Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
rikki,
Ich hab das 5W40 von TP drin.Es hat bis jetzt (1Woche ca. 150 km) noch keinen Motorschaden gegeben. Es hat ja die PSA-Freigabe ,ich hab ja einen PSA 2,0 16V Motor.
Was ich schon jetzt sagen kann,der Motor läuft ruhiger,also hat man ein gutes Gefühl.
Du möchtest das 5W30 III als Rückmeldung,richtig? Ich halte nix von Longlifeölen. Ber PSA Motor 2,0 D im C70II verlangte auch ein LL,hab ich nie gemacht,Diesel sind eh stark belastet,also höchstens 1 Jahr,egal wie viele/wenige km man fährt.
Ich würde das 5W30 III mal probieren. Der Motor wird dir nicht gleich nach 500 km hoch gehen.
(Wenn ich dran denke das ich Motoren erleben mußte ,wo nur noch 0,5 Liter Öl-TEER- drin war und trotzdem lief)
Ich würde nicht so eine große Wissenschaft drauß machen.
An sonsten hab ich mit TOTAL (auch recht Preiswert) 5W30 INEO im Diesel gute erfahrung gemacht und der 1,6 16V im Xsara hat das 5W40 ENERGIE von TOTAL bekommen. Beide Öle kamen im Netz bei kleiner Ölprinz immer unter 25,- Euro.
Das ist das was ich dazu beitragen kann.
Warum das TP-Öl? Weil die benötigte PSA-Freigabe drauf steht und es noch mal Preiswerter als das Total ist,das ist alles.
Andreas
Zitat:
@wolffi65 schrieb am 19. Dezember 2015 um 12:49:41 Uhr:
1.) Ich hab das 5W40 von TP drin.Es hat bis jetzt (1Woche ca. 150 km) noch keinen Motorschaden gegeben. Es hat ja die PSA-Freigabe, ich hab ja einen PSA 2,0 16V Motor.2.) der 1,6 16V im Xsara hat das 5W40 ENERGIE von TOTAL bekommen.
3.)Warum das TP-Öl? Weil die benötigte PSA-Freigabe drauf steht und es noch mal Preiswerter als das Total ist,das ist alles.
Andreas
Hallo Andreas, hier gibt es schon wieder Widersprüche in Deinen Beiträgen:
Zu Nr.2: Welche Ölvisko hattest Du denn nun in Deinem Citroen Xsara, dass oben genannte 5W40 oder das 5W30 wie Du hier geschrieben hast?
Erstellt am 19. Dezember 2015 um 01:25:17 Uhr
wolffi65
Ist das der PSA-Motor? Wenn ja,kann ich nur sagen ein dünnes Öl mit herabgesetzten Schwefelanteil.Ich kenne das vom Vorgängermotor mit 109 PS,da sind die Ventilführungen der Auslaßventile zu eng.Durch den Kurzstreckenbetrieb setzt sich das Zeugs an den Ventilschaften ab,dadurch läuft der Motor wenns kalt ist etwas unruhig.
Durch 5W30 A3/B4 ging es bei meiner ehem. Xsara weg.
Zu Nr.1+3) Das Thomas Phillips Motoröl hat keinerlei Freigaben und steht auch nicht drauf, sondern nur Verwendbar für und das ist ja wohl ein riesen Unterschied. Aber das haben vorher ja schon andere User geschrieben.
Verwendbar für:
•MB 229.3
•Porsche A40
•BMW Longlife-98
•Renault RN 0700/ RN 0710
•Opel GM-LL-B-25
•PSA B71 2296
https://www.thomas-philipps.de/de/motoroel-5w-40
MfG
Das mit dem verwendbar für. ..ist ja eigentlich auch eine Irreführung. ..wie rikki das geschrieben hatte, hatte ich auch erst falsch verstanden. ..naja ich hab mal gehört das die Freigaben ein Vermögen kostet. ..das müsste ja dann auch auf den Preis umgeschlagen werden. ..
Man muss halt hier ganz klar einen Unterschied machen zwischen premiumschmierstoffen und Valueschmierstoffen, theoretisch müssen die auch nicht unbedingt so schlecht sein, nur genau wissen kann man es halt auch nicht wenn man noch nicht mal alle Werte bekommen kann.
Und mit dem ruhigeren Motorlauf, ist halt auch oft ein subjektives empfinden und liegt auch sehr oft daran das dass Öl halt gerade frisch ist. ..nach 1000 km hört man dann oft nix mehr davon. .
Ich persönlich. .wäge da immer etwas ab...ich bin wirklich Fan von Mobil egal welches und gerade das 5w50. .ist so bissel meines, aber viele Freigaben hat das auch nicht .
