Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
@ Leuchtwiesel:
Hab auch keine Lust auf ne sinnlose Aral Fanboy Diskussion. Daher bin ich damit einverstanden, dass wir das beenden - du glaubst das, was dir der Aral Praktikant aus seinem Repertoire an Vorlagen zusammenbastelt, und ich weiterhin an die Fakten.
Ansonsten bleibt mir nichts weiteres hinzuzufügen als dass du mit deiner Annahme falsch liegst und dass ich das bei jeder Firma (auch Addinol) als Geschwafel abtun würde, wenn sie soetwas behaupten, aber nicht belegen würden. Dass es nun Aral getroffen hat, ist Zufall.
Schöne Grüße
Casey, der Objektive
Zitat:
@casey1234 schrieb am 16. Februar 2016 um 17:24:16 Uhr:
.... dass ich das bei jeder Firma (auch Addinol) als Geschwafel abtun würde, wenn sie soetwas behaupten, aber nicht belegen würden. Dass es nun Aral getroffen hat, ist Zufall.
Hach, da muss ich nun echt inkonsequent sein und doch ein letztes Mal antworten:
WIE denn "belegen"?
Ich hab dich das schon zwei Mal gefragt und zwei Mal ignorierst du die Frage 🙂
Ich würde so gerne wissen was für dich ein Beweis wäre. Tu mir doch den Gefallen, bevor wir uns einfach aus dem Weg gehen, ja?
Zitat:
@Leuchtwiesel schrieb am 16. Februar 2016 um 17:28:38 Uhr:
Hach, da muss ich nun echt inkonsequent sein und doch ein letztes Mal antworten:Zitat:
@casey1234 schrieb am 16. Februar 2016 um 17:24:16 Uhr:
.... dass ich das bei jeder Firma (auch Addinol) als Geschwafel abtun würde, wenn sie soetwas behaupten, aber nicht belegen würden. Dass es nun Aral getroffen hat, ist Zufall.WIE denn "belegen"?
Ich hab dich das schon zwei Mal gefragt und zwei Mal ignorierst du die Frage 🙂
Ich würde so gerne wissen was für dich ein Beweis wäre. Tu mir doch den Gefallen, bevor wir uns einfach aus dem Weg gehen, ja?
Z. B. anhand von Dokumenten, die über das Sicherheits- und/oder Produktdatenblatt hinausgehen. Aber wie bereits erwähnt: sobald man etwas konkreter wird, wie uns AE01a mitgeteilt hat, fällt sofort der Begriff "Betriebsgeheimnis" und Aral ist schnell fein raus. Es bleibt also nur die dürftige Antwort eines Marketing Futzis, der Email Anfragen mit Standardfloskeln beantwortet. Dir mag das reichen, ist ja auch in Ordnung, aber mir halt nicht, das ist auch schon alles. Prösterchen.
Habe da mal ne frage und bräuchte mal ne einschätzung .
Ein Kunde von uns der Gekd wie Heu hat , hat auch viele Sammlerstücke von Autos in seiner Garage . Mustang , Masserati , Ferrari etc . Die Betreibt er laut seinem privaten Mechaniker alle samt mir 20w50 . Auch lässt er regelmässig Ölanalysen durchführen . Das mit den Ölanalysen macht er auch bei seinen neueren Audis , Mercedes und BMWs . Wie gesagt er will nur das beste und Geld spielt bei ihm keine Rolle .
Als ich mich gester mit ihm nach Feierabend locker unterhalten habe was Autos und Schmierstoffe betrifft kam ein Öl ins Spiel welches bei der Analyse gegen ende des Intervalls wohl völlig am Ende gewesen sein soll . Es war das Shell Helix ultra 0W40 mit der neuen pure Plus technologie . Was da genau fertig war am Öl daten oder werte habe ich noch keine will aber versuchen da dran zu kommen . Er ist zuvor das M1 gefahren und auch mal castrol da war bei gleichen Betriebsdedingungen alles im grünen bereich . Der Kunde fährt so 1500 bis 2000 Km die Woche also sehr viel unterwegs der gute .
