Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@Goldhuhn schrieb am 15. Mai 2015 um 11:26:12 Uhr:


soll das jetzt der Maßstab der Autohersteller sein, sich dafür zu rechtfertigen nur weil Nissan beim Micra auch die Probleme hat? Sollen sich die Käufer damit trösten?

Kannst du auch erklären wie du anhand des Quotes zu diesen Fragen kommst?

Und warum sollte man es versuchen das bei anderen HErstellern zu relativieren? die haben es nahezu durchgehend alle nicht drauf. Weswegen VAG sagte, wir gehen von Steuerketten nun bisschen großflächiger weg. Könnte man auch nebenbei erwähnen.
Und was überhaupt kein pro für VAG ist. Oder andere Hersteller. Wenn man aber über die Probleme Vorträge hält, dann sollte man es nicht auf einen einzigen Hersteller beschränken.

@Cupkake
Wenn man so aktuell ist wie die Bild von vorgestern muß man sich solche Fragen halt gefallen lassen 😉

Zitat:

@Aygo Club schrieb am 15. Mai 2015 um 10:05:16 Uhr:


Steuerkettenprobleme haben meiner Meinung nach nichts mit dem verwendeten Öl zu tun. Das sind entweder Konstruktions- oder Materialmängel.

Ein Motor Öl ist genau so ein Konstruktionsmerkmal wie die Auslegung aller anderen Bauteile. Ist der Motor von vornherein NICHT für ein Öl mit niedriger Viskosität ausgelegt, hat es in dem entsprechenden Motor nichts verloren.

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 15. Mai 2015 um 11:39:50 Uhr:



Zitat:

@Aygo Club schrieb am 15. Mai 2015 um 09:25:41 Uhr:


Die deutschen Hersteller haben allerdings lange gebraucht, bis endlich 0W-20 eingeführt wird. 😁 Bei Toyota wurde das Öl in Europa bereits 2007 für Benzinmotoren eingeführt. In Japan und den USA sogar schon einige Jahre davor.
Wobei ja Ford das 5W20 auch nicht in allen Motoren freigibt und selbst 5W30 nicht überall rein darf und selbst in Amerika beim Mustang 0W40 oder 5W50 gefordert wird wenn anzunehmen ist das der Kunde die möglichen Fahrleistungen abfordert. Was keinen anderen Schluss zulässt als das die ganzen xW20 oder 30 mit abgesenkten HTHS-Werten gerade mal so für 08/15 Fahrprofile ausreichen, aber wenn die Belastung der Motoren steigt ist Besseres zu verwenden.

Hallo Sir Donald,

Wo hast Du das denn gelesen? Wenn man sich auf der amerikanischen Fordseite die Betriebsanleitung des Mustang aufruft, dann bekommt man folgende Aussagen über zulässige Öle:

2,3l Eco-Boost: 5W30 nach WSS-M2C 946 A

3,7l V6 : 5W20 nach WSS-M2C 945 A

5,0l V8 : 5W20 nach WSS-M2C 945 A

Da steht nirgends das ein 0W40 oder 5w50 ZULÄSSIG ODER GEFORDERT IST!

Es gibt nur eine Anweisung das der Ölwechsel in sehr heißen Ländern wie z.B. im mittleren Osten
nach 4800 Km durchgeführt werden muß. Natürlich mit den tollen Fordölen.

Viele Grüße

207ccFeline

Ford hat sich mit den Freigaben zu Öl gerade bei dem 5W20 nicht mit Ruhm beklettert. Das empfohlende Castrol Öl Magnatec 5W20 war das erste mit dieser Hersteller internen Freigabe 948B und hat auch keine anderen Freigaben, nicht mal offiziell A1. Und dieses Öl wurde dann für fast alle Ford Benzin Motoren freigegeben. Selbst für ältere Motoren empfohlen, weil es ja so gut ist. Auch für den Focus ST MK3 gab es die Freigabe....nach nicht mal einem Jahr wurde diese Pauschalfreigabe still durch eine neue Anweisung an die Händler wieder revidiert. Für den Ecoboost des ST seit dem nicht mehr zugelassen ect. Was das wohl für einen Grund hatte 😉

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@kev300
Das hat NTBooker grad beantowrtet. Was auch immer für ein "Experte" Dr. Haas ist...
0W-20 sind optimal für Motoren die optimal für diese Viskos ausgelegt sind.