In mein Winterauto jetzt hab ich aber auch kein teures Öl rein, da hab ich das Mannol Extrem 5w40 drin. ..man wird jetzt zwar wieder über mich herfallen. ...aber ich muss sagen, das Öl schmiert und das Auto fährt. .
LG MICHAEL und einen schönen Advent
Zitat:
@pantera30 schrieb am 19. Dezember 2015 um 11:49:31 Uhr:
Liqui moly 5w40 top tec 4100, ist für einen Audi a6 4f 3.0 TDI mit dpf plus Chiptuning.
Es hat laut Liqui moly 229.31. Das ist für mich ein Ausschlusskriterium.
Du verwendest M1 ESP 0W-40. Ich kenne nichts Besseres. Wohl aber billigeres und evtl. sogar gleichwertiges Öl:
Motul 8100 X-clean 5W-40
eni-i-sint MS 5W-40
Aral High Tronic 5W-40 (nur neue Version mit 229.51)
Aral Super Tronic 0W-40
Pentosynth HC 5W-40
Total Quartz Ineo MC3 5W-40
SWD Primus DXM 5W-40
Valvoline SynPower Xtreme MST C3 SAE 5W-40
Gulf Formula ULE 5W-40
Petronas SYNTIUM 3000 AV 5W-40
Elf EVOLUTION FULL-TECH LSX 5W-40
77lubricants motor oil LE 5W-40
Es sind laut Anbietern alles Öle mit echter MB 229.51 Freigabe. Die Vorschriften der Motorhersteller sind unbedingt zu beachten.
Ich habe derzeit im BMW N47s Registerturbo das Eni von obiger Liste.
Ähnliche Themen
Zitat:
@Kawasaki-FZ6 schrieb am 19. Dezember 2015 um 01:17:24 Uhr:
Guten Tag in die Runde,für einen Ford 1.6 Ti-VCT Motor mit 120 PS suche ich ein Motoröl. Ich fahre 90% Kurzstrecke unter 5 km je Fahrt. Die restlichen 10 % fahre ich, soweit es mir möglich ist, mit Bleifuß und Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn.
Ich habe regelmäßig mit Problemen zu kämpfen, was Verkokungen (Wo genau weiß ich nicht) angeht. Deswegen muss ich ein mal im Jahr Liqui Molly Motor System Reiniger oder Ventil Sauber - oder ähnliches Zeug dem Sprit zukippen.
Zum Öl hat ja cnc-meister schon was geschrieben. Welches wurde bisher verwendet?
Leider sind deine Angaben etwas spärlich was das Auto angeht. Bei deinem Fahrprofil solltest Du mal zusätzlich zwischendurch mal Touren von 100-200km bei zügigem Landstraßentempo einlegen oder das Auto öfter stehen lassen und mit dem Rad fahren oder Laufen, 😁 wäre auch gut für die Gesundheit.
Im Kern macht du so ziemlich das Schlimmste was man einem Motor antun kann, entweder Kurzstrecke oder gibst Ihm Saures.
😉 Habe fast den gleichen Motor, nur eine aktuellere Ausbaustufe, Die mit Turbo.
207....
Ich hatte bis Mai einen Xsara 2 mit 1,6 16V Motor,der bekam das Total 5W40 (er bekam alles nur von Total ,Kühlflüssigkeit,Getriebeöl usw.) Das hatte seinen Grund,ich habe das Auto als 8 jährigen mit grad mal 10.400 km gekauft. Er war wie ein Neuwagen. Da die Totalprodukte im Netz preiswert sind und von Citroen empfohlen werden,was will man mehr. Im Mai wurde der Xsara zu klein und er wurde von einen C5II mit 2,0 16V Motor abgelößt. Bis dahin hatte ich mit der Xsara 55.000 km gespult in nahezu 5 Jahren. Ich hatt nur eine einzige Außerplanmäßige Reparatur ,ein Kurbelwellensensor (hatte nie ein zuverlässigeres Auto,selbst der C70 mit der gleichen km-Leistung brauchte da schon ne neue Lima und Drucksensor DPF...Diesel eben). Etwa 1 Jahr vor dem Wechsel der Autos,also Frühjahr 2014 ,ging der Motor der Xsara beim Kaltstart öfter aus,haben alles mögliche getestet in der Werkstatt,kein Fehler zu finden....bis ein alter Citroenmeister es fand. Citroen hat 2006 eine Rückrufaktion der 1,6 16V motoren gehabt,zu enge Führungen der Auslaßventile. Bei Kurzstrecke oder wenn das Auto lange steht,setzt sich Zeugs an den Ventischaften an,dadurch geht der Motor nach Kaltstart mal aus. Abhilfe soll dünneres Motoröl oder der Wechsel der Schaftführungen bringen. Da der Xsara als 8 jähriger erst 10.400 km hatte,war klar das er nur Kurzstrecke hatte,so fuhr er sich auch nach dem Kauf.
