Fragen an die Polizei

Hier im Forum sind ja auch Polizisten vertreten. Ich habe mir daher gedacht ein Threat zu machen, wo man die Polizei Sachen fragen kann.

Frage an die Herr Polizisten: Wärt ihr dabei? Müssen nicht immer Antworten mit entsprechenden Gesetzenartikel sein, sondern einfach mal ein Ansatz, an dem man anknüpfen kann.

Ich wäre aber froh, wenn nicht ständig dazwischen geschrieben wird, damits übersichtlich bleibt, schliesslich kann es uns allen mal behilflich sein.

Beste Antwort im Thema

Kann die Polizei eigentlich "Verbrechen gegen den guten Geschmack" ahnden? 😁

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Ich würde die Hand an der Waffe nur als bedrohlich empfinden, wenn der Ton extrem gereizt ist.

Fragen an die Polizei:

1. Werden auf Dienstfahrten eigentlich spontane Verkehrskontrollen durchgeführt, wenn Verkehrsteilnehmer sehr langsam (z. B. ca. 30 km/h unter erlaubter Geschwindigkeit bei guttem Wetter) fahren oder Kurven schneiden? Gerade letztes erlebe ich täglich und das ist einfach nur kreuzgefährlich. Ich kann mich an keine Situation erinnern, bei der ich durch überhöhte Geschwindigkeit gefährdet wurde, aber viele Beinaheunfälle, weil mir jemand auf meiner Spur entgegenkam oder auf zweispurigen Straßen einen Schlenker auf die Nachbarspur macht.

Nach meinem Empfinden wird der Fokus der Kontrolle der Einfachheit halber zu 90 % auf die Überwachung der Geschwindigkeit gelegt, aber meine Empfindung kann mich natürlich täuschen.

2. Schreibt ihr hin und wieder einfach als Unfallursache "Überhöhte Geschwindigkeit" in einen Unfallbericht, weil es eine bequeme Erklärung ist? Aus eigenen Erfahrung von Beinaheunfällen und dem Studium von vielen Stunden youtube Materials 😉 würde ich sagen 40 % der Unfälle entstehen durch Fehler beim Abbiegen, Einfahren, Wenden, weitere 30 % durch Unaufmerksamkeit und 20 % durch unangepasste (aber erlaubte) Geschwindigkeit bei schlechter Sicht, glatter Straße ect. Dennoch wird an Unfallschwerpunkten refexartig durch die Lokalpolitik eine Geschwindigkeitsbeschränkung eingeführt oder Blitzer aufgestellt. Also entweder sind die Lakalpolitiker unwahrscheinlich dämlich, oder sie kriegen evtl aus Polizeiberichten falsche Daten als Entscheidungsgrundlage geliefert.

3. Gibts wirklich feste Vorgaben an Beamte zur Erzielung von Bußgeldern, wie es eine Reportage in den öffentlich rechtlichen beschreibt? Werden durch diese Vorgaben die Kontrollstellen gezielt auf "lukrative", aber im Grunde sichere Stellen verlagert?

Zitat:

@cornerbackX24 schrieb am 20. April 2015 um 19:41:40 Uhr:


Ich habe diesmal eine Frage umgekehrter Natur (also von mir als Angehöriger der Hessischen Polizei an den Bürger): aus aktuellem Anlass wüsste ich gerne, wie ihr es wahrnehmt, wenn der sichernde Kollege während einer Kontrolle die Hand an der Waffe hat? Nimmt man das als Kontrollierter überhaupt wahr und wenn ja, wird das als Bedrohung empfunden?

Das würde ich nicht als Bedrohung ansehen. Vor 25 Jahren bin ich mal in Italien kontrolliert worden, da waren die Signale des sichernden Beamten etwas eindeutiger...

Zitat:

@cornerbackX24 schrieb am 20. April 2015 um 19:41:40 Uhr:


Ich habe diesmal eine Frage umgekehrter Natur (also von mir als Angehöriger der Hessischen Polizei an den Bürger): aus aktuellem Anlass wüsste ich gerne, wie ihr es wahrnehmt, wenn der sichernde Kollege während einer Kontrolle die Hand an der Waffe hat? Nimmt man das als Kontrollierter überhaupt wahr und wenn ja, wird das als Bedrohung empfunden?

Sicherlich ist einem mulmig, aber letztendlich, wenn man nix zu verbergen hat, dann fühle ich mich hier in D eher entspannt. Es gibt da andere Länder, wo ich in einer solchen Situation dann doch eher angespannt wäre.