Zitat:

@NTBooker schrieb am 15. Mai 2015 um 13:57:07 Uhr:


Ford hat sich mit den Freigaben zu Öl gerade bei dem 5W20 nicht mit Ruhm beklettert. Das empfohlende Castrol Öl Magnatec 5W20 war das erste mit dieser Hersteller internen Freigabe 948B und hat auch keine anderen Freigaben, nicht mal offiziell A1. Und dieses Öl wurde dann für fast alle Ford Benzin Motoren freigegeben. Selbst für ältere Motoren empfohlen, weil es ja so gut ist. Auch für den Focus ST MK3 gab es die Freigabe....nach nicht mal einem Jahr wurde diese Pauschalfreigabe still durch eine neue Anweisung an die Händler wieder revidiert. Für den Ecoboost des ST seit dem nicht mehr zugelassen ect. Was das wohl für einen Grund hatte 😉

Das verstehe ich nicht ganz. Die (USA)-Betriebsanleitung vom Mustang ist von 2015, also ganz neu!😕 Und da steht ja 945 A bzw. 946 A und nicht 948 B. 🙄

Viele Grüße

207ccFeline

Zitat:

@207ccFeline schrieb am 15. Mai 2015 um 13:37:59 Uhr:

Zitat:

@207ccFeline schrieb am 15. Mai 2015 um 13:37:59 Uhr:



Zitat:

@Sir Donald schrieb am 15. Mai 2015 um 11:39:50 Uhr:


Wobei ja Ford das 5W20 auch nicht in allen Motoren freigibt und selbst 5W30 nicht überall rein darf und selbst in Amerika beim Mustang 0W40 oder 5W50 gefordert wird wenn anzunehmen ist das der Kunde die möglichen Fahrleistungen abfordert. Was keinen anderen Schluss zulässt als das die ganzen xW20 oder 30 mit abgesenkten HTHS-Werten gerade mal so für 08/15 Fahrprofile ausreichen, aber wenn die Belastung der Motoren steigt ist Besseres zu verwenden.

Hallo Sir Donald,

Wo hast Du das denn gelesen? Wenn man sich auf der amerikanischen Fordseite die Betriebsanleitung des Mustang aufruft, dann bekommt man folgende Aussagen über zulässige Öle:

2,3l Eco-Boost: 5W30 nach WSS-M2C 946 A

3,7l V6 : 5W20 nach WSS-M2C 945 A

5,0l V8 : 5W20 nach WSS-M2C 945 A

Da steht nirgends das ein 0W40 oder 5w50 ZULÄSSIG ODER GEFORDERT IST!

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Bedienungsanleitungen beinhalten nicht umsonst den Satz das Änderungen und Irrtümer vorbehalten sind.
Außerdem steht da nicht wirklich Alles drin.

Was BMW oder VAG da rumhampeln ist mir persönlich erstmal egal. Was Tribologie und Motorentechnik angeht beobachte ich eher Benz.
Jede AMG-Maschine war bis jetzt haltbarer als die der Rs und Ms 😉 Da können sie sich ihre lächerlichen Engine of the yer Trophäen durch die Kimmen schieben. Selbst der V10 des M5 war/ist nicht robuster als der 6er im M3 E46.

Und es ist weiterhin nicht klar was 0W-20 oder 0W-30 bringen soll. Weder die realen Tests der "Endkunden" die sich für paar Monate trauten 0W-20 gegen 5W-30 zu tauschen, noch die mit 0W-30 -> 0W-40 (u.a. Subaru-Maschinen), konnten mit den dickeren Ölen einen Mehrverbrauch feststellen noch einen teils schlapperen Anzug. In der EU nicht und in USA auch nicht.

Wofür oder weswegen das also gepusht wird ist weiterhin nicht klar. Nicht klar aus der Sicht des Endkunden.
Selbst wenn man das nicht gleich verteufelt und es in entsprechenden Motoren funktioniert, den Sinn dahinter zu finden dauert im Gegensatz zum mineralischen 10W-40 gegenüber HC3(+) 5W-40/0W-40 irgendwie ungleich länger...

Selbst Aygo, deren Japsen seit mittlerweile einer knappen Dekade damit rumgurken, hat in jener noch keine plausible Erklärung gefunden. Außer daß entsprechende Motorblöcke damit nicht explodieren UND man aber genauso schön ein 0W-30 GF5 fahren kann.

Was Rekuperation oder Start/Stop oder Zylinderbeschichtungen oder Servolenkung und Bremskraftverstärker 🙂 oder Mischeinspritzung gegenüber reiner Direkteinspritzung usw. usw. sollen, das begreift man alles relativ schnell. Was 0W-20 bringen soll weiß nach einer knappen Dekade immernoch keiner (?)
Nicht umsonst ist es immer relativ einfach Aygo dafür jedesmal zu exekutieren, denn außer daß es funktioniert kann er auch nichts darüber erzählen (das aber dauernd...).

Im Gegensatz dazu ist nicht zuletzt dank Ford klar, daß in nur dazu passend geglaubten Maschinen, zu wässrige Öle zu kapitalen Motorschaden führen. Was Dr. Haas also darüber eruiert ist nichtmal zweitrangig.