Deshalb hab ich im Frühjahr 2014 auf Total 5W30 Ineo gewechselt. Kurz danach stellte sich dann der Erfolg ein,er ging selbst im Winter nicht mehr aus.
Deshalb kann ich das Total nur empfehlen. Selbst im Volvo hat es dazu geführt,das es keine Ölverdünnung mehr kab. Er hatt von Volvo immer das Castrol 0W30 Magnatec oder so bekommen (DPF)...er hat aber einen PSA Dieselmotor.
Was lag da näher zu einen Totalöl zu greifen. Nach Rücksprache des Volvomeisters (sehr umgänglicher Typ) durften wir dann das Totalöl mit bringen. Es mußte innerhalb von 2 Monaten das Öl komplett gewechselt werden,da plötzlich 1-1,5 Liter Öl/Diesel Mehr im Motor war. Seit er dann das Total bekam,war schluß damit.Seit dem steht TOTAL bei der Volvowerkstatt im Verkaufsraum,kein Castrol mehr.
Leider wurde der Volvo wegen ungebührenten Verhaltens verkauft (DPF defekt bei 65.000 km,Lima und andere Elektron. Kleinigkeiten die aber teuer sind). Sowas kann kein Volvo sein,deshalb schweren Herzens verkauft.
So,das zu der Ölgeschichte bei meinen Autos.
Das Citroën Total Öl empfiehlt, liegt wahrscheinlich daran das beides aus Frankreich kommt 😉 aber das ist ein anderes Thema.
Produziert Total ihr Öl wirklich selber oder wird nur ein anderes unter ihren Namen verkauft?!
PSA und Total entwickeln Gemeinsam. Total unterhält in Leuna eine eigene Raffinerie. Jedenfalls paßt das Öl nach meiner Meinung. Wenn schon die Autohersteller es empfehlen und es noch preiswert ist,warum dann anderes verwenden?
Zitat:
Bis dahin hatte ich mit der Xsara 55.000 km gespult in nahezu 5 Jahren. Ich hatt nur eine einzige Außerplanmäßige Reparatur ,ein Kurbelwellensensor (hatte nie ein zuverlässigeres Auto,selbst der C70 mit der gleichen km-Leistung brauchte da schon ne neue Lima und Drucksensor DPF...Diesel eben). Etwa 1 Jahr vor dem Wechsel der Autos,also Frühjahr 2014 ,ging der Motor der Xsara beim Kaltstart öfter aus,haben alles mögliche getestet in der Werkstatt,kein Fehler zu finden....bis ein alter Citroenmeister es fand. Citroen hat 2006 eine Rückrufaktion der 1,6 16V motoren gehabt,zu enge Führungen der Auslaßventile. Bei Kurzstrecke oder wenn das Auto lange steht,setzt sich Zeugs an den Ventischaften an,dadurch geht der Motor nach Kaltstart mal aus. Abhilfe soll dünneres Motoröl oder der Wechsel der Schaftführungen bringen. Da der Xsara als 8 jähriger erst 10.400 km hatte,war klar das er nur Kurzstrecke hatte,so fuhr er sich auch nach dem Kauf.
Wow, 55.000km ohne große Defekte,..als Ex Renault Fahrer weiß ich daß das schon was wert ist....
das mit den klebenden Ventilen hatte ich damals im Astra-F 1.6 16V..der ging immer und immer wieder aus und niemand hat was gefunden...immer wenn man ein paar hundert Meter nach dem Kaltstart angehalten hat.... nachdem die komplette Elektronik getauscht wurde, mehrfach andere Eproms eingebaut wurden ( damals ging flashen noch nicht) kam das Werk irgendwann mir dieser Theorie...es stand eine Wandlung im Raum... nach ca 80.000km , als wohl etwas Verschleiß vorhanden war, hat sich das Problem in Luft aufgelöst und ist bis 300.000km nicht mehr aufgetreten
Zitat:
@7746frank schrieb am 19. Dezember 2015 um 02:19:05 Uhr:
Damit fings an.Zitat:
@mdriver10 schrieb am 18. Dezember 2015 um 18:33:54 Uhr:
Genau rikki so denke ich halt auch. ..kann ja sein das , das ein oder andere öl vielleicht früher abbaut. ..braucht einem aber nur wenig interesieren wenn das Öl bereits in der Entsorgung ist. ..und gucke dir mal das Mannol Extrem 5w40 an....kostet bei Eday genau so viel. ...lg Michael
Nix DB 229.5
Nix VW 50200Beim 5W30 LL hat er recht.