Eigensicherung ist wichtig. Wenn wirklich ein komischer Kauz im Auto sitzt und die Wilde Sau markiert, dann bleibt nicht mehr viel Zeit. Siehe auch beim Attentat in Paris. Die ersten Beamten vor Ort wurden vom unvorhergesehenen Gewaltpotential völlig überrascht. Mit tödlichen Folgen.

Zum Glück sind 99,9% der Kontrollen harmlos. Aber wenn wirklich mal Ernst wird, dann fehlt die Zeit zur Reaktion.

Insofern hätte ich sogar für die gezogene und nach unten gerichtete Waffe Verständnis.

Ähnliches erlebt man zuweilen auch gerne an Flughäfen, wenn im Röntgenbild vom Handgepäck verdächtige Objekte zu sehen sind.

Zitat:

@cornerbackX24 schrieb am 20. April 2015 um 19:41:40 Uhr:


Ich habe diesmal eine Frage umgekehrter Natur (also von mir als Angehöriger der Hessischen Polizei an den Bürger): aus aktuellem Anlass wüsste ich gerne, wie ihr es wahrnehmt, wenn der sichernde Kollege während einer Kontrolle die Hand an der Waffe hat? Nimmt man das als Kontrollierter überhaupt wahr und wenn ja, wird das als Bedrohung empfunden?

Wie wäre es denn mal mit einer Reflektion des eigenen Verhaltens:

Wie würdest Du dich fühlen, wenn Du (zivil, mit Frauchen aus dem Restaurant gekommen) von mir freundlich angesprochen wirst, ob Du mir die Uhrzeit sagen könntest - und ich bzw. mein Kumpel neben mir nehmen dabei die Faust in Vorhalte?

Und dann die selbe Sache nicht mit einer Faust, sondern mit einer Schusswaffe, weil mein Kumpel ein Schusswaffenträger ist?

Natürlich ist das ein Gefühl der Bedrohung und Einschüchterung, was doch auch ganz offen von der Polizei in einer Kontrollsituation gewollt ist - neben dem Interesse zum Eigenschutz.

Aber abgesehen davon ist Dein genanntes Beispiel doch noch erheblich vielsagender:

Zitat:

gegenüber dem Pausenhof einer Schule zur Pausenzeit. ... jede Menge Schüler an den Zaun gedrückt hatten und uns beobachteten ...

... sichernd mit Hand an der Waffe und taktisch günstig die Positionen wechseld 😉 ...

Was hat denn der kontrollierte Fahrer für einen Anlass gegeben, dass man sich vor diesem Publikum unbedingt so verhalten musste und nicht situativ, publikumsbedingt das Ganze auch diskreter ausführen konnte, ohne den Eigenschutz dabei reduzieren zu müssen?

Zitat:

... ältere Schüler, welche den Hof während der Pause verlassen dürfen, um uns standen und anfingen, uns mit ihren Handycams zu filmen. ...

Ach deshalb, weil Kinder und Jugendliche um einen herum stehen und filmen, muss man sich in Ego-Shooter Manier mit der Hand an der Waffe für das optimale Schussfeld permanent taktisch neu ausrichten.

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Zitat:

@Dramaking schrieb am 21. April 2015 um 10:00:00 Uhr:


Natürlich ist das ein Gefühl der Bedrohung und Einschüchterung, was doch auch ganz offen von der Polizei in einer Kontrollsituation gewollt ist

Gewollte Bedrohung und Einschüchterung bei einer Verkehrskontrolle? So sehr ich in der Regel Deine Beiträge schätze, sieht es hier doch deutlich nach einem gravierenden persönlichen Problem aus. Und Dein Vergleich ist ohnehin völlig daneben.

Gruß vom bösen Dieter

Zitat:

@Dramaking schrieb am 21. April 2015 um 10:00:00 Uhr:



Zitat:

@cornerbackX24 schrieb am 20. April 2015 um 19:41:40 Uhr:


Ich habe diesmal eine Frage umgekehrter Natur (also von mir als Angehöriger der Hessischen Polizei an den Bürger): aus aktuellem Anlass wüsste ich gerne, wie ihr es wahrnehmt, wenn der sichernde Kollege während einer Kontrolle die Hand an der Waffe hat? Nimmt man das als Kontrollierter überhaupt wahr und wenn ja, wird das als Bedrohung empfunden?
Wie wäre es denn mal mit einer Reflektion des eigenen Verhaltens:

Wie würdest Du dich fühlen, wenn Du (zivil, mit Frauchen aus dem Restaurant gekommen) von mir freundlich angesprochen wirst, ob Du mir die Uhrzeit sagen könntest - und ich bzw. mein Kumpel neben mir nehmen dabei die Faust in Vorhalte?