Getestet wurde das Öl von www.oelcheck-shop.de .
Das das wirklich sein das das neue 0W40 hier nicht so dolle ist oder könnte der Fehler wo anders liegen ? Er lässt seine Öle öfters testen und hat nie solche misserabele Werte gehabt .
Gruß Hunter
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Zitat:
@AE01a schrieb am 16. Februar 2016 um 18:15:26 Uhr:
SPANNEND! Da ich neugierig auf PurePlus bin würde ich gern die Analyse sehen.
Japp ich ja auch . Will mal schaun das ich da die Woche noch was in die Hand bekomme . Ich kann mir aber irgendwie nicht vorstellen das es am Öl gelegen haben soll den das Shell hat ja auch gewisse Freigaben . Ich habe auch mal irgendwo gelesen ( Frage mich nicht mehr wo ) das die GTL Technologie nicht so toll sein soll , allerdingt passt das auch wieder nicht zu den Aussagen die man sonst über GTL hört .
Das der Kanister einer Fälschung unterlag glaube ich auch nicht denn er kauf sein Öl immer an der Tanke den 5L Kanister für rund 80 Taler . Aber wie gesagt der Mann hat es den juckt das Null .
Zitat:
@Jan0815 schrieb am 16. Februar 2016 um 16:56:57 Uhr:
Das ist der vordergründige Beweis für überhaupt nichts. Ebenso könnte im Peak Life ein weiteres PAO sein, welches aber nicht genannt werden muss.
Waage Theorie. Was gibts denn alles für PAOs 🙂 und warum ist davon nur Decen-1 erwähungswürdig?
Wissenschaftlich gesehen gilt A so lange, solange B nicht anfängt es zu entkräften. Ich denke wir können ruhig bei der vorgehensweise bleiben.
@hunter
Meiner Meinung nach ist erstmal nur das "Ferrari" Öl und das 0W-30 wahrlich PurePlus. Wieviel Spuren von PurePlus das restliche Zeug von denen drin hat, das wäre noch herauszufinden...
Zitat:
@Sachte schrieb am 16. Februar 2016 um 18:42:16 Uhr:
@hunter
Meiner Meinung nach ist erstmal nur das "Ferrari" Öl und das 0W-30 wahrlich PurePlus. Wieviel Spuren von PurePlus das restliche Zeug von denen drin hat, das wäre noch herauszufinden...
Welches ist denn das Ferrari Öl ? Das Symbol haben ja viel 5W30 / 0W40 und 5W40 und 10W60 von Shell
drauf
Aber so wie Shell das Pure Plus auf ihren Ölen bewirbt muss es ja der Knaller sein aber wie gesagt Marketing macht viel viel möglich .
Schauts Euch die Duron E Synthetic 0W-40 und 5W-40 Öle von Petro Canada an. Laut Sicherheitsdatenblätter haben sie zwischen 30-80% PAO Anteil drinnen und die Datenblätter (Heissvisco,PP,HTHS etc.) schauen meiner persönlicher Meinung sehr gut aus. Kann man z.b beim Redoil.com bestellen. Einfach anrufen oder per Mail anfragen.Habe das Duron E Synthetic 5w-40 in meinen Vectra C mit 1.9 DTH Motor und EDS Phase 1 drinnen und wechsle nach ca.12Tkm. das Öl und bis jetzt keine Probleme.Hatte früher mit Mobil 1 ESP 0W-40 und Aral Super Tronic 0W-40 ca. 1Liter Ölverbrauch über einen Intervall von ca. 12 Tkm. und jetzt mit den Duron E Synthetic 5W-40 nur ca. 0,3 Liter bei ca. 12 Tkm. Fahrleistung.Sind zwar NFZ Öle mit der API CJ-4 Spezifikation (auch für Fahrzeuge mit Abgasreinigungssysteme und mit AGR System) aber laut Produktbeschreibung auch für PKW Motore geeignet. Habe mal per Mail angefragt was der Verdampfungsverlust des 5W-40 wäre und Sie antworteten mir das der 9,8% nach NOACK wäre......... Grüsse
http://www.shell.de/.../ultra-5w40.htmlZitat:
@Hunter123 schrieb am 16. Februar 2016 um 19:28:54 Uhr:
Welches ist denn das Ferrari Öl ?