Hi,
das Paket aus Frankreich ist eingetroffen.
Ein Liter HP Phenix 5w60 .
Das Öl ist fast glasklar minimal gelblich und
absolut geruchlos .
Der Fingerreibetest läßt Grosses erwarten!
Das Triboxy Zeug schmiert wie der Teufel.

Zitat:

@Sachte schrieb am 15. Mai 2015 um 14:50:42 Uhr:



Was Rekuperation oder Start/Stop oder Zylinderbeschichtungen oder Servolenkung und Bremskraftverstärker 🙂 oder Mischeinspritzung gegenüber reiner Direkteinspritzung usw. usw. sollen, das begreift man alles relativ schnell.

Was 0W-20 bringen soll weiß nach einer knappen Dekade immernoch keiner (?)
Nicht umsonst ist es immer relativ einfach Aygo dafür jedesmal zu exekutieren, denn außer daß es funktioniert kann er auch nichts darüber erzählen (das aber dauernd...).

Im Gegensatz dazu ist nicht zuletzt dank Ford klar,
daß in nur dazu passend geglaubten Maschinen, zu wässrige Öle zu kapitalen Motorschaden führen.
Was Dr. Haas also darüber eruiert ist nichtmal zweitrangig.

Mit dem Suchwort "Motorschäden Toyota" findet man Beiträge zum RAV-4, MR2 usw.

https://www.google.de/search?...http://www.rp-online.de/.../toyota-plant-rueckrufaktion-aid-1.2410947

Manchmal sind es die gleichen Ursachen wie bei VW. Abgasrückführung, Ölpumpe usw.

Welche Motive veranlassen Toyota-Mann Aygo hier über das 0W20 zu propagandieren.

Mit vorzeitigen Motorschäden werden fast alle Marken auffällig.
Die Analysten in den technischen Bereichen beobachten genau die Schadensfälle und Ursachen bei Fremd- und Eigenfabrikaten.
Vorzeitige Schäden sind oft der Billigkeit im Einkauf geschuldet, erst wenn ab zuschätzen ist, das Mangelfolgeschäden die vorgesehene Rückstellung übersteigen, die Schäden in der Öffentlichkeit publiziert werden, handeln die Entscheider.
Hoher Ölverbrauch resultiert IMHO überwiegend, aus dem Einsatz minderer Werkstoffe beim Kolben, Kolbenringe und Zylinderlaufbahnen.
Denke, das der Druck im Markt die Garantie auf 5, 7 und 8 Jahre zu verlängern, der Zwang, bessere Materialien, ausgereiftere Produkte erneut einzusetzen, sehr hoch angestiegen ist.
Dabei ist zu unterscheiden, ob die Garantie über eine Versicherung oder ab Werk für Neufahrzeuge gilt.

Zitat:

@foxstream schrieb am 15. Mai 2015 um 15:36:20 Uhr:


Hi,
das Paket aus Frankreich ist eingetroffen.
Ein Liter HP Phenix 5w60 .
Das Öl ist fast glasklar minimal gelblich und
absolut geruchlos .
Der Fingerreibetest läßt Grosses erwarten!
Das Triboxy Zeug schmiert wie der Teufel.

Na klar, Fingerreibetest. Da fehlen mir echt die Worte .......

Hab hier noch bisschen was vom reinsten Silikonöl. Kein Motoröl kommt damit an den Fingerreibtest dran. Ein Traum...

Zitat:

@Sachte schrieb am 15. Mai 2015 um 16:01:44 Uhr:


Kein Motoröl kommt damit an den Fingerreibtest dran. Ein Traum...

.

Genau,

der erste Tribologe hat gut gekitzelt. 😛

1.---Klar, die Hersteller drücken die Zuliefer wegen der Sparzwänge, Gewinnoptimierung, bis sie nur noch "Sch***" für das wenige Geld liefern können.

2.---Durch die Umweltauflagen und den Flottenverbrauch werden immer mehr unausgereifte Sachen auf den Markt geworfen.

Beispiel:
Opel wollte bei den Eco-Tec z.B. Z16XEP Anfang der 2000-er durch geringere Kolbenringspannung den Spritverbrauch senken.
Ergebniss:
Die Kolbenringe sind in Verbindung mit den Dexos 1 (GM-LL025A) 5W30 und langen Wechelintervallen an den Kolben festgepappt und haben sich abgenutzt. Hoher Ölverbrauch!!

Bei VW gabs bei den 1,8TFSI und 2,0TSFI teilweise auch hohen Ölverbrauch. Vielleicht sind die auf das Opel Experiment "blind" aufgesprungen???

Zitat:

@Laurin-2008 schrieb am 15. Mai 2015 um 16:06:35 Uhr:



Zitat:

@Sachte schrieb am 15. Mai 2015 um 16:01:44 Uhr:


Kein Motoröl kommt damit an den Fingerreibtest dran. Ein Traum...
.
Genau,
der erste Tribologe hat gut gekitzelt. 😛

Sehr erfreulich!

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