Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Zitat:
@skynetworld schrieb am 21. Februar 2016 um 14:08:13 Uhr:
Zitat:
@Hunter123 schrieb am 21. Februar 2016 um 14:01:52 Uhr:
@ 207ccFeline, sehe ich allerdings genau so .sorry für noch mal OT 😉
Aber es ist beim 206cc anders als beim 207cc.
Beim 207cc hat man es wieder auf das normale Prozedere geändert, also Zündung ein, alle Lampen inkl. Öllampe leuchten bei dem auf. Beim 206er nicht.
Also dann lügt die Peugeotbetriebsanleitung oder Du hast gar keine. Ich hänge Dir hier mal die betreffende Seite aus der BA an und dann siehst Du das es beim 206 ist wie auch bei den Anderen.
MfG
Warum so kompliziert mit ablassen des Öls und Volumen Bestimmung?
Ein Post im passenden Unterforum und schon weiß man wie lang der Peilstab sein muss.
Das kann ja nun wirklich jeder selber messen bei minimalstem Zeit und Materialaufwand.
also ich kann euch dazu sagen, ich habe beim vw golf v tdi nen Ölwechsel gemacht, um einmal zu schauen was der peilstab anzeigt, habe ich zunächst nur drei liter eingefüllt - anstatt der 4,0 . . .
was soll ich sagen, es war gerade so die spitze des mess stabes mit dem öl in Berührung gekommen. jedoch hat der motor öl bekommen - es war auch Öldruck da - keine warn anzeige im bc . . .
was ich damit sagen will - die "anzeige" auf dem ölmess stab ist vielleicht nicht linear zu sehen, mit der menge an öl die eingefüllt wird . . . wenn nunmehr aber bei schneller kurvenfahrt oder an bergen, dass ohnehin schon zu wenige öl nun noch in der Ölwanne hin und her schwabbelt, so wird wohl bei einem so geringen Ölstand wohl auch schneller mal luft angesogen werden . . .
viele grüße
Zitat:
@207ccFeline schrieb am 21. Februar 2016 um 14:40:22 Uhr:
Zitat:
@skynetworld schrieb am 21. Februar 2016 um 14:08:13 Uhr:
sorry für noch mal OT 😉
Aber es ist beim 206cc anders als beim 207cc.
Beim 207cc hat man es wieder auf das normale Prozedere geändert, also Zündung ein, alle Lampen inkl. Öllampe leuchten bei dem auf. Beim 206er nicht.Also dann lügt die Peugeotbetriebsanleitung oder Du hast gar keine. Ich hänge Dir hier mal die betreffende Seite aus der BA an und dann siehst Du das es beim 206 ist wie auch bei den Anderen.
MfG
Jetzt habe ich es auch in unserer Anleitung entdeckt. 🙄
Das verstehe ich nicht.
Von anderen 206ern Fahrer habe ich ähnliches gelesen und zudem haben wir unseren auch seit Erstzulassung.
Aber bedeutet das denn, daß die Öldruckkontrolle (zusammen mit STOP) nicht funktioniert oder nur, daß die Lampe evtl. defekt ist?
Es könnte aber auch sein, daß das geändert wurde und man das in der Anleitung nicht vermerkt hat. In unserer Anleitung steht nämlich auch drin, daß der Ölstand des Getriebes laut Wartungsplan zu kontrollieren sei, aber das Getriebe vom MK2 hat keine Kontrollöffnung mehr.
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@sky , doch wenn der Motor läuft und die Öldruck leuchte gebt an sollte auch das stop Licht kommen . So kenne ich das . Ebenfalls wenn die kühlmitteltemp. Zu hoch ist oder eben alles was für den Motor nicht gut ist
Zitat:
@skynetworld schrieb am 21. Februar 2016 um 15:13:43 Uhr:
Zitat:
@207ccFeline schrieb am 21. Februar 2016 um 14:40:22 Uhr:
Also dann lügt die Peugeotbetriebsanleitung oder Du hast gar keine. Ich hänge Dir hier mal die betreffende Seite aus der BA an und dann siehst Du das es beim 206 ist wie auch bei den Anderen.
MfG
Jetzt habe ich es auch in unserer Anleitung entdeckt. 🙄
Das verstehe ich nicht.
Von anderen 206ern Fahrer habe ich ähnliches gelesen und zudem haben wir unseren auch seit Erstzulassung.Aber bedeutet das denn, daß die Öldruckkontrolle (zusammen mit STOP) nicht funktioniert oder nur, daß die Lampe evtl. defekt ist?