Und dann die selbe Sache nicht mit einer Faust, sondern mit einer Schusswaffe, weil mein Kumpel ein Schusswaffenträger ist?

Natürlich ist das ein Gefühl der Bedrohung und Einschüchterung, was doch auch ganz offen von der Polizei in einer Kontrollsituation gewollt ist - neben dem Interesse zum Eigenschutz.

Aber abgesehen davon ist Dein genanntes Beispiel doch noch erheblich vielsagender:

Wie wäre es denn mit einer Reflektion deines geistigen Ergusses.

Du vergleichst hier Birnen mit Äpfeln.

Als Polizei nimmt man mit der Kontrolle eine hoheitliche Aufgabe wahr. Und dass der Polizei nicht jeder freundlich gesonnen ist, dürfte bekannt sein. Der Eigensicherungsaspekt wird zu recht groß geschrieben und das Verhalten ist in den Dienstvorschriften verankert. Das hat mit Bedrohung aber auch nun mal gar nichts zu tun, sondern dient einzig und allein dem Selbstschutz. Und wie einige Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, ist dies auch sehr wohl begründet.

Das kann man nicht mit einem Gegenüber vergleichen, dass wie in deinem völlig deplazierten Beispiel, nach der Uhrzeit fragt.

Zitat:

@Dramaking schrieb am 21. April 2015 um 10:00:00 Uhr:



Zitat:

gegenüber dem Pausenhof einer Schule zur Pausenzeit. ... jede Menge Schüler an den Zaun gedrückt hatten und uns beobachteten ...

... sichernd mit Hand an der Waffe und taktisch günstig die Positionen wechseld 😉 ...

Was hat denn der kontrollierte Fahrer für einen Anlass gegeben, dass man sich vor diesem Publikum unbedingt so verhalten musste und nicht situativ, publikumsbedingt das Ganze auch diskreter ausführen konnte, ohne den Eigenschutz dabei reduzieren zu müssen?

Es braucht für diese Sicherungshaltung keine Reaktion des polizeilichen Gegenübers. Würde man hierauf warten, ist es vermutlich zu spät für die eigene Reaktion.

Zitat:

@Dramaking schrieb am 21. April 2015 um 10:00:00 Uhr:



Zitat:

... ältere Schüler, welche den Hof während der Pause verlassen dürfen, um uns standen und anfingen, uns mit ihren Handycams zu filmen. ...

Ach deshalb, weil Kinder und Jugendliche um einen herum stehen und filmen, muss man sich in Ego-Shooter Manier mit der Hand an der Waffe für das optimale Schussfeld permanent taktisch neu ausrichten.

Jetzt wird´s albern.

Ich glaube gelesen zu haben, dass die Sicherungshaltung nicht

wegen

der Jugendlichen eingenommen wurde, sondern eine automatisierte Reaktion des TE war und ihm erst hinterher auffiel, dass dies den Jugendlichen aufgefallen ist. Daraus resultierte auch seine hier gestellte Frage.

Aber an deinem Post erkennt man deutlich, zu welcher Fraktion du gehörst und dass du ein erhebliches Problem diesebzüglich mit dir herumschleppst.

Ist ne " So wie man im Wald kreist..." Situation.

Hab da normalerweise kein Thema's mit, nür wenn ich bereits außen sits ( im Anzug), der Kollege am andere Seite vom Fahrzeug mein Auto durchsucht, und der Absicherung beschäftige Beamte mehr denn Nervös, hibbelich für mich rum tanzt ist das nicht so toll...

Zitat:

@Dieter47 schrieb am 21. April 2015 um 10:46:37 Uhr:


Gewollte Bedrohung und Einschüchterung bei einer Verkehrskontrolle?

Die Einschüchterung ist gewollt, sonst würde es nicht so erkennbar im Hintergrund oder ganz offen gemacht werden, wie es sehr häufig gemacht wird.

Stell Dir doch einfach mal die beschriebene Situation vor, da stehen Kinder rundum und dann springt da ein Polizist mit der Hand an der Waffe umher, um optimales Sicht- und Schussfeld zu haben.

