

Ach? Woher weiß man das nun wieder?

Zitat:

Die großen Konzerne an Gewinn Maximierung!

Das ist das Bestreben eines jeden wirtschaftlichen Betriebes. Auch in Leuna mag man dein Geld mehr als deine Anerkennung.

Zitat:

@rikki007 schrieb am 22. Februar 2016 um 23:29:41 Uhr:



Zitat:

@Cupkake schrieb am 22. Februar 2016 um 23:20:43 Uhr:


Das Addinol wieder. Exxon (Mobil 1), Shell, BP (Castrol) und Total haben gewaltige Entwicklung-Budgets für Motorenöle.

Wer glaubt da wirklich, dass Addinol besser sei?

kannst du eigentlich lesen ? anscheinend wahrscheinlich nicht . . .

ich hatte doch geschrieben, dass es sicher viele gute öle mit entsprechenden reinignugseigenschaften gibt.

bei mir ist es eben das addinol mit dem ich gute Erfahrung gemacht habe. zudem ist es auch ein öl aus der Heimat. so werde ich doch wohl ehr ein öl aus meiner Heimat nehmen - zudem es auch noch zu einem sehr guten preis angeboten wird.

viele grüße

Es ist schon auffällig, warum Addinol immer wieder angepriesen wird. Es ist nicht günstiger als Shell und von den Werten nicht besser als die Öle der großen drei, BP Castrol/Aral, Exxon Mobil und Shell.

Öl aus der Heimat. Das ich nicht lache. Der Grundstoff (das Grundöl) wird importiert. Daraus wird dann in Deutschland Motoröl hergestellt.

Bei Castrol ist es z.B. genauso. In Hamburg erfolgt die Produktion, das Grundöl wird importiert. Darum ist die Fabrik auch direkt am Hafen.

Genauso ist es bei Liqui Moly. Ich haben die mal gefragt, woher sie die Grundöle beziehen. Darüber könnten sie keine Auskunft geben. Nach der BP Katastrophe meinte der Chef von LM, dass sie kein Öl mehr von BP beziehen...

Zitat:

@210ponys schrieb am 22. Februar 2016 um 23:45:12 Uhr:



Zitat:

@Cupkake schrieb am 22. Februar 2016 um 23:20:43 Uhr:


Das Addinol wieder. Exxon (Mobil 1), Shell, BP (Castrol) und Total haben gewaltige Entwicklung-Budgets für Motorenöle.

Wer glaubt da wirklich, dass Addinol besser sei?

Kann es sich ein kleiner Hersteller Leisten irgend welchen Mist zu produzieren wo sogar zurückgerufen werden musste??? Und ich bin mir sicher das die in Leuna auch nicht schlaffen... Nur entwickelt und forscht man an einem besseren Verschleißschutz. Die großen Konzerne an Gewinn Maximierung!

Sie haben nicht das gleiche Entwicklungspotenzial. Die großen geben Millionen im 3 stelligen Bereich für die Entwicklung aus und mit dem meisten Geld, kann man sich die besten Leute bezahlen. Dazu kommt die jahrzehntelange Erfahrung und die Patente.

Dass gleichzeitig großspurig Marketing geschaltet wird, bestreitet niemand. Und natürlich wird der Gewinn maximiert. Das ist z.B. einer der Gründe für das GtL-Verfahren (PurePlus) von Shell, beim Produkt
Helix Ulra.

Addinol wird anders vermarktet, Mund zu Mund in Foren! Das soll sich rumsprechen. Wobei die High-End Öle von Castrol nicht viel teurer sind. Shell liegt etwa gleich im Preis. Am teuersten ist Mobil 1.

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