Es könnte aber auch sein, daß das geändert wurde und man das in der Anleitung nicht vermerkt hat. In unserer Anleitung steht nämlich auch drin, daß der Ölstand des Getriebes laut Wartungsplan zu kontrollieren sei, aber das Getriebe vom MK2 hat keine Kontrollöffnung mehr.
Die beiden Startabläufe habe ich Dir ja oben schon beschrieben. Ob Deine Öldruck- und/oder Stopleuchte defekt sind, dass siehst Du ja die ersten Sekunden wenn alle Kontrolleuchten zum Test aufleuchten. Wenn beim Testablauf die beiden Kontrolleuchten nicht aufleuchten sind sie kaputt. Ich hoffe das ich Dich jetzt richtig verstanden habe.
Was meinst Du denn jetzt mit MK2 bzgl. der Getriebeölkontrollöffnung? Ist das jetzt ein Ford, denn bei Peugeot habe ich das noch nie gehört? Aber die Getriebeölkonntrolle kann auch bei der Einfüllschraube erfolgen, wenn sie seitlich sitzt. Wenn die Einfüllschraube von oben sitzt, dann muß eine seitliche Kontrollschraube vorhanden sein.
MfG
Hi
So mal ein Zwischenbericht nach ca. 1000 Km Addinol Highstar 5W40 im Z18XER, das Öl hat die Ablagerungen schon fast komplett gelöst und das so gut, das nun die Ventildeckeldichtung undicht geworden ist.
Bilder unten
Gruß André
Zitat:
@Hunter123 schrieb am 21. Februar 2016 um 15:19:36 Uhr:
@sky , doch wenn der Motor läuft und die Öldruck leuchte gebt an sollte auch das stop Licht kommen . So kenne ich das . Ebenfalls wenn die kühlmitteltemp. Zu hoch ist oder eben alles was für den Motor nicht gut ist
dann hoffe ich mal, daß das bei unserem auch so wäre
Zitat:
@207ccFeline schrieb am 21. Februar 2016 um 15:48:13 Uhr:
Zitat:
@skynetworld schrieb am 21. Februar 2016 um 15:13:43 Uhr:
Jetzt habe ich es auch in unserer Anleitung entdeckt. 🙄
Das verstehe ich nicht.
Von anderen 206ern Fahrer habe ich ähnliches gelesen und zudem haben wir unseren auch seit Erstzulassung.Aber bedeutet das denn, daß die Öldruckkontrolle (zusammen mit STOP) nicht funktioniert oder nur, daß die Lampe evtl. defekt ist?
Es könnte aber auch sein, daß das geändert wurde und man das in der Anleitung nicht vermerkt hat. In unserer Anleitung steht nämlich auch drin, daß der Ölstand des Getriebes laut Wartungsplan zu kontrollieren sei, aber das Getriebe vom MK2 hat keine Kontrollöffnung mehr.
Die beiden Startabläufe habe ich Dir ja oben schon beschrieben. Ob Deine Öldruck- und/oder Stopleuchte defekt sind, dass siehst Du ja die ersten Sekunden wenn alle Kontrolleuchten zum Test aufleuchten. Wenn beim Testablauf die beiden Kontrolleuchten nicht aufleuchten sind sie kaputt. Ich hoffe das ich Dich jetzt richtig verstanden habe.
Die Stop-Leuchte leuchtet ja, "nur" die Kontrollleuchte für den Öldruck nicht.
Zitat:
Was meinst Du denn jetzt mit MK2 bzgl. der Getriebeölkontrollöffnung? Ist das jetzt ein Ford, denn bei Peugeot habe ich das noch nie gehört?
Nein, sorry, das hab ich nur so genannt, weil ich keinen offiziellen Begriff kenne. Nennen wir es "internes Facelift". Irgendwann 2005(?) herum wurden anscheinend ein paar Sachen geändert, wie z.B. das Luftfiltergehäuse und dessen Lage und obwohl es technisch geändert wurde, steht im Handbuch die Zeichnung vom ursprünglichen Layout.
Zitat:
Aber die Getriebeölkontrolle kann auch bei der Einfüllschraube erfolgen, wenn sie seitlich sitzt. Wenn die Einfüllschraube von oben sitzt, dann muß eine seitliche Kontrollschraube vorhanden sein.
Also ich hab das von einem Peugeot Mitarbeiter erzählt bekommen und hier im 206 Forum steht das auch.