Man will und muss vorbereitet sein, um ... - lachhaft. In derartigen Situationen ist eine massive Drohkulisse die einzige Möglichkeit, um etwas im Ansatz zu verhindern. Zieht der Autofahrer eine Waffe und die Ballerei geht los, kann man hinterher die Kinder aufsammeln, die von Polizeikugeln getroffen wurden.

Was hier beschrieben wurde, ist in der Situation der größte Unsinn, der überhaupt machbar im Sinne von Schutz ist. Cool vor den Kiddys die Hand an der Schusswaffe aber unsichtbar für den Autofahrer, damit nicht mal eine psychologische Sperre in Form einer offenen "Klarstellung" existiert, die ein Ausflippen verhindern könnte, wenn das tatsächlich ein ganz böser Bube ist.

Zitat:

So sehr ich in der Regel Deine Beiträge schätze, sieht es hier doch deutlich nach einem gravierenden persönlichen Problem aus.

Dass hier ein heftiges persönliches Problem vorliegen muss, sehe ich identisch.

Ich kann es nicht mit dem Argument der "Eigensicherung" gegenüber einem Fahrer nachvollziehen, wenn der Fahrer nicht von einem bösartigen Handlungsbeginn abgehalten wird, man mit der Hand an Waffe taktisch hin her läuft, weil eine größere Menge Schüler direkt drum herum steht.

Ich kann es nicht mit dem Argument der "Eigensicherung" gegenüber einer jungen Fahrerin mit Kleinstkind auf der Rückbank nachvollziehen, wenn man als Zivilstreife erst dem Wagen folgt und dann nach dem Einparken vor ihrer Haustür, eine allgemeine Fahrzeugkontrolle ausführt, bei der der sichernde Kollege mit gezogener! Waffe in Vorhalte etwa zwei Meter vor dem Fahrzeug auf der Beifahrerseite steht.

Nachts im Wald und vergleichbare Kontrollsituationen einwandfrei nachvollziehbar. Nachmittags gegen 15 Uhr, bei einem gewöhnlichen Honda Jazz in einem Wohngebiet, dass weitab jeglichem sozialem Brennpunkt ist und ohne jeden tieferen Hintergrund (Fahndung, Einbruch, Raub, ...) tatsächlich nur mit Fahrzeugpapiere und Führerschein allgemeiner als allgemein war - da sehe ich massive persönliche Probleme auf einer Seite.

Was muss jemand für einen Stresspegel haben, wenn der in derartiger Situation eine Gefährdungslage sieht und die Waffe ziehen muss, auch wenn vorerst nur auf das Vorderrad gezielt wird.

Zitat:

Und Dein Vergleich ist ohnehin völlig daneben.

Sag das den Leuten, die in Berlin am Alexanderplatz mit Messern angegriffen und auch abgestochen wurden, das sind zahlenmäßig mehr, als dort Polizisten versehentlich angerempelt werden.

Ich persönlich sehe ein derartiges Verhalten gegenüber Autofahrer mit dem Argument des Eigenschutz auch als Berliner. Einer Stadt, in der es Bereiche gibt (Görlitzer Park, U-Bahnhof Kottbusser Tor, ...), in die trauen sich Polizisten nur zu sechst rein, wenn dies ausreichend frühzeitig in der Tageszeitung angekündigt wurde.

Schöneberger Ufer, wo an den Kreuzungen die Scheibenwisch-Kolonnen rumlaufen und Streifenwagenbesatzungen den Euro immer griffbereit haben und krampfhaft nach oben schauen, ob da nicht eine Taube unzulässiger Weise auf dem Rücken fliegen. Aber dann hinter der Kreuzung sich den Autofahrer vorknöpfen, der mit durchdrehenden Rädern losgefahren ist (war ich nicht).

Alles der selbe Eigenschutz, mit dem man sich vor einer Autofahrerin mit Kleinkind im Auto, gerade in eine Parklücke rückwärts reingefahren, mit gezogener Waffe sichtbar aufbaut - vollständig im Einklang mit dem Lehrbuch.

Das ist sicherlich häufig ein Scheiß-Job, den die da machen, nur sollte man zumindest eine grobe Verhältnismäßigkeit wahren, wie es von jedem, ganz speziell dem Autofahrer verlangt wird. Damit aus einem Verständnis nicht Unverständnis wird.

Zitat:

@AS60 schrieb am 21. April 2015 um 11:39:17 Uhr:


Aber an deinem Post erkennt man deutlich, zu welcher Fraktion du gehörst und dass du ein erhebliches Problem diesebzüglich mit dir herumschleppst.