Und das andere das ECT/AV-L 0W-30.
Zitat:
@Sachte schrieb am 16. Februar 2016 um 20:07:36 Uhr:
http://www.shell.de/.../ultra-5w40.htmlZitat:
@Hunter123 schrieb am 16. Februar 2016 um 19:28:54 Uhr:
Welches ist denn das Ferrari Öl ?
Dachte ich mir schon das es das 5W40 wird . Das was komischerweise laut DB kalt dünner ist wie das 0W40 von shell . Sehr seltsam .
Zitat:
@Sachte schrieb am 16. Februar 2016 um 18:42:16 Uhr:
Waage Theorie. Was gibts denn alles für PAOs 🙂 und warum ist davon nur Decen-1 erwähungswürdig?Zitat:
@Jan0815 schrieb am 16. Februar 2016 um 16:56:57 Uhr:
Das ist der vordergründige Beweis für überhaupt nichts. Ebenso könnte im Peak Life ein weiteres PAO sein, welches aber nicht genannt werden muss.Wissenschaftlich gesehen gilt A so lange, solange B nicht anfängt es zu entkräften. Ich denke wir können ruhig bei der vorgehensweise bleiben.
Hatten wir nicht so etwas wie ein stillschweigendes Abkommen, dass es besser für Dich ist, mir nicht zu widersprechen?
Eine wa(a??)ge Theorie ist zunächst mal, dass man im SDB ablesen kann, wie viel PAO in einem Motoröl ist. Nur weil die so schön bequem und simpel ist, stimmt sie noch längst nicht.
Wir wollen doch nicht A und B verwechseln oder gar ein Henne-Ei-Problem diskutieren?
Es kann schon sein, dass Peak Life (deutlich) weniger PAO enthält als New Life, nur wissen wir das eben nicht und sollten nicht unbedingt so tun.
Wenn so ein SDB vollständig wäre, bestünden gängige Motoröle auch mal aus nur 3 oder 4 Stoffen. Das wäre ein wenig mager.
Ein SDB sagt dazu z.B.:
Meldepflichtige gefährliche Stoffe, die die Einstufungskriterien und/oder eine Expositionsgrenze (OEL) erfüllen
Es gibt somit einen Haufen nicht meldepflichtiger Stoffe. PAOs gibt es Dutzende, deren Gefahrenpotential sich unterscheidet. Für die jeweilige Einstufung musst Du dann aber einen Chemiker bemühen. Freiwillig gibt sicher kein Hersteller Angaben per SDB raus, die er nicht herausgeben muss.
Kennt sich hier jemand mit Peugeot aus?
Ich betreue einen 2010er Peugeot 206+.
Warum darf der sein Öl 2 Jahre oder 30.000km fahren? Und das mit ziemlich einfachen Ölen. Also nix longlife usw.
Kann das ein Fehler sein, obwohl mir das auch der Händler bestätigt hat?
Zitat:
@Jan0815 schrieb am 16. Februar 2016 um 20:28:45 Uhr:
Hatten wir nicht so etwas wie ein stillschweigendes Abkommen, dass es besser für Dich ist, mir nicht zu widersprechen?
Ehrlich gesagt hab ich das nicht mitbekommen. Wenn ich das aber mitgekriegt hätte, hätte ich mich garantiert einen Shice drum gescherrt. Mal von dem ungesunden Maß an großkotziger Überheblichkeit des Gehörnten ab, daß auch eine Nachfrage als Widerspruch gewertet wird. Lachsack.
Zitat:
Es gibt somit einen Haufen nicht meldepflichtiger Stoffe. PAOs gibt es Dutzende, deren Gefahrenpotential sich unterscheidet. Für die jeweilige Einstufung musst Du dann aber einen Chemiker bemühen.