Aber vielleicht hast Du ja recht und die ist nur gut versteckt?
Zitat:
@diematrix10000 schrieb am 21. Februar 2016 um 16:00:13 Uhr:
Also bei meinem 307 2003 geht die die Öldrucklampe nicht an, bei Zündung an.
danke
Ich sollte noch dazu sagen das ich mich mit dieser Thematik auch schon einmla befasst habe, ist bei diversen Citroen/Peugeot Modellen so, das die Öldrucklampe nicht an geht beim Zündung anschalten. Ich habe meine Lampe dann mal per Peugeot Planet 2000 getestet, sie funktioniert. Wenn du in deinem 207 eine Öltemperaturanzeige hast, so sollte diese mit im Meßstab für die Ölstandsanzeige integriert sein. So jedenfalls war es bisher bei allen Peugeot/Citroen Modellen die ich hatte. Wenn du mir mal deine Fahrgestellnummer per PN sendest, könnte ich mal im Teilekatalog nachsehen, wie es bei deinem Motor ist.
Zitat:
@skynetworld schrieb am 21. Februar 2016 um 12:52:14 Uhr:
Zitat:
@mdriver10 schrieb am 21. Februar 2016 um 12:50:41 Uhr:
Bleibt für mich immer noch die Frage warum das Öl in so kurzer Zeit fast komplett weg ist?vergessen einzufüllen oder zu wenig eingefüllt?
.
Deinen Motor kenne ich nicht.
Üblich Pegelstände am Peilstab sind, von min zu max Makierung ca. 1 Liter,
Nach Demontage des Zylinderkopf und Ölfilter muß etwas mehr eingefüllt werden als sonst.
Eigendlich solltest du wissen, bei welchem Füllstand am Meßstab, der elektrische Anzeiger was anzeigt.
Wie Jan0815 Dir geschrieben hat, könnte der Ölmeßstab vertauscht sein,
deshalb Einstecklänge messen und in Foren, zu dem Motor nachfragen.
Prüfe auch mal den Anschlag am Peilstab,
ist der verschoben, oder ist das Peilstab-Führungsrohr etwas aus der Führung ausgezogen.
Ist Motoröl im Kühlwasser-Überlaufgefäß ?
Auf die Werkstätten kannst Du dich nicht verlassen,
dort werden die Mitarbeiter oft über den Preis eingestellt.
Wenn alle keinen Sinn macht muß Du das Ölablassen und auslitern
ob der elektrische Füllstandsgeber ok ist
Die Ölstandsanzeige in den französischen Autos ist ne gute Sache.... ich fand das gut ,,, einen weiteren guten Punkt an franz Autos habe ich aber noch nicht gefunden
Allerdings sollte so einen Anzeige den Messtab nicht ersetzen
Zitat:
@andi.36 schrieb am 21. Februar 2016 um 16:04:43 Uhr:
HiSo mal ein Zwischenbericht nach ca. 1000 Km Addinol Highstar 5W40 im Z18XER, das Öl hat die Ablagerungen schon fast komplett gelöst und das so gut, das nun die Ventildeckeldichtung undicht geworden ist.
Bilder unten
Gruß André
Hi,
wieviel Km hat der Motor weg? Die undichte VDD ist doch gleich eine gelegenheit das Ventilspiel zu checken...
Mein Z(A)18XER hat 63.000 Km auf dem Löffel, der sieht wesentlich sauberer aus, denke ich... Müsste mal wieder gucken.
Viele Grüße, Alex
Zitat:
@scootertourist schrieb am 21. Februar 2016 um 18:17:45 Uhr:
Zitat:
@andi.36 schrieb am 21. Februar 2016 um 16:04:43 Uhr:
HiSo mal ein Zwischenbericht nach ca. 1000 Km Addinol Highstar 5W40 im Z18XER, das Öl hat die Ablagerungen schon fast komplett gelöst und das so gut, das nun die Ventildeckeldichtung undicht geworden ist.
Bilder unten
Gruß André
Hi,
wieviel Km hat der Motor weg? Die undichte VDD ist doch gleich eine gelegenheit das Ventilspiel zu checken...
Mein Z(A)18XER hat 63.000 Km auf dem Löffel, der sieht wesentlich sauberer aus, denke ich... Müsste mal wieder gucken.Viele Grüße, Alex
Wo sieht deiner sauberer aus, unter dem Deckel oder außen ?
80.000 Km hat der runter, EZ: 08.2008
Gruß André