Schön einfach gemacht, muss man sich nicht weiter mit der Problematik auseinandersetzen, da der Rest im Handbuch zu finden ist.

Zitat:

@Dramaking schrieb am 21. April 2015 um 12:47:53 Uhr:



Zitat:

@AS60 schrieb am 21. April 2015 um 11:39:17 Uhr:


Aber an deinem Post erkennt man deutlich, zu welcher Fraktion du gehörst und dass du ein erhebliches Problem diesebzüglich mit dir herumschleppst.
Schön einfach gemacht, muss man sich nicht weiter mit der Problematik auseinandersetzen, da der Rest im Handbuch zu finden ist.

Ich spar mir eine Reaktion auf diesen und auf den Post zuvor. Das würde hier den Rahmen sprengen. Dass aber Leute mit deiner Einstellung anläßlich einer solchen Fragestellung des TE, hier aus ihren Löchern kriechen würden, war vorprogrammiert.😕

Zitat:

@AS60 schrieb am 21. April 2015 um 12:54:51 Uhr:


Ich spar mir eine Reaktion auf diesen und auf den Post zuvor. Das würde hier den Rahmen sprengen. Dass aber Leute mit deiner Einstellung anläßlich einer solchen Fragestellung des TE, hier aus ihren Löchern kriechen würden, war vorprogrammiert.😕

Schön einfach gemacht, muss man sich nicht weiter mit der Problematik auseinandersetzen, da der Rest im Handbuch zu finden ist.

@Dramaking Deine Platte hat nen Sprung! 😉

Zitat:

@Scoundrel schrieb am 21. April 2015 um 13:13:50 Uhr:


@Dramaking Deine Platte hat nen Sprung! 😉

Schön einfach gemacht, muss man sich nicht weiter mit der Problematik auseinandersetzen.

😁😁😁

Ohje, sie hat nicht nur einen Sprung. Auch die Musik die sie spielt ist mehr als fragwüdig! 😛

Tach!

Es geht m.E. um den Gesamteindruck. Um das Verhältnis, welches die Exekutive, hier insbes. die Polizeibeamten, zu den Bürgern pflegen möchte. Um den Eindruck, welchen die Polizisten beim Bürger hinterlassen möchten.

In 99,9999% der Verkehrskontrollen dürfte eine Waffe nicht notwendig sein, umso weniger der Griff danach.
In den Fällen, wo die Waffe nötig ist, wird es aber wohl gut sein, sie griffbereit zu haben.
Dies muss man als Polizist abwägen, was wohl nicht immer einfach ist.

Ich fühle mich durch die Hand an der Waffe bei Polizeikontrollen bedroht. Insbes. wenn diese Geste während der sachlichen Besprechung von Meinungsverschiedenheiten ohne Bedrohung der Beamten erfolgt.
Klartext: wenn sinnfrei Blitzabzocke betrieben wird, weise ich höflich darauf hin und erwarte dann, nicht bedroht zu werden.

Was Mr. Moe oben schreibt, sind interessante Fragen, die sich mit etwas gesundem Menschenverstand oft leicht beantworten lassen. Er weiß das ja auch, wie ich seiner Fragestellung entnehme.

Wir alle wissen, dass die gefährlichen Langsamfahrer so gut wie nicht und die zügigeren Fahrer schon bei 10-15 Km/h zu viel bei einem sinnfreien Limit "gefilzt" werden.

Was die pauschale Unfallursache "überhöhte Geschwindigkeit" betrifft, habe ich die Bestätigung hierfür zumindest aus Hessen.
Was soll der Beamte vor Ort auch dazu sagen? Er ist kein Unfallgutachter. Problematisch wird es dann, wenn solche ad-hoc-Einschätzungen Eingang in Statistiken finden, aufgrund derer dann Limits verhängt bzw. gesenkt werden.

Zu den "Umsatzzielen" kann ich nicht viel sagen, ausser dass vor einiger Zeit in München über AUssagen von "Politessen" belegt werden konnte, dass ein Ziel bzgl. maximal möglichem Umsatz ausgegeben worden war.

Letztendlich kann ein Beamter vor Ort immer selbst entscheiden, ob er sich gegen seine Bürger stellt, oder sich selbst als Bürger in Uniform und Partner definiert.
Auf der anderen Seite liegt es bei jedem Bürger selbst, sich gegenüber Polizeibeamten anständig und respektvoll zu benehmen.

M. D.

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