Diesen Mist hab ich auch garnicht nachgefragt. Ich wollte erstmal nur wissen wo man erfährt, daß es "Dutzende" PAOs gibt.
@ Sachte und die die es noch interessiert .
Ich habe da mal einen selbst test Zwecks der Kühlwassertemp. anzeigen gemacht .
Es hieß ja immer das die Anzeigen nicht nur die 90 Grad konstant halten sondern man sagt ihnen auch nach das sie voreilen und man eventuell ein defektes Thermostat nicht wirklich erkennt .
Zu dem Thema schrieb ich Sachte einmal das ich die info seitens VW bekommen habe das wenn das STG merkt das 3 mal die temp von 90 Grad nicht erreicht worden ist nach einer best. zeit das die Anzeige dann zurück genommen wird . Das ist erst mal GRUND VERKEHRT . Ich habe das dann mal selber getestet da ich noch ein KI mit Fühler im keller liegen habe .
Vorab die KIs ( Kombiinstrumente bei denen die Temp bei 90 Grad konstant gehalten wird sind alle mit Stellmotoren betrieben . )
Also habe ich den original Tempfühler ans KI angeschlossen alles an Labornetzeil angeschlossen bei 14 Volt Fühler in einen Top Wasser gehängt , Geeichtes Digi Thermometer aus der Firma mitgenommen und den fühler mit ins Wasser dieses dann auf ne Camping platte erhitzt . Ich muß vorab sagen das ich erstaunt über die Genauigkeit des Instrumentes bzw der Anzeige , hätte ich nicht mit gerechnet .
Also ab 55 Grad muckt der Zeiger das erste mal in seinem blauen Feld . erster strich 60 Grad sind laut digi thermometer 62 Grad aber alles gut . Das ganze geht exakt so weiter bis die Nadel auf 90 Grad steht und dann sind es auch wirklich erst 90 Grad . Die Anzeige wird zunehmend genauer je weiter sie steigt . Ab 78 Grad 100 % genau bis 90 Grad .
So nun lassen wie das Wasser abkühlen . Darin ligt nämlich Krux der Sache . bis 84 Grad passiert erst mal gar nix und der zeigt ruht sich schön auf seiner 90 Grad Stellung aus . Ab 83 Grad zieht es den Zeiger wieder langsam runter . Bei realen 80 Grad sind es dann 85 laut Zeiger und ab realen 75 Grad stimmt die anzeige wieder überein . Halte ich hingegen länger die Temp. von z.B 82 Grad kommt er auch nach kurzer zeit auch dahin . Fakt ist also das erste warm werden ist immer exakt das was angezeigt wird udn selbst wenn der Thermostat bei 85 Grad hängen würde bliebe der Zeiger kurz vor der 90 Grad Marke stehen . Man kann sich also wirklich drauf verlassen das der Thermostat ok ist . Die 6 Grad nach unten wenn er da nicht sichtbar variiert halte ich für unbedenklich . Ab 105 grad springt die Anzeige dann regelrecht auf den 105 wert und es geht die Warnleuchte an . Auch habe ich den test mit verschiedenen Temp . Fühlern in meiner Sammlung getestet um zu sehen wie die Toleranzen sind aber hielt sich alles im Rahmen nicht groß abgewichen
Aktuell ist bei unserem T4 Bus der Thermostat hinüber und bei 75 Grad ist schluss . Wenn er dann doch mal auf die 90 Grad steigt durch stau etc und ich dann wider normal fahre dauert es ca 4 Minuten und dann fällt die Anzeige wieder .
Bei unserem 2012 VW Caddy in der firma mit den neuen Instrumenten übrigens gleiche Funktionsweise , getestet Fühler ab und Wasserkocher in den Motorraum gestellt und den Fühler da kabel lange genug reingehängt mit ex. Thermometer
Soweit eigentlich ne gute Sache und zeit wieder das man selber probieren muß statt zu glauben was VW einem sagt .
Gruß Hunter