Frage mich nur, ob man sich Mannol wirklich antun muss, wenn's genug andere gibt.
Jedenfalls Thomas Phillipps Öl hat eine offizielle Freigabe von keinem.
Sehe ich genauso.😉
Ich meine Automäßig fahrt ihr ja auch nicht Lada oder Gaz?
Kauft nen Auto für über 20t€ und dann NoName-Öl?😕
Also ich hatte in meinem Wagen bisher nur Fuchs oder Shell(bis auf 1 mal mobil1), wenn ich nicht das Original vom Hersteller, beim Kundendienst nahm.
Ok, schade das heutige Öle wegen Partikelfilter(geringeres Zink und Sulfatasche) nicht mehr so stabil sind und die Ölverdünnung ist immer zu beachten. Aber anstatt Mobil 1 für 45€, wie vielleicht vor 10-12 Jahren, kaufe ich heute eben Shell oder Fuchs für 22€/5l.
So teuer iss nen Ölwechsel dann auch nicht, wenn man den Filter noch im Netz besorgt.🙄
Da mache ich lieber mal nen Wechsel zwischendurch, bevor mein Motor verrekt.
Naja, sind halt leider vergangene Zeiten, als ich mit Smart Cdi und Mobil Super Syn 30-40tkm fahren konnt.
Heutige Diesel, mit der starken Aufladung sind halt schon anspruchsvoller...🙄
Aber so ca. 24tkm kann ich eigentlich meist runterreisen, nach Bordcomputer... wenn ich nicht extreme Kurzstrecke fahre.
Diesmal zeigt er sogar 29tkm, oder knapp 30tkm an.
Naja, bei dem jetzigen Wagen wechsel ich eben lieber mal Luffi und Spritfilter recht-/ oder vorzeitig.
Dafür fühlt er sich aber nach 106tkm noch immer fast neu an.
Vielleicht irgendwann mal Turbolader tauschen... aber ich denke mal mein Motor hat noch fast null verschleiß.🙂
Hallo zusammen,
am Dienstag habe ich zum 1. Mal einen Service = Ölwechsel bei VW mit dem UpCup
Denn bislang hatte ich immer nur Fahrzeuge außerhalb von Garantiezeiten.
Ich habe durch das Forum hier das Adinol Highstar Öl besorgt und bringe dieses also mit.
Muss man bei solchen Services auf irgendetwas achten?
Bei der Rechnung sollten sie vermerken, dass man zertifiziertes Öl verwendet, aber gibt es sonst noch etwas zu berücksichtigen?
Vielen Dank
Zitat:
@207ccFeline schrieb am 19. Dezember 2015 um 14:28:03 Uhr:
Zu Nr.1+3) Das Thomas Phillips Motoröl hat keinerlei Freigaben und steht auch nicht drauf, sondern nur Verwendbar für und das ist ja wohl ein riesen Unterschied. Aber das haben vorher ja schon andere User geschrieben.
Sehe ich auch so. 🙂
Ein "Recommended" oder "Meets Requierement for...", ist noch lange keine Freigabe!
Bei den Ölen, mit Freigabe, weiß ich zumindest das es mit GM-Motoren oder -Prüfständen getestet wurde.🙄
Bei dem Vorgängeröl, dem Fuchs, gibt es sogar ein Dokument von Fuchs, dass es explizit mit Opel entwickelt wurde.
Zitat:
@AndyTHL schrieb am 19. Dezember 2015 um 19:28:01 Uhr:
Bei den Ölen, mit Freigabe,
weiß ich zumindest das es mit GM-Motoren oder -Prüfständen getestet wurde.🙄
Woher weiß Du das.
Üblicherweise werden die zur Lizenzierung eingesendeten Motoröle, an Hand der Dokumentation, zum Additivpaket und Grundöl geprüft. Beziehungsweise werden im Labor nur die Kennwerte geprüft.
Öle bei denen der Schmierstoffhersteller schreibt, das dieses in Zusammenarbeit mit dem Motorhersteller entwickelt wurde, beziehen sich auf Motore in der Entwicklungs-, Erprobungsphase einer Vorserie, um die Auswirkungen des Blow by für die Freigabenspezifikation fest zustellen.
Ich fahre seit ca 10 monaten und 8tkm das MANNOL 10w-60 .
Ein vollsynthetisches Öl welches zu einem sehr günstigen Kurs angeboten wird.
Dieses öl übertrifft bei weitem die Mindestanforderungen meines M43 Motors.
Ich kann absolut nichts nachteiliges sagen, und dieses überteuerte Marketing Öl lass ich gerne wo es ist, im Laden.